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Der ProlixLetter
Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 Veranstaltungen
(c) Fabian Melber | | | | | „Wir haben es satt!“-Demonstration | am 17. Januar 2026 in Berlin: Haltung zeigen!
„Wir haben es satt!“- Bündnis fordert von Bundesregierung zukunftsfähige Agrarpolitik
Berlin, 8. Januar 2026. Haltung zeigen! Mit dieser Forderung geht das „Wir haben es satt!“-Bündnis am 17. Januar in Berlin auf die Straße. Rund 60 Organisationen aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft demonstrieren für eine bäuerliche, umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft. Sie kritisieren die schwarz-rote Bundesregierung, die einen agrarpolitischen Rückschritt nach dem anderen beschließt.
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat die Förderung einer besseren Tierhaltung gestrichen, zugleich verschleppt er die Einführung einer staatlichen Tierhaltungskennzeichnung. Unter der Überschrift „Bürokratieabbau“ wird die Axt an Regelungen für Klima-, Umwelt- und Tierschutz gelegt. Und wenn in der EU die Deregulierung von Gentechnik und Pestiziden vorangetrieben wird und Fördergelder für Gemeinwohlleistungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zusammengestrichen werden, schaut Berlin nur zu. Von dieser Politik profitieren Agrochemiekonzerne und die exportfixierte Fleisch- und Milchindustrie, während Verbraucher*innen und Bäuer*innen verlieren.
In Deutschland kosten Lebensmittel heute etwa 30 Prozent mehr als 2021, berichtet die Verbraucherzentrale. Das trifft vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen, die prozentual mehr von ihrem Geld für Essen ausgeben müssen. Gleichzeitig erhalten Bäuer*innen trotz hoher Lebensmittelpreise keine kostendeckenden Preise für ihre Produkte. Die Konsequenz: Jedes Jahr schließen rund 2.600 landwirtschaftliche Betriebe, das Höfesterben hält ungehindert an. Demgegenüber steht die Marktmacht im Lebensmitteleinzelhandel, die jüngst auch im Bericht der Monopolkommission offengelegt wurde. Hier ist die Bundesregierung in der Pflicht, eine gerechtere Verteilung in der Wertschöpfungskette durchzusetzen.
Auf der Pressekonferenz am 8. Januar in Berlin haben Vertreter*innen des Bündnisses die gemeinsamen Positionen erläutert.
Xenia Brand, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL):
„Wir wollen viele und vielfältige Höfe. Der agrarpolitische Handlungsbedarf ist enorm. Die GAP-Gelder müssen zukünftig konsequent an die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern für Umwelt, Tierwohl und Gesellschaft geknüpft werden. Für eine gerechtere Verteilung braucht es zudem eine Degression und Kappung der Gelder. Es braucht endlich faire Marktbedingungen, damit Bäuerinnen und Bauern kostendeckende Erzeugerpreise erzielen können – erst recht angesichts der drohenden massiven Kürzungen im GAP-Budget. Statt kurzfristiger Förderstopps brauchen wir Planungssicherheit beim Umbau der Tierhaltung und eine verlässliche Finanzierung. Die Kritik am Mercosur-Abkommen muss ernstgenommen werden – Deutschland muss es im EU-Rat ablehnen. Ebenso darf das Europäische Parlament der Deregulierung neuer Gentechnik nicht zustimmen. Hier geht es um gesamtgesellschaftliche Verantwortung: Vielfältige Höfe sichern unsere Ernährung, stärken den ländlichen Raum und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu Klima-, Umwelt- und Sozialzielen. Genau diese Höfe gilt es nun in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“
Olaf Bandt, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
„Gemeinsam mit dem ‚Wir haben es satt!‘-Bündnis gehen wir als BUND wieder auf die Straße. Denn die aktuelle Regierung ist im Rückwärtsgang und wickelt viele positive Entwicklungen der letzten Jahre ab. Statt unser Grundwasser besser zu schützen, wird das Düngerecht verwässert und werden Pestizide dereguliert. Statt die Haltungsbedingungen von Tieren auf allen Produkten, im Supermarkt wie auch in Restaurants, endlich transparent, eindeutig und staatlich kontrolliert zu kennzeichnen, wird die Tierhaltungskennzeichnung immer weiter verschoben. Statt Betriebe beim Umbau zu besserer Tierhaltung zu unterstützen, wird genau diese Unterstützung gestrichen. Die Regulierung der Gentechnik wird abgewickelt, wie zum Beispiel die Kennzeichnung und Sicherheitsstandards. Wir fordern: Schluss mit diesem weitreichenden Rollback. Es braucht fortschrittliche Lösungen für Natur-, Tier-, Klima- und Umweltschutz und für die Erhaltung bäuerlicher Betriebe.“
Volker Gaßner, Geschäftsleitung VIER PFOTEN Deutschland:
„Der Tierschutz startet 2026 unter schlechten Vorzeichen: Der Entwurf des überarbeiteten Tierschutzgesetzes scheint in der Schublade der Politikentscheider*innen verschwunden zu sein. Das Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung wurde vom Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer aus Kostengründen gestoppt. Gleichzeitig hält Rainer an der tierquälerischen Anbindehaltung fest. Statt notwendige Verbesserungen anzustoßen, präsentiert er eine Export-Strategie, die nichts Gutes für den Tierschutz verspricht. Die Tiere in der Landwirtschaft können sich aktuell nur auf eines verlassen: dass der im Grundgesetz verankerte Tierschutz sie nicht ausreichend schützt. Doch genau das fordern Bürgerinnen und Bürger in Umfragen. Einziger Lichtblick: Die Tierschutzbeauftragte Silvia Breher fordert ein Verbot von grausamen Tiertransporten in Drittstaaten. Rainer wäre gut beraten, dem Rat der von ihm selbst eingesetzten Expertin zu folgen. Wir müssen weg von der dysfunktionalen Bestandswahrung hin zu wirksamen Maßnahmen für den Tierschutz.“
Dorothee Sterz, tierhaltende Landwirtin aus Sachsen und Mitglied der jungen AbL:
„In Deutschland und Europa steht die Landwirtschaft vor einer strukturellen Überalterung. Diese Entwicklung ist nur teilweise dem demografischen Wandel geschuldet. Ausschlaggebend sind vielmehr mangelnde Regulierungen auf dem Bodenmarkt, die schwache Marktposition landwirtschaftlicher Betriebe sowie unzureichende Unterstützung für außerfamiliäre Hofübergaben. Die Gründung eines landwirtschaftlichen Arbeitsplatzes kostet rund 800.000 Euro – Geld, das die meisten jungen Menschen schlicht nicht haben. Das erschwert den Einstieg in die Landwirtschaft und beeinträchtigt eine gleichwertige und zukunftsfähige Entwicklung von Stadt und Land. Gut, dass EU-Agrarkommissar Christophe Hansen eine EU-weit verpflichtende Existenzgründungsprämie vorschlägt. Doch es braucht mehr: Zugang zu Land, Planungssicherheit und soziale Absicherung, besonders für Existenzgründerinnen. Sonst bleibt der Generationenwechsel ein politisches Versprechen ohne Wirkung.“
Die Bündnispartner*innen rufen Menschen aus Stadt und Land, Bäuer*innen und Verbraucher*innen, Tierhalter*innen und Veganer*innen auf, sich solidarisch der „Wir haben es satt!“-Demo am 17. Januar in Berlin anzuschließen. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Filmtipp: DIE WIEHRE IM FILM | 150 Jahre Wiehremer Bürgervereine
Impressionen, Interviews, Filme zu 150 Jahren Wiehremer Bürgervereine – kurze und längere, neue und ältere. Maximilian Spohr, geboren in Freiburg, internationaler Filmemacher und Veranstaltungsmanager, präsentiert zwei seiner ersten Kurzfilme, gedreht 1995 in der Wiehre, Matilda Seifert ihr Filmprojekt VOM FRIEDHOF ZUM SPIELPLATZ, Stephanie Geißler hat alte und jüngere Wiehremer interviewt und Stefan Ganter präsentiert seinen Jubiläums-Film zu 150 Jahren Bürgervereine, ihrer Entwicklung über die Zeit und ihrer Rolle als zivilgesellschaftlich Engagierte in den verschiedenen Zeiten.
Kommunales Kino Freiburg
So 11.01., 17:00 / So 01.02., 19:00 | | | | | |
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Verschiedenes
(c) Feuerwehr Freiburg | | | | | Verkehrsunfall L124 (Schauinslandstraße) | Freiburg, 10.01.2026. Glück im Unglück hatten die insgesamt sieben Insassen eines Vans, der am heutigen Nachmittag auf verschneiter Fahrbahn von der Straße abkam, einen kleineren Hang hinunterrutschte und schließlich auf der Seite zum Liegen kam. Um kurz nach 16 Uhr ereignete sich dieser Verkehrsunfall auf der L124 – der Schauinslandstraße zwischen Horben, Abzweig Bohrer und der Holzschlägermatte. Der talwärts fahrende PKW kam bei geringer Geschwindigkeit aufgrund des starken Schneefalls ins Rutschen und verunfallte.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten bereits alle Insassen das Fahrzeug über die Fahrertüre sowie die Schiebetüre des Fonds verlassen können. Alle Personen blieben bei dem Ereignis unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Horben, sowie - aufgrund der Meldung mehrerer betroffener Personen, ein Großaufgebot des Rettungsdienstes. Ab dem Abzweig nach Horben herrschten in Richtung Schauinsland sehr winterliche und glatte Strassenverhältnisse. Zwei verständigte Räumfahrzeuge sorgten während des Einsatzes für freie Bahn, damit Einsatzfahrzeuge an- und wieder abrücken konnten. | | | | | | | Autor: Amt für Brand und Katastrophenschutz der Stadt FR |
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Veranstaltungen
Beispiel eines PikoParks in Berlin. © Thomas Englisch | | | | | Ein PikoPark für Knielingen | Infoveranstaltung am 15. Januar 2026 um 19:30 Uhr
In Knielingen entsteht der erste PikoPark in Karlsruhe – ein grüner Rückzugsort für Mensch und Tier. Auf kleinem Raum wird ein naturnaher Lebensraum geschaffen, der Artenvielfalt fördert, das Mikroklima verbessert und zugleich ein neuer Erholungs- und Aufenthaltsort für Anwohnerinnen und Anwohner ist.
Wer eigene Ideen einbringen und die Entwicklung des PikoParks mitgestalten möchte, erhält bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 15. Januar 2026, um 19:30 Uhr, im Bürger- und Gemeindezentrum Knielingen, Struvestraße 45, Gelegenheit dazu. Eröffnet wird der Abend von Erster Bürgermeisterin Bettina Lisbach sowie Ursula Hellmann, der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Knielingen. Adrian Ballbach, zuständiger Projektleiter des Gartenbauamtes, führt durch die Veranstaltung. Der Eintritt ist frei.
PikoParks sind kompakte, grüne Rückzugsräume für dicht besiedelte Stadtteile. Auf kleinem Raum entstehen durch vielfältige, heimische Bepflanzung, schattenspendende Bäume und biodiversitätsfördernde Elemente wie Trockenmauern, Totholz oder Sandlinsen artenreiche, naturnahe Lebensräume. Die Flächen tragen damit zur Verbesserung des Mikroklimas bei, speichern Regenwasser und laden Bürgerinnen und Bürger zum Verweilen ein.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Interessierte erhalten die Möglichkeit, Ideen und Wünsche einzubringen und den neuen PikoPark mitzugestalten. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Holz ersteigern, Stämme stemmen, Suppe löffeln | Bei der Holzversteigerung im Opfinger Wald am Samstag, 17. Januar, findet auch ein Waldfest statt
Der Januar zählt nicht zu den ganz populären Monaten in Freiburgs Freiluft-Festkalender. Ein Termin hält aber seit Jahren das Januar-Fähnchen im Mooswald hoch – und erfreut sich steter Beliebtheit. Am Samstag, 17. Januar, findet im Opfinger Wald wieder die traditionelle Holzversteigerung statt. Um 14 Uhr kommen etwa 100 Ster Brennholz unter den Hammer; das Forstamt und die Ortsverwaltung Opfingen versteigern Scheit- und Rundholz unterschiedlicher Länge. Der Mindestpreis für ein Meter langes Scheitholz liegt bei 75 Euro pro Ster (inkl. Mehrwertsteuer). Für vier bis sieben Meter langes Brennholz, das in Stapeln zu sechs bis zehn Ster am Waldweg liegt, müssen Interessierte mindestens 48 Euro pro Ster bieten.
Rund um die Versteigerung steigt ein Waldfest mit Bewirtung. Ab 12 Uhr bietet die Freiwillige Feuerwehr Opfingen Würste, Brot und Speck, Flammkuchen (klassisch und vegetarisch), Gulaschsuppe und Opfinger Weine an. Für musikalische Unterhaltung sorgt der Musikverein Opfingen. Kinder können Stockbrot backen oder bei den „Timber Games“ um die Wette Nägel reinhauen, Baumstämme stemmen oder Brennholz stapeln. Um 15 Uhr startet in Zusammenarbeit mit dem Waldhaus Freiburg eine Wald-Rallye für Kinder, an der auch interessierte Erwachsene teilnehmen dürfen.
Der Versteigerungs- und Festplatz ist ausgeschildert. Er liegt am Wangener Weg, dem ersten Waldweg nach dem kleinen Opfinger See, wenn man von Opfingen in Richtung Freiburg fährt. Von der Bushaltestelle „Opfinger See“ (Linie 32 und 33) sind es rund 500 Meter Fußweg. Wer mit dem Auto kommt, sollte am kleinen Opfinger See parken und die restlichen 400 Meter zu Fuß zurücklegen. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | VAG: Umleitungen in Gundelfingen und Haid | Umleitung in Gundelfingen durch Einbahnstraßenregelung
Ab Montag, 12. Januar 2026, bis einschließlich Freitag, 30. Januar 2026, wird die Wildtalstraße in Gundelfingen aus Fahrtrichtung Wildtal halbseitig gesperrt.
In dieser Zeit werden die Busse der Linie 15 aus Wildtal umgeleitet. Die Haltestelle Rathaus Ost wird in dieser Zeit für diese Fahrrichtung verlegt und befindet sich an der Kreuzung Feldbergstraße/Wildtalstraße.
Die Busse in Richtung Wildtal sind nicht betroffen.
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Verlegung der Haltestelle Riegeler Straße
Ab Montag, 12. Januar 2026, bis einschließlich Freitag, 6. Februar 2026, finden auf der Bötzinger Straße Bauarbeiten statt. Die Haltestelle Riegeler Straße der Linie 14 und 34 wird in der Zeit für beide Fahrtrichtungen rund hundert Meter nach Süden verlegt. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Filmtipp: Rental Family | USA, Japan 2025, 110 Minuten
Regie: Mitsuyo Miyazaki
Darsteller: Brendan Fraser, Mari Yamamoto, Takehiro Hira
Tokio. Ein glückloser amerikanischer Schauspieler nimmt einen ungewöhnlichen Job bei einer “Leihfamilienagentur” an. Als er in die Welt seiner Kunden eintaucht, baut er echte Verbindungen auf, durch die er seinen Lebenssinn wiederfindet und die stille Schönheit menschlicher Beziehungen erkennt… Mitsuyo Miyazaki verwandelt dieses so befremdliche wie reale Phänomen aus Japan in eine warmherzige Komödie – mit dem aufs Neue großartig aufspielenden Brendan Fraser!
Läuft im Friedrichsbau Freiburg | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: ASF holt Weihnachtsbäume ab | Ab Montag, 12. Januar, bis einschließlich Freitag, 23. Januar, sammelt die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) ausgediente Weihnachtsbäume ein. Die Abholtermine für alle Straßen in Freiburg sind in der ASF-Abfall-App oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de zu finden.
Die Weihnachtsbäume sollen bis spätestens 6 Uhr morgens abholbereit auf den Gehweg liegen. Die Bäume werden in den Kompostierungsanlagen der ASF verarbeitet, deswegen müssen sie frei von Christbaumschmuck sein. Die Fahrzeuge der ASF können Bäume bis zu einer Länge von zwei Metern aufnehmen. Längere Stämme müssen vorher gekürzt werden. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Filmtipp: SHOPLIFTERS (FAMILIENBANDE) | Japan 2018 / DF / 121 Min.
Regie: Hirokazu Kore-eda
Nach einer erfolgreichen Diebestour durch Lebensmittelgeschäfte entdecken Osamu und sein Sohn Shota im winterlichen Tokio ein verlassenes Mädchen auf einer Terrasse. Offensichtlich wird die Kleine von ihren Eltern stark vernachlässigt, was Osamu dazu veranlasst, sie mitzunehmen. Obwohl seine fünfköpfige Familie in einer kleinen Wohnung am Rande des Existenzminimums lebt, nimmt er das Mädchen bei sich auf, gibt ihr Kleidung und etwas Warmes zu essen. Eine unbeschwert fröhliche Idylle entfaltet sich, bis ein Unfall das Geheimnis dieser Familie ans Tageslicht bringt.
Der japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda hintefragt in SHOPLIFTERS die Bedeutung von Familie. Auf meisterhafte Weise vermag er die Geborgenheit abzubilden, die eine Familie bestenfalls geben kann. Doch gibt es auch die dunklen Seiten, die Unmengen an Fragen aufwerfen: Was macht eine Familie überhaupt zu einer solchen?
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Kommunales Kino Freiburg
Fr 09.01., 19:00, Einführung: Cornelie Brena | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Handysammelaktion: Bürger*innen geben 656 Altgeräte ab | Erlös kommt sozialen Projekten zugute
Neuer Rekord: So viele Handys wie noch nie gesammelt
Sammeln für den guten Zweck: Seit kurzem ist die Handysammelaktion in Freiburg vorbei. An sieben Orten konnten Bürger*innen ihre alten Smartphones abgeben und recyclen lassen. Dabei wurde ein neuer Rekord aufgestellt: Ganze 656 Geräte landeten in den Sammelboxen. In den vergangenen Jahren waren es jeweils 213 und 424.
Funktionierende Geräte und Bauteile werden wiederaufbereitet und weiterverwendet. Von kaputten Handys können wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer und Tantal zurückgewonnen werden, die wieder in den Produktionskreislauf kommen. So werden Ressourcen nachhaltig geschützt und Abfall vermieden. Die Erlöse aus dem Recycling kommen sozialen Projekten zugute.
Bürger*innen können alte Smartphones und Handys das ganze Jahr über fachgerecht entsorgen – zum Beispiel in der Handysammelbox im Museum für Mensch und Natur und an städtischen Recyclinghöfen. Außerdem geht das auch bei Elektrofachgeschäften und Online-Händler*innen, die zur kostenlosen Rücknahme verpflichtet sind. Die Stadtverwaltung bedankt sich für die rege Teilnahme an der Aktion. | | | | | |
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Verschiedenes
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Karlsruhe: Eislaufen auf Seen der Günther-Klotz-Anlage untersagt | Keine Freigabe in diesem Winter
Das Eislaufen auf den Seen der Günther-Klotz-Anlage Grünanlage ist grundsätzlich untersagt. Eine Freigabe besteht aktuell auf keinem der Gewässer.
Der obere Ruderbootsee ist dauerhaft und ausnahmslos für das Betreten der Eisfläche und für Eislaufen gesperrt. Grund hierfür ist die große Wassertiefe, die bei Eisbruch eine erhebliche Lebensgefahr darstellt. Eine Freigabe ist hier grundsätzlich ausgeschlossen – unabhängig von der Eisstärke. Der untere Modellbootsee kann grundsätzlich erst ab einer Eisstärke von mindestens 15 Zentimetern freigegeben werden. In diesem Winter ist jedoch keine Freigabe möglich, da der See aufgrund laufender Sanierungsarbeiten kein bzw. kaum Wasser führt.
Die angebrachten Verbotsschilder sind verbindlich zu beachten. Eltern werden dringend gebeten, ihre Kinder entsprechend zu beaufsichtigen. Zum Schutz der eigenen Gesundheit und zur Vermeidung lebensgefährlicher Situationen appelliert das Gartenbauamt eindringlich, die Eisflächen nicht zu betreten.
zum Bild oben:
Zugefroren: Das Eislaufen auf den Seen der Günther-Klotz-Anlage ist untersagt
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Filmtipp: KONTINENTAL 25 | Rumänien 2025 / OmU / 109 Min.
Regie: Radu Jude
mit Eszter Tompa, Gabriel Spahiu, Adonis Tanța
Orsolya ist Gerichtsvollzieherin und zu ihren schwersten Aufgaben gehört es, Räumungen zu vollstrecken. Als sie einen Obdachlosen aus einem Keller verweisen muss, begeht dieser Selbstmord. Sie macht sich Vorwürfe, leidet unter der Härte ihrer Aufgabe und der Gesellschaft. In einer für Radu Jude typischen Mischung aus Drama und Komödie seziert er Themen wie Wohnungsnot, postsozialistische Wirtschaft und Nationalismus und fragt: Was hilft unserem Gewissen? Der Film ist eine Hommage an Rossellinis EUROPA `51, doch während 1951 die moralische Krise einer Frau in eine sinnvolle Tätigkeit mündet, trifft die Protagonistin 2025 auf kein Verständnis und sucht immer verzweifelter nach einer Rückversicherung.
Kommunales Kino Freiburg
Mi 08.01., 19:00 / Do 09.09., 21:30 | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Lebensgefahr: Eisflächen auf Seen und Weihern nicht betreten | Freiburg, Januar 2026. Trotz der Minusgrade der vergangenen Tage und Wochen sind die Eisflächen auf Seen und Weihern nicht ausreichend dick und damit nicht tragfähig. Sie können einbrechen. Wer die Eisflächen trotzdem betritt, bringt sich und andere Menschen in Lebensgefahr. Deshalb verbietet die Stadt öffentliche Eisflächen zu betreten und warnt ausdrücklich davor.
Das gilt auch für den Waldsee; dies hat eine Messung heute ergeben. Der Waldsee bleibt deshalb gesperrt. Außerdem ist Tauwetter angekündigt. Deshalb ist nicht davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen eine ausreichende Eisdicke erreicht werden kann. | | | | | |
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Grüne Quellen
@ Zoo Leipzig | | | | | Leipzig: Das Jahr 2026 startet mit magischem Lichterfest | Neue Großvolieren für Aras und Loris im Frühjahr
Mit dem Magischen Tropenleuchten startet der Zoo Leipzig am Donnerstag in ein aufregendes neues Jahr 2026, das zahlreiche spannende Entwicklungsschritte auf dem Weg zum Zoo der Zukunft bereithält. Das Auftaktevent vom 8. Januar bis zum 8. Februar lädt die Gäste immer donnerstags bis sonntags ein, den Zoo mit faszinierenden Illuminationen, leuchtenden Farben und spannenden künstlerischen Darbietungen im Außenbereich sowie in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland zu erleben. Jeweils donnerstags gibt es zudem erstmals ein U25-Ticket, das junge Besucherinnen und Besucher für 10 Euro zum Tropenleuchten lockt.
Bereits im Frühjahr steuert der Zoo Leipzig auf das nächste Highlight zu: Dann sollen Amazonien und das Loriversum eröffnen. Die Großvolieren im Zentrum des Zoos werden gegenwärtig errichtet und die ersten Bewohner sind bereits in rückwärtigen Gehegen anderer Bereiche untergebracht, so dass die Eingewöhnung nach der Fertigstellung beginnen kann. „Mit diesen Flugvolieren beginnt ein neues Kapitel in unserer Vogelhaltung und die Zeit der kleinen, traditionellen Schaugehege endet“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und blickt freudig auf die nächsten Entwicklungsschritte im Zoo der Zukunft. Denn im Jahresverlauf soll ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Zoo Leipzig fertig werden: Feuerland! Die neue Heimat für Pinguine und Seelöwen verspricht spektakuläre Unterwassereinblicke in einem 360-Grad-Tunnel sowie eine begehbare Pinguinanlage und wird mit intensiver Artenschutzarbeit in Chile verknüpft.
Die Besuchererwartungen für das Jahr 2026 bleiben stabil im Vergleich zum Jahr 2025, in dem 1,66 Millionen Gäste den Zoo besucht haben. „Wir sind mit dem abgelaufenen Jahr zufrieden und freuen uns über den anhaltend hohen Zuspruch. Das ist in einem Jahr mit vielen Unsicherheiten für die Gesellschaft und mit steigenden Kosten im privaten Bereich sicherlich keine Selbstverständlichkeit“, sagt Zoodirektor Junhold und schließt an, dass das zurückliegende Jahr für den Zoo auch inhaltlich sehr intensiv war. „Wir haben uns über Geburten bei bedrohten Arten, Fortschritten bei den Baustellen und der erfolgreichen Auswilderungen von Feldhamstern und Habichtskäuzen freuen können, mussten aber auch Verluste durch Colli-Bakterien bei den Gorillas und aufgrund der Vogelgrippe bei den Pelikanen verzeichnen.“
Im neuen Jahr stehen die Neueröffnungen im Rahmen des Masterplanes Zoo der Zukunft und die damit verbundene Ankunft neuer Tiere sowie deren Eingewöhnung im Fokus der Aufmerksamkeit. „Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen Höhepunkten“, blickt Prof. Junhold deshalb voraus.
zum Bild oben:
Die ersten Bewohner für die neuen Flugvolieren sind schon da - Eröffnung im Frühjahr @ Zoo Leipzig | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Starterbrücke startklar – Westbad Freiburg wieder geöffnet | • Das 50-Meter-Sportbecken kann wieder geteilt werden
• Bis zu 16 Bahnen im sportlichsten Bad Freiburgs verfügbar
• Morgens mehr Platz für Schul- und Vereinsschwimmen
Das Westbad öffnet am heutigen Mittwoch (7. Januar) pünktlich nach den Weihnachtsferien wieder für die Öffentlichkeit. Seit dem 20. Dezember war das Bad geschlossen, da im Sportbecken Arbeiten an der fahrbaren Starterbrücke durchgeführt wurden.
Mit der nun wieder nutzbaren Starterbrücke kann das 50-Meter-Becken flexibel in zwei voll funktionsfähige 25-Meter-Becken geteilt werden. Gerade in den stark frequentierten Morgenstunden gibt es größere Kapazitäten. Künftig wird das 50 Meter Sportbecken werktags bis 16 Uhr in der Mitte geteilt und am Nachmittag dann wieder auf 50 Meter ausgefahren. So können mehr kleine Freiburgerinnen und Freiburger parallel schwimmen (lernen). Das verbessert die Abläufe im Schulschwimmen und entlastet zugleich den öffentlichen Badebetrieb.
Die Reparaturarbeiten waren aufwendig, da die Starterbrücke über ein unter dem Becken verlaufendes Stahlseilsystem bewegt wird. Solche Arbeiten sind nur bei leerem Becken und ohne laufenden Badebetrieb möglich.
Dr. Matthias Müller, Geschäftsführer der Regio Bäder GmbH: „Mit der reparierten Starterbrücke können wir das Sportbecken wieder so nutzen, wie es gedacht ist. Davon profitieren besonders das Schul- und Vereinsschwimmen.“
Mehr Schwimmen: Infos und aktuelle Öffnungszeiten gibt es online | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Offenburger Weihnachtscircus: Gruppe ELLINGHAUS (c) Cirkus Knie | | | | | Über 45.000 Besucher beim Offenburger Weihnachtscircus | Am gestrigen Dreikönigstag endete die 28. Spielzeit des Offenburger Weihnachtscircus, zu der in 37 Vorstellungen mehr als 45.000 Zuschauer begrüßt werden konnten. Pressesprecher Thorsten Brandstätter vom veranstaltenden Zirkus Charles Knie zeigt sich abermals hochzufrieden: "Es war ein fantastischer Weihnachtscircus mit dem größten Artisten-Ensemble aller Zeiten und einer besonders starken Show, die beim Publikum hervorragend ankam. Durch zwei zusätzliche Vorstellungen im Vergleich zur vorherigen Spielzeit, konnte die Besucherzahl um über 2.000 Personen gesteigert werden.“
Auf Einladung der monegassischen Fürstenfamilie reist die äthiopische Artistengruppe „Kolfe“ von Offenburg aus weiter nach Monaco und gehört dort zu den Teilnehmern des am 16. Januar beginnenden 48. Internationalen Circusfestivals von Monte-Carlo. "Dort gewinnen unsere Publikumslieblinge bestimmt einen der begehrten Preise", ist sich Brandstätter sicher. Umgehend nach der letzten Vorstellung begannen die Abbauarbeiten, die bis Ende der Woche abgeschlossen sein werden.
„Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie unseren örtlichen Partnern“, so Brandstätter „und versprechen im kommenden Winter eine komplett neue und exklusiv für Offenburg kreierte Show auf gleichbleibend hohem Niveau.“ Der 29. Offenburger Weihnachtscircus wird vom 18. Dezember 2026 bis 6. Januar 2027 stattfinden, der Kartenverkauf startet bereits Anfang Mai. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Filmtipp: MANCHE MÖGEN`S FALSCH | D 2025 / 90 Min. / Regie: Stanislaw Muccha
Während in den letzten Jahren gefragt wurde, ob Kunstfälscher*innen auch Künstler*innen sind, stellt uns Stanislaw Mucha augenzwinkernd Dafen vor, wo einzigartige Werke der Kunstgeschichte als Massenprodukte reproduziert werden. In dem chinesischen Ort malen etwa 12.000 Kopist*innen Werke Gerhard Richters, Van Goghs oder Carvaggios (nach). Die Frage nach der Aura des Originals wird ad absurdum geführt, wenn die Familien inmitten der Leinwände leben, Kinder zwischen den Meisterwerken umherrennen und Monets Seerosen für 120 Euro zu haben sind. Ehrlich: Könnten Sie einen Unterschied ausmachen? Der Film fragt aber vor allem die Maler*innen selbst und wie sie sich und ihre Werke sehen.
Kommunales Kino Freiburg
Mi 07.01., 19:00, zu Gast: Filmemacher Stanislaw Mucha / So 18.01., 17:00 | | | | | |
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Verschiedenes
Erlinga mit ihrer Tochter @ Zoo Leipzig | | | | | Koalajungtier sucht einen Namen | | Das Geheimnis im Koala-Haus im Zoo Leipzig ist gelüftet: Das heranwachsende Jungtier von Erlinga und Yuma ist ein Weibchen. Die Tochter der beiden entwickelt sich gut, verlässt bereits den Beutel der Mutter, knabbert vorsichtig am Eukalyptus - und nun sucht der junge Koala einen Namen. Mit dem Start in das neue Jahr beginnt der Zoo Leipzig einen Namensaufruf, an dem sich alle interessierten Zoo- und Tierfreunde beteiligen können. Auf der Website des Zoos können bis zum 19. Januar unter www.zoo-leipzig.de/namensaufruf Ideen, gern aus dem natürlichen Lebensraum Australien, eingereicht werden. „Allen unseren Gästen, Zoofreunden und Partnern wünschen wir ein frohes und gesundes, neues Jahr! Wir freuen uns, auf diesem Weg gemeinsam mit ihnen in das Jahr 2026 zu starten, in dem das Koala-Haus zehn Jahre alt wird und wir im Rahmen des Masterplanes Zoo der Zukunft viel vorhaben“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Auch das Magische Tropenleuchten bereitet dem Zoo ab dem 8. Januar wieder einen farbenfrohen und faszinierenden Start in das neue Jahr und lässt den Zoo sowie die Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Lichterglanz erstrahlen. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Filmtipp: YUKU UND DIE BLUME DES HIMALAYA | Belgien, Frankreich, Schweiz 2022 / 65 Min.
Regie: Rémi Durin, Arnaud Demuynck / empfohlen ab 6 Jahren
Hoch oben, auf den höchsten Gipfeln der Erde, wächst eine Pflanze im glänzenden Sonnenschein. Ihr Name ist «die Blume des Himalaya». Yuku verlässt ihre Familie, um sich auf die Suche nach dieser Blume mit dem ewigen Licht zu machen. Sie will sie ihrer Großmutter schenken, die angekündigt hat, dass sie bald mit dem kleinen, blinden Maulwurf in die Erde ziehen wird. Doch um die Blume zu finden, muss sie eine lange Reise mit vielen Hindernissen zurücklegen. Aber dank ihrer Musik und ihrer Lieder findet Yuku auf ihrem Weg viele neue Freund*innen. Sie sind das wertvollste Gut, um die Abenteuer des Lebens zu bestehen.
Kinderkino
Kommunales Kino Freiburg
Di 06.01., 15:00 / So 11.01., 15:00 | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Wasserschäden bei Frost vermeiden | Feuerwehr gibt Tipps
Bei Frost drohen nicht nur im Straßenverkehr Probleme, auch in Haus und Garten können Temperaturen unter null Grad Schwierigkeiten verursachen. Darauf weist die Feuerwehr Freiburg hin.
Gefährdet sind ungeschützte, nicht entleerte Leitungen und Anlagen. Denn stehendes oder nur sehr schwach fließendes Wasser gefriert leicht. Dabei dehnt es sich aus und kann zum Beispiel Leitungen und umgebendes Mauerwerk sprengen. Wird das nicht gleich bemerkt, entsteht bei steigenden Temperaturen ein Wasserschaden.
Um das zu vermeiden, sollte man Wasser aus Leitungen, Armaturen oder beispielsweise stillgelegten Heizungsanlagen vor dem Winter ablassen. Ist das nicht oder nicht vollständig möglich, kann ein ständiger geringer Wasserdurchfluss die Gefahr des Einfrierens verringern. Zusätzliche Isolierungen können das Eindringen der Kälte zumindest verzögern.
Ist das Unglück bereits geschehen, muss das Eis vorsichtig aufgetaut werden. Um einen Wasserschaden zu vermeiden, sind die betroffenen Teile, insbesondere Heizkörperventile, zuvor auf Undichtigkeiten und Risse zu untersuchen. Zum Auftauen eignen sich beispielsweise heiße Ziegelsteine, Heizmatten oder Wärmflaschen, aber auch Haartrockner, Heizlüfter oder Heißluftgebläse. Keinesfalls dürfen elektrische Geräte unbeaufsichtigt betrieben werden, da Überhitzung einen Brand auslösen kann. Von Lötlampe, Gasbrenner oder hoher Stromspannung als Auftaumittel rät die Feuerwehr strikt ab, weil die damit verbundenen Gefahren zu groß sind. Im Zweifel empfiehlt es sich, Fachleute – also Klempner und Installateure – zu Rate zu ziehen. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Filmtipp: Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter | Frankreich 2025, 98 Minuten
Regie: Enya Baroux
Darsteller: Hélène Vincent, Pierre Lottin, David Ayala, Juliette Gasquet
Eine Familie, die sich lange wenig zu sagen hatte, macht sich in einem 40 Jahre alten Wohnmobil auf eine Reise quer durch Frankreich – und noch weiter… Enya Baroux wagt sich an sensible Themen von familiären Beziehungen bis hin zum Recht, sein Lebensende selbst zu bestimmen – und verbindet diese äußerst gelungen mit spritzigen Dialogen, kuriosen Figuren und viel Situationskomik. Eine wundervolle, höchst amüsante Sterbehilfe-Komödie mit starkem französischem Starcast!
Die 80-jährige Marie (Hélène Vincent) hat ihr Leben stets selbst bestimmt – und daran ändert auch ihre schwere Krankheit nichts! Den Termin für die Sterbehilfe in der Schweiz hat sie bereits vereinbart – jetzt muss sie es nur noch ihrer Familie beibringen. Doch im letzten Moment verlässt sie der Mut, und sie rettet sich in die Notlüge einer angeblichen Erbschaft. Sohn Bruno (David Ayala), von Geldsorgen geplagt, will sofort aufbrechen. Auch seine pubertierende Tochter kommt mit. Als Fahrer rekrutiert Marie kurzerhand Rudy (Pierre Lottin), den hilfsbereiten jungen Mann vom Pflegedienst. Sie entstauben das alte Wohnmobil und machen sich – samt Rudys zahmer Ratte – auf den Weg. Marie tut auf der Fahrt vieles, was sie lange nicht mehr getan hat: Sie badet im Meer, tanzt zu Schlagermusik und sitzt spätabends am Lagerfeuer. Ganz nebenbei findet die Familie wieder zueinander. Doch irgendwann nähert sich die Truppe ihrem Reiseziel und Marie steht vor einer Entscheidung… Über ein Thema wie den krankheitsbedingten Freitod eine vergnügliche Komödie zu drehen, erfordert Mut, Einfühlungsvermögen und ein gerüttelt Maß an erzählerischem Geschick. Enya Baroux gelingt dieses Kunststück mit leichter Hand, dank eines originellen Drehbuchs – und dem französischen Bühnenstern Hélène Vincent (ALLES AUSSER GEWÖHNLICH), die in der Hauptrolle der willensstarken Seniorin brilliert! Überhaupt gewinnt der Film besonders durch seine feinfühlige Figurenzeichnung an Tiefe, einen maßgeblichen Anteil daran hat auch Pierre Lottin. Sein Spiel ist nuanciert und präzise, zielt nicht auf große Effekte, sondern lässt innere Konflikte, Zweifel und leise Hoffnungen durch kleine Gesten sichtbar werden. Eine kluge, unterhaltsame Tragikomödie, die ihren Humor aus genauer Beobachtung und pointierten Dialogen schöpft und beweist, dass Komik und Tiefe einander perfekt ergänzen.
Läuft in der Harmonie Freiburg | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Luisenpark Mannheim: Der Park leuchtet wieder | Do., 01.01.2026, 18 Uhr - So., 08.02.2026, 21 Uhr, Park (Outdoor)
WINTERLICHTER 2026
Der alljährliche Lichtblick in der dunklen Jahreszeit - gleich mit Beginn des neuen Jahres startet im Luisenpark die beliebte Abendveranstaltung WINTERLICHTER 2026. Von 1. Januar bis 8. Februar leuchten Bäume, Büsche und Wasserflächen in den buntesten Farben. Licht- und Videoinstallationen, Laserblitze, psychedelische Muster und romantische Bildprojektionen faszinieren auf Brücken und gleich zwei Wassernebelwänden über dem Parksee. Windvögel, die durch Baumkronen schwirren Pyramiden, die auf den Seerosenterrassen schwimmen, eine Drachenparade, ein Regenbogenfluss und immer wieder leuchtende Fantasieblumen sind nur einige der neuen Lichtinstallationen, die zwischen den strahlenden Bäumen, Sträuchern und Kunstobjekten des Luisenparks eine beeindruckende Welt des Lichts präsentieren. | | Mehr | | | |
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Grüne Quellen
Artenschutzbilanz © Javier Aznar, Tapichalaca Reserve | | | | | Artenschutz in aller Welt – mit Mitteln aus Stuttgart | Wilhelma investiert erneut über 1 Million Euro in den Artenschutz
Die Wilhelma hat 2025 im dritten Jahr in Folge über 1 Million Euro in den Artenschutz in aller Welt investiert. Dabei wurden mehr als 40 Projekte unterstützt, die den Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume vorantreiben. Mit Erfolg: Die in Ecuador vorkommende Magnolia dixonii, eine der seltensten Magnolienarten der Welt, ist dank der Wilhelma und ihres Fördervereins auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN nicht mehr als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Grund ist die schon seit 2022 andauernde Unterstützung der Organisation Jocotoco, welche gezielte Maßnahmen betreibt, um seltene Magnolien zu vermehren und in den Regenwäldern der ecuadorianischen Pazifikküste wiederanzusiedeln. Zusammen mit Jocotoco engagiert sich die Wilhelma auch in anderen Regionen Ecuadors: So wurde gerade erst ein Betrag von 165.000 Euro zugesagt, um das Tapichalaca-Reservat am Osthang der Anden um 165 Hektar zu erweitern. Auf diese Weise wird der Lebensraum sowohl von Großtieren wie Brillenbären und Jaguaren als auch von mindestens 168 Orchideen- und 354 Vogelarten nachhaltig geschützt.
In Ecuador arbeitet die Wilhelma außerdem mit der Jambatu Foundation zusammen, indem sie finanzielle Hilfe für die Wiederansiedlung einer vor Ort als „Wampukrum“ bekannten Art aus der Gattung der Harlekinfrösche (Atelopus) leistet. Die Zerstörung ihres Lebensraums und die Ausbreitung eines für die Tiere tödlichen Pilzes hatten in der Provinz Morona Santiago zur lokalen Ausrottung der Art geführt. Die Jambatu Foundation hat darum schon vor Jahren begonnen, eine eigene Zuchtpopulation aufzubauen. Auf dieser Basis konnten seit August 2025 insgesamt 15 adulte Exemplare, 800 Jungtiere und 500 Kaulquappen in geeigneten Habitaten freigelassen werden.
Eine weitere Erfolgsgeschichte aus Südamerika konnte der brasilianische Kooperationspartner ICAS („Instituto de Conservação de Animais Silvestres“) vermelden: Ende Oktober 2025 wurde im Gebiet des Pantanals, dem größten Binnenlandfeuchtgebiet der Welt, erstmals ein Tunnel eröffnet, welcher vor allem Großen Ameisenbären, aber auch Tapiren und Capybaras dabei hilft, eine gefährliche Autobahn sicher zu unterqueren. Dieser Schritt zu mehr Verkehrssicherheit für Mensch und Tier erfolgte im Rahmen des Projekts „Anteaters and Highways“, für das sich die Wilhelma und ihr Förderverein bereits seit mehreren Jahren einsetzen.
In der Wilhelma ist Artenschutz integraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Es war darum Ehrensache, dass das Team der Wilhelma am 18. September 2025 zugunsten der Black Mambas, einer rein weiblichen Ranger-Gruppe in Südafrika, an der „Wildlife Ranger Challenge“ teilnahm. Die Aufgabe für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestand darin, möglichst viele Liegestützen zu absolvieren. Jede einzelne davon wurde von einem Sponsoren mit zwei Euro belohnt. Innerhalb von zwei Stunden kamen 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wilhelma auf 2.800 Liegestützen. Die so generierten 5.600 Euro wurden vom Veranstalter der Challenge in Südafrika verdoppelt und werden nun für die Prävention von Wilderei im Gebiet des Greater Kruger National Parks verwendet.
Für den Zoologisch-Botanischen Garten bedeutet Artenschutz eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Stefanie Reska, Leiterin der Stabsstelle für Artenschutz in der Wilhelma, betont: „Im internationalen Artenschutz können wir alle voneinander lernen. Darum ist Vernetzung so wichtig. Umso größer war bei uns die Freude, dass wir dieses Jahr gleich vier Vertreterinnen und Vertreter einiger der von uns unterstützten Projekte hier in Stuttgart begrüßen durften.“ 2025 gab es zweimal Besuch aus Brasilien: Vanessa Kanaan vom Instituto Fauna Brasil teilte im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wilhelma ihre Erfahrungen bei der Auswilderung von Taubenhalsamazonen und Braunen Brüllaffen. Arnaud Desbiez von ICAS stellte die von ihm initiierten Schutzprojekte für Große Ameisenbären und Riesengürteltiere vor. Außerdem berichtete die für die Charles Darwin Foundation tätige Botanikerin Heinke Jäger über den Kampf gegen invasive Pflanzenarten auf den Galapagos-Inseln. Michael Köck vom Plan G präsentierte zudem den Besucherinnern und Besuchern der Wilhelma am alljährlichen Artenschutztag, wie in Mexiko gleich mehrere Arten von Hochlandkärpflingen, die in der Natur zeitweise komplett verschwunden waren, in wiederhergestellten Lebensräumen wiederangesiedelt wurden.
Auch Besuche bei Artenschutzpartnern vor Ort standen auf dem Programm. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin berichtet: „Gleich zu Beginn des Jahres 2025 ging unsere Reise nach Indonesien in die Heimat des Sumatranashorns. Man geht davon aus, dass nur noch 40 von ihnen existieren. Als strategischer Partner der International Rhino Foundation (IRF) haben wir seit 2019 über 200.000 Euro in das von der indonesischen Nichtregierungsorganisation YABI betriebene Sumatran Rhino Sanctuary investiert. Fünf Nashornkälber wurden hier bereits geboren. Es war einfach bewegend, auf Sumatra mit eigenen Augen zu sehen, wie die von uns aufgebrachten Mittel dabei helfen, eine ganze Art vor dem Aussterben zu bewahren. Im Oktober hatte ich außerdem die Gelegenheit, nach Brasilien zu reisen. Auf dem Programm standen die beiden von uns unterstützten Projekte des Instituto Fauna Brasil im Araucárias-Nationalpark und auf der Insel Santa Catarina. Es war ein besonderes Erlebnis, die mit unserer Hilfe ausgewilderten Taubenhalsamazonen und Braunen Brüllaffen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.“
Ein Großteil der jedes Jahr von der Wilhelma aufgebrachten Gelder stammt aus dem Artenschutz-Euro, den die Besucherinnen und Besucher beim Eintritt zahlen und aus Spenden, sowohl von Einzelpersonen als auch Firmen. Hinzu kommen erhebliche Mittel, die der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma jedes Jahr für ausgewählte Projekte einsetzt. Außerdem hält der Förderverein einen eigenen Nothilfefonds bereit. 2025 kam dieser in der Demokratischen Republik Kongo zum Einsatz: Nach sintflutartigen Regenfällen in der Region Kinshasa traten mehrere Flüsse über die Ufer. Zu den Leidtragenden zählte „Lola ya Bonobo“, eine von der Wilhelma schon seit 2013 unterstützte Auffangstation für Bonobos. Dank des Nothilfefonds konnten einige der durch die Überschwemmungen verursachten Schäden zeitnah behoben werden.
In Südafrika wurde ebenfalls schnelle Hilfe geleistet. Dort fielen binnen kurzer Zeit unzählige Geier Giftködern zum Opfer. Die aasfressenden Vögel besitzen die Fähigkeit, bei ihren Erkundungsflügen aus großer Höhe Tierkadaver zu erkennen. An einem bestimmten Ort anfliegende Geier sind darum für Wildhüter ein „Frühwarnsystem“, das auf gewilderte Nashörner und Elefanten aufmerksam macht. Man geht daher davon aus, dass Wilderer gezielt Geier vergifteten, um damit ihre eigentlichen Taten zu vertuschen. Der Nothilfefonds der Wilhelmafreunde ermöglichte es der Geierschutzorganisation Vulpro, eine Rettungsstation aufzubauen und zahlreichen vergifteten Geiern das Leben zu retten.
Beim Artenschutzengagement der Wilhelma kommt auch die Biodiversität vor der eigenen Haustür nicht zu kurz: Bereits im zweiten Jahr pflanzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Fachbereich Botanik zahlreiche Exemplare der Borstigen Glockenblume wieder aus. Der Bestand der in Baden-Württemberg als „vom Aussterben bedroht“ eingestuften Blütenpflanze auf der Schwäbischen Alb war zuvor fast erloschen. Im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart wurden daher bereits 2023 Samen der letzten verbliebenen Pflanzen gesammelt und sowohl in der Wilhelma als auch im Botanischen Garten Tübingen angezogen. Bei zwei Auspflanzaktionen im Herbst 2024 und 2025 wurden diese an ihren Ursprungsstandort zurückgebracht.
2025 wurden zudem mit der Gründung eines Centers for Species Survival (CSS) die Weichen für eine in Zukunft noch stärkere Positionierung der Wilhelma im internationalen Artenschutz gestellt. Dr. Thomas Kölpin erklärt, was es damit auf sich hat: „Zu den wichtigsten Planungsinstrumenten im Artenschutz gehört die Rote Liste der IUCN. Leider ist bei vielen Arten gar nicht erfasst, ob und in welchem Umfang sie bedroht sind. In Zusammenarbeit mit der Species Survival Commission der IUCN wurde bei uns ein Center for Species Survival für Orchideen und Reptilien gegründet. Die zwei dafür neu geschaffenen Fachstellen werden schon bald ihren Beitrag dazu leisten, den Gefährdungsstatus sowohl seltener Reptilien- als auch Orchideenarten zu erfassen. Zusammen mit internationalen Partnerorganisationen werden wir auf diese Weise geeignete Schutzstrategien für diese Arten entwickeln und umsetzen.“
zum Bild oben:
Am Osthang der Anden in Ecuador hat die Wilhelma die Erweiterung des Tapichalaca-Reservats finanziert.
(c) Javier Aznar, Tapichalaca Reserve | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Silvesternacht sorgt für zahlreiche Einsätze | Die Feuerwehr Freiburg zieht eine positive Bilanz der Silvesternacht im Stadtgebiet Freiburg. Der Jahreswechsel 2025/2026 brachte zwar eine Vielzahl an Einsätzen für die Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr – jedoch blieben größere Schäden aber auch dokumentierte Übergriffe oder Feuerwerke auf Einsatzkräfte aus. Auch blieben die Zahlen unter denen des Vorjahres.
So wurden zwischen 20:00 Uhr am Silvestertag und 04:00 Uhr am Neujahrsmorgen knapp 40 Brandeinsätze abgearbeitet. Hauptsächlich wurden die Kräfte der Feuerwehr durch viele kleine Brände beschäftigt. Am häufigsten wurde die Feuerwehr zu Bränden von Müllbehältern, Unrat oder Hecken gerufen. Zum Großteil handelte es sich dabei um Kleinbrände, aber auch um zwei Balkonbrände sowie mehrere ausgelöste Brandmeldeanlagen. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte in mehreren Fällen ein Übergreifen der Flammen auf Gebäude und Fahrzeuge verhindert werden.
An weiteren zwei Einsatzstellen war die Feuerwehr zur technischen Hilfeleistung tätig.
Die sorgfältigen Vorbereitungen des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz haben sich in diesem Jahr erneut bewährt. Dank einer vorausschauenden Planung konnte trotz der zahlreichen Einsatzstellen und Notrufe überall schnell und professionell geholfen werden. Neben der regulären Besetzung der Hauptfeuerwache durch Angehörige der Berufsfeuerwehr, waren zudem weitere Standorte der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtgebiet mit ehrenamtlichen Einsatzkräften in Einsatzbereitschaft versetzt worden. | | | | | |
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Grüne Quellen
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Der Däumling im Amazonienhaus | Jungtier bei der kleinsten Affenart der Welt in der Wilhelma
Im Zoologisch-Botanischen Garten gibt es wieder Nachwuchs bei den Affen – allerdings weder bei den Westlichen Flachlandgorillas noch bei den Bonobos, sondern bei den kleinsten Affen der Welt: Den Zwergseidenäffchen.
Das Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, kam am 11. Dezember 2025 zur Welt. Wie bei Zwergseidenäffchen üblich, wird es in der Regel auf dem Rücken des Vaters und der größeren Geschwister umhergetragen. Zum Säugen wird es zur Mutter gebracht. Bei Zwergseidenäffchen handelt es sich um die kleinsten echten Affen der Welt. Von Kopf bis Fuß messen die ausgewachsenen Tiere gerade einmal 15 Zentimeter. Hinzu kommt der noch deutlich längere Schwanz. Ihre Jungtiere sind bei der Geburt nicht viel größer als ein menschlicher Daumen.
Die Besucherinnen und Besucher der Wilhelma finden die possierlich anmutenden Krallenaffen im Amazonienhaus. Eine „Männergruppe“ von drei Tieren kann in dem rund 1.100 m² großen Tropenhaus, dessen Bepflanzung dem Floresta Nacional do Tapajós in Brasilien originalgetreu nachempfunden ist, vollkommen frei herumklettern. Der nun 13-köpfigen Familiengruppe, in der sich auch das Jungtier befindet, steht neben ihrer Innenanlage hinter den Kulissen noch eine verglaste Futterstation direkt am Weg zur Verfügung, von wo aus die Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden können. Dank eines Klettertunnels hat die Familiengruppe die Möglichkeit, sich zwischen beiden Bereichen hin- und her zu bewegen.
Zwergseidenäffchen ernähren sich in der Natur vor allem von Baumsäften. An diese gelangen sie, indem sie mit ihren spitzen Zähnchen die Baumrinde anritzen und die austretende Flüssigkeit ablecken. Ute Schestag, Revierleiterin im Amazonienhaus, erklärt: „Wir füttern unsere Zwergseidenäffchen daher vor allem mit Gummi arabicum, das aus dem Saft bestimmter Akazienarten gewonnen wird. Damit bestreichen wir Holz- und Rindenstücke, sodass die Tiere bei der Nahrungsaufnahme noch zusätzlich beschäftigt werden. Außerdem erhalten sie von uns tierische Nahrung in Form von Insekten sowie in kleinen Mengen auch Obst.“
Das natürliche Verbreitungsgebiet der kleinsten echten Affen der Welt umfasst das westliche Amazonasbecken in Südamerika. Laut Weltnaturschutzunion gilt die Art aufgrund von Lebensraumzerstörung als gefährdet. Europaweit werden Zwergseidenäffchen in mehr als 90 Zoos gehalten, was eine stabile Reservepopulation gewährleistet.
zum Bild oben:
Bei den Zwergseidenäffchen in der Wilhelma ist ein Jungtier zur Welt gekommen. Noch wird es rund um die Uhr umhergetragen.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Filmtipp: KEIN LAND FÜR NIEMAND | ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES
D 2025 / OF / 112 Min.
Regie: Maik Lüdemann, Maximilian Ahrens
Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
KEIN LAND FÜR NIEMAND – ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise.
Best of Koki 2025
Kommunales Kino Freiburg
Sa 03.01., 19:00 | | | | | |
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Verschiedenes
© Stadt Karlsruhe, boris Burghardt | | | | | Therapiehund unterstützt Leseförderung in der Stadtteilbibliothek Grötzingen | Lese-Training für Kinder mit Leseschwierigkeiten - das sollte der ausgebildete Therapiehund Capper ermöglichen. An fünf Terminen in den vergangenen Wochen erhielten Kinder in der Stadtteilbibliothk Grötzingen die Möglichkeit, mit Capper zu trainieren.
Der aufgeweckte Chihuahua liebt es, wenn ihm vorgelesen wird, und belohnt die jungen Leserinnen und Leser mit seinem freundlichen Wesen, Streicheleinheiten und kleinen Tricks. Dabei wird das Lesetraining durch spielerische Elemente bereichert, die den Kindern Freude bereiten und die Motivation steigern. Das pädagogische Konzept der Leseförderung mit Hunden basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Laut Studien reduzieren Therapiehunde nicht nur Stress, sondern fördern auch individuelle Lernbereiche wie Motorik, Aussprache, Konzentration und Kommunikation. Gleichzeitig verbessern Kinder ihre Sozialkompetenz und gewinnen Selbstvertrauen.
Cappers Einsatz stand im Mittelpunkt einer Kooperation zur Leseförderung aus dem Schülerhort Grötzingen, der Bürgerstiftung Grötzingen, der Initiative „Pfotenzwerge“ unter der Leitung von Manuela Gorber und der Stadtteilbibliothek Grötzingen. Großer Dank gilt der Bürgerstiftung Grötzingen, die die finanzielle Förderung des Projekts sicherte.
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Lesehund Capper liegt auf buntem Teppich, mit Bilderkarten umringt von Kindern
© Stadt Karlsruhe, boris Burghardt | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Absage des Konzerts von Tony Hadley im Open Air Park Bad Krozingen | BAD KROZINGEN. Das für Freitag, den 24. Juli 2026, angekündigte Konzert des britischen Sängers Tony Hadley im Open Air Park Bad Krozingen muss leider entfallen. Wie das Management des Künstlers mitteilte, zwingen logistische Schwierigkeiten die Veranstalter zur Absage des Termins.
Unvorhersehbare logistische Konflikte machen die Durchführung der Show im Rahmen der geplanten Tournee unmöglich. Die zuständige Agentur erklärt hierzu: „Leider muss die Show von Tony Hadley im Open Air Park Bad Krozingen aufgrund logistischer Konflikte abgesagt werden. Tony Hadley bedauert dies sehr und hofft, die Show zu einem anderen Zeitpunkt nachholen zu können.“
Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen bittet alle Ticketinhaber um Verständnis für diese kurzfristige Änderung im Programm des Open Air Sommers 2026. Ein attraktives Ersatzprogramm befindet sich bereits in Planung. Der Termin am 24. Juli 2026 sollte daher weiterhin für einen großartigen Künstler vorgemerkt bleiben; nähere Informationen hierzu erfolgen in Kürze. | | | | | |
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Grüne Quellen
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Karlsruhe: Sanierungsarbeiten an den Seen in der Günther-Klotz-Anlage | Um die Funktionalität und die Gewässerqualität der Seen in der Günther-Klotz-Anlage langfristig zu sichern, sind umfassende Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen erforderlich. Im Vorfeld dieser Arbeiten wurde eine Abfischung der Gewässer durchgeführt. Die Stadt kooperiert mit dem Anglerverein Karlsruhe. Dieser beauftragte hierzu Berufsfischer, die die vorhandenen Fische mit umweltschonenden Methoden abfischten und sicher umsetzten.
In der vergangenen Woche sollte der Austausch eines defekten Schiebers vorgenommen werden. Leider mussten die Arbeiten aufgrund unvorhergesehener Komplikationen unterbrochen werden. Die Arbeiten werden jedoch am 2. Januar 2026 wieder aufgenommen. Der Austausch des Schiebers wird voraussichtlich sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen und ist mit zusätzlichen Reinigungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Einfassung des Sees verbunden.
Trotz der aktuell reduzierten Wasserstände im Modellbootsee und den anderen Seen in der Anlage wird darauf hingewiesen, dass der See nur teilweise leerläuft und eine vollständige Entleerung nicht zu erwarten ist. Das Gartenbauamt geht davon aus, dass sich der Wasserstand in den kommenden Tagen stabilisieren wird, bis die Arbeiten im Januar fortgesetzt werden können. Für die kommenden Tage sind Frostnächte angekündigt. Die Stadtverwaltung bittet darum, die zu erwartende Eisfläche trotz des geringen Wasserstandes nicht zu betreten, weil Unfallgefahr besteht.
zum Bild oben:
Der Brunnen in der Günther-Klotz-Anlage mit Blick auf die terrassierten Becken
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Privates Feuerwerk nur am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt | Im Umfeld von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sind Knaller und Raketen tabu
Bürger*innen sind aufgerufen, verantwortungsvoll mit Pyrotechnik umzugehen und Müll ordnungsgemäß zu entsorgen
Nach Weihnachten gibt es in Freiburger Geschäften wieder Raketen und Knaller zu kaufen. Privates Feuerwerk ist wie jedes Jahr nur am 31. Dezember und am 1. Januar erlaubt. Die Stadt weist darauf hin, dass Pyrotechnik potenziell gefährlich ist und für den Umgang mit Feuerwerkskörpern klare Vorgaben bestehen.
Wer Raketen zünden will, muss mindestens 18 Jahre alt sein. Auch unter Aufsicht von Erwachsenen dürfen Kinder und Jugendliche keine Feuerwerkskörper der Klasse F2 abbrennen. Kleinstfeuerwerk wie Knallerbsen und Wunderkerzen darf verwenden, wer mindestens 12 Jahre alt ist.
Die unmittelbare Umgebung von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden ist für Feuerwerk tabu. Diese Regelung gilt bundesweit. Deshalb sind Raketen und Knaller beispielsweise auch auf dem gesamten Münsterplatz nicht erlaubt.
Immer wieder verletzen sich Menschen durch den unsachgemäßen Gebrauch von Pyrotechnik und müssen in den Notfallambulanzen der Krankenhäuser behandelt werden. In Einzelfällen kommt es durch fehlgeleitete Zündkörper zu Bränden. Haus- und Wildtiere, aber auch viele Menschen leiden unter der Ruhestörung, die mit Knallern und Raketen verbunden ist. Nicht zuletzt sorgen die Überbleibsel des Feuerwerks vielerorts für verschmutzte Straßen und viel Müll.
Bürgermeister Stefan Breiter bittet alle Freiburger*innen: „Lassen sie uns in feierlicher Stimmung das Jahr ausklingen und nehmen Sie Rücksicht aufeinander. Dazu gehört der verantwortungsbewusste Umgang mit Pyrotechnik nach dem Motto „weniger ist mehr“ und die Beachtung der bundesweiten Vorgaben.“ Außerdem appelliert er an die Feiernden: „Behindern Sie nicht die Arbeit von Polizei und Rettungskräften – sie sorgen für Ihre Sicherheit und Gesundheit. Auch von zerbrochenem Glas geht Gefahr aus, daher werfen Sie leere Flaschen und Gläser bitte nicht achtlos weg. Es stehen genügend Abfallbehälter zur Entsorgung bereit.“ | | | | | |
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