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Der ProlixLetter
Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 Grüne Quellen
Issigau: Schloss Reitzenstein (c) Julia Pohl / DSD | | | | | Zimmererarbeiten an Schloss Reitzenstein | Auf einer Geländestufe unmittelbar östlich des Burgfelsens gelegen
Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 11. Februar 2026 um 11.00 Uhr überbringt Uwe Franke, Ortskurator Oberfranken der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), in Anwesenheit von Ulrich Krückel von Lotto Bayern dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 47.819,38 Euro für Zimmererarbeiten am Schloss Reitzenstein an den Denkmaleigentümer Freiherr Constantin von Reitzenstein. Das Schloss gehört seit 2024 zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
Zum Objekt:
Das Schloss Reitzenstein befindet sich auf einer Geländestufe unmittelbar östlich des Burgfelsens. Die Uraufnahme aus den Jahren 1808 bis 1864 zeigt das Schloss als großen rechteckigen Baukörper, der um etwa 15 Grad aus der Nord-Süd-Achse nach Osten gedreht ist. Von den damals vorhandenen Gebäuden ist das sogenannte Jägerhaus bis heute erhalten, während die nördlich gelegenen Ökonomiegebäude durch einen Neubau ersetzt wurden. Treppenhaus und Altan fehlen heute. Das Rittergut wurde 1721 von Josef Adam von Reitzenstein an den markgräflichen Grenadierhauptmann und Oberforstmeister Moritz August von Beust verkauft. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte es 1889 wieder in den Besitz der Familie Reitzenstein, als Karl Friedrich von Reitzenstein das Gut zurückerwarb.
Im Jahr 1894 erfolgte eine umfassende Umgestaltung in französisch-neubarocken Formen. Zu den baulichen Veränderungen zählen das Aufsetzen der südlichen und nördlichen Eckpavillons, die Ergänzung der Eingangshalle an der Westseite sowie einer überdachten Terrasse an der Ostseite. Zudem wurde ein zweistöckiger Nordflügel angebaut, wobei der Altbau um eine Achse verlängert wurde. Zwischen den beiden Flügeln entstand in der nordöstlichen Ecke des Hofes ein achteckiger Turm, der eine Glockenstube mit zwei Glocken beherbergt. Den oberen Abschluss bildet eine welsche Haube mit spitz zulaufender Helmkonstruktion. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Benvenuti Bambini! | Stadt eröffnet Deutsch-Italienische Kita im Stadtteil Brühl-Güterbahnhof – es gibt noch freie Plätze
Toben, spielen, lernen und entdecken, Geschichten lauschen, gemeinsam essen, singen und Quatsch machen: Für all das und noch viel mehr gibt es seit Anfang Februar einen neuen Ort in Freiburg: die Deutsch-Italienische Kita in der Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße 12 im Güterbahnhofareal. Es ist die 24. städtische Kita in Freiburg – in Brühl ist es die erste Kindertageseinrichtung der Stadt. Das Besondere an der neuen Einrichtung: Hier wird nicht nur deutsch, sondern auch italienisch gesprochen. In einer bilingualen Gruppe fördern teils muttersprachliche Fachkräfte die Kinder auch in der italienischen Sprachentwicklung. Die gute Nachricht für alle Familien: Es gibt noch freie Plätze.
Oberbürgermeister Martin Horn zeigt sich erfreut: „Die neue Kita im Güterbahnhofareal ist ein wichtiger Schritt für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Freiburg. Zugleich steht sie für eine moderne, offene und bilinguale Bildung von Anfang an. Das Angebot unterstreicht die deutsch-italienische Freundschaft, die wir in Freiburg in vielen Bereichen leben – auch in unseren Kitas.“ Bürgermeisterin Christine Buchheit ergänzt: „Das bilinguale Konzept ist ein wichtiges Signal an die große italienische Community in Freiburg. Mein Dank gilt daher auch dem italienischen Konsulat für die vertrauensvolle und gelungene Kooperation.“
Gestartet hat der Kitabetrieb mit einer vorerst altersgemischten Gruppe. Ein- und zweijährige Kinder können die Kita von 7.30 bis 14.30 Uhr besuchen. Die größeren Kinder werden bis 15.30 Uhr betreut. In den nächsten Monaten sollen drei weitere Gruppen hinzukommen. Perspektivisch soll es auch weitere zweisprachige Gruppen geben. Eltern können Ihre Kinder in der Einrichtung anmelden, unabhängig davon, ob bereits italienische Sprachkenntnisse vorhanden sind.
Alle städtischen Kitas arbeiten nach dem Infans-Konzept: Die individuellen Interessen und persönlichen Themen der Kinder stehen dabei im Mittelpunkt. Außerdem ermutigen die Erzieher*innen die Kleinen dazu, sich bei Entscheidungen einzubringen und über ihren Kita-Alltag mitzubestimmen. Zum Entdecken und Ausprobieren laden im offenen Konzept unterschiedliche Themenbereiche ein, vom Mal-Atelier über Bibliothek und Bewegungsraum bis zur Theaterwerkstatt.
Dafür bietet die Kita im Erdgeschoss eines neu errichteten Wohngebäudes der Freiburger Stadtbau gute räumliche Bedingungen. Neben einem Mehrzweckraum, den nicht nur die Kleinen zum Bewegen nutzen können, sondern auch die Großen für Teamsitzungen und Elternabende, gibt es auch ein Kinderbistro mit Essensausgabetheke.
Die Freiburger Stadtbau hat die Räumlichkeiten im Dezember 2025 an die Stadt übergeben. Der Kaufpreis für die Kita inklusive Planung und Umsetzung der Außenanlage und einiger Festeinbauten (z.B. Garderoben, Wickeltische, Kinder-Lernküche, Teeküche) betrug rund 4,8 Millionen Euro. | | | | | |
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Verschiedenes
Schauinslandbahn (c) VAG / Anja Thölking | | | | | Die Schauinslandbahn fährt ab Donnerstag wieder | Reparatur erfolgreich abgeschlossen, Störung behoben: Die Schauinslandbahn nimmt am Donnerstag, 12. Februar, wieder den regulären Betrieb auf. Bei einer Routinekontrolle war Anfang Februar ein defekter Frequenzumrichter am Notstromantrieb festgestellt worden. Ohne diesen waren Fahrten nicht zulässig.
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Schadens hatte die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) Kontakt mit dem Steuerungshersteller aufgenommen und eine Expresslieferung für das nötige Ersatzteil aus Finnland in die Wege geleitet. In den zurückliegenden Tagen bauten Monteure aus der Schweiz das Spezialteil ein, und es fanden noch Testfahrten und Einstellungen unter Maximallast statt – mit Spezialgewichten des Eichamts. Am Mittwochnachmittag gab die Betriebsleitung die Strecke wieder frei.
Dank der Flexibilität und dem schnellen Handeln aller beteiligten Partnern und Dienstleistern konnte der Schaden somit in wenigen Tagen behoben werden. | | | | | |
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Öko plus
| | | | | Artenvielfalt in Freiburg | Grüne Infrastruktur zur Förderung der biologischen Vielfalt
Neuer Biotopverbundplan Freiburg-Schwarzwald ist fertig:
Aussichtsreiche Perspektive für die Tier- und Pflanzenwelt im Freiburger Osten
Durch die massiven Eingriffe des Menschen in die Landschaft ist die Biodiversität seit Jahrzehnten rückläufig; in den nächsten Jahren sind rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht. Oder anders ausgedrückt: Jede achte Art weltweit – mehr als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Das geht auch an Freiburg nicht spurlos vorbei. Um diesen dramatischen Abwärtstrend lokal etwas entgegenzusetzen, hat die Stadt 2019 den „Aktionsplan Biodiversität“ beschlossen. Ein zentraler Baustein ist der jetzt fertiggestellte Biotopverbundplan Freiburg-Schwarzwald, der am Montag im Ausschuss für Klima- und Umweltschutz vorgestellt und beraten wurde.
Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit betont: „Das weltweite Artensterben wird die Zukunft unserer Region verändern – daher müssen wir handeln. Artenvielfalt braucht Konzepte, Raum und dauerhafte Pflege. Mit dem Biotopverbundplan Freiburg-Schwarzwald schaffen wir nun auch eine Perspektive für die Tier- und Pflanzenwelt der Schwarzwaldhänge und -täler im Osten unserer Stadt.“
Straßen, Wohngebiete und intensiv genutzte Felder trennen oft die Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Deshalb ist es wichtig, solche Wanderhindernisse zu überwinden und zusammenhängende Biotopverbünde zu schaffen. Ziel ist es, ökologisch hochwertige Lebensräume zu erhalten und neu zu entwickeln. So können sich verschiedene Tierarten – beispielsweise Amphibien, Reptilien, Heuschrecken und Schmetterlinge – sowie Pflanzen in menschengenutzten Kulturlandschaften ausbreiten und vermehren.
Das Potenzial im Freiburger Schwarzwald ist groß: Viele extensiv genutzte Wiesen und Weiden sind (noch) artenreich. Aktuell machen ökologisch wertvolle Lebensräume hier rund 23 Prozent der Offenlandfläche aus (etwa 142 von 618 Hektar) – allerdings sind diese Grünlandlebensräume zunehmend bedroht. Durch die Umsetzung aller im neuen Biotopverbundplan vorgeschlagenen Maßnahmen könnte ihr Anteil auf rund 41 Prozent steigen (256 Hektar). Das gäbe vielen regionalen Tier- und Pflanzenarten eine langfristige Perspektive.
Dafür ist die Stadt allerdings auf Unterstützung angewiesen, um nicht nur auf städtischen sondern auch auf privaten Flächen Maßnahmen umzusetzen. Die Ziele können besser gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Betrieben und Flächeneigentümer*innen vor Ort erreicht werden. Das Umweltschutzamt berät fachlich und unterstützt die freiwillige Umsetzung von Maßnahmen mit umfangreichen Fördermitteln des Landes – beispielsweise die extensive Beweidung, die Sanierung und die Neuanlage von naturnahen Gewässern oder Blühflächen auf Äckern. Auch Ausgleichs- oder Ökokontomaßnahmen sind im Einzelfall förderfähig. Für weitere Informationen kann das Umweltschutzamt unter umweltschutzamt@freiburg.de kontaktiert werden.
Darüber hinaus unterstützt die Stadt mit dem Förderprogramm „Artenschutz in der Stadt“ alle Bürger*innen, Institutionen und Unternehmen bei biodiversitätsfördernden Maßnahmen in privaten Gärten, Vorgärten, Höfen, auf Grundflächen oder an Gebäuden. Um Vögeln, Insekten und anderen Tieren Nahrungs- und Nistmöglichkeiten sowie Rückzugsräume zu bieten, braucht es nicht viel Platz. So können kleinräumige Biotope wie Trockensteinmauern oder zugewachsene Weidenflächen entstehen. Außerdem gibt es im Rahmen des Aktionsplans Biodiversität noch Fachberatungen und Informationen für Interessierte. Mehr Informationen gibt es unter www.freiburg.de/artenschutz.
Rückblick: Biotopverbundplan Tuniberg
Bereits 2024 hat das Umweltschutzamt den Biotopverbundplan Tuniberg fertiggestellt und vorgestellt. Gemeinsam mit dem Plan FreiburgSchwarzwald ist jetzt sowohl der Osten mit der Vorbergzone, den Schwarzwaldhängen und -tälern als auch der Westen mit dem Tuniberg und der Mooswaldniederung abgedeckt. Die Planungen für den neuen Biotopverbund Freiburg-Mitte laufen bereits – dann steht einem flächendeckenden Biotopverbund Freiburg nichts mehr im Weg. Das ist ein wichtiger Meilenstein, um die Biodiversität in der Region und darüber hinaus zu fördern.
Im Landesnaturschutzgesetz hat sich das Land Baden-Württemberg zum Ziel gesetzt, landesweit bis zum Jahr 2030 ein Netz räumlich und funktional verbundener Biotope zu schaffen, das 15 Prozent der Offenlandfläche umfasst. Nur so kann die Wanderung von Tier- und Pflanzenarten sichergestellt und der Austausch gefährdeter Populationen auch in Zukunft gewährleistet werden. Dazu sollen die Biotopverbundpläne beitragen. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
(c) mitwelt.org | | | | | Achtstundentag verteidigen! | CDU, CSU, FDP, AfD, Großkonzerne & marktlibertäre Lobbygruppen wollen mithilfe der Springerpresse den Achtstundentag abschaffen. Die geplante Gesetzesänderung der Regierung unter Kanzler Friedrich Merz würde nicht nur für die Tourismusbranche gelten, sondern betrifft das gesamte Arbeitszeitgesetz. Laut Verdi wären mit dem Plan der Bundesregierung Arbeitstage von bis zu 13 Stunden möglich, ein Rückfall in die arbeitszeitpolitische Steinzeit.
Beeindruckend sind das zuckersüße Neusprech (Flexibilisierung) und die perfekten Durchsetzungsstrategien, mit dem dieser politische und soziale Rückschritt durchgesetzt werden soll.
Gefordert wurde der Achtstundentag erstmals 1810. In Deutschland wurde er im Jahr 1918 erkämpft und durchgesetzt. Der Achtstundentag ist ein, in vielen frühen Kämpfen der Arbeiterbewegung durchgesetztes arbeitsrechtliches Prinzip, das die tägliche Arbeitszeit auf maximal acht Stunden begrenzt, um Gesundheit und Erholung zu sichern.
Doch nicht nur der Achtstundentag wird von Marktradikalen und vom Wirtschaftsflügel der CDU (Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Wirtschaftsrat) angegriffen:
- Der Wirtschaftsflügel will das Recht auf Teilzeit einschränken.
- Die CDU fordert, die Steuern für Unternehmen senken.
- CDU, CSU und AfD wollen massive Einschnitte ins Sozialsystem.
- Das Arbeitslosengeld soll künftig nur noch ein Jahr statt wie bisher bis zu zwei Jahre gezahlt werden.
- Zahnarztbesuche würden dann nicht mehr von der Versicherung bezahlt.
- Mütterrente und Rente mit 63 sollen gestrichen werden.
Während diese massiven Einschnitte gefordert werden, ist das Gesamtvermögen aller deutschen Milliardärinnen und Milliardäre 2025 inflationsbereinigt um 30 Prozent auf 840,2 Milliarden US-Dollar gestiegen.
Solange die Konzerne und Superreichen, die BILD-Zeitung und marktradikale, libertäre und rechte Parteien es schaffen, dass die Menschen nach oben buckeln und nach unten treten, wird der politische Rückschritt weiter gehen.
Wir müssen uns auch selbstkritisch fragen, warum Konzerne, Milliardäre und rechte, marktradikale Parteien die Hegemonie über die veröffentlichte Debatte und die öffentliche Meinung haben. Demokratie, Umwelt- und Klimaschutz, soziale Bewegungen und Gewerkschaften, drohen im Übergang zum neoliberalen Finanzmarktkapitalismus unter die Räder zu geraten, wie das Beispiel USA deutlich zeigt.
Die soziale, ökologische & politische „Zeitenwende rückwärts“ muss gestoppt werden. Notfalls auch mit massiven Streiks. Die unterschiedlichen sozialen Bewegungen (Gewerkschaften, Umweltbewegung, Frauenbewegung ...) müssen zusammen stehen.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Gemeinsam für eine saubere Stadt: Müllsammelaktion | Gruppen können sich jetzt für „Freiburg putzt sich raus“ anmelden
Wenn viele Hände anpacken, wird Freiburg ein Stück sauberer: Am Samstag, 14. März, lädt das Garten- und Tiefbauamt im Rahmen von „Freiburg packt an“ wieder zur stadtweiten Müllsammelaktion „Freiburg putzt sich raus“ ein. Jedes Jahr beteiligen sich daran rund 1500 bis 2000 Menschen.
Die Aktion läuft in Kooperation mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ASF sowie den Bürgervereinen, Ortsverwaltungen, Schulen und unterschiedlichen Gruppierungen. Diese organisieren die Putzaktionen vor Ort. Auch einzelne Freiwillige können sich in den bestehenden Gruppen engagieren. Wer motiviert ist, kann nicht nur am Aktionstag, sondern auch unter der Woche mit anpacken.
Das „Freiburg packt an“-Team stattet die fleißigen Helfer*innen mit Handschuhen, Zangen und Säcken aus. Die Mitarbeiter der ASF holen den gesammelten Abfall ab.
Gruppen können sich bis Montag, 23. Februar mit einer Mail an fpa@freiburg.de anmelden. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Freiburg: Versammlung am Mittwoch, 11. Februar | Habsburgerstraße und Zähringer Straße ab 17 Uhr gesperrt
Auch Stadtbahn- und Busverkehr betroffen
Am Mittwoch, 11. Februar, wird eine Demonstration mit dem Titel „Kein Schritt zurück, AfD stoppen!“ von der Freiburger Innenstadt zum Bürgerhaus Zähringen führen. Dort findet eine Wahlkampfveranstaltung der Partei „Alternative für Deutschland“ statt.
Die Auftaktkundgebung beginnt um 16 Uhr auf dem Europaplatz. Von dort startet um 17 Uhr der Protestzug. Die Teilnehmer*innen ziehen über die Habsburgerstraße und die Zähringer Straße vor das Bürgerhaus Zähringen. Der Einlass in das Bürgerhaus wird freigehalten.
Zu der Versammlung wird eine vierstellige Zahl von Teilnehmer*innen erwartet. Daher werden die Habsburgerstraße und die Zähringer Straße ab 17 Uhr für den Durchfahrtsverkehr gesperrt.
Da die Haltestelle Europaplatz nicht mehr angefahren werden kann, muss die Freiburger Verkehrs AG ab voraussichtlich 15.15 Uhr ihr Angebot anpassen. Die Stadtbahnlinie 2 pendelt dann zwischen Günterstal und Eugen-Martin-Straße; die Haltestelle Hornusstraße kann nicht bedient werden. Die Linie 3 fährt nur zwischen Munzinger Straße und Bertoldsbrunnen; die Halte zwischen Europaplatz und Gundelfinger Straße entfallen. Die Linie 5 fährt vom Rieselfeld kommend bis zur Erbprinzenstraße und wendet dort. Die Buslinie 27 wird vorübergehend eingestellt, bis der Demonstrationszug den Europaplatz verlassen hat. | | | | | |
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Grüne Quellen
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Wilhelma startet in die Saison | Längere Öffnungszeiten, stabile Eintrittspreise und mehr Nichtraucherschutz
Zum 1. März 2026 beginnt in der Wilhelma wieder die Sommersaison! Die täglichen Öffnungszeiten des Zoologisch-Botanischen Gartens verlängern sich damit zunächst bis 18.30 Uhr. Im April ist dann bis 19.30 Uhr und von Mai bis einschließlich August sogar bis 20.00 Uhr geöffnet.
Mit den längeren Öffnungszeiten erfolgt auch der Wechsel vom Winter- zum Sommertarif. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin verrät: „Als familienfreundliches Ausflugsziel mit Bildungsauftrag setzen wir weiterhin auf stabile Eintrittspreise. Trotz steigender Kosten wird es daher keine Preiserhöhung gegenüber dem Vorjahr geben.“ Tageskarten sind ab März wieder für 23 € (Erwachsene) und 9 € (Kinder ab sechs Jahre) erhältlich, jeweils inklusive dem Artenschutz-Euro, mit dem man einen Beitrag zum Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten in ihren natürlichen Lebensräumen in aller Welt leistet. Selbstverständlich gibt es weiterhin Ermäßigungen für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie ab März den vergünstigten Abendtarif ab 16.00 Uhr. Wer die Tickets online bucht, spart in jeder Preiskategorie bis zu einen Euro. Wenn man den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart häufiger besucht, lohnt die Jahreskarte oder die Mitgliedschaft im Verein der Freunde oder Förderer der Wilhelma. Weitere Informationen unter www.wilhelma.de.
Zum 1. März wird eine Neuerung eingeführt: Das Rauchen ist künftig nur noch in ausgewiesenen Raucherbereichen gestattet. Diese sind deutlich ausgeschildert und mit Aschenbechern versehen. So soll verhindert werden, dass Schadstoffe wie Nikotin ins Grundwasser gelangen. Die Bereiche sind so im Park verteilt, dass man jeden von ihnen binnen 5 bis 10 Minuten Gehzeit erreichen kann. Um den Nichtraucherschutz zu gewährleisten, liegen sie nicht in der Nähe von Spielplätzen, gastronomischen Bereichen, Picknickplätzen, (Haus-) Ein- und Ausgängen oder entlang enger Wegeführungen. Die neuen Regelungen gelten sowohl für Zigaretten, E-Zigaretten, Vapes als auch andere Arten von Rauchgeräten. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin betont: „Bei uns in der Wilhelma sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Wir appellieren daher weiterhin für ein gemeinschaftliches Miteinander und gegenseitigen Respekt.“
zum Bild oben:
Die Rosaflamingos bilden das Begrüßungskomitee bei jedem Wilhelma-Besuch.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Mundenhof freut sich auf freiwillige Helferinnen und Helfer | Mitmach-Aktion Weidenschneiden am Samstag, 14. Februar
Am Samstag, 14. Februar, ab 14 Uhr lädt der Mundenhof zur jährlichen Mitmach-Aktion Weidenschneiden ein. Dabei hofft der Mundenhof, viele freiwillige Helferinnen und Helfer begrüßen zu können. Treffpunkt ist beim Kiosk am Haupteingang. Wer mitmachen will, sollte sich bei Angelika Fischhaber (Tel. 0761/8978 6962) anmelden, Rosen- oder Astscheren und ein Vesper mitbringen. Gegen eine Spende können die Weidenruten mit nach Hause genommen werden.
Kopfweiden haben früher ganze Landschaften geprägt. Ihre Weidenruten kamen vielfältig zum Einsatz: als Flechtmaterial für Körbe und Möbel, als Baumaterial in Fachwerkwänden, als Bindematerial im Weinberg. Heute ersetzt billige Import-Plastik den Naturstoff, deswegen verschwinden die bizarren Gestalten zunehmend aus unserer Landschaft.
Auf dem Mundenhof gibt es sie noch – die Kopfweiden. Aber sie müssen regelmäßig gepflegt werden. Unter Anleitung der Flechtspezialistin Angelika Fischhaber werden die Kopfweiden wieder in Form gestutzt.
Bei ganz schlechtem Wetter wird die Mitmach-Aktion Weidenschneiden auf Samstag, 21. Februar, verschoben. | | | | | |
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Verschiedenes
(c) Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) | | | | | Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl ist online | Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert
Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg ist gestartet. Von heute an steht das interaktive Tool, das von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) angeboten wird, online zur Verfügung.
Der Wahl-O-Mat ist ein Instrument der politischen Bildung. Er will Interesse an Politik wecken und über die zur Landtagswahl antretenden Parteien und deren Programme informieren. Mit dem Wahl-O-Mat können seine Nutzerinnen und Nutzer auf spielerische Weise herausfinden, mit welchen Positionen sich die Parteien am 8. März 2026 zur Wahl stellen. Sie können dabei ihre eigenen politischen Ansichten zu unterschiedlichen Themen mit den Positionen der Parteien abgleichen. Eine Wahlempfehlung gibt das interaktive Tool nicht ab.
Alle 21 Parteien, die zu dieser Landtagswahl antreten, sind im Wahl-O-Mat vertreten. Er umfasst 38 Thesen zu landespolitischen Themen, so zum Beispiel diese beiden Aussagen: „Die Landesregierung soll Unternehmen unterstützen, die in Baden-Württemberg Rüstungsgüter herstellen“ und „Das mehrgliedrige Schulsystem (Werkrealschule/Hauptschule, Realschule, Gemeinschaftsschule, Gymnasium) soll erhalten bleiben“. Die Thesen können mit „stimme zu“, „neutral“ oder „stimme nicht zu“ beantwortet werden. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, die persönlichen Bewertungen mit den Positionen der Parteien zu vergleichen. Die Antworten und Erläuterungen zu den 38 Thesen sind von den Parteien selbst formuliert.
Die Thesen wurden auf einem dreitägigen Workshop Ende November 2025 von einer Redaktion entwickelt, der junge Wahlberechtigte und Fachleute aus Wissenschaft und Journalismus sowie Verantwortliche der LpB und der BpB angehörten. Insgesamt achtzig Thesen wurden erarbeitet und an die Parteien zur Beantwortung weitergegeben. Auf Grundlage der Antworten fand am 28. Januar 2026 die Endauswahl der 38 Wahl-O-Mat-Thesen statt. Ziel dabei war, die wichtigsten Themen aufzugreifen, die Unterscheidbarkeit der Parteien durch die Thesenauswahl darzustellen und gleichzeitig eine breite thematische Abdeckung sicherzustellen.
Bereits zum fünften Mal geht der Wahl-O-Mat zu einer Landtagswahl in Baden-Württemberg an den Start. Bei der Landtagswahl im Jahr 2021 erreichte er mehr als 1,8 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Seit Einführung des Wahl-O-Mat durch die Bundeszentrale für politischen Bildung im Jahr 2002 wurde das Tool bei Wahlen zum Europäischen Parlament sowie bei Landtags- und Bundestagswahlen mehr als 160 Millionen Mal angewendet. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Nemo – gefunden! | Der Mundenhof melden einen neuen Erfolg bei der Nachzucht exotischer Fische
20 junge Clownfische sind ab sofort im Aquarium zu bestaunen
Findet Nemo? Kein Problem! Mit dem Pixar-Film von 2003 sind Clownfische aus der Gattung der Anemonenfische weltweit zu Berühmtheit gelangt. Jetzt schwimmen 20 von ihnen in einem Salzwasserbecken des Aquariums auf dem Mundenhof. Das ist schon wieder ein beachtlicher Zuchterfolg des Aquarienvereins, der wiederum alles aus seinen begrenzten technischen Möglichkeiten herausgeholt hat. Im vergangenen Jahr hatte der Verein bereits mit der Nachzucht von Piranhas und Kauderni-Barschen Aufsehen erregt – und besonders Kindern viel Freude bereitet.
Die Jungtiere sind zwar noch winzig, werden aber bald auf Nemos Größe aus den Filmen heranwachsen. Amphiprion ocellaris oder auch „Falsche Clownfische“ erkennt man an der leuchtend orangenen Farbe, die von zwei bis drei weißen Querstreifen unterbrochen wird. Ihr Habitat erstreckt sich von den Riffen Südostasiens bis zum Nordwesten Australiens. Sie sind aber im gesamten Indischen Ozean und im Pazifik weit verbreitet und leben meist zusammen in einer Gruppe. Kurios: Die Fische werden zuerst männlich geboren. Das stärkste Tier aus dem Schwarm wird zum Weibchen, das zweitstärkste zeugt die Nachkommen mit der nun weiblichen Anführerin.
Nemos leben im Gruppenverbund und gehen eine außergewöhnliche Symbiose mit Anemonen ein. Die Fische dürfen sich zwischen den sonst giftigen Tentakeln der Anemone verstecken und werden nicht gestochen. Das schützt sie vor Gefahren. Zum Dank versorgen sie die Anemone mit Futter und vertreiben ihre Fressfeinde.
Auch ihre Eier beschützt die Mutter mit ihrem Leben. Sie legt die Eier am Fuß der Anemone ab, etwa 200 Stück an der Zahl. Dann schlüpfen die Tiere als Larven und werden mit der Strömung ins weite Meer hinausgetrieben. Weil sie in diesem Stadium fast durchsichtig sind, sind sie für Fressfeinde kaum zu erkennen. Schwierig wird es nach der Metamorphose, mit der sie ihre charakteristische Färbung bekommen. Der Weg zum rettenden Riff ist oft weit und mit Gefahren gespickt. Daher ist es schon ein Erfolg, wenn es zwei von 200 überhaupt zurück in eine Anemone schaffen.
Das versuchen die Hobbyzüchter*innen vom Aquarienverein nachzumachen – selbstredend ohne Strömung und ohne hungrige Raubfische. An einer Blasenanemone kann das Weibchen seine Eier ablegen. Nach acht Tagen schlüpfen die Larven und brauchen gleich Futter. Dabei sind sie recht wählerisch: Die Aquaristiker*innen züchten dafür Rädertierchen – und auch hier ist ganz viel Liebe zum Detail nötig. Das Futter muss nämlich genau die richtige Größe für die Mini-Nemos haben. Um das hinzubekommen ist vor allem eines wichtig: Timing.
Die Züchter*innen haben das hinbekommen. Nach der Metamorphose waren die Nemos etwa so groß wie die „1“ auf der Ein-Cent-Münze. Drei Wochen später schwimmen nun 20 Jungtiere durch das Einhängebecken des Aquariums auf dem Mundenhof. Mittlerweile sind sie größer als die „2“ auf der Zwei-Euro-Münze. Wer sich beim nächsten Besuch die Tiere anschaut und sich fragt: „Warum sind die Fische so eng zusammen? Haben sie zu wenig Platz?“, sieht ein natürliches Verhalten der Nemos. Sie knäueln sich zusammen, um Feinde zu täuschen.
Eine große Inspiration für die Nachzucht waren die Kinder. Denn sie haben die Betreiber*innen der Aquarien am häufigsten nach zwei Fischarten gefragt: Piranhas und Nemos. Nun finden sie auf dem Mundenhof beides. | | | | | |
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Grüne Quellen
Bamberg: Wohnhaus Markusplatz 1 (c) Peter Schabe / DSD | | | | | Sgraffito-Fassade am Markusplatz 1 in Bamberg wird restauriert | Das Wohnhaus wurde 1889 im Stil der Neorenaissance errichtet
Bei einem Pressetermin vor Ort am Donnerstag, den 5. Februar 2026 um 14.00 Uhr überbringt Herbert van Beek, Ortskurator Bamberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro für die Überarbeitung und Restaurierung der Sgraffito-Putzflächen des Wohnhauses am Markusplatz 1 in Bamberg an Sabrina Göckel vom evangelischen Dekanat Bamberg. Das Gebäude gehört nunmehr zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
Zum Objekt
Das Wohnhaus am Markusplatz 1 wurde 1889 im Stil der Neorenaissance errichtet und zählt zu den frühen privaten Mietwohngebäuden auf der Westseite des neu angelegten Markusplatzes. Besonders prägend ist die zur Platzseite orientierte Sgraffito-Fassade, die als einzige ihrer Art in Bamberg bis heute erhalten ist. Die ornamental und figürlich gestalteten Putzdekore sind in der Region außergewöhnlich selten.
Im Inneren bewahrt das Haus weitgehend seine bauzeitliche Ausstattung. Dazu gehören das Treppenhaus in ursprünglicher Gestaltung, reich profilierte Türen mit zugehörigen Futter- und Bekleidungselementen, teilweise erhaltene Oberlichter sowie Stuckdecken mit Hohlkehlen und Abschlussprofilen. In mehreren Räumen ist zudem das historische fränkische Parkett erhalten.
Über viele Jahrzehnte befand sich das Anwesen in privatem Besitz, bevor es 1994 an die Evangelische Kirche Bamberg überging und als Wohn- und Begegnungsort für die evangelische Studierendengemeinde diente. Heute wird es gemeinsam mit der katholischen Hochschulgemeinde genutzt. Im Erd- und ersten Obergeschoss sind deren Räume untergebracht, während im zweiten Obergeschoss vier Studierende gemeinschaftlich wohnen. Das Dachgeschoss wurde Ende der 1990er Jahre zu Meditations- und Nebenräumen ausgebaut. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Rechtliche Berufsbetreuer*innen gesucht | Menschen helfen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst klären können
Eigenbestimmt in der Selbständigkeit: Stadt begleitet den Weg dorthin
Rechnungen durchschauen, Anträge ausfüllen, Verträge abschließen: Wer das nicht mehr selbst machen kann – aufgrund einer diagnostizierten Erkrankung oder Behinderung – und volljährig ist, hat Anspruch auf eine rechtliche Betreuungsperson. Ein Gros dieser Betreuungen im Stadtgebiet übernehmen Berufsbetreuer*innen, die sich um viele Menschen gleichzeitig kümmern. Das Problem: Es gibt immer weniger Betreuer*innen und sie haben ein hohes Durchschnittsalter. Sie müssen irgendwann ihr Arbeitspensum reduzieren. Daher werden weitere Berufsbetreuer*innen gesucht; die Stadtverwaltung berät und unterstützt sie dabei, ihnen den Einstieg in diese Tätigkeit zu erleichtern.
In Freiburg werden laut der Betreuungsbehörde ca. 3200 Menschen unterstützt. Fast zwei Drittel der Betreuungen werden beruflich geführt (ca. 2200). Etwa 60 Prozent dieser beruflichen Betreuungen (ca. 1600) machen Berufsbetreuer*innen aus, die in Freiburg ihren Büro- oder Wohnsitz haben. Das sind 90 Personen. Sie helfen psychisch kranken und Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen, die ihre Angelegenheiten nicht (mehr) selbst regeln können.
Im Durchschnitt übernimmt jede*r dieser 90 Selbständigen 17 Betreuungen. Die Realität sieht jedoch anders aus: Während die meisten 20- bis 50-jährigen diesen Job „nur“ nebenberuflich machen, arbeiten vor allem Menschen über 60 Jahre in Vollzeit und übernehmen somit einen Großteil der Betreuungen – ca. 940 an der Zahl.
Denn nicht nur der demografische Wandel führt zu mehr Betreuungen, auch die älteren Betreuenden werden mit der Zeit Arbeit abgeben oder ganz aufhören müssen. Auch wenn es Ehrenamtliche und Angehörige gibt, die sich um bedürftige Menschen kümmern, braucht es weiterhin Berufsbetreuer*innen: Denn manchmal überfordern komplexe Problemlagen und krankheitsbeeinflusste Verhaltensweisen der betroffenen Menschen ungeschulte Leute. Diese härteren Fälle übernehmen die Profis, die dafür speziell aus- und fortgebildet sind. Sie kennen sich nicht nur rechtlich aus, sondern können auch gut mit unterschiedlichen Menschen reden und einfühlsam sein.
Rechtliche Betreuung ist ein vielfältiger, spannender Beruf im Zentrum der Gesellschaft. Berufsbetreuer*innen können ihren Arbeitsalltag eigenverantwortlich und abwechslungsreich gestalten. Außerdem bekommen sie einen gesamtheitlichen Blick auf viele Fragestellungen, die im Laufe eines Lebens auftreten können. Die notwendigen Voraussetzungen für diese Tätigkeit bringen Sozialarbeiter*innen und Jurist*innen mit. Quereinsteiger*innen sind aber ebenfalls willkommen. Allerdings müssen sie durch Fortbildungen und Seminare Sachkunde erwerben, welche sie selbst bezahlen müssen.
Interessierten bietet die städtische Betreuungsbehörde kostenlose Beratungsgespräche für den Weg in die Selbständigkeit als Berufsbetreuer*in an. Einsteiger*innen sowie Erfahrene können sich jederzeit an die Behörde wenden, wenn es Fragen zu konkreten Fällen gibt. Außerdem bietet sie monatlich stattfindende Mentoring-Programme an. Dort können Betreuer*innen untereinander Fragen klären und sich weiter vernetzen. Wer sich genauer informieren möchte, kann sich per E-Mail an susanne.plau@freiburg.de wenden oder telefonisch an 0761 201-3740.
Rechtliche Betreuung ist keine soziale, pflegerische oder gesundheitliche Versorgung. Sie trat 1992 an die Stelle der früheren „Vormundschaft“ über Volljährige und ist auf die genannten Aufgabenbereiche beschränkt. | | | | | |
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Öko plus
Junger Kudu © Zoo Basel | | | | | Kleine-Kudu-Herde wächst weiter | Am 16. Januar 2026 verzeichnete der Zoo Basel eine Geburt im Antilopenhaus: Bei den Kleinen Kudus (Tragelaphus imberbis) kam ein Weibchen zur Welt. Das Jungtier heisst Xolani. Bereits seit 1956 züchtet der Zolli diese potenziell gefährdete Art. Besucher:innen müssen sich noch etwas gedulden, bis sie das Jungtier sehen können. Um den Tieren Ruhe zu gönnen, bleibt das Antilopenhaus in den kommenden Tagen zeitweise geschlossen.
In den vergangenen Tagen blieb das Antilopenhaus des Zoo Basel zeitweise geschlossen. Dafür gibt es einen erfreulichen Grund: Bei den Kleinen Kudus (Tragelaphus imberbis) kam am 16. Januar 2026 ein Jungtier zur Welt. Das Weibchen wog bei der Geburt 5,3 Kilogramm und trägt den Namen Xolani, was so viel wie «die Friedliche» bedeutet. Um Muttertier, Nachwuchs und Herde nicht zu stören, bleibt das Antilopenhaus auch weiterhin – vor allem in den Morgenstunden – geschlossen.
Usiku erstmals Vater
Kleine Kudus, sowohl Männchen als auch Weibchen, erreichen durchschnittlich im Alter von eineinhalb Jahren die Geschlechtsreife. Damit ist auch der im Dezember 2023 im Zoo Basel geborene Kudu-Bock Usiku (2) fortpflanzungsfähig und wurde nun erstmals Vater. Kudu-Böcke übernehmen in der Regel keine aktive Rolle bei der Aufzucht der Jungtiere. Die Mutter des Jungtiers ist Kudu-Kuh Berenika (5). Für sie ist es das vierte Jungtier.
Geduld gefragt
Noch liegt Xolani häufig im Stroh und schläft viel. Kleine Kudus gehören zu den sogenannten «Abliegern», was bedeutet, dass Jungtiere sich nach der Geburt an einem geschützten Ort verstecken, während die Mutter sie nur alle paar Stunden zum Säugen und zur Pflege aufsucht. Dieses Verhalten erklärt, weshalb Besucher:innen sich noch etwas gedulden müssen, bis sie Xolani zu Gesicht bekommen. Gleichzeitig sind in den kommenden Wochen weitere Jungtiere möglich.
Bitte leise sein
Im Antilopenhaus erinnern zwei Hinweisschilder die Besucher:innen daran, leise zu sein und die Absperrungen nicht zu überschreiten. Als Fluchttiere sind Kleine Kudus sehr schreckhaft und reagieren stark auf ungewohnte Geräusche oder Bewegungen. Der Zoo Basel bittet alle Besucher:innen, sich im Antilopenhaus rücksichtsvoll zu verhalten.
Zucht seit 1956
Die Bestände der Kleinen Kudus sind durch Wilderei, Lebensraumverlust und Jagd bedroht. Der Zoo Basel züchtet die auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als potenziell gefährdet (near threatened) geführten Kleinen Kudus seit 1956, also seit über 70 Jahren. Er ist zudem für das europäische Zuchtbuch sowie das EAZA-Ex-situ-Programm (EEP) dieser Art zuständig. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Fasnet in Freiburg-Opfingen: Umleitungen der Buslinien 32 und 33 | Am Donnerstag, 12. Februar 2026, findet im Freiburger Stadtteil Opfingen eine Fasnetsveranstaltung statt. Dadurch ist die Ortsdurchfahrt von 16 bis 20 Uhr gesperrt.
Die Buslinie 32 wird für diesen Zeitraum in zwei Abschnitte geteilt. Von der Paduaallee kommend fahren die Busse bis zur Haltestelle St. Nikolaus und wieder zurück. Von Munzingen kommend enden und starten die Busse in Opfingen an der Haltestelle Gewerbestraße. Die Haltestelle Im Hausgarten wird dafür einige Meter weiter um die Ecke verlegt, in die Straße Im Hausgarten. Es besteht somit keine durchgehende Verbindung der Buslinie 32. Fahrgäste, die von Munzingen oder Tiengen nach Freiburg wollen, nutzen bitte die Linie 34 bis Haid.
Die Buslinie 33 fährt von Freiburg kommend nur bis zum Kreisverkehr am Ortseingang Opfingen. Dort ist die Ersatzhaltestelle Gewerbestraße eingerichtet. Sie befindet sich auf der Freiburger Straße Richtung Freiburg-Haid nach dem Kreisverkehr. Die Haltestellen Hofmattstraße, Rathaus, Im Hausgarten und Gewerbestraße entfallen. | | | | | |
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Grüne Quellen
Göppingen. Hohenstaufen-Gymnasium (c) Nina Probst / DSD | | | | | 30 baden-württembergische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung | Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über die Erfolge im vergangenen Jahr
In Baden-Württemberg erfreuten sich 2025 insgesamt 30 Denkmale der Hilfe durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Unterstützung durch die Förderer der Stiftung war ungebrochen. Private Spenden, die Erträge der DSD-Treuhandstiftungen und die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der privaten Denkmalschutzstiftung allein in Baden-Württemberg, neben Beratung, Begleitung und Besichtigung der Objekte auch über 2 Millionen Euro in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die DSD im vergangenen Jahr über 610 Objekte mit rund 34,9 Millionen Euro.
Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 in Baden-Württemberg gehörte beispielsweise das Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen. Die Schule wurde von 1957 bis 1959 nach einem Entwurf der Architekten Günter Behnisch und Bruno Lambart errichtet. Das Gebäude setzt sich aus einem langgestreckten, viergeschossigen Hauptbau und zweigeschossigen, durch Glasgänge miteinander verbundene Klassentrakte zusammen. Die Strenge des Stahlbetonskelettbaus mit vorgefertigten Fassadenelementen lockert das leicht asymmetrisch nach innen knickende Flachdach auf. Die westliche Giebelseite ist als Hauptansichts- und Zugangsseite gestalterisch hervorgehoben. Sämtliche Räume des Schulgebäudes werden über großflächige Kippfenster, Wendeflügel und feststehenden Oberlichter großzügig belichtet. Zu den weiteren DSD-Projekten des vergangenen Jahres gehörten auch das Rheintor in Breisach, wo dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Natursteinrestaurierung unterstützt werden konnte, oder ein Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert in Tübingen, wo die DSD die Gesamtsanierung förderte. Schließlich wurde auch der Oberen Burg in Talheim, der Glashütte Buhlbach in Baiersborn Obertal und dem ehemaligen Lutherhaus in Heidelberg Bergheim Unterstützung zuteil. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.
Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt.
Weitere Infos und Beispiele online. | | Mehr | | | |
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Grüne Quellen
| | | | | Karlsruhe: Saatgutbibliothek öffnet ihre Pforten | Auch in diesem Frühjahr heißt es für Pflanzenfreunde wieder: auf zum Start der Saatgutbibliothek in die Stadtbibliothek! Das innovative Projekt, das in Kooperation zwischen der Stadtbibliothek Karlsruhe und der grün-alternativen Hochschulgruppe Karlsruhe (GAHG) ins Leben gerufen wurde, stellt ab Samstag, 14. Februar, kostenlos Saatgut zur Ausleihe bereit. Eine Anmeldung oder ein Bibliotheksausweis sind nicht erforderlich. Die Ausgabe beginnt um 10 Uhr im ersten Obergeschoss der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus.
Das besondere Augenmerk der Saatgutbibliothek liegt auf der Erhaltung alter und lokaler Sorten. Ziel des Projekts ist es, diese vielfältigen Pflanzenarten zu bewahren und ihren Anbau in der Region zu fördern. Um den richtigen Umgang mit dem Saatgut zu gewährleisten, sind alle relevanten Informationen zu den einzelnen Sorten auf den Saatguttütchen per QR-Code sowie online auf der Website der GAHG verfügbar. Hier finden Interessierte detaillierte Steckbriefe der Pflanzen, die sie vor der Aussaat durchlesen sollten, um sicherzustellen, dass die jeweilige Sorte optimal zu den eigenen Anbaubedingungen passt.
Das Ausleihsystem folgt dem Prinzip „Ausleihe – Rückgabe – Erhalt“. Damit wird ein nachhaltiger Kreislauf geschaffen, der nicht nur den Erhalt der wertvollen Saatgutsorten sichert, sondern auch dafür sorgt, dass auch im kommenden Jahr wieder ausreichend Saatgut zur Verfügung steht. Nach der Ernte im Herbst sind alle Ausleihenden dazu aufgerufen, das selbstgewonnene Saatgut in die Stadtbibliothek zurückzubringen. Sollte sich kein Saatgut gebildet haben, bitten wir Sie dennoch, die leeren Papiertüten zurückzubringen.
Da im vergangenen Jahr der Rücklauf nur von wenigen Saatguttüten erfolgte, möchten wir noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Saatgutbibliothek nur als funktionierender Kreislauf bestehen kann. Das Prinzip „Ausleihe – Rückgabe – Erhalt“ ist entscheidend, damit das Angebot langfristig erhalten bleibt und weiterhin allen Interessierten offensteht.
Saatgutpaten gesucht
Die GAHG sucht auch in diesem Jahr wieder engagierte Saatgutpatinnen und Paten, die bereit sind, das Saatgut unter sorgfältiger Sortenreinhaltung zu vermehren. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem Aufbau einer lebendigen Community, in der gemeinschaftliches Gärtnern und der Wissensaustausch im Mittelpunkt stehen. Die Saatgutbibliothek versteht sich dabei als Plattform, auf der Menschen miteinander lernen, Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig unterstützen können.
Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr voller bunter Sorten, die den Garten unserer Stadt vielfältig und nachhaltig bereichern werden. | | Mehr | | | |
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Grüne Quellen
Egloffstein: Ev.Kirche St.Bartholomäus (c) Julia Pohl / DSD | | | | | Zimmererarbeiten an St. Bartholomäus in Egloffstein | Markantes Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz
Bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 3. Februar 2026 um 11.00 Uhr überbringt Gerd Sommer, Mitglied im Ortskuratorium Erlangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), in Anwesenheit von Tugay Bakir von Lotto Bayern dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 70.000 Euro für Zimmererarbeiten an St. Bartholomäus in Egloffstein an Kirchenvorstand Dr. Ekkehard Wirth. Das Gotteshaus gehört seit 2024 zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
Die massive Saalkirche mit Walmdach, Ostturm und Zwiebelhaube im Markgrafenstil steht auf einer Felsnase in unmittelbarer Nähe der Burg Egloffstein. Für den Luftkurort ist sie als weithin bekanntes Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz identitätsstiftend und ein sehr beliebtes Ziel für Tages- und Feriengäste. Egloffstein, seit dem 11. Jahrhundert Familienstammsitz, ist das Idealbild eines ehemals reichsritterschaftlichen Ortes.
Zum Objekt:
St. Bartholomäus steht über dem terrassenförmig angelegten Ort innerhalb der Burganlage Egloffstein auf einer vorspringenden Felsnase hundert Meter über dem Trubachtal. Die Pfarrkirche ist etwa 16 Meter lang und 10 Meter breit. Sie wurde von 1750 bis 1752 auf den Grundmauern der ehemaligen unteren Kemenate des Schlosses errichtet. Auf der Westseite befindet sich das Eingangsportal, das Dach ist an dieser Seite abgewalmt. Im Osten schließt der rechteckige Glockenturm an. Angebaut an Turm und Langhaus ist die kleine Sakristei im Nordosten. Das Langhaus ist mit Emporen und auf der Westseite mit zwei übereinanderliegenden Fensterreihen ausgestattet. Die Decke ist mit Stuckelementen und Malereien versehen. Das Hauptdeckenfresko zeigt die Opferung Isaaks nach 1. Mose 22. Auf dem vorderen Fresko ist die Dreieinigkeit, auf dem hinteren der Gute Hirte dargestellt. Die Fresken in den Ecken zeigen die vier Evangelisten. Auffallend ist der im Markgrafenstil erbaute Kanzelaltar mit den flankierenden Figuren Mose und Aaron. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Schauinslandbahn wegen technischer Störung außer Betrieb | Die Schauinslandbahn ist derzeit außer Betrieb. Grund ist ein Defekt am Frequenzumrichter des Notantriebs. Ohne einen funktionierenden Notantrieb dürfen keine Fahrgäste mit der Seilbahn befördert werden.
Die notwendigen Ersatzteile sind bereits bestellt. „Wir hoffen, dass wir im Laufe der nächsten Woche den Fahrbetrieb wieder aufnehmen können“, sagt Tobias Kunz, Leiter der Schauinslandbahn. „Zum Wochenende werden wir leider noch nicht fahren können.“
Der Schaden ist am Montag, 2. Februar 2026, im Rahmen der monatlich vorgeschriebenen Kontrolle des Notantriebs aufgetreten. Fahrgäste waren nicht betroffen – die Schauinslandbahn war zu dem Zeitpunkt wegen eines Streiks der Gewerkschaft Verdi nicht in Betrieb. | | | | | |
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Veranstaltungen
© Pfinzgaumuseum | | | | | Finissage der Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano“ | Am letzten Öffnungstag der Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum ist am Sonntag, 8. Februar, ab 11 Uhr der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher frei. Bei der Kuratorinnenführung um 15 Uhr führt Saskia Baude durch die Ausstellung und vermittelt dabei interessante Einblicke in das Thema und die Ausstellungsstücke. Bei einer weiteren Führung um 16.30 Uhr begleiten Interessierte Susanne Stephan-Kabierske auf einen Rundgang durch die Ausstellung und erfahren Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Mopeds. Eine Anmeldung für die Führungen ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.
zum Bild oben:
Letzte Chance: Die Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach ist nur noch bis zum 8. Februar zu sehen.
© Pfinzgaumuseum | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Zertifiziertes Energiemanagement: RBG und FKB erfüllen ISO 50001 | * Energieeinsatz in Bäderbetrieb und Therme wird systematisch gesteuert
* Technische Anlagen, Abläufe und Verbrauchsdaten gezielt optimiert
* Kontinuierliche Verbesserungen im Betrieb extern bestätigt
Die Regio Bäder GmbH (RBG) und die Freiburger Kommunalbauten GmbH (FKB) wurden erstmals nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert. Diese Norm ist der internationale Standard für ein Energiemanagementsystem und gibt vor, wie Organisationen ihren Energieverbrauch transparent erfassen und fortlaufend verbessern können- auf Basis klarer Prozesse und regelmäßiger Audits. Damit ist jetzt offiziell bestätigt, dass beide Gesellschaften ihren Energieeinsatz systematisch steuern und verbessern - und zwar dort, wo der Energieeinsatz in der kommunalen Infrastruktur besonders hoch ist.
Große Wasserflächen, Lüftungsanlagen, Pumpentechnik und Badewasseraufbereitung gehören im Bäderbetrieb zum Alltag. Ein energieeffizienter Einsatz ist hier besonders anspruchsvoll. Für beide Gesellschaften gelten klare Ziele: Die Keidel Therme und die fünf von der RBG betriebenen Hallenbäder arbeiten mit vorgegebenen Reduktionszielen. Die fortlaufenden Verbesserungen werden jedes Jahr überprüft und bilden die Grundlage für einen langfristig energieeffizienteren Betrieb.
"Mit der ISO-50001-Zertifizierung haben wir ein System etabliert, das technische Anlagen, Verbrauchsdaten und Arbeitsabläufe eng miteinander verzahnt", sagt Dr. Magdalena Szablewska, Geschäftsführerin der RBG und der FKB. "Wir sehen heute sehr genau, welche Stellschrauben welchen Einfluss haben und wo wir gezielt besser werden können. Das ist ein wichtiger Schritt für einen verantwortungsbewussten und zukunftsfähigen Betrieb unserer Anlagen."
Die Zertifizierungsstelle hob im Audit drei Aspekte besonders hervor:
1. den ausgeprägten und gut dokumentierten Aufbau des Energiemanagementsystems,
2. die Ordnung und Sauberkeit in den technischen Betriebsräumen,
3. die energieeffiziente Auslegung und Beschaffung technischer Anlagen, etwa bei der Pumpentechnik und der neuen Bädertechnik im Westbad.
Für die Regio Bäder GmbH schafft die Zertifizierung die Grundlage für einheitliche und nachvollziehbare Standards in allen Hallenbädern. Auch die Keidel Therme der FKB setzt das Energiemanagementsystem vollständig um und berücksichtigt dabei die besonderen Anforderungen des Thermal- und Saunabetriebs. "Gerade Einrichtungen mit hohen Energiebedarfen brauchen klare Strukturen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen", sagt Dr. Matthias Müller, Geschäftsführer der RBG und der FKB. "Mit dem Energiemanagementsystem schaffen wir Transparenz, stärken die Qualität im Betrieb und kommen unserer Aufgabe nach, die Bäder energieeffizient zu betreiben - für die Stadt und die Freiburgerinnen und Freiburger." | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Umbauarbeiten starten am Donnerstag | Elsässerstraße zwischen Oberer und Unterer Lachen nur einstreifig befahrbar
Ab Donnerstag, 5. Februar, baut das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die Elsässerstraße zwischen Oberer Lachen und Unterer Lachen um, um die Rad- und Fußverkehrsanbindung zu verbessern und sicherer zu machen. Außerdem wird die Bushaltestelle barrierefrei umgestaltet.Das GuT baut den bestehen Radweg aus und asphaltiert ihn. Der Gehweg erhält eine Neugestaltung in Pflasterbauweise. Zwischen Geh- und Radweg wird ein taktiler Trennstreifen eingebaut, der insbesondere sehbehinderten Menschen eine bessere Orientierung bietet.
Um die Barrierefreiheit weiter zu verbessern, wird der Abschnitt mit einem Blindenleitsystem ausgestattet und die bestehende Bushaltestelle barrierefrei umgestaltet. Ergänzend entsteht am Rehwinkel ein neuer Fußgängerüberweg, der eine sichere Querung der Fahrbahn ermöglicht und den Zugang zur Haltestelle erleichtert.
Die Bauzeit beträgt rund sechs Monate. In diesem Zeitraum ist der betroffene Abschnitt nur einstreifig befahrbar. Um den Verkehr in beide Richtungen aufrechtzuerhalten, wird er mithilfe einer Baustellenampel geregelt.
Das Garten- und Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die Einschränkungen. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Versammlungen in der Freiburger Innenstadt von Montag bis Samstag | Von Montag, 2. Februar, bis Samstag, 7. Februar, finden täglich Versammlungen unter dem Motto „Hände weg von Rojava“ in der Freiburger Innenstadt statt. An den Wochentagen starten die Demonstrationen jeweils um 17.30 Uhr und enden gegen 21 Uhr. Nach dem Auftakt auf dem Platz der Alten Synagoge ziehen die erwarteten 500 Teilnehmenden über Bertoldstraße und Bertoldsbrunnen, Kaiser-Joseph-Straße, Martinstor und Rempartstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge.
Am Samstag startet die Versammlung um 14 Uhr, das Ende ist für 17.30 Uhr vorgesehen. Die Anmelder*innen erwarten 2000 Teilnehmende. Die Aufzugsstrecke verläuft vom Platz der Alten Synagoge über Bertoldstraße, Bertoldsbrunnen, Rotteckring, Friedrichstraße, Bismarckallee und Eisenbahnstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge.
Hintergrund der aktuell in vielen deutschen Städten und auch in Freiburg stattfindenden Versammlungen zum Thema „Hände weg von Rojava“ ist der jüngst wieder aufgeflammte Bürgerkrieg im Norden Syriens mit militärischen Angriffen der syrischen und türkischen Armee gegen die dort lebende kurdische Bevölkerung.
Entlang der Aufzugsstrecken könnte der Straßenbahnverkehr vorübergehend beeinträchtigt sein. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar. | | | | | |
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Veranstaltungen
Scheibenschlagen in Bernau (c) TMBW / Achim Mende | | | | | Scheibenschlagen in Bernau | | „Schiibi, Schiibo! Wem söll die Schiibe goh? Sie söll ‚der Liebsten‘ goh! Goht sie it, no gilt sie it. Schiibi, Schiibo!“ – Liebeserklärungen, Glückwünsche oder Spottverse sind eng verbunden mit der jahrhundertealten Tradition des Scheibenschlagens. Zusammen mit den glimmenden Holzscheiben werden sie vom Schläger ins Tal geschickt. Dabei fliegen die Funken und die Scheiben zeichnen im Flug leuchtende Feuermuster in den Abendhimmel. Anders als in anderen Schwarzwaldgemeinden, findet das Scheibenschlagen in Bernau über die ganze Fastnachtswoche statt – so bleibt genügend Zeit für einen Besuch. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Radschnellweg durch Freiburg-Herdern: Umleitung Linie 27 | | Am Montag, 2. Februar 2026, beginnt der dritte Bauabschnitt zur Herstellung des Radschnellwegs RS6 durch Herdern. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 25. Februar 2026. In dieser Zeit wird die Buslinie 27 umgeleitet. Die Haltestelle Hochmeisterstraße entfällt in dieser Zeit in beide Richtungen ersatzlos. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Polnisches Filmfestival cinèPolska 2026: Freiheit. Stimme. Erinnerung | Drei Tage polnische Filmkunst, Kultur, Geschichte und Begegnungen im deutsch-polnischen Dialog
Ort: Kommunales Kino, Urachstr. 40, 79102 Freiburg im Breisgau
Termin: 6.–8. Februar 2026
Konzept und kuratorische Leitung: Verein Polki Solidarnie – Polnische Frauen Solidarisch e.V.
Drei Tage polnische Filmkunst eröffnen einen lebendigen Dialog zwischen Film, Geschichte, Kultur und gesellschaftlichen Fragestellungen. Die ausgewählten Werke blicken dabei nicht nur auf die Vergangenheit zurück, sondern verhandeln Themen von brennender Aktualität – insbesondere Frauenrechte, Gleichberechtigung, Migration und die Suche nach Identität. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer Entwicklungen und dem Erstarken rechtskonservativer sowie nationalistischer Strömungen wird deutlich, dass Freiheit und Gleichstellung keine Selbstverständlichkeiten sind.
An drei Festivaltagen führen die Filme eindrücklich vor Augen, dass gesellschaftliche, politische und persönliche Freiheit niemals selbstverständlich ist. Sie nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch Jahrzehnte polnischer und europäischer Identitätsgeschichte, erzählt aus der Perspektive des Autorenkinos und getragen von mutigen Geschichten über Aufbruch, den Kampf um Demokratie und Frauenrechte, über Erinnerung, Überleben und tiefgreifenden Wandel.
Zu Festivalbeginn wirft das Festival einem besonderen Fokus auf das Lebenswerk von Andrzej Wajda und das zeitgenössische polnische Kino. Den Auftakt macht Wajdas Klassiker ZIEMIA OBIECANA (DAS GELOBTE LAND) von 1975, ein episches Gesellschaftspanorama über Freundschaft, Moral und wirtschaftlichen Aufstieg in der Industriestadt Łódź. Im Anschluss feiern wir mit einer Vernissage der Ausstellung der Plakate zu den Filmen von Andrzej Wajda aus der Sammlung des Museums des Filmes Kinematographie in Łódź die Festivaleröffnung. Den Abend schließen wir mit einer starken weiblichen Stimme: IMAGO (2023) von Olga Chajdas, ein post-punkiger Hymnus über die Suche nach eigener Identität, Freiheit und Selbstbestimmung in der alternativen Szene des späten 1980er-Jahre der Dreistadt (Trójmiasto).
Der Samstag steht im Zeichen der Reflexion, des Gedenkens und der weiblichen Perspektiven. Den Auftakt bildet das Panel „Zwischen Emanzipation und Tradition: Feminismus in Deutschland und Polen“, in dem historische und zeitgenössische Aspekte feministischer Bewegungen diskutiert werden. Anschließend werden außergewöhnliche Frauen gefeiert, die Grenzen gesprengt haben: SIMONA KOSSAK erzählt die Biografie der Wissenschaftlerin und Rebellin Simona Kossak, während WANDA RUTKIEWICZ: THE LAST EXPEDITION die legendäre Bergsteigerin auf ihrem Weg zu den höchsten Gipfeln begleitet. Den Abschluss bildet SOLIDARNOŚĆ WEDŁUG KOBIET – DIE FRAUEN DER SOLIDARNOŚĆ, eine eindrucksvolle Dokumentation über die bislang kaum erzählte Geschichte der Frauen in der polnischen Gewerkschaftsbewegung. Gespräche, Workshop und begleitende Veranstaltungen laden dazu ein, weibliche Perspektiven auf Geschichte, Gesellschaft, Feminismus und Selbstbestimmung zu erkunden.
Am Sonntag gibt es ein vielfältiges Programm: von Abenteuern für Kinder über persönliche Dokumentationen bis hin zu einem beeindruckenden Biopic. Den Auftakt macht O PSIE, KTÓRY JEŹDZIŁ KOLEJĄ 2 – LAMPO 2, begleitet von einem kreativen Workshop für Kinder. Anschließend eröffnet LISTY Z WILCZEJ – BRIEFE AUS DER WILCZA einen poetischen, humorvollen und nachdenklichen Blick auf das Leben in Warschaus Wilcza-Straße und die Suche nach Zugehörigkeit, menschlicher Nähe und gesellschaftlicher Teilhabe. Der Film wirft zentrale Fragen nach Identität, Heimat, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Rassismus auf, zeigt aber auch, wie menschliche Nähe und Solidarität entstehen können. Das Festival findet seinen krönenden Abschluss mit Agnieszka Hollands Film FRANZ K., dem für Polen ins Oscar-Rennen eingesandten Biopic über Leben und Werk eines der bedeutendsten Literaten des 20. Jahrhunderts, Franz Kafka. Mit sinnlich-surrealistischen Bildern und einer beeindruckenden Mischung aus Realität, Fantasie und literarischer Inspiration rundet der Film das Festival gebührend ab.
Das Festival bietet ein inklusives Programm, in dem Teilnehmende aktiv eingebunden werden: Workshops, Panel und Diskussionen mit Filmemacher*innen ermöglichen den Austausch und das Einbringen eigener Perspektiven. Reflexion ist integraler Bestandteil des Festivals. Feedbackrunden, moderierte Nachbesprechungen und die Möglichkeit, Eindrücke oder kreative Reaktionen zu dokumentieren, fördern eine kritische Auseinandersetzung mit den Prozessen vor Ort. cinèPolska ist mehr als Film: Gespräche, Diskussionen, Ausstellung und Workshops schaffen einen Raum, in dem Kunstvermittlung, gesellschaftlicher Dialog, Feminismus, Identität und demokratische Werte aktiv erfahrbar werden. Die Veranstaltungen finden teilweise dreisprachig (Deutsch, Polnisch, Englisch) statt und werden simultan gedolmetscht, um größtmögliche Zugänglichkeit, Beteiligung und Teilhabe sicherzustellen. So wird das Festival zu einem Ort, an dem unterschiedliche Zielgruppen nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten, reflektieren und voneinander lernen können.
In Kooperation mit dem Verein Polki Solidarnie – Polnische Frauen Solidarisch e.V.
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, dem Museum für Kinematographie in Łódź und der Sparkasse Freiburg. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
(c) LpB BW | | | | | Erklärfilme zur Landtagswahl für Schulen, Kommunen und Kinos | Zur Landtagswahl am 8. März 2026 hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mehrere Erklärvideos veröffentlicht, auch in Leichter Sprache. Sie können an Schulen, in Rathäusern oder Kinos kostenlos gezeigt werden. Was ändert sich durch die Wahlrechtsreform in Baden-Württemberg? Was ist der Unterschied zwischen Erststimme und Zweitstimme? Und worauf muss man in der Wahlkabine achten? Auf diese und viele andere Fragen geben die neuen Erklärfilme der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Antworten. Die Animationsfilme richten sich an alle Wahlberechtigten. Sie sind auch für den Einsatz im Unterricht oder für Schulungen von Wahlhelferinnen und Wahlhelfern geeignet.
Drei Erklärfilme wurden zudem in Leichter Sprache erstellt, damit sich auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder geringen Deutschkenntnissen über die Landtagswahl informieren können. Diese Erklärfilme sind eine Gemeinschaftsproduktion der LpB und der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Nora Welsch.
Alle Erklärfilme stehen auf dem YouTube-Kanal der LpB zur Verfügung: | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Arbeiten im Baugebiet Kleineschholz | Sperrung der Radvorrangroute FR2
Im neuen Baugebiet Kleineschholz stehen Erschließungsarbeiten an. Dafür wird die Radvorrangroute 2 (FR2) zwischen der Lehener Straße und der Sundgauallee ab Montag, 2. Februar, für drei Wochen gesperrt.
Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, nutzt das Garten- und Tiefbauamt die Sperrung, um auch am neuen FR2 Radweg zu arbeiten, Bäume im parallel verlaufenden Grünstreifen zu pflanzen, eine Habitatsfläche anzulegen und die Lärmschutzwand zu bepflanzen.
Radfahrer*innen und Fußgänger*innen werden über den Runzmattenweg umgeleitet. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und Rücksichtnahme.
Mit dem Quartier Kleineschholz soll ein inklusives urbanes Stadtquartier mit rund 500 Wohnungen entstehen. Informationen zum neuen Quartier gibt es unter freiburg.de/kleineschholz. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Feuchtgebiet Pata Pata (c) Municipalidad Distrital de San Jerónimo | | | | | Freiburg und San Jerónimo feiern erfolgreichen Abschluss ihres Klimaprojekts | Feuchtgebiet Pata Pata in Cusco (Peru) wiederhergestellt – Bund bestätigt offiziellen Projektabschluss
Am Montag, 2. Februar, ist der internationale Tag der Feuchtgebiete
Was vor sechs Jahren mit einer gemeinsamen Idee begann, ist heute ein sichtbarer Beitrag zum Klima- und Naturschutz: Freiburg und der Distrikt San Jerónimo, der sich am Rand der Stadt Cusco auf über 3000 Meter Höhe im peruanischen Hochland befindet, haben ihr Kooperationsprojekt zur Rettung des Feuchtgebiets Pata Pata erfolgreich abgeschlossen. Das letzte noch erhaltene Feuchtgebiet in der Provinz Cusco, das zuvor stark durch Austrocknung und Schadstoffbelastung bedroht war, ist heute wieder zu einem intakten Lebensraum für Flora und Fauna geworden.
Jüngst hat nun die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (Engagement Global) den Abschlussbericht des Projekts geprüft und als erfolgreich abgeschlossen bewertet. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Programms Nakopa („Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“) mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt. Insgesamt wurden rund 260.000 Euro investiert, davon 90 Prozent Bundesmittel. Die durch ein umfangreiches Kulturprogramm begleitete feierliche Einweihung des Feuchtgebiets Pata Pata fand im vergangenen Jahr statt.
Ziel des gemeinsamen Projekts war es, die für Feuchtgebiete typischen Ökosystemleistungen wiederherzustellen, so etwa den Erhalt der Biodiversität, die Wasserregulierung und -säuberung sowie seine Funktion als CO2-Senke. Dazu wurde das Feuchtgebiet ab 2022 fachgerecht renaturiert und ökologisch stabilisiert. Die Wasserquantität und -qualität hat sich dadurch erheblich verbessert und das Vorkommen einheimischer Pflanzen- und Tierarten nahm signifikant zu. Heute dient Pata Pata als Naherholungsgebiet und Lernort für ökologische Bildung: über 2300 Menschen aus Schulen, Universitäten, Verwaltungen und indigenen Gemeinschaften haben dort bereits an umweltpädagogischen Maßnahmen teilgenommen. ist damit zu einem regionalen Vorzeigeprojekt für kommunale Kooperation im Bereich Klima- und Umweltschutz geworden.
Oberbürgermeister Martin Horn betont: „Klimaschutz kennt keine Grenzen. Mit Projekten wie in San Jerónimo zeigen wir, dass internationale Zusammenarbeit konkrete Verbesserungen für Mensch und Natur bringt. Mein Dank gilt auch dem Bund, der das Projekt durch großzügige Förderung möglich gemacht hat. Pata Pata steht exemplarisch dafür, wie kommunale Partnerschaften wirken können – praxisnah, nachhaltig und mit echtem Mehrwert für beide Seiten.
Auch Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit zieht eine positive Bilanz: „Die Zusammenarbeit zwischen Freiburg und San Jerónimo ist ein starkes Zeichen dafür, wie Städte weltweit gemeinsam Verantwortung für unseren Planeten übernehmen können.“
Seit 2019 verbindet Freiburg und San Jerónimo eine Klimapartnerschaft, die durch universitäre Kontakte und zivilgesellschaftliches Engagement entstanden ist. Fachexpert*innen aus beiden Städten tauschten seither Wissen zu Umweltschutz und Wasserwirtschaft aus. Auf gegenseitigen Delegationsbesuchen konnte man sich vor Ort über die jeweiligen ökologischen Herausforderungen beider Kommunen austauschen und bei Lösungsansätzen voneinander lernen. Die Klimapartnerschaft soll auch nach Abschluss des Projekts zum Feuchtgebiet Pata Pata fortgesetzt werden.
zum Bild oben:
Feuchtgebiet Pata Pata
(c) Municipalidad Distrital de San Jerónimo – Oficina de Imagen Institucional y Comunicaciones | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Landtagswahl 2026: Versand der Wahlbenachrichtigungen | Der Countdown läuft: Am Sonntag, 8. März, findet die Landtagswahl statt. Für die Teilnahme an der Wahl verschickt die Stadt über die Deutsche Post AG im Zeitraum vom 31. Januar bis 7. Februar die Benachrichtigungen an die rund 162.000 Wahlberechtigten; erstmals sind auch die 16- und 17-Jährigen dabei. Wer wählen will, muss diese Benachrichtigung am Wahltag ins aufgedruckte Wahllokal mitbringen, um sich dort auszuweisen.
Wer Briefwahl beantragen möchte, tut dies am einfachsten mit dem QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder mit dem OnlineAntrag unter www.freiburg.de/briefwahl. Die Antragsfrist endet am Freitag vor der Wahl, 6. März, um 15 Uhr.
Ab Montag, 9. Februar, öffnet auch das Briefwahlbüro des Wahlamts in der Berliner Allee 1 die Pforten. Dort können die Briefwahlunterlagen persönlich oder für andere beantragt werden (in diesem Fall wird eine Vollmacht benötigt). Vor Ort stehen Wahlkabinen zur Verfügung, so dass man seine eigene Stimme auch gleich abgeben kann. Das Briefwahlbüro öffnet montags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 15 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 18 Uhr.
Alle Informationen zur Landtagswahl am 8. März stehen auf der städtischen Internetseite online | | Mehr | | | |
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