Prolixletter
Sonntag, 8. Februar 2026
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf unserer Startseite !  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf unserer Startseite !
Uhr

Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Grüne Quellen 
 
Sgraffito-Fassade am Markusplatz 1 in Bamberg wird restauriert
Bamberg: Wohnhaus Markusplatz 1 (c) Peter Schabe / DSD
 
Sgraffito-Fassade am Markusplatz 1 in Bamberg wird restauriert
Das Wohnhaus wurde 1889 im Stil der Neorenaissance errichtet

Bei einem Pressetermin vor Ort am Donnerstag, den 5. Februar 2026 um 14.00 Uhr überbringt Herbert van Beek, Ortskurator Bamberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro für die Überarbeitung und Restaurierung der Sgraffito-Putzflächen des Wohnhauses am Markusplatz 1 in Bamberg an Sabrina Göckel vom evangelischen Dekanat Bamberg. Das Gebäude gehört nunmehr zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Zum Objekt

Das Wohnhaus am Markusplatz 1 wurde 1889 im Stil der Neorenaissance errichtet und zählt zu den frühen privaten Mietwohngebäuden auf der Westseite des neu angelegten Markusplatzes. Besonders prägend ist die zur Platzseite orientierte Sgraffito-Fassade, die als einzige ihrer Art in Bamberg bis heute erhalten ist. Die ornamental und figürlich gestalteten Putzdekore sind in der Region außergewöhnlich selten.

Im Inneren bewahrt das Haus weitgehend seine bauzeitliche Ausstattung. Dazu gehören das Treppenhaus in ursprünglicher Gestaltung, reich profilierte Türen mit zugehörigen Futter- und Bekleidungselementen, teilweise erhaltene Oberlichter sowie Stuckdecken mit Hohlkehlen und Abschlussprofilen. In mehreren Räumen ist zudem das historische fränkische Parkett erhalten.

Über viele Jahrzehnte befand sich das Anwesen in privatem Besitz, bevor es 1994 an die Evangelische Kirche Bamberg überging und als Wohn- und Begegnungsort für die evangelische Studierendengemeinde diente. Heute wird es gemeinsam mit der katholischen Hochschulgemeinde genutzt. Im Erd- und ersten Obergeschoss sind deren Räume untergebracht, während im zweiten Obergeschoss vier Studierende gemeinschaftlich wohnen. Das Dachgeschoss wurde Ende der 1990er Jahre zu Meditations- und Nebenräumen ausgebaut.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Rechtliche Berufsbetreuer*innen gesucht
Menschen helfen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst klären können

Eigenbestimmt in der Selbständigkeit: Stadt begleitet den Weg dorthin

Rechnungen durchschauen, Anträge ausfüllen, Verträge abschließen: Wer das nicht mehr selbst machen kann – aufgrund einer diagnostizierten Erkrankung oder Behinderung – und volljährig ist, hat Anspruch auf eine rechtliche Betreuungsperson. Ein Gros dieser Betreuungen im Stadtgebiet übernehmen Berufsbetreuer*innen, die sich um viele Menschen gleichzeitig kümmern. Das Problem: Es gibt immer weniger Betreuer*innen und sie haben ein hohes Durchschnittsalter. Sie müssen irgendwann ihr Arbeitspensum reduzieren. Daher werden weitere Berufsbetreuer*innen gesucht; die Stadtverwaltung berät und unterstützt sie dabei, ihnen den Einstieg in diese Tätigkeit zu erleichtern.

In Freiburg werden laut der Betreuungsbehörde ca. 3200 Menschen unterstützt. Fast zwei Drittel der Betreuungen werden beruflich geführt (ca. 2200). Etwa 60 Prozent dieser beruflichen Betreuungen (ca. 1600) machen Berufsbetreuer*innen aus, die in Freiburg ihren Büro- oder Wohnsitz haben. Das sind 90 Personen. Sie helfen psychisch kranken und Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen, die ihre Angelegenheiten nicht (mehr) selbst regeln können.

Im Durchschnitt übernimmt jede*r dieser 90 Selbständigen 17 Betreuungen. Die Realität sieht jedoch anders aus: Während die meisten 20- bis 50-jährigen diesen Job „nur“ nebenberuflich machen, arbeiten vor allem Menschen über 60 Jahre in Vollzeit und übernehmen somit einen Großteil der Betreuungen – ca. 940 an der Zahl.

Denn nicht nur der demografische Wandel führt zu mehr Betreuungen, auch die älteren Betreuenden werden mit der Zeit Arbeit abgeben oder ganz aufhören müssen. Auch wenn es Ehrenamtliche und Angehörige gibt, die sich um bedürftige Menschen kümmern, braucht es weiterhin Berufsbetreuer*innen: Denn manchmal überfordern komplexe Problemlagen und krankheitsbeeinflusste Verhaltensweisen der betroffenen Menschen ungeschulte Leute. Diese härteren Fälle übernehmen die Profis, die dafür speziell aus- und fortgebildet sind. Sie kennen sich nicht nur rechtlich aus, sondern können auch gut mit unterschiedlichen Menschen reden und einfühlsam sein.

Rechtliche Betreuung ist ein vielfältiger, spannender Beruf im Zentrum der Gesellschaft. Berufsbetreuer*innen können ihren Arbeitsalltag eigenverantwortlich und abwechslungsreich gestalten. Außerdem bekommen sie einen gesamtheitlichen Blick auf viele Fragestellungen, die im Laufe eines Lebens auftreten können. Die notwendigen Voraussetzungen für diese Tätigkeit bringen Sozialarbeiter*innen und Jurist*innen mit. Quereinsteiger*innen sind aber ebenfalls willkommen. Allerdings müssen sie durch Fortbildungen und Seminare Sachkunde erwerben, welche sie selbst bezahlen müssen.

Interessierten bietet die städtische Betreuungsbehörde kostenlose Beratungsgespräche für den Weg in die Selbständigkeit als Berufsbetreuer*in an. Einsteiger*innen sowie Erfahrene können sich jederzeit an die Behörde wenden, wenn es Fragen zu konkreten Fällen gibt. Außerdem bietet sie monatlich stattfindende Mentoring-Programme an. Dort können Betreuer*innen untereinander Fragen klären und sich weiter vernetzen. Wer sich genauer informieren möchte, kann sich per E-Mail an susanne.plau@freiburg.de wenden oder telefonisch an 0761 201-3740.

Rechtliche Betreuung ist keine soziale, pflegerische oder gesundheitliche Versorgung. Sie trat 1992 an die Stelle der früheren „Vormundschaft“ über Volljährige und ist auf die genannten Aufgabenbereiche beschränkt.
 
 

Öko plus 
 
Kleine-Kudu-Herde wächst weiter
Junger Kudu © Zoo Basel
 
Kleine-Kudu-Herde wächst weiter
Am 16. Januar 2026 verzeichnete der Zoo Basel eine Geburt im Antilopenhaus: Bei den Kleinen Kudus (Tragelaphus imberbis) kam ein Weibchen zur Welt. Das Jungtier heisst Xolani. Bereits seit 1956 züchtet der Zolli diese potenziell gefährdete Art. Besucher:innen müssen sich noch etwas gedulden, bis sie das Jungtier sehen können. Um den Tieren Ruhe zu gönnen, bleibt das Antilopenhaus in den kommenden Tagen zeitweise geschlossen.

In den vergangenen Tagen blieb das Antilopenhaus des Zoo Basel zeitweise geschlossen. Dafür gibt es einen erfreulichen Grund: Bei den Kleinen Kudus (Tragelaphus imberbis) kam am 16. Januar 2026 ein Jungtier zur Welt. Das Weibchen wog bei der Geburt 5,3 Kilogramm und trägt den Namen Xolani, was so viel wie «die Friedliche» bedeutet. Um Muttertier, Nachwuchs und Herde nicht zu stören, bleibt das Antilopenhaus auch weiterhin – vor allem in den Morgenstunden – geschlossen.

Usiku erstmals Vater
Kleine Kudus, sowohl Männchen als auch Weibchen, erreichen durchschnittlich im Alter von eineinhalb Jahren die Geschlechtsreife. Damit ist auch der im Dezember 2023 im Zoo Basel geborene Kudu-Bock Usiku (2) fortpflanzungsfähig und wurde nun erstmals Vater. Kudu-Böcke übernehmen in der Regel keine aktive Rolle bei der Aufzucht der Jungtiere. Die Mutter des Jungtiers ist Kudu-Kuh Berenika (5). Für sie ist es das vierte Jungtier.

Geduld gefragt
Noch liegt Xolani häufig im Stroh und schläft viel. Kleine Kudus gehören zu den sogenannten «Abliegern», was bedeutet, dass Jungtiere sich nach der Geburt an einem geschützten Ort verstecken, während die Mutter sie nur alle paar Stunden zum Säugen und zur Pflege aufsucht. Dieses Verhalten erklärt, weshalb Besucher:innen sich noch etwas gedulden müssen, bis sie Xolani zu Gesicht bekommen. Gleichzeitig sind in den kommenden Wochen weitere Jungtiere möglich.

Bitte leise sein
Im Antilopenhaus erinnern zwei Hinweisschilder die Besucher:innen daran, leise zu sein und die Absperrungen nicht zu überschreiten. Als Fluchttiere sind Kleine Kudus sehr schreckhaft und reagieren stark auf ungewohnte Geräusche oder Bewegungen. Der Zoo Basel bittet alle Besucher:innen, sich im Antilopenhaus rücksichtsvoll zu verhalten.

Zucht seit 1956
Die Bestände der Kleinen Kudus sind durch Wilderei, Lebensraumverlust und Jagd bedroht. Der Zoo Basel züchtet die auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als potenziell gefährdet (near threatened) geführten Kleinen Kudus seit 1956, also seit über 70 Jahren. Er ist zudem für das europäische Zuchtbuch sowie das EAZA-Ex-situ-Programm (EEP) dieser Art zuständig.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Fasnet in Freiburg-Opfingen: Umleitungen der Buslinien 32 und 33
Am Donnerstag, 12. Februar 2026, findet im Freiburger Stadtteil Opfingen eine Fasnetsveranstaltung statt. Dadurch ist die Ortsdurchfahrt von 16 bis 20 Uhr gesperrt.

Die Buslinie 32 wird für diesen Zeitraum in zwei Abschnitte geteilt. Von der Paduaallee kommend fahren die Busse bis zur Haltestelle St. Nikolaus und wieder zurück. Von Munzingen kommend enden und starten die Busse in Opfingen an der Haltestelle Gewerbestraße. Die Haltestelle Im Hausgarten wird dafür einige Meter weiter um die Ecke verlegt, in die Straße Im Hausgarten. Es besteht somit keine durchgehende Verbindung der Buslinie 32. Fahrgäste, die von Munzingen oder Tiengen nach Freiburg wollen, nutzen bitte die Linie 34 bis Haid.

Die Buslinie 33 fährt von Freiburg kommend nur bis zum Kreisverkehr am Ortseingang Opfingen. Dort ist die Ersatzhaltestelle Gewerbestraße eingerichtet. Sie befindet sich auf der Freiburger Straße Richtung Freiburg-Haid nach dem Kreisverkehr. Die Haltestellen Hofmattstraße, Rathaus, Im Hausgarten und Gewerbestraße entfallen.
 
 

Grüne Quellen 
 
30 baden-württembergische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung
Göppingen. Hohenstaufen-Gymnasium (c) Nina Probst / DSD
 
30 baden-württembergische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung
Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über die Erfolge im vergangenen Jahr

In Baden-Württemberg erfreuten sich 2025 insgesamt 30 Denkmale der Hilfe durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Unterstützung durch die Förderer der Stiftung war ungebrochen. Private Spenden, die Erträge der DSD-Treuhandstiftungen und die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der privaten Denkmalschutzstiftung allein in Baden-Württemberg, neben Beratung, Begleitung und Besichtigung der Objekte auch über 2 Millionen Euro in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die DSD im vergangenen Jahr über 610 Objekte mit rund 34,9 Millionen Euro.

Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 in Baden-Württemberg gehörte beispielsweise das Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen. Die Schule wurde von 1957 bis 1959 nach einem Entwurf der Architekten Günter Behnisch und Bruno Lambart errichtet. Das Gebäude setzt sich aus einem langgestreckten, viergeschossigen Hauptbau und zweigeschossigen, durch Glasgänge miteinander verbundene Klassentrakte zusammen. Die Strenge des Stahlbetonskelettbaus mit vorgefertigten Fassadenelementen lockert das leicht asymmetrisch nach innen knickende Flachdach auf. Die westliche Giebelseite ist als Hauptansichts- und Zugangsseite gestalterisch hervorgehoben. Sämtliche Räume des Schulgebäudes werden über großflächige Kippfenster, Wendeflügel und feststehenden Oberlichter großzügig belichtet. Zu den weiteren DSD-Projekten des vergangenen Jahres gehörten auch das Rheintor in Breisach, wo dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Natursteinrestaurierung unterstützt werden konnte, oder ein Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert in Tübingen, wo die DSD die Gesamtsanierung förderte. Schließlich wurde auch der Oberen Burg in Talheim, der Glashütte Buhlbach in Baiersborn Obertal und dem ehemaligen Lutherhaus in Heidelberg Bergheim Unterstützung zuteil. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.

Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt.

Weitere Infos und Beispiele online.
Mehr
 

Grüne Quellen 
 
 
Karlsruhe: Saatgutbibliothek öffnet ihre Pforten
Auch in diesem Frühjahr heißt es für Pflanzenfreunde wieder: auf zum Start der Saatgutbibliothek in die Stadtbibliothek! Das innovative Projekt, das in Kooperation zwischen der Stadtbibliothek Karlsruhe und der grün-alternativen Hochschulgruppe Karlsruhe (GAHG) ins Leben gerufen wurde, stellt ab Samstag, 14. Februar, kostenlos Saatgut zur Ausleihe bereit. Eine Anmeldung oder ein Bibliotheksausweis sind nicht erforderlich. Die Ausgabe beginnt um 10 Uhr im ersten Obergeschoss der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus.

Das besondere Augenmerk der Saatgutbibliothek liegt auf der Erhaltung alter und lokaler Sorten. Ziel des Projekts ist es, diese vielfältigen Pflanzenarten zu bewahren und ihren Anbau in der Region zu fördern. Um den richtigen Umgang mit dem Saatgut zu gewährleisten, sind alle relevanten Informationen zu den einzelnen Sorten auf den Saatguttütchen per QR-Code sowie online auf der Website der GAHG verfügbar. Hier finden Interessierte detaillierte Steckbriefe der Pflanzen, die sie vor der Aussaat durchlesen sollten, um sicherzustellen, dass die jeweilige Sorte optimal zu den eigenen Anbaubedingungen passt.

Das Ausleihsystem folgt dem Prinzip „Ausleihe – Rückgabe – Erhalt“. Damit wird ein nachhaltiger Kreislauf geschaffen, der nicht nur den Erhalt der wertvollen Saatgutsorten sichert, sondern auch dafür sorgt, dass auch im kommenden Jahr wieder ausreichend Saatgut zur Verfügung steht. Nach der Ernte im Herbst sind alle Ausleihenden dazu aufgerufen, das selbstgewonnene Saatgut in die Stadtbibliothek zurückzubringen. Sollte sich kein Saatgut gebildet haben, bitten wir Sie dennoch, die leeren Papiertüten zurückzubringen.

Da im vergangenen Jahr der Rücklauf nur von wenigen Saatguttüten erfolgte, möchten wir noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Saatgutbibliothek nur als funktionierender Kreislauf bestehen kann. Das Prinzip „Ausleihe – Rückgabe – Erhalt“ ist entscheidend, damit das Angebot langfristig erhalten bleibt und weiterhin allen Interessierten offensteht.

Saatgutpaten gesucht
Die GAHG sucht auch in diesem Jahr wieder engagierte Saatgutpatinnen und Paten, die bereit sind, das Saatgut unter sorgfältiger Sortenreinhaltung zu vermehren. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem Aufbau einer lebendigen Community, in der gemeinschaftliches Gärtnern und der Wissensaustausch im Mittelpunkt stehen. Die Saatgutbibliothek versteht sich dabei als Plattform, auf der Menschen miteinander lernen, Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig unterstützen können.

Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr voller bunter Sorten, die den Garten unserer Stadt vielfältig und nachhaltig bereichern werden.
Mehr
 

Grüne Quellen 
 
Zimmererarbeiten an St. Bartholomäus in Egloffstein
Egloffstein: Ev.Kirche St.Bartholomäus (c) Julia Pohl / DSD
 
Zimmererarbeiten an St. Bartholomäus in Egloffstein
Markantes Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz

Bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 3. Februar 2026 um 11.00 Uhr überbringt Gerd Sommer, Mitglied im Ortskuratorium Erlangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), in Anwesenheit von Tugay Bakir von Lotto Bayern dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 70.000 Euro für Zimmererarbeiten an St. Bartholomäus in Egloffstein an Kirchenvorstand Dr. Ekkehard Wirth. Das Gotteshaus gehört seit 2024 zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Die massive Saalkirche mit Walmdach, Ostturm und Zwiebelhaube im Markgrafenstil steht auf einer Felsnase in unmittelbarer Nähe der Burg Egloffstein. Für den Luftkurort ist sie als weithin bekanntes Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz identitätsstiftend und ein sehr beliebtes Ziel für Tages- und Feriengäste. Egloffstein, seit dem 11. Jahrhundert Familienstammsitz, ist das Idealbild eines ehemals reichsritterschaftlichen Ortes.

Zum Objekt:
St. Bartholomäus steht über dem terrassenförmig angelegten Ort innerhalb der Burganlage Egloffstein auf einer vorspringenden Felsnase hundert Meter über dem Trubachtal. Die Pfarrkirche ist etwa 16 Meter lang und 10 Meter breit. Sie wurde von 1750 bis 1752 auf den Grundmauern der ehemaligen unteren Kemenate des Schlosses errichtet. Auf der Westseite befindet sich das Eingangsportal, das Dach ist an dieser Seite abgewalmt. Im Osten schließt der rechteckige Glockenturm an. Angebaut an Turm und Langhaus ist die kleine Sakristei im Nordosten. Das Langhaus ist mit Emporen und auf der Westseite mit zwei übereinanderliegenden Fensterreihen ausgestattet. Die Decke ist mit Stuckelementen und Malereien versehen. Das Hauptdeckenfresko zeigt die Opferung Isaaks nach 1. Mose 22. Auf dem vorderen Fresko ist die Dreieinigkeit, auf dem hinteren der Gute Hirte dargestellt. Die Fresken in den Ecken zeigen die vier Evangelisten. Auffallend ist der im Markgrafenstil erbaute Kanzelaltar mit den flankierenden Figuren Mose und Aaron.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Schauinslandbahn wegen technischer Störung außer Betrieb
Die Schauinslandbahn ist derzeit außer Betrieb. Grund ist ein Defekt am Frequenzumrichter des Notantriebs. Ohne einen funktionierenden Notantrieb dürfen keine Fahrgäste mit der Seilbahn befördert werden.

Die notwendigen Ersatzteile sind bereits bestellt. „Wir hoffen, dass wir im Laufe der nächsten Woche den Fahrbetrieb wieder aufnehmen können“, sagt Tobias Kunz, Leiter der Schauinslandbahn. „Zum Wochenende werden wir leider noch nicht fahren können.“

Der Schaden ist am Montag, 2. Februar 2026, im Rahmen der monatlich vorgeschriebenen Kontrolle des Notantriebs aufgetreten. Fahrgäste waren nicht betroffen – die Schauinslandbahn war zu dem Zeitpunkt wegen eines Streiks der Gewerkschaft Verdi nicht in Betrieb.
 
 

Veranstaltungen 
 
Finissage der Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano“
© Pfinzgaumuseum
 
Finissage der Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano“
Am letzten Öffnungstag der Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum ist am Sonntag, 8. Februar, ab 11 Uhr der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher frei. Bei der Kuratorinnenführung um 15 Uhr führt Saskia Baude durch die Ausstellung und vermittelt dabei interessante Einblicke in das Thema und die Ausstellungsstücke. Bei einer weiteren Führung um 16.30 Uhr begleiten Interessierte Susanne Stephan-Kabierske auf einen Rundgang durch die Ausstellung und erfahren Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Mopeds. Eine Anmeldung für die Führungen ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

zum Bild oben:
Letzte Chance: Die Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach ist nur noch bis zum 8. Februar zu sehen.
© Pfinzgaumuseum
Mehr
 

Öko plus 
 
 
Zertifiziertes Energiemanagement: RBG und FKB erfüllen ISO 50001
* Energieeinsatz in Bäderbetrieb und Therme wird systematisch gesteuert
* Technische Anlagen, Abläufe und Verbrauchsdaten gezielt optimiert
* Kontinuierliche Verbesserungen im Betrieb extern bestätigt

Die Regio Bäder GmbH (RBG) und die Freiburger Kommunalbauten GmbH (FKB) wurden erstmals nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert. Diese Norm ist der internationale Standard für ein Energiemanagementsystem und gibt vor, wie Organisationen ihren Energieverbrauch transparent erfassen und fortlaufend verbessern können- auf Basis klarer Prozesse und regelmäßiger Audits. Damit ist jetzt offiziell bestätigt, dass beide Gesellschaften ihren Energieeinsatz systematisch steuern und verbessern - und zwar dort, wo der Energieeinsatz in der kommunalen Infrastruktur besonders hoch ist.

Große Wasserflächen, Lüftungsanlagen, Pumpentechnik und Badewasseraufbereitung gehören im Bäderbetrieb zum Alltag. Ein energieeffizienter Einsatz ist hier besonders anspruchsvoll. Für beide Gesellschaften gelten klare Ziele: Die Keidel Therme und die fünf von der RBG betriebenen Hallenbäder arbeiten mit vorgegebenen Reduktionszielen. Die fortlaufenden Verbesserungen werden jedes Jahr überprüft und bilden die Grundlage für einen langfristig energieeffizienteren Betrieb.

"Mit der ISO-50001-Zertifizierung haben wir ein System etabliert, das technische Anlagen, Verbrauchsdaten und Arbeitsabläufe eng miteinander verzahnt", sagt Dr. Magdalena Szablewska, Geschäftsführerin der RBG und der FKB. "Wir sehen heute sehr genau, welche Stellschrauben welchen Einfluss haben und wo wir gezielt besser werden können. Das ist ein wichtiger Schritt für einen verantwortungsbewussten und zukunftsfähigen Betrieb unserer Anlagen."

Die Zertifizierungsstelle hob im Audit drei Aspekte besonders hervor:

1. den ausgeprägten und gut dokumentierten Aufbau des Energiemanagementsystems,
2. die Ordnung und Sauberkeit in den technischen Betriebsräumen,
3. die energieeffiziente Auslegung und Beschaffung technischer Anlagen, etwa bei der Pumpentechnik und der neuen Bädertechnik im Westbad.

Für die Regio Bäder GmbH schafft die Zertifizierung die Grundlage für einheitliche und nachvollziehbare Standards in allen Hallenbädern. Auch die Keidel Therme der FKB setzt das Energiemanagementsystem vollständig um und berücksichtigt dabei die besonderen Anforderungen des Thermal- und Saunabetriebs. "Gerade Einrichtungen mit hohen Energiebedarfen brauchen klare Strukturen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen", sagt Dr. Matthias Müller, Geschäftsführer der RBG und der FKB. "Mit dem Energiemanagementsystem schaffen wir Transparenz, stärken die Qualität im Betrieb und kommen unserer Aufgabe nach, die Bäder energieeffizient zu betreiben - für die Stadt und die Freiburgerinnen und Freiburger."
 
 

Verschiedenes 
 
 
Umbauarbeiten starten am Donnerstag
Elsässerstraße zwischen Oberer und Unterer Lachen nur einstreifig befahrbar

Ab Donnerstag, 5. Februar, baut das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die Elsässerstraße zwischen Oberer Lachen und Unterer Lachen um, um die Rad- und Fußverkehrsanbindung zu verbessern und sicherer zu machen. Außerdem wird die Bushaltestelle barrierefrei umgestaltet.Das GuT baut den bestehen Radweg aus und asphaltiert ihn. Der Gehweg erhält eine Neugestaltung in Pflasterbauweise. Zwischen Geh- und Radweg wird ein taktiler Trennstreifen eingebaut, der insbesondere sehbehinderten Menschen eine bessere Orientierung bietet.

Um die Barrierefreiheit weiter zu verbessern, wird der Abschnitt mit einem Blindenleitsystem ausgestattet und die bestehende Bushaltestelle barrierefrei umgestaltet. Ergänzend entsteht am Rehwinkel ein neuer Fußgängerüberweg, der eine sichere Querung der Fahrbahn ermöglicht und den Zugang zur Haltestelle erleichtert.

Die Bauzeit beträgt rund sechs Monate. In diesem Zeitraum ist der betroffene Abschnitt nur einstreifig befahrbar. Um den Verkehr in beide Richtungen aufrechtzuerhalten, wird er mithilfe einer Baustellenampel geregelt.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die Einschränkungen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Versammlungen in der Freiburger Innenstadt von Montag bis Samstag
Von Montag, 2. Februar, bis Samstag, 7. Februar, finden täglich Versammlungen unter dem Motto „Hände weg von Rojava“ in der Freiburger Innenstadt statt. An den Wochentagen starten die Demonstrationen jeweils um 17.30 Uhr und enden gegen 21 Uhr. Nach dem Auftakt auf dem Platz der Alten Synagoge ziehen die erwarteten 500 Teilnehmenden über Bertoldstraße und Bertoldsbrunnen, Kaiser-Joseph-Straße, Martinstor und Rempartstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge.

Am Samstag startet die Versammlung um 14 Uhr, das Ende ist für 17.30 Uhr vorgesehen. Die Anmelder*innen erwarten 2000 Teilnehmende. Die Aufzugsstrecke verläuft vom Platz der Alten Synagoge über Bertoldstraße, Bertoldsbrunnen, Rotteckring, Friedrichstraße, Bismarckallee und Eisenbahnstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge.

Hintergrund der aktuell in vielen deutschen Städten und auch in Freiburg stattfindenden Versammlungen zum Thema „Hände weg von Rojava“ ist der jüngst wieder aufgeflammte Bürgerkrieg im Norden Syriens mit militärischen Angriffen der syrischen und türkischen Armee gegen die dort lebende kurdische Bevölkerung.

Entlang der Aufzugsstrecken könnte der Straßenbahnverkehr vorübergehend beeinträchtigt sein. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar.
 
 

Veranstaltungen 
 
Scheibenschlagen in Bernau
Scheibenschlagen in Bernau (c) TMBW / Achim Mende
 
Scheibenschlagen in Bernau
„Schiibi, Schiibo! Wem söll die Schiibe goh? Sie söll ‚der Liebsten‘ goh! Goht sie it, no gilt sie it. Schiibi, Schiibo!“ – Liebeserklärungen, Glückwünsche oder Spottverse sind eng verbunden mit der jahrhundertealten Tradition des Scheibenschlagens. Zusammen mit den glimmenden Holzscheiben werden sie vom Schläger ins Tal geschickt. Dabei fliegen die Funken und die Scheiben zeichnen im Flug leuchtende Feuermuster in den Abendhimmel. Anders als in anderen Schwarzwaldgemeinden, findet das Scheibenschlagen in Bernau über die ganze Fastnachtswoche statt – so bleibt genügend Zeit für einen Besuch.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Radschnellweg durch Freiburg-Herdern: Umleitung Linie 27
Am Montag, 2. Februar 2026, beginnt der dritte Bauabschnitt zur Herstellung des Radschnellwegs RS6 durch Herdern. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 25. Februar 2026. In dieser Zeit wird die Buslinie 27 umgeleitet. Die Haltestelle Hochmeisterstraße entfällt in dieser Zeit in beide Richtungen ersatzlos.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Polnisches Filmfestival cinèPolska 2026: Freiheit. Stimme. Erinnerung
Drei Tage polnische Filmkunst, Kultur, Geschichte und Begegnungen im deutsch-polnischen Dialog

Ort: Kommunales Kino, Urachstr. 40, 79102 Freiburg im Breisgau
Termin: 6.–8. Februar 2026
Konzept und kuratorische Leitung: Verein Polki Solidarnie – Polnische Frauen Solidarisch e.V.

Drei Tage polnische Filmkunst eröffnen einen lebendigen Dialog zwischen Film, Geschichte, Kultur und gesellschaftlichen Fragestellungen. Die ausgewählten Werke blicken dabei nicht nur auf die Vergangenheit zurück, sondern verhandeln Themen von brennender Aktualität – insbesondere Frauenrechte, Gleichberechtigung, Migration und die Suche nach Identität. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer Entwicklungen und dem Erstarken rechtskonservativer sowie nationalistischer Strömungen wird deutlich, dass Freiheit und Gleichstellung keine Selbstverständlichkeiten sind.

An drei Festivaltagen führen die Filme eindrücklich vor Augen, dass gesellschaftliche, politische und persönliche Freiheit niemals selbstverständlich ist. Sie nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch Jahrzehnte polnischer und europäischer Identitätsgeschichte, erzählt aus der Perspektive des Autorenkinos und getragen von mutigen Geschichten über Aufbruch, den Kampf um Demokratie und Frauenrechte, über Erinnerung, Überleben und tiefgreifenden Wandel.

Zu Festivalbeginn wirft das Festival einem besonderen Fokus auf das Lebenswerk von Andrzej Wajda und das zeitgenössische polnische Kino. Den Auftakt macht Wajdas Klassiker ZIEMIA OBIECANA (DAS GELOBTE LAND) von 1975, ein episches Gesellschaftspanorama über Freundschaft, Moral und wirtschaftlichen Aufstieg in der Industriestadt Łódź. Im Anschluss feiern wir mit einer Vernissage der Ausstellung der Plakate zu den Filmen von Andrzej Wajda aus der Sammlung des Museums des Filmes Kinematographie in Łódź die Festivaleröffnung. Den Abend schließen wir mit einer starken weiblichen Stimme: IMAGO (2023) von Olga Chajdas, ein post-punkiger Hymnus über die Suche nach eigener Identität, Freiheit und Selbstbestimmung in der alternativen Szene des späten 1980er-Jahre der Dreistadt (Trójmiasto).

Der Samstag steht im Zeichen der Reflexion, des Gedenkens und der weiblichen Perspektiven. Den Auftakt bildet das Panel „Zwischen Emanzipation und Tradition: Feminismus in Deutschland und Polen“, in dem historische und zeitgenössische Aspekte feministischer Bewegungen diskutiert werden. Anschließend werden außergewöhnliche Frauen gefeiert, die Grenzen gesprengt haben: SIMONA KOSSAK erzählt die Biografie der Wissenschaftlerin und Rebellin Simona Kossak, während WANDA RUTKIEWICZ: THE LAST EXPEDITION die legendäre Bergsteigerin auf ihrem Weg zu den höchsten Gipfeln begleitet. Den Abschluss bildet SOLIDARNOŚĆ WEDŁUG KOBIET – DIE FRAUEN DER SOLIDARNOŚĆ, eine eindrucksvolle Dokumentation über die bislang kaum erzählte Geschichte der Frauen in der polnischen Gewerkschaftsbewegung. Gespräche, Workshop und begleitende Veranstaltungen laden dazu ein, weibliche Perspektiven auf Geschichte, Gesellschaft, Feminismus und Selbstbestimmung zu erkunden.

Am Sonntag gibt es ein vielfältiges Programm: von Abenteuern für Kinder über persönliche Dokumentationen bis hin zu einem beeindruckenden Biopic. Den Auftakt macht O PSIE, KTÓRY JEŹDZIŁ KOLEJĄ 2 – LAMPO 2, begleitet von einem kreativen Workshop für Kinder. Anschließend eröffnet LISTY Z WILCZEJ – BRIEFE AUS DER WILCZA einen poetischen, humorvollen und nachdenklichen Blick auf das Leben in Warschaus Wilcza-Straße und die Suche nach Zugehörigkeit, menschlicher Nähe und gesellschaftlicher Teilhabe. Der Film wirft zentrale Fragen nach Identität, Heimat, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Rassismus auf, zeigt aber auch, wie menschliche Nähe und Solidarität entstehen können. Das Festival findet seinen krönenden Abschluss mit Agnieszka Hollands Film FRANZ K., dem für Polen ins Oscar-Rennen eingesandten Biopic über Leben und Werk eines der bedeutendsten Literaten des 20. Jahrhunderts, Franz Kafka. Mit sinnlich-surrealistischen Bildern und einer beeindruckenden Mischung aus Realität, Fantasie und literarischer Inspiration rundet der Film das Festival gebührend ab.

Das Festival bietet ein inklusives Programm, in dem Teilnehmende aktiv eingebunden werden: Workshops, Panel und Diskussionen mit Filmemacher*innen ermöglichen den Austausch und das Einbringen eigener Perspektiven. Reflexion ist integraler Bestandteil des Festivals. Feedbackrunden, moderierte Nachbesprechungen und die Möglichkeit, Eindrücke oder kreative Reaktionen zu dokumentieren, fördern eine kritische Auseinandersetzung mit den Prozessen vor Ort. cinèPolska ist mehr als Film: Gespräche, Diskussionen, Ausstellung und Workshops schaffen einen Raum, in dem Kunstvermittlung, gesellschaftlicher Dialog, Feminismus, Identität und demokratische Werte aktiv erfahrbar werden. Die Veranstaltungen finden teilweise dreisprachig (Deutsch, Polnisch, Englisch) statt und werden simultan gedolmetscht, um größtmögliche Zugänglichkeit, Beteiligung und Teilhabe sicherzustellen. So wird das Festival zu einem Ort, an dem unterschiedliche Zielgruppen nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten, reflektieren und voneinander lernen können.

In Kooperation mit dem Verein Polki Solidarnie – Polnische Frauen Solidarisch e.V.

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, dem Museum für Kinematographie in Łódź und der Sparkasse Freiburg.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Erklärfilme zur Landtagswahl für Schulen, Kommunen und Kinos
(c) LpB BW
 
Erklärfilme zur Landtagswahl für Schulen, Kommunen und Kinos
Zur Landtagswahl am 8. März 2026 hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mehrere Erklärvideos veröffentlicht, auch in Leichter Sprache. Sie können an Schulen, in Rathäusern oder Kinos kostenlos gezeigt werden. Was ändert sich durch die Wahlrechtsreform in Baden-Württemberg? Was ist der Unterschied zwischen Erststimme und Zweitstimme? Und worauf muss man in der Wahlkabine achten? Auf diese und viele andere Fragen geben die neuen Erklärfilme der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Antworten. Die Animationsfilme richten sich an alle Wahlberechtigten. Sie sind auch für den Einsatz im Unterricht oder für Schulungen von Wahlhelferinnen und Wahlhelfern geeignet.

Drei Erklärfilme wurden zudem in Leichter Sprache erstellt, damit sich auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder geringen Deutschkenntnissen über die Landtagswahl informieren können. Diese Erklärfilme sind eine Gemeinschaftsproduktion der LpB und der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Nora Welsch.

Alle Erklärfilme stehen auf dem YouTube-Kanal der LpB zur Verfügung:
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Arbeiten im Baugebiet Kleineschholz
Sperrung der Radvorrangroute FR2

Im neuen Baugebiet Kleineschholz stehen Erschließungsarbeiten an. Dafür wird die Radvorrangroute 2 (FR2) zwischen der Lehener Straße und der Sundgauallee ab Montag, 2. Februar, für drei Wochen gesperrt.

Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, nutzt das Garten- und Tiefbauamt die Sperrung, um auch am neuen FR2 Radweg zu arbeiten, Bäume im parallel verlaufenden Grünstreifen zu pflanzen, eine Habitatsfläche anzulegen und die Lärmschutzwand zu bepflanzen.

Radfahrer*innen und Fußgänger*innen werden über den Runzmattenweg umgeleitet. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und Rücksichtnahme.

Mit dem Quartier Kleineschholz soll ein inklusives urbanes Stadtquartier mit rund 500 Wohnungen entstehen. Informationen zum neuen Quartier gibt es unter freiburg.de/kleineschholz.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Freiburg und San Jerónimo feiern erfolgreichen Abschluss ihres Klimaprojekts
Feuchtgebiet Pata Pata (c) Municipalidad Distrital de San Jerónimo
 
Freiburg und San Jerónimo feiern erfolgreichen Abschluss ihres Klimaprojekts
Feuchtgebiet Pata Pata in Cusco (Peru) wiederhergestellt – Bund bestätigt offiziellen Projektabschluss

Am Montag, 2. Februar, ist der internationale Tag der Feuchtgebiete

Was vor sechs Jahren mit einer gemeinsamen Idee begann, ist heute ein sichtbarer Beitrag zum Klima- und Naturschutz: Freiburg und der Distrikt San Jerónimo, der sich am Rand der Stadt Cusco auf über 3000 Meter Höhe im peruanischen Hochland befindet, haben ihr Kooperationsprojekt zur Rettung des Feuchtgebiets Pata Pata erfolgreich abgeschlossen. Das letzte noch erhaltene Feuchtgebiet in der Provinz Cusco, das zuvor stark durch Austrocknung und Schadstoffbelastung bedroht war, ist heute wieder zu einem intakten Lebensraum für Flora und Fauna geworden.

Jüngst hat nun die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (Engagement Global) den Abschlussbericht des Projekts geprüft und als erfolgreich abgeschlossen bewertet. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Programms Nakopa („Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“) mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt. Insgesamt wurden rund 260.000 Euro investiert, davon 90 Prozent Bundesmittel. Die durch ein umfangreiches Kulturprogramm begleitete feierliche Einweihung des Feuchtgebiets Pata Pata fand im vergangenen Jahr statt.

Ziel des gemeinsamen Projekts war es, die für Feuchtgebiete typischen Ökosystemleistungen wiederherzustellen, so etwa den Erhalt der Biodiversität, die Wasserregulierung und -säuberung sowie seine Funktion als CO2-Senke. Dazu wurde das Feuchtgebiet ab 2022 fachgerecht renaturiert und ökologisch stabilisiert. Die Wasserquantität und -qualität hat sich dadurch erheblich verbessert und das Vorkommen einheimischer Pflanzen- und Tierarten nahm signifikant zu. Heute dient Pata Pata als Naherholungsgebiet und Lernort für ökologische Bildung: über 2300 Menschen aus Schulen, Universitäten, Verwaltungen und indigenen Gemeinschaften haben dort bereits an umweltpädagogischen Maßnahmen teilgenommen. ist damit zu einem regionalen Vorzeigeprojekt für kommunale Kooperation im Bereich Klima- und Umweltschutz geworden.

Oberbürgermeister Martin Horn betont: „Klimaschutz kennt keine Grenzen. Mit Projekten wie in San Jerónimo zeigen wir, dass internationale Zusammenarbeit konkrete Verbesserungen für Mensch und Natur bringt. Mein Dank gilt auch dem Bund, der das Projekt durch großzügige Förderung möglich gemacht hat. Pata Pata steht exemplarisch dafür, wie kommunale Partnerschaften wirken können – praxisnah, nachhaltig und mit echtem Mehrwert für beide Seiten.

Auch Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit zieht eine positive Bilanz: „Die Zusammenarbeit zwischen Freiburg und San Jerónimo ist ein starkes Zeichen dafür, wie Städte weltweit gemeinsam Verantwortung für unseren Planeten übernehmen können.“

Seit 2019 verbindet Freiburg und San Jerónimo eine Klimapartnerschaft, die durch universitäre Kontakte und zivilgesellschaftliches Engagement entstanden ist. Fachexpert*innen aus beiden Städten tauschten seither Wissen zu Umweltschutz und Wasserwirtschaft aus. Auf gegenseitigen Delegationsbesuchen konnte man sich vor Ort über die jeweiligen ökologischen Herausforderungen beider Kommunen austauschen und bei Lösungsansätzen voneinander lernen. Die Klimapartnerschaft soll auch nach Abschluss des Projekts zum Feuchtgebiet Pata Pata fortgesetzt werden.

zum Bild oben:
Feuchtgebiet Pata Pata
(c) Municipalidad Distrital de San Jerónimo – Oficina de Imagen Institucional y Comunicaciones
 
 

Verschiedenes 
 
 
Landtagswahl 2026: Versand der Wahlbenachrichtigungen
Der Countdown läuft: Am Sonntag, 8. März, findet die Landtagswahl statt. Für die Teilnahme an der Wahl verschickt die Stadt über die Deutsche Post AG im Zeitraum vom 31. Januar bis 7. Februar die Benachrichtigungen an die rund 162.000 Wahlberechtigten; erstmals sind auch die 16- und 17-Jährigen dabei. Wer wählen will, muss diese Benachrichtigung am Wahltag ins aufgedruckte Wahllokal mitbringen, um sich dort auszuweisen.

Wer Briefwahl beantragen möchte, tut dies am einfachsten mit dem QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder mit dem OnlineAntrag unter www.freiburg.de/briefwahl. Die Antragsfrist endet am Freitag vor der Wahl, 6. März, um 15 Uhr.

Ab Montag, 9. Februar, öffnet auch das Briefwahlbüro des Wahlamts in der Berliner Allee 1 die Pforten. Dort können die Briefwahlunterlagen persönlich oder für andere beantragt werden (in diesem Fall wird eine Vollmacht benötigt). Vor Ort stehen Wahlkabinen zur Verfügung, so dass man seine eigene Stimme auch gleich abgeben kann. Das Briefwahlbüro öffnet montags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 15 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 18 Uhr.

Alle Informationen zur Landtagswahl am 8. März stehen auf der städtischen Internetseite online
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Badegewässerverordnung: sieben Badeseen in Freiburg
Bei den aktuellen Temperaturen denkt noch kaum jemand ans Baden im Freien. Trotzdem legt die Badegewässerverordnung jetzt schon fest, in welchen Seen die Freiburger*innen bedenkenlos plantschen können. 2026 sollen – wie schon in den vergangenen Jahren – der Flückigersee, der Tunisee, der Silbersee, der Moosweiher, der kleine Opfinger Baggersee (Ochsenmoos), große Opfinger See und der Dietenbachsee als Badegewässer eingestuft werden.

Damit das Baden sicher bleibt, kontrolliert das Gesundheitsamt alle sieben Seen regelmäßig – mindestens aber einmal im Monat. Dabei werden Wasserproben auf Darmkeime, Verschmutzungen wie Abfälle oder teerhaltige Rückstände sowie auf eine starke Algenbildung untersucht. So ist sichergestellt, dass die Badegewässer den EU-Richtlinien entsprechen. Eine digitale Badegewässer-Karte ist unter https://badegewaesserkarte.landbw.de/ zu finden.

Noch bis zum 28. Februar haben Bürger*innen die Möglichkeit, Vorschläge, Hinweise oder Beschwerden zur Badegewässerliste einzureichen. Diese sind entweder an das Umweltschutzamt, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg, oder an das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Fachbereich Gesundheitsschutz, Sautierstraße 30, 79104 Freiburg, zu richten.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Verdi bestreikt die VAG am Montag
- Kein Stadtbahnverkehr und nur einzelne Busfahrten am 2. Februar

- VAG-Vorstände verweisen auf angespannte Haushaltslage der Kommunen und üben scharfe Kritik am Vorgehen der Gewerkschaft: „Wünschen uns einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Streikrecht“

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird am Montag, 2. Februar, ganztägig bestreikt. Der Arbeitskampf der Gewerkschaft Verdi beginnt mit Betriebsstart und endet mit Betriebsschluss. In dieser Zeit fahren keine VAG-Stadtbahnen und nur ein sehr kleiner Anteil der Busse. Auch die Schauinslandbahn bleibt außer Betrieb. Zusätzlich sind das VAG-Kundenzentrum, das Fundbüro sowie die Abteilung für das erhöhte Beförderungsentgelt geschlossen.

Vom Streik betroffen sind alle Bus- und Straßenbahnlinien, die direkt von der VAG betrieben werden. Ausgenommen sind lediglich Fahrten, die von privaten Auftragnehmern übernommen werden. Weitgehend in Betrieb bleiben daher die Linien 15 und 32. Auf den Linien 24, 33 und 34 verkehrt etwa die Hälfte der Fahrten. Alle übrigen Bus- und alle Stadtbahnlinien der VAG entfallen.

Alle tatsächlich stattfindenden Fahrten sind in der elektronischen Fahrplanauskunft zu finden. Einen Notfallfahrplan kann die VAG nicht anbieten. Die VAG weist zudem darauf hin, dass die fahrenden Buslinien keine Anschlüsse an andere Stadtbahn- oder Buslinien der VAG haben.

Unabhängig vom Streik bleiben Ziele in Freiburg über die Linien der Breisgau-S-Bahn erreichbar. Auch der Regionalverkehr der Deutschen Bahn mit seinen innerstädtischen Haltepunkten sowie einzelne Buslinien aus dem Umland fahren weiterhin.

Die Tarifverhandlungen für den kommunalen Nahverkehr hatten am 20. Januar in Stuttgart begonnen. Verhandelt wird lediglich über Zuschläge. Deutliche Entgeltsteigerungen, hohe Zulagen und eine reduzierte Wochenarbeitszeit sind laut VAG bereits aufgrund der zurückliegenden Tarifabschlüsse über das laufende Jahr hinaus vereinbart.

Die VAG-Vorstände Oliver Benz und Stephan Bartosch übten scharfe Kritik an den Streiks: „Die Tarifverhandlungen sind sachlich und konstruktiv gestartet. Wir waren davon ausgegangen, dass Verdi Verständnis für die schwierige Haushaltslage hat“, erklärte Benz. „Umso unverständlicher und überraschender ist dieser Streik. Die Leidtragenden sind unsere Fahrgäste.“

Die Vorstände verwiesen darauf, dass in vielen Kommunen bereits freiwillige Aufgaben auf dem Prüfstand stehen. „Vielerorts geht es nicht mehr darum, ob Angebote im öffentlichen Nahverkehr gekürzt werden müssen, sondern darum, wie stark diese Kürzungen ausfallen“, sagte Benz. Vor diesem Hintergrund müsse das Vertrauen in den ÖPNV gestärkt werden. Streiks bewirkten das genaue Gegenteil. Es sei schwer nachvollziehbar, dass Verdi nun auf kommunaler Ebene realitätsferne Forderungen stellt, während in vielen Privatfirmen Beschäftigte um ihre Jobs bangen.

Nach Angaben der VAG hat Verdi das kommunale Unternehmen seit 2023 bereits an zwölf Tagen bestreikt. „Dies führte bei unseren Fahrgästen zunehmend zu Unverständnis. Hier wünsche ich mir einen verantwortungsvolleren Umfang mit dem Streikrecht “, erklärte VAG-Vorstand Stephan Bartosch. Der kommunale Nahverkehr biete gerade in Krisenzeiten sichere Arbeitsplätze und attraktive Bedingungen. „Das sollte auch die Gewerkschaft anerkennen und entsprechend berücksichtigen“, sagte Bartosch weiter.

Nach Berechnungen des kommunalen Arbeitgeberverbands sind die Gehälter in Baden-Württemberg im ÖPNV seit 2023 im Durchschnitt bereits um über 20 Prozent gestiegen, in unteren Entgeltgruppen noch stärker. Im Fahrdienst beträgt das durchschnittliche Monatsgehalt inklusive aller Zuschläge demnach landesweit mehr als 4.300 Euro. In Freiburg liege es aufgrund von Zusatzleistungen sogar noch höher, erklärte die VAG. Dazu komme, dass für Mai bereits eine Entgelterhöhung von 2,8 Prozent fest vereinbart ist.

Die VAG-Vorstände verwiesen außerdem auf das wachsende Defizit der VAG. Ein wesentlicher Grund dafür seien die enorm steigenden Personalkosten. Eine Umsetzung sämtlicher Verdi-Forderungen bei den Zuschlägen würden bei der VAG nach ersten Berechnungen zusätzliche Personalkosten im Umfang von rund drei Millionen Euro pro Jahr bedeuten.

Hinweis für die Fahrgäste:
Die Freiburger Verkehrs AG streikt nicht selbst, sondern wird von der Gewerkschaft Verdi bestreit. Daher greift keine Mobilitätsgarantie, und es gibt keinen Ersatzanspruch.
 
 

Veranstaltungen 
 
Kreative Wissenschaft auf der großen Bühne
So geht es im FameLab zu. © Jürgen Rösner, Stadt Karlsruhe
 
Kreative Wissenschaft auf der großen Bühne
Wissenschaftsbüro startet Anmeldephase für den Wettbewerb FameLab Germany

Im Mai 2026 geht FameLab, eines der bekanntesten Wissenschaftsformate Deutschlands, wieder in Karlsruhe über die Bühne. In nur drei Minuten müssen die Kandidatinnen und Kandidaten die Jury und das Publikum mit ihrer Forschung begeistern – unterhaltsam, kreativ und verständlich. FameLab steht für Sichtbarkeit, Austausch und die Freude daran, Wissenschaft lebendig zu vermitteln.

Jetzt anmelden und mitmachen bei FameLab

Teilnehmen können Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab 21 Jahren aus den Bereichen Natur-, Sozialwissenschaften, Technik oder Medizin. Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 15. April 2026 unter www.famelab-ka.de möglich.

Die besten Wissenschaftskommunikatorinnen und -kommunikatoren in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland werden dann beim südwestdeutschen Vorentscheid am Freitag, 8. Mai 2026 um 19 Uhr im Kulturzentrum Tollhaus in Karlsruhe gekürt.

Wer bei FameLab mitmacht, bringt nicht nur sein Forschungsthema auf die Bühne, sondern entwickelt sich auch persönlich und professionell weiter: Die Teilnehmenden gewinnen öffentliche Aufmerksamkeit für ihre Forschung, sammeln wertvolle Erfahrungen in der Wissenschaftskommunikation, trainieren ihr Auftreten vor Publikum und knüpfen spannende Kontakte zu einer engagierten Community aus ganz Deutschland – und das alles mit jeder Menge Spaß.

Ein zusätzlicher Anreiz: Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten ein Preisgeld sowie ein professionelles Medien- und Präsentationstraining und qualifizieren sich für das Deutschlandfinale am 1. Juli 2026. Wer sich dort durchsetzt, vertritt Deutschland beim internationalen Finale von FameLab.

Die Organisation der Veranstaltung übernimmt das Wissenschaftsbüro der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe. Unterstützt wird FameLab durch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik), das FZI Forschungszentrum Informatik, die Atruvia AG, die X2E GmbH sowie das Kulturzentrum Tollhaus.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Einbürgerungsfeier
149 Menschen haben die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten

Ein wichtiger Moment: 149 Freiburger*innen aus 51 Herkunftsländern haben die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten – mit einer Feier im Historischen Kaufhaus am Donnerstag, 29. Januar. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 149 Eingebürgerten sind 23 Kinder und Jugendliche.

Seit November 2025 finden die Einbürgerungsfeiern im neuen Format statt: Neue Mitbürger*innen werden nicht nur vor Ort geehrt, sondern während der Veranstaltung selbst eingebürgert. Bei der letzten Einbürgerungsfeier vor sieben Wochen sind 123 Freiburger*innen eingebürgert worden. Die nächste Feier ist für Donnerstag, 26. März, geplant.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen am Samstag in der Freiburger Innenstadt
Am Samstag, 31. Januar, findet zwischen 13.30 und 16 Uhr in der Freiburger Innenstadt eine Demonstration mit dem Titel „Hände weg von Rojava“ statt. Nach dem Auftakt auf dem Platz der Alten Synagoge ziehen die erwarteten 1000 Teilnehmer*innen über die Bertold- und Salzstraße zum Augustinerplatz und anschließend durch die Gerberau, Kaiser-Joseph-Straße und Bertoldstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge.

Hintergrund der seit mehreren Tagen in vielen deutschen Städten und auch in Freiburg stattfindenden Versammlungen zum Thema „Hände weg von Rojava“ ist der jüngst wieder aufgeflammte Bürgerkrieg im Norden Syriens mit militärischen Angriffen der syrischen und türkischen Armee gegen die dort lebende kurdische Bevölkerung.

Anschließend beginnt um 16 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge eine weitere Kundgebung mit dem Titel „Debanking stoppen“. Der Aufzug mit voraussichtlich 150 Personen verläuft über Bertold-, Kaiser-Joseph- und Rempartstraße zum Platz der Alten Synagoge, wo die Versammlung um 19 Uhr endet.

Entlang der Aufzugsstrecken könnte der Straßenbahnverkehr vorübergehend beeinträchtigt sein. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar.

Darüber hinaus finden von 12 bis 16 Uhr sowohl auf dem Rathausplatz als auch am Bertoldsbrunnen demonstrative Aktionen mit 10 bzw. 15 Teilnehmer*innen zum Thema Tierschutz statt.
 
 

Öko plus 
 
 
Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen zu 50 Jahre Offenburger Vereinbarung
50. Jahrestag der "Offenburger Vereinbarung" zum Atomkraftwerk Wyhl/Rhein vom 31. Januar 1976

"Staatsvertrag" zwischen Land Baden-Württemberg, Badisch-Elsässische Bürgerinitiativen und Kernkraftwerk Süd

Am 31. Januar 2026 jährt sich zum 50. Mal die sogenannte "Offenburger Vereinbarung" von 1976 zum damals geplanten Atomkraftwerk Wyhl am Rhein, ein "Staatsvertrag" zwischen dem Land Baden-Württemberg, den damals 50 Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen und dem Projekt-Betreiber Kernkraftwerk Süd (KWS), einer 100%-igen Tochter des Badenwerks und der Energieversorgung Schwaben (EWS). Die Landesregierung hatte versucht, den illegalen Zustand des seit 1975 besetzten Bauplatzes in Wyhl angesichts der Stärke der Bürgerinitiativen schließlich durch Verhandlungen zu beenden. Die Bürgerinitiativen ließen sich unter dem Druck drohender polizeilicher Räumung sowie sehr hoher finanzieller Schadensersatzansprüche und Strafandrohungen gegen die Initiativen (800 Mio. DM) und Einzelpersonen (bis 0,5 Mio. DM) darauf ein und erklärten, dass der besetzte Bauplatz während der Verhandlungen verlassen, aber bewacht bleibe.

In der "Offenburger Vereinbarung" vom 31.01.1975 wurde hauptsächlich festgelegt:

Zu den wichtigsten strittigen Sachfragen werden zusätzliche unabhängige Gutachten eingeholt, die KWS verzichtet auf Schadenersatzansprüche und alle Strafverfahren werden eingestellt.
Die Bürgerinitiativen bekennen sich zur Gewaltlosigkeit und räumen den Bauplatz und beschränken sich auf politischen Widerstand und den Rechtsweg.
Die Landesregierung behält sich die Entscheidung darüber vor, wann sie die Bedenken der Bevölkerung ausgeräumt sieht.

Bei den Bürgerinitiativen waren die mehrwöchigen Verhandlungen und deren Ergebnis durchaus umstritten. Trotzdem nahmen sie die Vereinbarung mit großer Mehrheit an bei Enthaltung der elsässischen Initiativen und Gegenstimmen vor allem aus Reihen der städtischen Initiativen.
Voraussetzung der Bürgerinitiativen für die Annahme waren die Gundsätze:
Über Leben und Gesundheit kann man nicht verhandeln.
Solange unsere Bedenken nicht ausgeräumt sind, darf das Atomkraftwerk nicht gebaut werden.

------------------------------------------------

Hintergrund: Wie es weiterging (I)

Die Bürgerinitiativen setzten nun weiter auf politischen Druck und Informationen. Sie stellten 1976 zur "Offenburger Vereinbarung" mit ihrer "Zweiten gemeinsamen Erklärung" u.a. fest:
- Man habe die "Offenburger Vereinbarung" nur akzeptiert in der Erwartung, dass die Regierung nicht wieder versucht, das Atomkraftwerk gegen den Willen der Bevölkerung durchzusetzen.
- Wiederlegt seinen die Behauptungen der Atombefürworter zur Energiepolitik und zu Arbeitsplätzen.
- Nicht wiederlegt seien die Gründe der Bürgerinitiativen gegen die Atomkraft.
- Falls die Regierung die Bedenken der Bürgerinitiativen nicht respektiert, müssten sie Mittel und Wege finden, sich und die Heimat zu schützen.
- Die Bevölkerung wird aufgerufen, den Rechtsweg finanziell zu unterstützen, den die "Wyhl-Kläger" stellvertretend für die BürgerInnen wahrnehmen.

Nach einem Jahr Streit zwischen Land und Bürgerinitiativen um die Unabhängigkeit der Gutachter sowie um den Inhalt und die Unvollständigkeit der Gutachten im Gefolge der "Offenburger Vereinbarung" erklärte das Land im Dezember 1977 die Erfüllung der "Offenburger Vereinbarung". Die Bürgerinitiativen stellen die Nichterfüllung der "Offenburger Vereinbarung" fest (Wyhl-Buch II, 1982).

-----------------------------------------------

Hintergrund: Wie es weiterging (II)

Die Erfolge der Wyhl-Kläger 1975 im Sofortverfahren vor dem Verwaltungsgericht Freiburg und im März 1977 dort im Hauptsacheverfahren gaben den Bürgerinitiativen jeweils die erhoffte zeitliche Rückendeckung bis zum November 1981, der Niederlage im Hauptsacheverfahren beim Verwaltunggerichtshof in Mannheim.

Der "lange Atem" und die weitere Informationsoffensive der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen zusammen mit der Landesgeschäftsstelle des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Freiburg führten 1982/83 zu Gemeinderatsmehrheiten gegen das Atomkraftwerk in nahezu allen Städten und Gemeinden des mittleren und nördlichen Breisgaus. Im Juni 1983 im 4. Anlauf nach intensiver Lobbyarbeit der Bürgerinitiativen und anderer, stiimmte endlich auch der Gemeinderat von Freiburg i.Br. mit einer Stimme Mehrheit, der des Oberbürgermeisters Dr. Rolf Böhme, gegen das Atomkraftwerk Wyhl. In Freiburg hatte sich zuvor eine von den dortigen Bürgerinitiativen erzwungene überhaupt erste offizielle Bürgerversammlung gegen das Atomkraftwerk Wyhl ausgesprochen.

Das Land zog sich in der Folge unter Ministerpräsident Lothar Späth schrittweise weiter von den Wyhl-Planungen zurück. Aber erst im Frühjahr 1994 wurde das Bauvorhaben der zwei Wyhl-Reaktoren endgültig eingestellt, später auch die Standortsicherung in der Landesplanung zurückgezogen, der Messmast abgebaut und das Gebiet auf Drängen der bürgerlichen und behördlichen Umwelt- und Naturschützer unter Naturschutz gestellt.

Ausblick:
Die erfolgreichen Bauplatzbesetzungen in Wyhl und kurz zuvor die gegen die geplante Bleichemiefabrik im elsässischen Marckolsheim sowie kurz danach durch andere Bürgerinitiativen gegen die Atomkraftwerke Kaiseraugst bei Basel, in Gerstheim/Elsass und der Widerstand u.a. gegen die AKWs Fessenheim/Elsass und - auch erfolgreich - bei Breisach und Schwörstadt/Hochrhein stehen für entschlossene Proteste Hunderttausender im "Dreyeckland".
Sie stehen für den Beginn des Atomausstiegs und der Energiewende nicht nur in Deutschland. In der Region verhinderten die Initiativen 14 Atomkraftwerksblöcke und die Brennelementefabrik in Heitersheim.*

Quellen:
- Wyhl-Buch II: "Wyhl der Widerstand geht weiter", Dreisam Verlag, Freiburg, 1982
- Georg Löser: "Grenzüberschreitende Kooperation am Oberrhein. Die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen", in: "Deutsche und Franzosen im zusammenwachsenden Europa 1945-2000", Hrsg. Kurt Hochstuhl und Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 2003.
-* Gemeinsame Erklärung an die Badisch-Elsässischen BIs zum 50. Jahrestag der Bauplatzbesetzung des Atomkraftwerks in Wyhl, 17.02.2025
 
 

Verschiedenes 
 
Bronzeplakette für die Dreieinigkeitskirche in Ludwigsburg
(c) strebewerk Architekten GmbH / DSD
 
Bronzeplakette für die Dreieinigkeitskirche in Ludwigsburg
Zur Erinnerung an die private Förderung

Rainer Müller vom Ortskuratorium Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) überbringt in Anwesenheit von Christoph Grüber von Lotto Baden-Württemberg bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 27. Januar 2026 um 10.00 Uhr an Alois Krist von der Katholischen Kirchengemeinde Zur Heiligsten Dreieinigkeit eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Konservierungsarbeiten am Natursteinmauerwerk und den Betonwerksteinen der Kirche Zur Heiligsten Dreieinigkeit in Ludwigsburg mit 100.000 Euro unterstützen. Das Gotteshaus gehört zu den über 430 Denkmalen, die die Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Zum Objekt:
Im Zentrum von Ludwigsburg, an der Ostseite des Marktplatzes, grenzt die freistehende, seit 1906 katholische Pfarrkirche Zur Heiligsten Dreieinigkeit den Marktplatz nach Osten hin ab. 1721 begonnen, wurde sie 1781 als evangelische Garnisonskirche geweiht. Die Dreieinigkeitskirche ist ein einschiffiger Putzbau mit Pilastergliederung und einem kleinen Glockenturm im Westen. Im Äußeren eher schlicht, ist sie auf Grund ihrer zentral gelegenen städtebaulichen Position gegenüber der evangelischen Stadtkirche äußerst präsent in der als Gesamtanlage geschützten Altstadt von Ludwigsburg.

Neben der noch mehrheitlich bauzeitlichen Gestaltung zeigen sich an den Fassaden sichtbare Spuren früherer Reparaturmaßnahmen in Form von Ankerplatten. Die dazugehörigen Zugbänder sind unter Putz gelegt. Beide Elemente sind das Ergebnis einer früheren Instandsetzung, als es Setzungsprobleme im Chorbereich zu bannen galt, und damit Teil der Veränderungsgeschichte der Kirche und auch Dokument unterschiedlicher denkmalpflegerischer Herangehensweisen bei der Tragwerksinstandsetzung.

Der Innenraum wurde vielfach verändert und ist nicht mehr original, dennoch beinhaltet er heute einige wertvolle historische Elemente aus unterschiedlichen Epochen – darunter eine spätgotische Holzfigur „Madonna mit Kind auf der Mondsichel“ von guter bildhauerischer Qualität und ein barockes Altargemälde „Taufe Christi“.

zum Bild oben:
Ludwigsburg: Kath. Pfarrkirche Zur Heiligsten Dreieinigkeit (c) strebewerk Architekten GmbH / DSD
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: DIE WIEHRE IM FILM
150 Jahre Wiehremer Bürgervereine

Impressionen, Interviews, Filme zu 150 Jahren Wiehremer Bürgervereine – kurze und längere, neue und ältere. Maximilian Spohr, geboren in Freiburg, internationaler Filmemacher und Veranstaltungsmanager, präsentiert zwei seiner ersten Kurzfilme, gedreht 1995 in der Wiehre, Matilda Seifert ihr Filmprojekt VOM FRIEDHOF ZUM SPIELPLATZ, Stephanie Geißler hat alte und jüngere Wiehremer interviewt und Stefan Ganter präsentiert seinen Jubiläums-Film zu 150 Jahren Bürgervereine, ihrer Entwicklung über die Zeit und ihrer Rolle als zivilgesellschaftlich Engagierte in den verschiedenen Zeiten.

Kommunales Kino Freiburg
So 01.02., 19:00
 
 

Verschiedenes 
 
Kleinbauernhaus Moosstetten 3 in Pastetten wird instandgesetzt
Pastetten: Kleinbauernhaus Moosstetten 3 (c) Julia Pohl / DSD
 
Kleinbauernhaus Moosstetten 3 in Pastetten wird instandgesetzt
Das Haus stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts umgebaut

Für die Instandsetzungsarbeiten an der Fassade, bestehend aus Sanierung der Sockelzone, Putz- und Kirchenmalerarbeiten sowie Zimmererarbeiten, am Kleinbauernhaus Moosstetten 3 in Pastetten stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 30.000 Euro zur Verfügung. Das Bauernhaus gehört nunmehr zu den über 640 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat.

Zum Objekt:
Der Erlhof in Moosstetten in der Gemeinde Pastetten, gehört zu den prägenden historischen Hofanlagen am südlichen Rand des Moostettener Weilers. Seine Geschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Ursprünglich unterstand der Hof dem Kloster Attel und blieb bis zur Säkularisation im Jahr 1803 in dessen Besitz. Gemeinsam mit dem Schwaigerhof und dem Hellerhof bildete der Erlhof bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ein Ensemble, das die örtliche Kulturlandschaft nachhaltig geprägt hat.

Das Wohnhaus des Erlhofs ist ein erdgeschossiger Steildachbau mit Blockhaus-Kniestock und Gred. Der Kernbau stammt aus dem 18. Jahrhundert, Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte ein Umbau. Trotz späterer Veränderungen bewahrt das Gebäude wesentliche Merkmale der traditionellen Bauweise: die profilierten Balkenköpfe, der hohe hölzerne Kniestock sowie die charakteristische Dachform. Diese Elemente machen den Erlhof zu einem herausragenden Beispiel für die Entwicklung ländlicher Architektur in Oberbayern.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Erweiterung des Park-and-Ride-Platzes an der Paduaallee
Mehr Platz und Strom von der Sonne

Der Park-and-Ride-Platz an der Paduaallee ist ab Donnerstag, 29. Januar, um 56 Plätze größer. Außerdem ist die Erweiterung mit einer PV-Anlage überdacht. Die insgesamt 390 Module liefern im Jahr rund 186 Megawattstunden Strom. Das entspricht dem Verbrauch von über 50 Haushalten.

Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit: „Das Projekt zeigt, wie wir unsere knappen Flächen effizient und im Sinne der Energiewende nutzen können. Wir schaffen Schatten für parkende Autos und produzieren gleichzeitig sauberen Solarstrom – ganz im Sinne unserer PhotovoltaikOffensive.

Mobilitätsbürgermeister Martin Haag: „Mit der PV-Überdachung des Park-and-Ride-Parkplatzes verbinden wir klimafreundliche Mobilität mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. Nur wenn wir deutlich mehr Strom aus Windkraft und Solarenergie produzieren, können wir unsere Klimaziele erreichen.“

Auf der neuen Fläche gibt es außerdem vier AC-Ladestationen mit acht Ladepunkten. Der Betreiber der PV-Anlage aus Neuenburg am Rhein wird die Anlage noch um einen Batteriespeicher und um weitere Ladestationen erweitern. Das Besondere ist, dass der Strom nicht nur für privates Laden, sondern auch für Carsharing Autos genutzt wird.

Seit 2022 schreibt ein Landesgesetz vor, dass neue Großparkplätze zu 60 Prozent mit Photovoltaik-Modulen überbaut werden müssen. Die Verwaltung hat bei der Erweiterung des Park-and-Ride-Platzes nicht nur 60 Prozent, sondern alle neuen Parkplätze überdacht. Das war bereits im Freiburg Bebauungsplan für das Baugebiet „Im Zinklern" so festgelegt.

Insgesamt hat die Erweiterung rund 920.000 Euro gekostet; ursprünglich kalkuliert waren 1,03 Millionen Euro. Das Land fördert das Projekt mit 725.350 Euro (LGVFG).
 
 

Veranstaltungen 
 
VAG-Fasnetsverkehr
(c) VAG Freiburg / Anja Thölking
 
VAG-Fasnetsverkehr
Bald finden auch in und um Freiburg die ersten Narrenumzüge statt. Los geht’s am 1. Februar in St. Georgen und Gundelfingen. Das betrifft einige unserer Buslinien.

Hier finden Sie zudem schon den Fahrplan für den Fasnetsverkehr in der Freiburger Innenstadt (14. bis 16. Februar)

- - -

Fasnet in Gundelfingen: Umleitung durch Narrenumzug

Am Sonntag, 1. Februar 2026, findet in Gundelfingen ein Narrenumzug statt. Dadurch ist die Ortsmitte von 10.45 bis 19 Uhr gesperrt.

Die Linie 15 kann in Gundelfingen in dieser Zeit dann lediglich die Haltestelle Obermattenbad sowie die Ersatzhaltestelle Feldbergstraße anfahren, die sich auf der Feldbergstraße in Höhe Schönbergstraße befindet.

Nicht bedient werden in dieser Zeit die Haltestellen Rathaus (Ost und West), Vörstetter Straße, Steinackerstraße, Blumenstraße, Klosterweg, Hansjakobstraße, Industriestraße, Auf der Höhe, Sonne-Platz und Rosenstraße.

- - -

Fasnet in Freiburg-St. Georgen: Umleitungen durch Narrenumzug

Am Sonntag, 1. Februar 2026, findet im Freiburger Stadtteil St. Georgen der Kinder- und Narrenumzug statt. Von 12 bis 17 Uhr werden daher die Buslinien 11 und 14 umgeleitet.

Die Linie 11 fährt in dieser Zeit die Haltestellen Gabelsbergerstraße, Schneeburgstraße, Kapellenwinkel, Cardinalweg und Obergasse in beide Richtungen nicht an.

Die Linie 14, die nicht über das Gewerbegebiet fährt, verkehrt bei Fahrten in Richtung Haid von der Haltestelle Wihlerweg direkt zur Endstation Haid-Munzinger Straße. Die Haltestellen St.-Georgen-Schiff, Kalkackerweg, Besançonallee und Moosackerweg werden nicht bedient.

Die Gegenrichtung der Linie 14 Richtung Hauptbahnhof ist nicht betroffen. Ebenso sind die Fahrten der Linie 14, die durch das Gewerbegebiet fahren, nicht betroffen.

Am Donnerstag, 12. Februar 2026, findet in Freiburg-St. Georgen ab 18.30 Uhr der Hemdglunkerumzug statt. Es wird keine Beeinträchtigung des Busverkehrs erwartet.

- - -

So fahren die Bahnen an Fasnet in Freiburg

Samstag und Sonntag ist der Stadtbahnverkehr in der Innenstadt zwischen Bertoldsbrunnen und Europaplatz von 9 bis 22 Uhr gesperrt
Am Fasnetsmendig ist der Stadtbahnverkehr in der Innenstadt zwischen 12 und 19.30 Uhr unterbrochen
Die Busse sind nicht betroffen
Damit die Närrinnen und Narren die Fasnet in der Freiburger Innenstadt ausgelassen feiern können und auch sicher wieder nach Hause kommen, hat die Freiburger Verkehrs AG (VAG) ihre Stadtbahnverkehre während der Fasnetszeit entsprechend angepasst.

Die Buslinien der VAG sind an keinem Tag betroffen.

- - -

Straßenfasnet am Samstag, 14., und Sonntag, 15. Februar

Während der Straßenfasnet am Samstag und Sonntag ist die Kaiser-Joseph-Straße zwischen Bertoldsbrunnen und Europaplatz von 9 Uhr bis 22 Uhr für den Stadtbahnverkehr gesperrt.

In dieser Zeit fährt die Linie 3 von Zähringen kommend ab der Haltestelle Europaplatz weiter als Linie 5 Richtung Rieselfeld und umgekehrt. Von der Munzinger Straße kommend endet die Linie 3 am Bertoldsbrunnen an den Bahnsteigen der Linie 1 in der Salzstraße.

Die Linien 1, 2 und 4 fahren an diesen beiden Tagen unverändert.

- - -

Fasnetsmendig, 16. Februar

Wegen des Rosenmontagsumzugs sind die Stadtbahnlinien in der Innenstadt von 12 Uhr bis etwa 19 Uhr unterbrochen:

Die Linie 1 pendelt zwischen Littenweiler und Schwabentorbrücke sowie zwischen Landwasser und Stadttheater.

Die Linie 2 verkehrt während des Umzuges von Günterstal bis Holzmarkt und von der Hornusstraße kommend bis Stadttheater.

Die Linie 3 endet von der Munzinger Straße kommend am Stadttheater und von Zähringen kommend am Europaplatz.

Die Linie 4 fährt von Vauban kommend bis Holzmarkt und von der Messe kommend bis Stadttheater.

Die Linie 5 endet vom Rieselfeld kommend an der Erbprinzenstraße. Hier dauert die Sperrung voraussichtlich bis 19.30 Uhr.

Das VAG-Kundenzentrum, Salzstraße 3, wie auch das Fundbüro der VAG bleiben am Rosenmontag geschlossen.
 
 



Seite 1 2 

ProlixLetter Bestellen/Abbestellen

bestellen
abbestellen
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere sie.
kieser_banner3.jpg
sr_reinach_logo_2019_rgb.jpg

 

Werbung

Mittagstisch-in-Freiburg




Copyright 2010 - 2026 B. Jäger