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Grüne Quellen
© Thomas Ziegler | | | | | "Vom Aquarium des Kölner Zoos bis nach Vietnam" | Der Zoo Karlsruhe veranstaltet im Winterhalbjahr eine abwechslungsreiche Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Tiere, Umwelt- und Artenschutz. Prof. Dr. Thomas Ziegler, Kurator des Aquariums im Kölner Zoo und Koordinator zahlreicher Biodiversitätsforschungs- und Artenschutzprojekte in Vietnam, hält am kommenden Donnerstag, 19. März, um 18:15 Uhr einen Vortrag mit dem Titel: „Vom Aquarium des Kölner Zoos bis nach Vietnam: Gemeinsam für den Artenschutz – mit einem globalen Plan“.
Ziegler ist einer der bekanntesten Herpetologen und beschäftigt sich wissenschaftlich mit Reptilien und Amphibien. Seit vielen Jahren engagiert er sich international im Artenschutz. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Vietnam, einer der artenreichsten Regionen der Erde, in der gleichzeitig zahlreiche Tierarten stark gefährdet sind. Gemeinsam mit lokalen Partnern beteiligt sich der Kölner Zoo dort unter anderem an Forschungsprojekten, der Ausbildung von Fachkräften sowie am Aufbau von Zucht- und Schutzprogrammen für bedrohte Reptilien und Amphibien.
Es gibt Einblicke in diese internationale Zusammenarbeit, und Ziegler zeigt auf, welche Rolle moderne Zoos heute im globalen Artenschutz spielen können – von wissenschaftlicher Forschung über Erhaltungszucht bis hin zur Unterstützung von Schutzprojekten in den Herkunftsländern der Tiere. Auch die Bezüge zur Kampagne "Vietnamazing" der Europäischen Zoovereinigung EAZA und die Schnittpunkte mit dem Zoo Karlsruhe werden beleuchtet.
Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Einlass ist ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Die Vortragsreihe wird kostenlos angeboten, eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird erbeten.
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Prof. Dr. Thomas Ziegler spricht im Exotenhaus über Artenschutz mit einem globalen Plan.
© Thomas Ziegler | | Mehr | | | |
| © Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann | | | | | „Wilhelma Nr. 20“ erneut Deutschlands schönste Kamelienblüte | Erfolg auf der Kamelienblütenschau in Pirna-Zuschendorf
Seit 2014 nimmt der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart alljährlich an der Kamelienblütenschau im Landschloss Zuschendorf im sächsischen Pirna teil. Drei Tage lang können die Besucherinnen und Besucher der bundesweit größten Kamelienausstellung bei dem von der Mitteldeutschen Kameliengesellschaft ausgelobten Publikumswettbewerb über die schönste von rund 1.000 Blüten abstimmen. Zum dritten Mal nach 2016 und 2023 wurde dabei eine Blüte der Sorte ‚Wilhelma Nr. 20‘ als schönste Kamelienblüte Deutschlands ausgezeichnet. Die Wilhelma konnte sich damit zum insgesamt sechsten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen behaupten.
Die Wilhelma pflegt in ihren historischen Gewächshäusern aktuell 80 Sorten der Camellia japonica sowie weitere 27 Arten und Sorten der aus Ostasien stammenden Zierpflanze – ein Gesamtbestand von 216 Pflanzen. 16 von ihnen stammen noch aus der Zeit von König Wilhelma I. von Württemberg, der 1845 per Schiff 200 Kamelien in seine Residenz in Cannstatt, die heutige Wilhelma, kommen ließ. Dirk Herkert, Technischer Leiter des Fachbereichs Botanik der Wilhelma erklärt: „Leider sind die Aufzeichnungen seit der Zeit von König Wilhelm I. nicht vollständig vorhanden. Bei einigen Kamelien sind die genaue Sorte und Herkunft daher unbekannt. Darum wurden ihnen Nummern zugeteilt, so auch der Kamelie, die wir heute als ‚Wilhelma Nr. 20‘ bezeichnen.“
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin zeigt sich stolz: „Unser großer Dank gilt nicht nur den Besucherinnen und Besuchern der Kamelienblütenschau in Pirna, welche die ‚Wilhelma Nr. 20‘ erneut zur schönsten Kamelienblüte Deutschlands gewählt haben. Besonders stolz sind wir auf unsere engagierten Gärtnerinnen und Gärtner, deren sorgfältige und fachkundige Pflege der Kamelien diesen Erfolg erst möglich gemacht hat.“
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Die „Wilhelma Nr. 20“ im Gewächshaus in der Wilhelma
© Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann | | | | | |
| Das Trampeltier-Fohlen kurz nach der Geburt © Wilhelma / Birger Meierjohann | | | | | Nachwuchs bei den Trampeltieren in der Wilhelma | Kamelfohlen erblickt das Licht der Welt
Im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart ist am 13. März 2026 ein Trampeltierfohlen zur Welt gekommen. Revierleiter Stephan Paspalaris zeigt sich begeistert: „Wir freuen uns sehr über unseren Familienzuwachs bei den Trampeltieren. Da es sich um ein weibliches Fohlen handelt, stehen die Chancen gut, dass es dauerhaft bei uns in der Wilhelma bleiben kann. Die ersten Lebenstage verbringt es mit seiner Mutter zur Eingewöhnung in einem separaten Vorgehege. Im Laufe der nächsten Woche wird es dann für unsere Besucherinnen und Besucher auf der großen Anlage zu sehen sein.“
Mutter des Fohlens ist die Trampeltierstute Chiara, die vor 17 Jahren selbst in der Wilhelma geboren wurde. Stute und Fohlen teilen sich ihre Anlage im Bereich des Asiatischen Dorfs mit dem Vater des Jungtiers, dem zwölf Jahre alten Hengst Genghis, sowie der 18-jährigen Stute Faya. Zuletzt hatte Chiara im Frühjahr 2024 ein Jungtier zur Welt gebracht, welches im Sommer letzten Jahres in einem Tierpark in Nordrhein-Westfalen ein neues Zuhause gefunden hat.
Zusammen mit den Yaks auf der Nachbaranlage sowie den im Asiatischen Schaubauernhof gehaltenen Vietnamesischen Hängebauchschweinen, Ayam-Cemani-Hühnern, Kaschmirziegen und Romanov-Schafen veranschaulichen die Trampeltiere die Vielfalt domestizierter Tierarten, die über Jahrtausende hinweg die Lebensweise des Menschen in unterschiedlichen Regionen Asiens geprägt haben.
Trampeltiere gehören zu den sogenannten Altweltkamelen. Sie wurden bereits vor rund 4.500 Jahren in den trockenen Steppen- und Wüstenlandschaften Zentralasiens domestiziert. Sie sind hervorragend an extreme Lebensräume angepasst – mit großen Temperaturschwankungen, trockener Luft und knapper Vegetation. Ihre außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit an extreme Klimabedingungen machte sie zu unverzichtbaren Begleitern des Menschen. Als Reit- und Lasttiere ermöglichten sie Handelsreisen über große Distanzen, etwa entlang der historischen Seidenstraße. Darüber hinaus liefern sie bis heute wichtige Rohstoffe wie Milch, Fleisch, Wolle und Leder. Selbst ihr trockener Dung wird in baumarmen Regionen als Brennmaterial genutzt. Während domestizierte Trampeltiere in Zentralasien in großer Zahl gehalten werden – Schätzungen gehen von rund zwei Millionen Tieren aus –, ist ihre Wildform stark bedroht: Nur noch etwa 1.000 Tiere leben in abgelegenen Wüstengebieten der Mongolei und Chinas.
Charakteristisch für Trampeltiere sind ihre zwei Höcker, die sie deutlich von ihren einhöckrigen Verwandten, den Dromedaren aus Nordafrika und dem Nahen Osten, unterscheiden. Kerstin Ludmann, die für das Asiatische Dorf und den Asiatischen Schaubauernhof zuständige Kuratorin, erklärt: „Entgegen einer verbreiteten Annahme dienen die Höcker nicht als Wasserspeicher, sondern als Fettreserve. In Zeiten knapper Nahrung können die Tiere diese Energiereserven abbauen und so lange Perioden überstehen, ohne regelmäßig Nahrung aufzunehmen. Beim neugeborenen Fohlen sind die Höcker zunächst nur als kleine Erhebungen sichtbar. Erst im Alter von etwa drei Monaten beginnen sie sich deutlich aufzurichten, wenn sich die Fettspeicher durch die nahrhafte Muttermilch gefüllt haben.“ | | Mehr | | | |
| © Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann | | | | | Frühlingserwachen im Schmetterlingshaus der Wilhelma | Flatternde Neuzugänge im Zoologisch-Botanischen Garten
Im Schmetterlingshaus der Wilhelma herrscht seit dem 9. März 2026 wieder besonders reger Flugbetrieb. Zahlreiche tropische Schmetterlinge aus der kürzlich zu Ende gegangenen Ausstellung „Tropische Schmetterlinge“ im Botanischen Garten München-Nymphenburg sind in den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart umgezogen. Wie bereits im vergangenen Jahr übernahm ein Team der Wilhelma die farbenprächtigen Insekten nach Abschluss der Münchner Schau und brachte sie in ihr neues Domizil.
Am frühen Morgen waren Wilhelma-Gärtner Thomas Gengenbacher und Tierpfleger Pirmin Jäger nach München gereist. Mit Keschern wurden dort rund 500 Falter behutsam eingefangen und anschließend sicher für die Fahrt nach Stuttgart verstaut. Das Besondere dabei: Der Transport erfolgt in Briefumschlägen. Thomas Gengenbacher erklärt: „Im Umschlag bleiben die Schmetterlinge vollkommen ruhig und stoßen ihre mit feinen Schuppen bedeckten Flügel nirgends an. So können sie die Reise unbeschadet überstehen.“ Schnell wie die Post erfolgte die Rückfahrt von München nach Stuttgart. Noch am selben Nachmittag konnten die Falter im Beisein der sehr überraschten Besucherinnen und Besucher im Schmetterlingshaus der Wilhelma aus insgesamt 260 Briefumschlägen freigelassen werden. Ebenfalls mit im Reisegepäck waren Raupen von teils außergewöhnlicher Größe. Pirmin Jäger zeigt sich begeistert: „Dieses Jahr haben wir besonders viele Raupen vom Atlasfalter bekommen – einem der größten Schmetterlinge der Welt. Wir hoffen, dass sie sich erfolgreich weiterentwickeln. Wenn sie sich dann verpuppen, dauert es rund einen Monat, bis die fertigen Atlasfalter ihren Kokon verlassen.“
Im Schmetterlingshaus entfaltet sich schon jetzt ein lebendiges Schauspiel: Große Bananenfalter mit auffälligen Augenflecken gleiten durch die warme Luft, während kleinere, oft besonders farbenintensive Arten – etwa aus der Gattung Heliconius – Blütenstände ansteuern. Die lichtdurchflutete Halle bietet den Insekten mit ihrem warmen Klima auch zahlreiche Nektarpflanzen, darunter z. B. die Steriphoma paradoxum mit ihren feingliedrigen Blüten oder der sanft duftende Hibiskus. Auch für die Raupen stehen geeignete Futterpflanzen, wie z. B. Bananenstauden und Passionsblumen bereit, sodass sich viele der Schmetterlingsarten erfolgreich weitervermehren können.
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Ein Tiger-Passionsblumenfalter (Heliconius hecale) genießt das Sonnenlicht.
© Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
| Bei Azaleen steht die Blüte noch bevor (c) Wilhelma Stuttgart / B. Meierjohann | | | | | Blütenmeer in der historischen Gewächshauszeile | Azaleenblüte in der Wilhelma nähert sich ihrem Höhepunkt
In der ersten Märzhälfte verwandelt sich das Azaleenhaus in der historischen Gewächshauszeile der Wilhelma in ein leuchtendes Blütenmeer. Die Azaleen präsentieren sich derzeit in Hochform und markieren den gärtnerischen Höhepunkt des Spätwinters im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart. Besucherinnen und Besucher erwartet ein eindrucksvolles Farbenspiel.
Bereits seit Ende Januar sorgen Kamelien im benachbarten Gewächshaus für ein aufsehenerregendes Farbspiel, nun stehen die ersten Azaleen in voller Blüte. Die Pflanzen sind kunstvoll arrangiert – als üppige Büsche, Hochstamm-Bäumchen oder in Pyramidenform geschnitten. Besonders imposant sind die bis zu zwei Meter hohen Azaleenpyramiden, deren Pflege viel Erfahrung erfordert. „Nach den sonnigen Tagen seit der letzten Februarwoche haben die Azaleen richtig Gas gegeben. Einige frühe Sorten stehen schon in voller Blüte. Aufgrund unserer Sortenvielfalt werden wir aber auch noch die kommenden Wochen viel Freude an der Azaleenblüte haben“, erklärt Gärtnermeister Marcus Hoffmann.
Botanisch gehören Azaleen zur Gattung Rhododendron innerhalb der Heidekrautgewächse. Die Stammform vieler heute kultivierter Sorten ist Rhododendron simsii, die sogenannte Indische Azalee. Ihre ursprüngliche Heimat liegt in den Bergregionen Ostasiens, insbesondere in China, wo sie auf sauren, feuchten Böden wächst. Charakteristisch sind die festen, teils immergrünen Blätter sowie die enorme Farbvielfalt der Blüten, die von Weiß über Rosa- und Rottöne bis hin zu Purpur reichen. Ende des 17. Jahrhunderts gelangten die ersten Exemplare nach Europa; im 19. Jahrhundert setzte eine intensive Züchtung ein. Weltweit entstanden rund 2.000 Sorten, von denen viele heute nicht mehr erhalten sind. In Deutschland sind derzeit noch etwa 700 Sorten dokumentiert.
Mit rund 90 Arten und Sorten zählt die Wilhelma zu den bedeutendsten Azaleensammlungen in Deutschland. Darunter befinden sich historische Pflanzen, die noch auf König Wilhelm I. von Württemberg zurückgehen und seit mehr als 170 Jahren in Stuttgart kultiviert werden. Anders als von vielen Besucherinnen und Besuchern der Wilhelma häufig vermutet, verströmen Azaleen selbst kaum Duft. Das intensive Aroma im Gewächshaus stammt überwiegend von Hyazinthen und anderen Begleitpflanzen. | | | | | |
| © Zoo Karlsruhe, Timo Deible | | | | | Zoo Karlsruhe: Kasse Nord öffnet wieder täglich | Barrierefreier Zugang jederzeit sichergestellt
Haushaltseinsparungen werden dennoch erreicht
Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe ändert erneut die Zugangssituation. Ab kommender Woche wird die Kasse Nord am Festplatz wieder durchgehend mit Personal besetzt. Gleichzeitig wird der barrierefreie Zugang am Eingang Ost (Augartenstraße) eingestellt. Grund ist, dass sich die Regelung der vergangenen Wochen im Alltag nicht bewährt hat.
Für Menschen, die auf einen barrierefreien Zugang etwa mit Rollstuhl oder Kinderwagen angewiesen sind, wurde der Besuch seit Februar deutlich komplizierter. Aus Gründen der Haushaltssicherung war der Eingang Nord unter der Woche nicht mehr besetzt. Vom Festplatz aus war der Zoo damit nicht barrierefrei erreichbar. Gleichzeitig befinden sich viele Parkplätze am Festplatz, während andere Eingänge nur begrenzte Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung aufweisen. Für betroffene Zoogäste bedeutete das längere Wege und zusätzliche Hürden.
Auch organisatorisch traten Probleme auf. Am Eingang Ost nutzten mehrfach weitere Personen das noch geöffnete barrierefreie Tor, ohne dass nachvollziehbar war, ob sie gültige Tickets hatten. An der geschlossenen Kasse Nord kam es zudem wiederholt zu unerlaubten Zutritten und riskanten Übersteigversuchen der Toranlage. In einem Fall wurde eine Mitarbeiterin bei einer Kontrolle bedroht.
„Bisherige Lösung ist nicht praktikabel.“
„Die Erfahrungen der vergangenen Wochen haben klar gezeigt, dass die bisherige Lösung nicht praktikabel ist“, sagt der stellvertretende Zoodirektor Steffen Karcher, der auch für die Kassen zuständig ist. „Mit der erneuten Besetzung des Eingangs Nord sorgen wir für einen verlässlichen Zugang, mehr Sicherheit und bessere Bedingungen für unsere Zoogäste und Mitarbeitenden.“
Künftig ist der Zoologische Stadtgarten zu den Öffnungszeiten über die Kassen Süd und Nord barrierefrei erreichbar. Am Eingang Ost bleibt der Selbsteinlass bestehen, allerdings ohne barrierefreien Zugang. Zusätzliches Personal wird dafür nicht benötigt. Mitarbeitende, die bisher den barrierefreien Zugang am Eingang Ost vom Service-Center aus betreut haben, übernehmen künftig Aufgaben an der Kasse Nord. Auch dort können weiterhin Jahreskarten erstellt werden. „Gleichzeitig schaffen wir es, die beschlossenen und für uns als Teil der Stadt unerlässlichen Sparmaßnahmen einzuhalten“, betont Karcher. Die Neuregelung kam auch unter Beteiligung des „Beirats für Menschen mit Behinderung“ zustande.
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An der Kasse Nord gibt es zukünftig wieder einen barrierefreien Eingang.
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible | | Mehr | | | |
| Grenzacher Schlössle, ehem.Bärenfelsschloss (c) Nina Probst / DSD | | | | | Bronzeplakette für das Grenzacher Schlössle | Zur Erinnerung an die private Förderung
In diesen Tagen erreicht den Denkmaleigentümer des Grenzacher Schlössle eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Restaurierung der Fassade des Grenzacher Schlössle mit 40.000 Euro unterstützen. Das Herrenhaus gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.
Zum Objekt:
Das Grenzacher Schlössle, auch bekannt als Bärenfelsschloss, befindet sich im Ortsteil Grenzach der Gemeinde Grenzach-Wyhlen, nahe der Schweizer Grenze. Das Anwesen liegt eingebettet in einen großzügigen Garten und geht auf ein bürgerliches Landhaus mit mittelalterlichem Ursprung zurück. Im Jahr 1689 wurde das Gebäude im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte im frühen 19. Jahrhundert. Das heutige Erscheinungsbild des zweigeschossigen Gebäudes ist geprägt durch klassizistische Gestaltungselemente. Das Grenzacher Schlössle steht auf einem hohen Kellersockel und verfügt über eine symmetrisch gegliederte Nordfassade. Charakteristisch für das Gebäude sind die deutlich hervortretenden Seitenrisalite mit Satteldächern und Dreiecksgiebeln. Die rechteckigen Seitenportale sind mit waagerechten Gesimsverdachungen versehen und sind in repräsentativer Ausführung gestaltet. | | | | | |
| Persischer Leopard Khal © Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann | | | | | Persischer Leopard Khal neu in der Wilhelma | Neuzugang bei den Raubkatzen im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart
Ende Januar 2026 ist wieder ein Persischer Leopard in der Wilhelma eingezogen. Nachdem er sich mittlerweile eingewöhnt hat, ist der sieben Jahre alte Kater, der aus einem Zoo in Spanien stammt, immer häufiger auf seiner Außenanlage zu sehen.
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erläutert dazu: „Das natürliche Verbreitungsgebiet des Persischen Leoparden liegt in Vorderasien, heute schwerpunktmäßig im Iran. Die Unterart gilt in der Natur als stark gefährdet, zumal der Großteil seines Bestands in zahlreiche, nicht mehr miteinander zusammenhängende Teilpopulationen zersplittert ist. Wir als Zoos engagieren uns daher für die Nachzucht des Persischen Leoparden in menschlicher Obhut. Nicht immer findet man dabei für jedes Tier auf Anhieb den richtigen Partner oder die richtige Partnerin.wilhel Dennoch muss jedes Individuum der einzelgängerisch lebenden Art bis dahin tiergerecht untergebracht werden. In Abstimmung mit dem Koordinator des Ex Situ-Programms für Persische Leoparden wurde daher entschieden, Khal ein neues Zuhause bei uns in Stuttgart zu geben.“
Kuratorin Dr. Ulrike Rademacher ergänzt: „Im Frühjahr 2025 ist unser Leoparden-Senior Datis – ebenfalls ein Persischer Leopard – im stattlichen Alter von 19 Jahren verstorben. Seine Anlage war zeitweise nicht besetzt. Wir sind daher sehr froh über unseren Neuzugang aus Spanien.“ | | Mehr | | | |
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