Prolixletter
Sonntag, 5. Juli 2020
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ProlixLetter Nr. 206

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

hier nun der 206. ProlixLetter.

Weitere Infos auch unter www.prolixletter.de und www.oekoplus-freiburg.de

Gute Zeit - Daniel Jäger

Heutiger Inhalt:

1. Frohe Pfingsttage

2. Der Atomwaffenstaat Nordkorea: Mit Atomkraft zur Bombe

3. Buchtipp I: Jakob Arjouni "Der heilige Eddy"

4. Buchtipp II: U. Herrmann & M. Wittneben; "Älter werden, Neues wagen - Zwölf Porträts"

5. Bundesfestival Video 2009

6. Filmtipp:  19. Freiburger Lesbenfilmtage

7. Museumstipp: LA8 - Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts

8. SWR-Kindernachrichten "Minitz" jetzt interaktiv

9. Museum für Neue Kunst: „Frühkunst“ mit Ackermann-Triptychon

10. Jetzt deutlich über 6.000 Abstellplätze

11. Kunsthaus L 6: Finissage in der Ausstellung OPEN SPACE

12. Mittagspause im Colombischlössle

13. 30 Kubikmeter Korken für Kork

14. Salbungsgottesdienst bei "dreisam3"

15. Vortragsveranstaltungen

16. Effizienzpakete für den Heizungskeller...

17. Gewinner - Gewinner

18. Zuguterletzt

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1. Frohe Pfingsttage

Pfingsten (von griech. πεντηκοστή [ἡμέρα], pentekostē [hēmera], „der fünfzigste Tag“) ist das christliche Fest der Entsendung des Heiligen Geistes. Es geht auf das jüdische Wochenfest Schawuot zurück und wird wie dieses am fünfzigsten Tag nach Ostern bzw. Pessach gefeiert.

Mehr Wissenswertes hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingsten

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2. Der Atomwaffenstaat Nordkorea: Mit Atomkraft zur Bombe

Die Welt ist wieder ein Stück unsicherer geworden

http://vorort.bund.net/...-akw.html

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3. Buchtipp I: Jakob Arjouni "Der heilige Eddy"

›Der heilige Eddy‹ handelt vom mysteriösen Verschwinden eines Berliner Großunternehmers und High-Society-Stars, von Klatschjournalisten, einer Stadt außer Rand und Band, einem Volkshelden wider Willen – und vom wunderbarsten Duft der Welt.

Diogenes Verlag, 256 Seiten, EUR 18.90 / sFr 33.90
ISBN 978-3-257-06685-2

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4. Buchtipp II: U. Herrmann & M. Wittneben; "Älter werden, Neues wagen - Zwölf Porträts"

Die Journalistinnen Ulrike Herrmann und Martina Wittneben porträtieren zwölf Menschen, die im Alter noch einmal einen Neuanfang gewagt haben. Ob sie ein Unternehmen gründen, ehrenamtlich tätig sind, sich politisch engagieren oder ihr künstlerisches Talent entdecken – sie alle haben ihrem Leben eine neue Richtung gegeben und die Freiheit des Alters mit viel Mut, Kreativität und Selbstbewusstsein für sich genutzt.

Mehr: http://www.56plus.de/archivzeigen.php?num=126

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5. Bundesfestival Video 2009

Vom 18. bis 21. Juni heißt es in der Filmakademie in Ludwigsburg „Vorhang auf“ zur Präsentation der besten Filme aus den aktuellen
Bundesmedienwettbewerben Deutscher Jugendvideopreis und Video der Generationen.

mehr unter www.jugendvideopreis.de

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6. Filmtipp:  19. Freiburger Lesbenfilmtage

Vom 11.–14. Juni finden zum 19. Mal die Freiburger Lesbenfilmtage statt. Wie immer wird ein aktueller und internationaler Einblick in die lesbische Filmwelt gegeben. Dabei ist die Vielfalt in diesem Jahr so groß, dass wirkliche jeder eine Chance auf den ganz persönlichen Lieblingsfilm hat. Von der lustig-leichten Komödie, über außergewöhnliche Familiengeschichten bis zum romantischen Liebesfilm ist alles vertreten. Und auch die Kurzfilme kommen mit zwei, fast aus den Nähten platzenden Programmen nicht zu kurz.

Besonders hervorzuheben sind in diesem Jahr die beiden Literaturverfilmungen AFFINITY, nach Sarah Waters Roman „Selinas Geister“, und DIE VERBORGENE WELT von Shamim Sarif, nach ihrem gleichnamigen Bestseller-Roman – eine Liebesgeschichte im Südafrika der 50er-Jahre.

Einen kleinen Schwerpunkt bildet das Leben in religiös geprägten Gesellschaften. Neben der beeindruckenden Dokumentation CITY OF BORDERS aus Israel, dem Kurzfilm GEVALD und dem preisgekrönten FOOTBALL UNDER COVER über ein Frauenfußballspiel im Iran, greift auch der Spielfilm SENS INTERDITS dieses Thema auf, und gewährt uns einen Einblick in das Leben einer traditionellen türkischen Familie in Belgien.

Gleich am Donnerstag gibt Carmen Bregy, eine Schweizer Autorin, auf einer Lesung eine Kostprobe aus ihrem Roman „Im Stillen umarmt“.

Abgerundet wird das Programm durch eine große FrauenLesbenParty am Samstag im Vorderhaus.

Weitere Informationen: www.freiburger-lesbenfilmtage.de

Freiburger Lesbenfilmtage e.V., c/o Kommunales Kino, Urachstr. 40, 79102 Freiburg

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7. Museumstipp: LA8 - Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts

Kunst und Technik werden oft als zwei Seiten einer Medaille verstanden. Die Ausstellungen des Museums für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts befassen sich mit dem bislang wenig beachteten Zusammenhang der beiden vermeintlichen Antipoden. Innerhalb der deutschen Museumslandschaft ist dieser Ansatz einzigartig. In Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen entstehen Wechselausstellungen zu verschiedensten Themenbereichen des facettenreichen Jahrhunderts.

Stimmen aus der Ferne und die Erfindung des Telefons; der Traum, Licht zu fangen, und die Entwicklung des Fotoapparates; der Park als irdisches Paradies oder als grüne Lunge – immer stehen mentalitätsgeschichtliche Überschneidungen von Kunst und Technik im Zentrum von Ausstellungen zu Themen, die bis heute für unsere Gesellschaft von Bedeutung sind.

Besonders großen Wert legt das Museum auf die Zusammenarbeit mit den Schulen der Region in Form von Sonderaktionen und Themenführungen. Ein Begleitprogramm mit Fachvorträgen, Lesungen oder speziellen Vorführungen von ausgestellten, noch funktionstüchtigen Objekten runden die Ausstellungskonzeption ab. Eine Stereoskopie-Projektion erlaubt den Besuchern eine Zeitreise in historische Stadtansichten Baden-Badens. Die Technik des 19. Jahrhunderts wird mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts wieder beleibt und erlebbar gemacht.

Öffnungszeiten: DI-SO 11:00-18:00 Uhr

Adresse: Lichtentaler Allee 8, 76530 Baden-Baden

Tel : 07221 50 07 960

www.museum.la8.de

Eintritt frei mit dem Oberrheinischen Museumspass

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8. SWR-Kindernachrichten "Minitz" jetzt interaktiv

Seit Mitte März sind „Minitz“, die SWR-Kindernachrichten im Fernsehen, Radio und Internet vertreten. Im Internet haben Kinder jetzt zusätzlich die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden: Als „Minitz“-Reporter können sie Nachrichten verfassen, einen eigenen Avatar – ihren animierten „Stellvertreter“ auf den Minitz-Seiten – gestalten oder andere Meldungen bewerten.

mehr unter www.kindernetz.de/minitz

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9. Museum für Neue Kunst: „Frühkunst“ mit Ackermann-Triptychon

Das 1955 entstandene Triptychon „Falter I, II, III“ von Max
Ackermann erläutert Museumsleiter Jochen Ludwig in der
nächsten „Frühkunst“. Sie findet am Freitag, 5. Juni, um 7.15
Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10 a, statt.

Im lebendigen, dynamischen Rhythmus aus abstrakten Formen
spiegelt sich der Flug eines Falters. Die Bewegung verteilt
sich über die Tafeln eines Triptychons, spielt ein Lied vom
Morgenlicht über die Mittagshitze bis tief in die Nacht.

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10. Jetzt deutlich über 6.000 Abstellplätze -

Neue und bessere Parkmöglichkeiten für Radlerinnen
und Radler in der Innenstadt:

Parkplätze auch für Räder mit Anhänger und Tandems

Zug um Zug hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) in den
vergangenen Jahren das dichte Netz an Radabstellanlagen
ausgebaut. Bereits 2006 und 2007 sind 250 neue Radabstellplätze
geschaffen und 130 Vorderradklammern durch Anlehnbügel
ersetzt worden. Dennoch gab es weiteren Abstellbedarf,
deshalb hat das GuT in den letzten Monaten nochmals
das Angebot aufgestockt: 250 neue Radabstellplätze
bieten Platz zum sicheren und komfortablen Parken des
Drahtesels. Außerdem mussten über einhundert veraltete
Vorderradklammern den komfortablen Radbügeln weichen,
die einen besseren Schutz vor Diebstahl und Vandalismus
bieten. Insgesamt gibt es jetzt in der Innenstadt bis zum
Hauptbahnhof inklusive Fahrradstation 6.066 städtische Radabstellplätze.

Für GuT-Amtsleiter Frank Uekermann konnte damit die Attraktivität
der Innenstadt für Radlerinnen und Radler weiter
verbessert werden: „Es gibt jetzt im Herzen der Altstadt mehr
Möglichkeiten zum Parken, das kommt den Radlern, dem
Einzelhandel, aber auch für den Fußgängern zu Gute. Durch
ein geordnetes Parken der Fahrräder ist mehr Platz auf den
Wegen und Plätzen in der Innenstadt.“

Vor allem im Norden der Innenstadt (Kartoffelmarkt,
Gauchstraße, Turmstraße, Eisenbahnstraße und Rathausgasse)
konnten neue Radabstellplätze geschaffen werden.
Einen Schwerpunkt bilden die deutlich ausgeweiteten Abstellanlagen
in der Engelstraße und der Conrad-Gröber-Straße,
der Durchfahrt unter dem Karstadt-Gebäude. Weitere Abstellanlagen
wurden im Süden der Innenstadt ergänzt (Universitätsstraße,
Gerberau und Augustinerplatz), auch in der Herrenstraße
/ Ecke Schustergasse gibt es jetzt die neuen Abstellbügel
(Anlage Übersichtsplan).

Erstmals werden auch Radbügel für Fahrräder mit Anhänger
angeboten. An drei Standorten (Augustinerplatz, Engelstraße
und Kartoffelmarkt) wurden die Bügel so angeordnet, dass
auch Räder mit Anhängern oder Tandems angeschlossen
werden können, ohne dass diese überlangen Gefährte in den
Gehweg oder die Straße hineinragen. Die Stadtverwaltung
bittet alle Radler, diese Bügel und den Platz daneben für diese
Räder freizuhalten, entsprechende Schilder an den Bügeln
weisen darauf hin.

Aufgrund der Enge und den zahlreichen Nutzungsinteressen
in der Innenstadt stößt die Ausweitung des Angebotes an
Radabstellplätzen allerdings zunehmend an ihre Grenzen. In
der Innenstadt wird deshalb der Schwerpunkt zukünftig neben
punktuellen Ergänzungen verstärkt auf den Austausch der
restlichen Vorderradklammern durch Anlehnbügel gelegt, erklärte
Frank Uekermann. Um so wichtiger sei es, so Uekermann
abschließend, dass vorhandene Parkplätze nicht durch
aufgegebene Räder blockiert werden. Schrottreife Räder können
dem Umweltschutzamt (Frau Kern, Tel. 201-6139, vormittags)
gemeldet werden, sie werden dann entfernt.

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11. Kunsthaus L 6: Finissage in der Ausstellung OPEN SPACE

Anlässlich der am Pfingstsonntag, 31. Mai, zu Ende
gehenden Ausstellung OPEN SPACE findet im Kunsthaus
L 6, Lameystraße 6 eine Finissage statt.

Um 15 Uhr führt Kuratorin Ines Goldbach noch einmal durch
die Ausstellung. Aufgrund der starken Nachfrage gibt es von
15 bis 17 Uhr die Möglichkeit, die Künstlerplakate „Motor“ und
„Hase“ von groenlandbasel im Zweierset für 10 Euro zu
erwerben. Der Erlös kommt den Künstlern zugute. Die
Plakate sind nur hier zu bekommen, die Anzahl ist begrenzt.
Um 17 Uhr endet die Ausstellung mit einem Abschluss-Apéro.
Dort erhält man gratis die von Ines Goldbach
herausgegebene Publikation OPEN SPACE. Sie enthält
Texte zur Ausstellung und zu den Gesprächen mit den
Künstlern sowie Farbabbildungen.
Das Kunsthaus L 6 ist donnerstags und freitags von 16 bis 19
sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Informationen gibt es im Internet unter
www.kunsthausl6.freiburg.de.

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12. Mittagspause im Colombischlössle

Das Archäologische Museum Colombischlössle lädt am Mittwoch,
den 3. Juni, zur „Happy Hour“ ein. Von 12 bis 14 Uhr
kann die Ausstellung „Antiken auf Reise“ besichtigt werden.
Eine Kurzführung bietet um 12.30 Uhr einen besonderen Blick
auf die archäologischen Schätze und Funde Südbadens von
der Altsteinzeit bis zum Mittelalter. Die Ausstellung „Antiken
auf Reisen“ läuft insgesamt nur noch bis zum 7. Juni. Die
Happy Hour am 3. Juni inklusive Kurzführung und Gratisgetränk
kostet 3 Euro Eintritt.

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13. 30 Kubikmeter Korken für Kork

Freiburger Sammlung war auch 2008 erfolgreich

Etwa 1,2 Millonen Naturkorken von Wein- und Sektflaschen
wurden im vergangenen Jahr wieder in Freiburg und den
Recyclinghöfen des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald
gesammelt – soviel, wie in 130 Grüne Tonnen oder in einen
großen Möbelwagen passen. Als Zwischenlager dient der
Betriebshof St. Gabriel der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
Freiburg GmbH (ASF). Von dort werden die Verschlüsse zum
Epilepsiezentrum Kehl-Kork transportiert. Die Beschäftigten in
den dortigen Behindertenwerkstätten verarbeiten das Material
zu umweltfreundlichem Dämmstoff, der unter dem Namen
„Recykork“ vertrieben wird.

Seit 1993 unterstützt die Stadt Freiburg das Recycling
gebrauchter Flaschenkorken und lässt die Sammlung durch
die ASF in rund 15 Sammelstellen im Stadtgebiet und auf den
drei Recyclinghöfen durchführen. Kirchengemeinden,
Gaststätten, Vereine und viele private Korkensammler/innen
tragen zum Erfolg der Aktion bei. „Alle drei Monate kommen
etwa sieben Kubikmeter Korken zusammen, welche die
Behindertenwerkstätten dann bei uns abholen lassen. Wir
freuen uns über den Sammeleifer, denn so endet dieser
wertvolle Rohstoff nicht nutzlos im Hausmüll oder im Gelben
Sack, wo er ebenfalls nicht hingehört“, erläutert ASFGeschäftsführer
Michael Broglin.

Die Adressen der Sammelstellen stehen im Abfallkalender
und im Internet unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de.
Telefonisch erfährt man sie von der ASF unter der Nummer
0761/76707-72.

Informationen über die Behindertenwerkstätten gibt es im
Internet unter www.diakonie-kork.de.

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14. Salbungsgottesdienst bei "dreisam3"

Freiburg (gh). Der nächste ökumenische Salbungsgottesdienst wird am Pfingstsonntag 31. Mai, um 10.30 Uhr, in der Pauluskirche, Dreisamstraße 3 gefeiert. Der Salbungskreis der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) lädt gemeinsam mit der Gemeinde „dreisam3“ dazu ein. Zu weiteren Salbungsgottesdiensten liegt  eine Terminübersicht in zahlreichen Gemeinden der Stadt aus und ist im Internet unter www.evangelisch-in-freiburg.de zu finden.

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15. Vortragsveranstaltungen:

Zwei allgemeinverständliche Gemeinschafts-Vorträge in der
Universität Freiburg i.Br. zu Dreisam, Rhein, Ökologie, Wasserkraft,
sowie Führung zu Wasserkraft.

Das Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V. und u-asta der Universität, die Energieagentur Regio Freiburg, der Landesnatuschutzverband, das Klimabündnis Freiburg sowie weitere Partner laden herzlich ein für den

Samstag, 6. Juni 2009, 10:00 Uhr
in den Hörsaal 1015 im Kollegiengebäude 1 der Universität Freiburg, Platz der Universität.

Zum Thema <Lachs 2000, die Dreisam, die EU-Wasserrichtlinie und die 2. Jugend des Altrheins>
berichten Dr. Jörg Lange / Dipl.-Biologe Nik Geiler, Regiowasser e.V., Freiburg.

<Wasserkraft in Freiburg und Region. Technik, Ökologie, EEG, Ausblick> wird vorgestellt von
Andreas Markowsky, Ökostrom-Erzeugung Freiburg GmbH.

Zur anschließenden Führung von Andreas Markowsky und Michael Wagner zu vier Wasserkraftwerken in Freiburg, darunter die neue Dreisam-Wasserkraftschnecke, ist Voranmeldung erbeten bis 4. Juni an ecotrinova@web.de oder Fax 0761-2168732.

Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des Samstags-Forum Regio Freiburg ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.

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16. Effizienzpakete für den Heizungskeller...

...  neue Kessel senken Brennstoffverbrauch

Fachliche Beratung hilft passende Technik auszuwählen.
„Kesseltauschbonus“ bis Ende 2009

Der Energieverbrauch von baden-württembergischen Wohnhäusern ist ernorm.
Neue Heizungstechniken könnten das ändern. „Ob traditionell mit fossilen
Brennstoffen oder erneuerbar: Moderne Heizkessel brauchen deutlich
weniger Energie, um ein Haus zu heizen“, sagt Claudia Rist, die Leiterin
des Landesprogramms Zukunft Altbau vom Umweltministerium
Baden-Württemberg. „Auf dem Markt gibt es für jedes Haus die passende
Lösung. Etwa Brennwertkessel, Pelletheizungen und Solarwärme zur
Warmwasserbereitung.“ Wegen des niedrigeren Energieverbrauchs heutiger
Anlagen würden sich die Ausgaben in vielen Fällen bereits nach wenigen
Jahren amortisieren. Wer vor der Installation über eine gute Dämmung
verfüge, profitiere besonders, so Rist. Die Heizung könne dann kleiner
ausfallen.

Rund zwei Drittel der Ölheizungen in Baden-Württemberg sind veraltet,
bei Gasheizungen ist es immerhin noch die Hälfte. 30 Jahre Betrieb und
mehr sind für sie keine Seltenheit. Die Folge: Die alten Öfen
verschwenden durch miserable Wirkungsgrade wertvolle Heizenergie. Auf
bis zu 30 Prozent summieren sich die Oberflächen- und Abgasverluste. Mit
dem Einsatz neuer Öl- oder Gas-Brennwertgeräte sind es nur rund sechs
Prozent. „Das senkt die Nebenkosten und entlastet das Klima“, so Dr.
Volker Kienzlen, der Geschäftsführer der landesweit tätigen Klimaschutz-
und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA).

Auch die neuen gesetzlichen Bestimmungen wie der bundesweite
Energieausweis oder das Erneuerbare Wärme-Gesetz des Landes
Baden-Württemberg setzen auf mehr Effizienz in Altbauten. So dürfen in
Baden-Württemberg ab dem 1. Januar 2010 bei einem Heizungsaustausch in
Wohngebäuden nur noch zentrale Heizanlagen eingebaut werden, die durch
mindestens 10 Prozent erneuerbare Energien unterstützt werden. Das
können Solarthermie, Geothermie, Biomasse einschließlich Biogas und
Bioöl oder die Nutzung von Umweltwärme und Abwärme mit Hilfe von
Wärmepumpen sein.

„Wer sich bis Ende dieses Jahres für einen Brennwertkessel mit
thermischer Solaranlage entscheidet, bekommt hierfür sogar einen
sogenannten ‚Kesseltauschbonus’ vom Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle in Höhe von 375 bis 750 Euro“, erklärt Claudia Rist.
Das Bundesamt, kurz BAFA, fördert im Wohnungsbereich insbesondere den
Einsatz erneuerbarer Energien.

Regenerative Energien gewinnen eine immer größere Bedeutung in der
häuslichen Energieversorgung: Heizkessel mit Holzfeuerung etwa.
Holzheizungen gibt es als Stückholzöfen oder Pelletheizungen. Die
Anlagen passen in den Heizungskeller, sind bequem zu bedienen oder
funktionieren automatisch, die Feinstaubentwicklung ist äußerst gering.
Auch bei den Nebenkosten lohnt es sich: Der Brennstoff Holz ist etwas
billiger als Öl und klimaneutral.

Hoch im Kurs stehen thermische Solaranlagen auf dem Dach.
Solarkollektoren können zur Brauchwassererwärmung aber auch zur
Beheizung des Hauses beitragen. „Für die Beheizung wird zusätzlich zu
den Kollektoren der Brauchwasseranlage eine Kollektorfläche von bis zu
20 Prozent der Wohnfläche installiert“, so Volker Kienzlen. „Eine
heizungsunterstützende Solarwärmeanlage ist besonders dann sinnvoll,
wenn das Heizsystem sowieso einen Pufferspeicher benötigt – etwa bei
Holzheizungen.“ Wer sich eine günstigere thermische Anlage
ausschließlich zur Warmwasserbereitung zulege, könne außerhalb der
Heizperiode seinen Warmwasserbedarf vollständig decken. Die Heizung
bleibe in dieser Zeit abgeschaltet.

Liegt in der Nähe des Hauses ein Heizkraftwerk mit Fernwärmeversorgung,
können Hausbesitzer auch die Technik der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
nutzen. Das Heizkraftwerk produziert Strom, die Abwärme der
Elektrizitätsgewinnung strömt durch gut gedämmte Fernwärmeleitungen in
die Wohngebiete. Die Technik ist besonders effizient – der Wirkungsgrad
verdoppelt sich im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken auf bis zu
90 Prozent.

Bei gut gedämmten Häusern mit Fußboden- oder Wandflächenheizung ist auch
der Einsatz von Wärmepumpen sinnvoll. Wärmepumpen holen sich Wärme aus
der Umgebung – Außenluft, Grundwasser, Oberflächenwasser oder Erdreich –
und „pumpen“ diese auf ein höheres Temperaturniveau. Zum Antrieb wird
Strom benötigt. Das Verhältnis von gewonnener Heizenergie zu
eingesetzter elektrischer Energie nennt man Jahresarbeitszahl. Sie
sollte über 4,0 liegen.

Informationen über neue Heiztechniken und Gebäudeenergieberater in der
Region gibt es unter www.zukunftaltbau.de oder dem kostenfreien
Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000/12 33 33.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigentümer unabhängig über
den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und über
Fördermöglichkeiten. Das Programm wird von der Klimaschutz- und
Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) in Karlsruhe umgesetzt.

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17. Gewinner - Gewinner

Wir haben 4 x 2 Kurzzeitpässe des Oberrheinischen Museumspasses (gültig 48 Stunden für 1 Erwachsenen und 1 Kind unter 18 Jahren) exklusiv unter unseren Lesern des PROLIXLETTERs verlost. Die Gewinner sind: Robert Sandermann, Regina Faller, Manfred Scholl und Gustav Koch. Viel Spaß bei den Museumsbesuchen!

Wir haben 2 x 2 Freikarten für Chris de Burgh am 30.05.2009 in der Rothaus Arena Freiburg verlost und haben  aus den zahlreichen Teilnehmern als Gewinnerin ermittelt: Tina Zimmermann und Anja Grengs . Viel Spaß in der Rothaus Arena!

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18. Zuguterletzt

Wer den ProlixLetter bei Nichtgefallen abbestellen möchte: Auf der website www.prolixletter.de eMail-Adresse eingeben und abschicken. Zum Bestellen geht es übrigens wieder genauso. 

Wer erst seit kurzem den ProlixLetter bezieht und gerne ältere Ausgaben nachlesen will, findet auf unserer homepage auch unser Archiv. Viele Informationen und insbesondere die Webtipps sind für längere Zeit aktuell und sind natürlich auch zum Rumstöbern ganz interessant.

Gute Zeit – Daniel Jäger

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Tipp zum Mittagstisch:

Unsere Übersicht von Gaststätten, die in Freiburg einen wechselnden Mittagstisch anbieten, umfasst inzwischen über 100 Einträge und wird weiter vervollständigt.

Wer dazu weitere Anregungen oder auch Korrekturen hat, bitte mit dem Kontaktformular auf der website

www.mittagstisch-in-freiburg.de

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Tipps für Privatunterkünfte auf Städtereisen:

Allein oder mit Partner unterwegs? Mal in Köln, München oder Berlin zwei oder drei Tage eine Städtereise machen, aber keine Lust auf ein Hotel oder eine Pension? Dann gibt es vielleicht ein Privatzimmer mit Frühstück zum günstigen Preis, das über Citybed gesucht, gefunden und gebucht werden kann ...

http://ger.citybed.de/?partnerid=1061

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Tipp bei Zimmersuche und Wohnungswechsel in Freiburg:

Mit der Onlineausgabe des Studienführers arbeien wir mit einem Studentischen Online- Wohnungsmarkt zusammen, mit dem kostenfrei und ganz leicht nach Wohnungen und WG Zimmern suchen kann oder Angebote eintragen.

http://www.prolix-studienfuehrer.de/...Freiburg

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Tipp zum Spritkostensparen und preiswert Reisen:
 
Die hohen Spritpreise sind ein guter Grund, wieder öfter Mitfahrgelenheiten anzubieten oder zu nutzen. Leider gibt es in Freiburg keine Mitfahrzentrale mehr, aber auf unserer Website sind aktuelle Angebote für Mitfahrgelegenheiten sofort zu finden:

http://www.prolix-studienfuehrer.de/Freiburg/mfg.php

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ENDE

 
Versendet am: 29.05.2009  




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Lisa K&ooml;llges

Mittagstisch-in-Freiburg




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