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Montag, 27. Juli 2026
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Öko plus

AKW Wyhl-Plakate & Regionalkultur: Das politische & ökologische Plakat
Badisches Landesmuseum: Wyhl – Protestplakate der Umweltbewegung am Oberrhein
 
AKW Wyhl-Plakate & Regionalkultur: Das politische & ökologische Plakat
Das Plakat war und ist eine von vielen Möglichkeiten kritische, politische und ökologische Inhalte zu transportieren. Politische Plakate waren historisch ein wichtiges Massenkommunikationsmittel, das zur Mobilisierung und politischen Auseinandersetzung diente. Gerade auch im Zusammenhang mit dem geplanten und verhinderten AKW Wyhl ist eine unglaublich kreative Vielzahl von Plakaten entstanden.

Ein politisches Plakat ist manchmal auch ein Schrei, denn Betroffenheit, Zorn, Trauer und Wut sind hĂ€ufig auch Motive, Plakate zu entwerfen, zu drucken und zu plakatieren. Und darum gehören in eine Wyhler Plakatsammlung auch die plakativen Klischees, der stĂ€dtisch-idealisierte „knollennasige KaiserstĂŒhler Bauer“ und der „böse, knĂŒppelschwingende” Polizist. Wer wĂŒtend ist, ĂŒbertreibt plakativ. Der Inhalt sollte sich den Menschen im Handumdrehen erschließen. Bild und Wort sollten, wenn möglich, eine Einheit bilden. Wyhl-Plakate sollten inhaltlich informieren und fĂŒr Anti-Atom-Demos, Aktionen und Veranstaltungen der Volkshochschule Wyhler Wald werben. Meinung sollte gebildet, Handeln beeinflusst, Nachrichten und Informationen verbreitet werden.

Auf dem „frisch besetzten“ Platz im September 1974 im Wyhler Wald lag ein Stapel Plakate, verbunden mit der Bitte diese weiterzuverbreiten. Als junger Besetzer habe ich mich bedient, mir einen Tacker angeschafft und begonnen, Plakate an KaiserstĂŒhler Hoftoren zu befestigen. Im Laufe des Wyhl-Protestes wurden tausende Schriftplakate, Bildplakate und Schrift-Bild-Plakate getackert und geklebt. Von mir wurde sicher mindestens ein Kilo Tacker-Munition „verschossen“ und ich kannte viele der Hoftorbesitzer, die alle gegen Atomkraft waren.

Von jedem Plakat habe ich einige Exemplare aufgehoben. In diesen frĂŒhen AnfĂ€ngen 1974 liegen die Wurzeln einer umfangreichen Plakatsammlung, die weit ĂŒber Wyhl-Plakate hinausgeht. Zwischenzeitlich liegt von jedem Plakat-Motiv (1466 unterschiedliche Plakate) und von jedem Aufkleber ( 835 unterschiedliche Aufkleber) zumindest ein Exemplar im Archiv des Badischen Landesmuseums, aber auch die Archive des Haus der Geschichte in Baden-WĂŒrttemberg, der BĂŒrgerinitiativen in Weisweil, das Heimatmuseum in Wyhl, das Archiv Soziale Bewegung und das Archiv Deutsches Atomerbe wurden beliefert. Im Deutschen Historischen Museum in Berlin hĂ€ngt das berĂŒhmte „Nai hĂ€mmer gsait“ Plakat in der Dauerausstellung und in manchen Ausstellungen zu „500 Jahren Bauernkrieg“ im Jahr 1995 waren Wyhl-Plakate mit Bauernkriegsbezug zu sehen.

Das Motiv „HEUTE TANNEN -MORGEN WIR“ zeigt den Übergang von der Anti-Atom-Bewegung zum Kampf gegen das Waldsterben 1.0. Um das Fessenheim-Plakat „Darum Katastrophenschutzplan“ wurde viel diskutiert. Viele Aktive wollten die sofortige Abschaltung und keinen Katastrophenschutz. Das grafisch hervorragende Plakat erschien politisch zu defensiv. Es gab frĂŒhe, schlichte Schablonenmotive, es gab die inhaltlich wichtigen „ErklĂ€rungen der BĂŒrgerinitiativen“ und Plakate im Stil chinesischer Wandzeitungen. Das Landtagswahlplakat von Herrn Dr. Schött brachte den BI-Aktiven und Endinger Apotheker lange vor der GrĂŒndung der GRÜNEN in den Landtag, obwohl kein Partei-Logo darauf zu sehen ist. Die alten Wyhl-Plakate sind heute Teil der Regionalkultur und Regionalgeschichte und sie sind, was damals niemand gedacht hĂ€tte, „museumswĂŒrdig“.

Das ikonische "Nai hÀmmer gsait" Motiv war anfangs durchaus umstritten.
Als Plakatidee hat Hubert Hoffmann den Satz eines elsĂ€ssischen Marckolsheim-Transparents (Jetzt awer langts. Nai hanmer g`sait) aufgegriffen. Mein Freund Hubert war in der Zeit der Wyhl-Proteste ein viel beschĂ€ftigter, nie bezahlter Hobbygrafiker der BĂŒrgerinitiativen und der Umweltbewegung. Auf vielen der alten Wyhl-, Fessenheim-, Waldsterben- und Dreyecklandplakaten findet sich irgendwo versteckt ein kleines Schneckensymol, das Zeichen, dass die Grafik von Hubert Hoffmann stammt. Von ihm kam die Idee des ersten NAI-Plakats und ich erinnere mich noch, wie schwierig es fĂŒr mich war, die erste Ablehnung in den BI’s fĂŒr das Motiv zu ĂŒberwinden und endlich in Druck zu gehen. Es war damals nicht anders als heute: Ein Plakatmotiv, drei Leute, vier Meinungen und viel Kritik 
 SpĂ€ter wurde das anfĂ€nglich umstrittene und teilweise sogar abgelehnte Motiv zu dem Symbol des erfolgreichen Widerstands gegen das Atomkraftwerk Wyhl und heute ziert es im Wyhler Wald den Gedenkstein der Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen.

Vom Plakat zum Aufkleber
LĂ€ngliche gelbe Plakate der Bewegung gegen das Waldsterben 1.0 waren zum Tackern an absterbenden BĂ€umen und fĂŒr Telegraphenmasten gedacht. Die Nutzung bestimmt das Format. Große Plakate sind schnell „aus der Mode“ gekommen. Die alten, vernarbten KaiserstĂŒhler Hoftore wurden weniger oder aufgehĂŒbscht. Die Möglichkeiten große Plakate zu befestigen, wurden weniger. Zuerst fĂŒhrte das dazu, dass die Drucke kleinformatiger wurden, dann kam der "Spucki" (ein Papieraufkleber, der von hinten befeuchtet werden musste) und heute ist hĂ€ufig der politische Aufkleber an die Stelle des Plakates getreten.

Dennoch gibt es auch heute noch politische Plakate und Umwelt-Plakate, zum Beispiel als Werbung fĂŒr Fridays for Future Demos. Durch die Möglichkeiten des Internets und durch Bildbearbeitungsprogramme sind allerdings die kĂŒnstlerischen EinflĂŒsse bei der Motiv-Gestaltung leider geringer geworden. Eine sehr persönliche Variante und Fortsetzung der alten Idee sind die Mitwelt-Kleinanzeigen.

Das politische und ökologische Plakat ist heute grĂ¶ĂŸtenteils aus der Öffentlichkeit verschwunden und ins Internet gewandert. Es war einmal ein Teil des öffentlichen Meinungsstreits und wichtiger Bestandteil der politischen Kultur. Mal schauen, was kommt.

Axel Mayer, ehemaliger Bauplatzbesetzer und Plakatierer in Wyhl, Mitwelt Stiftung Oberrhein
(mit einem herzlichen Dank an die Frauen und MĂ€nner, die Plakate fĂŒr Demokratie, Umwelt und Frieden entworfen, finanziert, gedruckt und plakatiert haben und auch an die, die dies heute noch tun)

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Lebensraum «Korallenriff» im Zoo Basel komplettiert
Lebensraum «Korallenriff» im Zoo Basel © Zoo Basel
 
Lebensraum «Korallenriff» im Zoo Basel komplettiert
In den letzten Jahren wurden die beiden Schaubecken 25 und 27 im Vivarium des Zoo Basel umgebaut. Sie ergĂ€nzen die Schaubecken 21 und 23 und zeigen weitere LebensrĂ€ume aus dem Korallenriff. Seit ein paar Monaten sind sie nun wieder in Betrieb, doch VerĂ€nderung gehört bei der Entwicklung solcher Becken zum Alltag. Mit den Korallenriff-Becken will der Zolli seine GĂ€ste fĂŒr diese durch Übernutzung und Klimawandel bedrohten LebensrĂ€ume sensibilisieren. Mit den Einnahmen aus dem freiwilligen Naturschutzfranken unterstĂŒtzt er zudem ein Korallen-Wiederaufforstungsprojekt auf Sansibar.

Die Schaubecken 25 und 27 waren die letzten beiden Becken des aquaristischen Teils des Vivariums, die seit dessen Eröffnung 1972 nicht grundlegend renoviert wurden. Dies wurde in den vergangenen Jahren nachgeholt: Die Grundmauern wurden saniert, die Scheibe wurde ausgetauscht, die gesamte Dekoration ersetzt und die komplette Technik erneuert. Die Becken gehören zum Bereich der Tropischen Meere im Vivarium und widmen sich dort dem Thema «Korallenriff».

FĂŒr jedes Riff ein Becken
Schon im Schaubecken 21 sind Korallenfische zu sehen; jedoch hauptsĂ€chlich solche, die Korallen fressen. In den anderen Becken wurde daher Wert daraufgelegt, sowohl Korallen als auch Fische zu zeigen. Das schon vor Jahren fertig gestellte Schaubecken 23 zeigt den Bereich des Innenriffs; die der KĂŒste zugewandte und vom Wellengang verschonte Seite. Das neue Schaubecken 25 ist dem Riffdach gewidmet; dem höchsten Punkt des Korallenriffs, der das Innenriff vom Aussenriff trennt. Entsprechend ist das Aussenriff, das dem offenen pelagischen Ozean zugewandt ist, in Schaubecken 27 dargestellt.

TĂ€gliche Arbeit erforderlich
Ähnlich wie bei einem echten Korallenriff gehört VerĂ€nderung in den Schaubecken zum tĂ€glichen Leben. Die Felsen werden zunĂ€chst von sogenannten Pionierarten besiedelt. Diese werden im Laufe der Zeit von anderen Arten verdrĂ€ngt und ersetzt. Speziell im Schaubecken 25 werden typische Pionierarten herangezogen, die ins Schaubecken 27 umgesetzt werden, sobald sie eine gewisse Grösse erreicht haben. Dazu zĂ€hlen die Schalenkoralle (Montipora foliosa), die Griffelkoralle (Stylophora pistillata), die Blumenkohl-Steinkoralle (Pocillopora damicornis) oder die Nadelkoralle (Seriatopora caliendrum). Erst mit der Zeit werden Tischkorallen (Acropora hyacinthus) oder Erdbeerkuchenkorallen (Acropora microcladus) ins Schaubecken 25 eingesetzt. Diese etwas empfindlicheren Arten bilden die fĂŒr das Riffdach charakteristische Tischform aus. Das eigentliche Riff wird vor allem von Stein- und Hornkorallen gebildet. Mit der Gelappten Lederkoralle (Sinularia brassica), dem Kenya-BĂ€umchen (Capnella imbricata), der Pilzlederkoralle (Sarcophyton elegans) oder der Meerhand (Alcyonium sp.) leben aber auch Weichkorallen im Riff. ZusĂ€tzliche Wirbellose wie Schnecken, Muscheln, Putzergarnelen, Krabben, Seeigel und Schlangensterne reinigen das Riff insbesondere von Algen. VervollstĂ€ndigt wird das Riff durch die Fische. WĂ€hrend im Schaubecken 27 im Wesentlichen verschiedene Doktorfische und der Traum-Kaiserfisch (Pomacanthus navarchus) unterwegs sind, leben im Schaubecken 25 auch Lippfische und Zwergkaiserfische. Die GelbrĂŒcken-Fahnenbarsche (Pseudanthias evansi) kommen stets im Schwarm vor, wĂ€hrend der Halfterfisch (Zanclus cornutus) als EinzelgĂ€nger unterwegs ist.

BiodiversitÀts-Hotspot «Korallenriff»
In Korallenriffen ist die Artenvielfalt besonders hoch und divers. Deswegen gelten sie als sogenannte «Hotspots der BiodiversitĂ€t», die in den BemĂŒhungen gegen die Verarmung der Meeresfauna eine entscheidende Rolle spielen. Auch im Vivarium sind die Schaubecken 25 und 27 die Becken mit dem artenreichsten Besatz: Im Schaubecken 25 leben derzeit 75 Tierarten (7 Fischarten, 56 Korallenarten und 12 Wirbellose). Im Schaubecken 27 sind es deren 35 (5 Fischarten, 22 Korallenarten und 8 Wirbellose).

Auch in der Natur aktiv
Zusammen mit der Organisation marinecultures.org engagiert sich der Zolli seit 2015 fĂŒr den Schutz mariner Ökosysteme auf Sansibar. Die Organisation hat erfolgreich nachhaltige Schwammzuchten aufgebaut und umfangreiche Erfahrungen in der Wiederaufforstung von Korallenriffen gesammelt. Bisher setzte sie dabei auf die etablierte Methode der asexuellen Korallenreproduktion durch Fragmentierung. Nun startet marinecultures.org ein neues Korallenprojekt. Zum ersten Mal in der Region des Westindischen Ozeans soll in Jambiani die sexuelle Korallenreproduktion erforscht und implementiert werden. Ziel ist es, die genetische Vielfalt der Korallen zu erhöhen und dadurch geschĂ€digte Riffe langfristig widerstandsfĂ€higer gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu machen. In Jambiani entsteht dafĂŒr ein kostengĂŒnstiges, wartungsarmes Labor, in dem gesammelte Eizellen mit Samenzellen befruchtet und zu Larven herangezogen werden. Anschliessend wachsen die Larven auf geeigneten Substraten zu jungen Korallen heran.

Zentrum fĂŒr Forschung, Aus- und Umweltbildung
Das Labor bildet das HerzstĂŒck eines Forschungs-, Ausbildungs- und Informationszentrums, das derzeit im Aufbau ist. Ein begleitendes Informationsangebot soll sowohl der lokalen Bevölkerung als auch dem Tourismus die Bedeutung gesunder Korallenriffe nĂ€herbringen und das Bewusstsein fĂŒr den Schutz mariner Ökosysteme stĂ€rken. Zudem soll die neue Methode ĂŒber Ausbildungsprogramme, die marinecultures.org anbietet, in die gesamte Region des Westindischen Ozeans getragen werden, sodass lokale Organisationen kĂŒnftig selbst davon profitieren und eigene Korallenrestaurationsprojekte mit der neuen Methode betreiben können.

Ein Franken fĂŒr den Naturschutz
Neben dem Korallenprojekt von marinecultures.org unterstĂŒtzt der Zoo Basel eine Vielzahl von Projekten zum Erhalt bedrohter Arten und ihrer LebensrĂ€ume. Die dafĂŒr eingesetzten Mittel stammen von den Zoo-Besucherinnen und -Besuchern. Beim Kauf des Eintrittstickets können sie freiwillig einen Franken zugunsten des Natur- und Artenschutzes spenden. Der Zoo Basel wĂ€hlt die Projekte sorgfĂ€ltig aus, begleitet deren Entwicklung und informiert die Öffentlichkeit regelmĂ€ssig ĂŒber Fortschritte und Ergebnisse.
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Krippenspiel auf dem Mundenhof
Samstag, 13., und Sonntag, 14. Dezember, um 17 Uhr

Am Samstag, 13. Dezember und Sonntag, 14. Dezember, jeweils um 17 Uhr lÀutet das Glöckchen auf dem VerwaltungsgebÀude des Mundenhofs das traditionelle Krippenspiel ein.

Dieses Jahr ist es wieder so weit. Etwa 80 Tiere und 150 Menschen lassen das Krippenspiel des Mundenhofs lebendig werden – sie spielen die Weihnachtsgeschichte in ganz besonderer Form auf der Sandbahn neben dem Aquarium nach. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Kinder und Jugendliche des KonTiKis, Eltern, ehrenamtliche Helfer*innen, Mitarbeitende und die vielen tierischen Darsteller des Mundenhofs wie Ochse, Esel, Schafe, Ziegen, Pferde, Kamele und Lamas sind mit dabei.

Die ErzÀhlung ist wohlbekannt: Die Frauen am Dorfbrunnen in Nazareth tauschen Neuigkeiten aus, Maria und Josef sind auf Herbergssuche und finden in Bethlehem einen Stall, im Palast des Herodes wird getanzt, die Römer kommen hoch zu Ross und die Weisen aus dem Morgenland auf den Kamelen.

Der Eintritt betrĂ€gt fĂŒr Erwachsene 5 Euro, Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Die ParkgebĂŒhr muss zusĂ€tzlich entrichtet werden. Die AuffĂŒhrung findet auch bei Regen oder Schneefall statt.

Interessierte können sich fĂŒr den Vorverkauf an die Verwaltung des Mundenhofs, die Hofwirtschaft oder die BĂŒrgerberatung am Rathausplatz wenden. Weitere Infos gibt es online
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Tiertheater mit FrĂ€ulein Brehm – Das Waldhaus im Dezember
Auerhuhn (c) Zwerger r Leben
 
Tiertheater mit FrĂ€ulein Brehm – Das Waldhaus im Dezember
Sonntag, 14. Dezember, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
FrĂ€ulein Brehms Tierleben: 14 Uhr Tetrao urogallus – Das Auerhuhn, 16 Uhr Canis lupus – Der Wolf
Das Waldhaus prĂ€sentiert das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr betritt das FrĂ€ulein mit „Tetrao urogallus – Das Auerhuhn“ die BĂŒhne. Der grĂ¶ĂŸte HĂŒhnervogel Europas ist bekannt fĂŒr seinen einzigartigen Liebestanz, seinen majestĂ€tischen Schritt und sein unfassbares Verdauungsorgan. Um 16 Uhr erfahren die Besuchenden Erstaunliches ĂŒber das grĂ¶ĂŸte Raubtier aus der Familie der Hunde: „Canis lupus – Der Wolf“.
Die VorfĂŒhrungen sind fĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren
(Wolf) und 14 Jahren (Auerhuhn) geeignet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind
willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark SĂŒdschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-WĂŒrttemberg und der EuropĂ€ischen Union.

Kontakt Waldhaus: per E-Mail an info@waldhaus-freiburg.de oder telefonisch unter 0761 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr, Donnerstag bis Freitag 14 bis 16.30 Uhr).

Die Öffnungszeiten des Waldhauses im Dezember: Dienstag bis Freitag 10 bis 16.30 Uhr, Sonntag und Feiertag 11 bis 16 Uhr (mit Ausstellung und Waldhaus-CafĂ©).
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Freiburg: Recyclinghöfe verkaufen Streusplitt
Ein bisschen Schnee lag schon, der Winter ist da: Bei GlĂ€tte sind Freiburgs BĂŒrger*innen dazu verpflichtet, auf dem Gehweg ausschließlich Splitt oder Sand zu streuen. Streusalz ist verboten, weil es Pflanzen schĂ€digt und das Grundwasser belastet. Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) ist nur fĂŒr den Winterdienst auf Gehwegen in Freiburgs Innenstadt und Teilen des StĂŒhlingers verantwortlich. Damit jeder Freiburger Haushalt mit ausreichend Splitt versorgt werden kann, hat die ASF auf den Recyclinghöfen in Haslach, Littenweiler und St. Gabriel Verkaufsstellen fĂŒr Splitt eingerichtet.

Das Material wird lose ausgegeben, ist salzfrei und eignet sich ideal zum Streuen auf Gehwegen und Treppen. Interessierte mĂŒssen eigene Eimer (bis 10 Liter Volumen) mitbringen, eine EimerfĂŒllung kostet 1 Euro.

Öffnungszeiten
St. Gabriel (Liebigstraße): Dienstag von 9 bis 12.30 Uhr und von 13 bis 18 Uhr, freitags und samstags von 8 bis 13 Uhr
Haslach (Carl-Mez-Straße 50): Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, samstags von 9 bis 16 Uhr
Littenweiler (Schnaitweg 7): Mittwoch von 9 bis 16 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr
 
 

 
BaumfÀllungen an vier Standorten im Stadtgebiet im Dezember
Im Dezember muss das Immobilienmanagement Freiburg (IMF) an vier Standorten insgesamt zwölf BĂ€ume fĂ€llen. Die betroffenen BĂ€ume sind ganz oder zu Teilen abgestorben, daher ist die Verkehrssicherheit nicht mehr gewĂ€hrleistet. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat die FĂ€llungen entsprechend der Baumschutzsatzung genehmigt. Zum Ausgleich gibt es fĂŒr alle BĂ€ume Ersatzpflanzungen.

GefĂ€llt werden mĂŒssen ein abgestorbener Mammutbaum am Spielturm Krozingerstraße in Weingarten sowie ein absterbender Mammutbaum auf dem SportgelĂ€nde der Anne-Frank-Schule in Betzenhausen. Weichen mĂŒssen außerdem eine von WurzelfĂ€ule befallene Esche auf dem GelĂ€nde der Feuerwehr in Hochdorf sowie neun absterbende Eschen mit RindenschĂ€den und Pilzbefall an der stĂ€dtischen Gemeinschaftsunterkunft in der Merzhauser Straße.
 
 

 
Umweltchemikalien - Risiken fĂŒr Mensch und Natur
Am Samstag 29. November 2025 ab 10:15 Uhr im Hörsaal 1015, UniversitĂ€t Freiburg i.Br., KG 1, Platz der UniversitĂ€t 3, berichten Maike Brabenec, Dipl.-Geologin, Freiburger Institut fĂŒr Umweltchemie (FIUC) e.V. ĂŒber "Gesundheitsrisiken durch Umweltchemikalien in Neu- & Altbauten mit QuerbezĂŒgen zur Nahrung" und Prof. Dr.-Ing. habil. Harald Schönberger ĂŒber "Ewigkeitschemikalien PFAS - POP - Risiken fĂŒr Natur & Mensch. Wie vermeiden?" beim Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V. mit BUND RV und OV, NABU Freiburg, Plan B e.V., Fachschaft Forst-Hydro-Umwelt und weiteren ideellen MittrĂ€gervereinigungen. Der Eintritt ist frei.

Kurzhintergrund: Umwelt-Risikochemikalien

TĂ€glich kommen wir mit Chemikalien wie z.B. Lösungsmitteln, Farben und Lacken, Haushaltchemikalien, Weichmachern und Flammschutzmitteln aus Kunststoffen in BerĂŒhrung. Die von solchen Chemikalien ausgehenden Gefahren betreffen alle. Um die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor chemischen Substanzen zu schĂŒtzen, trat 2007 die europĂ€ische Chemikalienverordnung REACH fĂŒr alle Chemikalien, die nicht in speziellen Gesetzen, wie z.B. der Biozid- oder Arzneimittelverordnung, geregelt werden. Besonders problematische Chemikalien können fĂŒr bestimmte Verwendungen verboten oder zulassungspflichtig werden. Besonders besorgniserregende Stoffe sind giftig und langlebig in der Umwelt und reichern sich in Organismen an. Ebenfalls gehören Stoffe dazu, die auf das Hormonsystem wirken, die sogenannten Endokrinen Disruptoren. Dadurch kann u.a. die Entwicklung und die Fortpflanzung von Lebewesen geschĂ€digt werden. - Besonders kritisch ist der langfristige Verbleib von krebserregenden, fortpflanzungsgefĂ€hrdenden und lebertoxischen Substanzen im menschlichen Blut und in der Muttermilch, in die sie ĂŒber die Nahrung, das Trinkwasser oder die Atemluft gelangen.

Ein Beispiel von vielen: PerfluoroktansĂ€ure (⁠PFOA⁠) ist bis auf wenige Ausnahmen im Rahmen der ⁠POP⁠-Konvention inzwischen international verboten. Die SĂ€ure kann als Verunreinigung, RĂŒckstand oder Abbauprodukt in einer Vielzahl von Erzeugnissen vorkommen, die mit Fluorpolymeren, –elastomeren oder mit seitenkettenfluorierten Polymeren ausgerĂŒstet sind, zum Beispiel in Funktions- und Haushaltstextilien, beschichtetem Kochgeschirr und fettabweisendem Papier. Aber auch FeuerlöschschĂ€ume können ⁠PFOA⁠ oder ihre VorlĂ€uferverbindungen enthalten. Besonders kritisch ist der langfristige Verbleib der krebserregenden, fortpflanzungsgefĂ€hrdenden und lebertoxischen Substanz im menschlichen Blut (drei bis vier Jahre) und in der Muttermilch, in die sie ĂŒber die Nahrung, das Trinkwasser oder die Atemluft gelangt. (Auszug gekĂŒrzt und red. bearb. aus umweltbundesamt.de/daten/chemikalien/chemikalien-in-der-umwelt#undefined (14.7.2025)

"PFAS ist eine AbkĂŒrzung fĂŒr per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen – auch bekannt als PFC (per- und polyfluorierte Chemikalien), PFT (perfluorierte Tenside) oder "forever chemicals" ("Ewigkeitschemikalien"). Diese Stoffgruppe umfasst mehr als 10.000 verschiedene Stoffe, die aufgrund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften und großen StabilitĂ€t eine breite Anwendung finden. Dazu gehört der Einsatz in verschiedenen Industriebereichen, BrandbekĂ€mpfung, Klimaanlagen, Landwirtschaft und Alltagsprodukten, wie Textilien und Haushaltswaren. ⁠PFAS⁠ kommen nicht natĂŒrlich vor. ⁠PFAS⁠ sind kaum abbaubar und verbleiben daher fĂŒr einen sehr langen Zeitraum in der Umwelt. Einige PFAS reichern sich in der Umwelt und in Organismen an und wirken zudem gesundheitsschĂ€dlich auf den Menschen.(...)." umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reach/stoffe-ihre-eigenschaften/stoffgruppen/pfas-portal-start#strap-74770
POP: persistant organic Pollutants (bestÀndige organische Schadstoffe) PFAS: fluorierte organische Verbindungen
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Drei neue Ponys im Kinderzolli
Drei neue Ponys im Kinderzolli: Shetlandpony © Zoo Basel
 
Drei neue Ponys im Kinderzolli
Basel. Seit dem 1. November 2025 ist die Ponyherde im Kinderzolli um drei Tiere gewachsen: Die Shetlandponys Karianne (9), Madeliefje (7) und Oreo (5) verjĂŒngen die bestehende Gruppe, die nun acht Ponys umfasst. Sie werden derzeit schrittweise an ihre neue Umgebung herangefĂŒhrt.

Die drei neuen Shetlandponys im Kinderzolli des Zoo Basel stammen von einem Pferdehof aus der Region. Oreo (5), ein schwarz-weiss gescheckter Wallach, sowie die beiden Stuten Karianne (9), fuchsfarben, und Madeliefje (7), dunkelbraun, bringen frischen Wind in die Ponyherde, deren Àltere Mitglieder zwischen 13 und 37 Jahre alt sind.

Behutsame Eingewöhnung
Derzeit gewöhnen sich die drei NeuzugĂ€nge an ihre neue Umgebung, an die Artgenossen und an den Kontakt mit den Kindern im Kinderzolli. Das Tierpflege-Team begleitet sie dabei mit grosser Sorgfalt. Nach ihrer Ankunft im Zoo Basel standen die Ponys zwei Wochen lang in einem abgetrennten Bereich unter QuarantĂ€ne, um sicherzustellen, dass keine Krankheiten eingeschleppt werden. Seither erkunden sie schrittweise die Aussenanlage und werden in den nĂ€chsten Tagen mit der bestehenden Herde zusammengefĂŒhrt.

Alles neu
FĂŒr die neuen Ponys ist vieles noch ungewohnt – besonders der Kontakt mit den zahlreichen Kindern, die im Kinderzoo in ihrer Freizeit mitarbeiten. Damit das Striegeln, Anhalftern und FĂŒhren sicher und reibungslos gelingt, mĂŒssen sich Ponys und Kinder zunĂ€chst aneinander gewöhnen. Dabei spielen sowohl der Charakter der Tiere als auch die unterschiedlichen Temperamente der Kinder eine entscheidende Rolle. Bis Karianne, Madeliefje und Oreo am beliebten Ponyspaziergang teilnehmen können, ist daher noch Geduld gefragt. Schritt fĂŒr Schritt gewöhnen sie sich an die vielen neuen EindrĂŒcke im Zolli – vom Duft des Mistwagens ĂŒber das LöwengebrĂŒll bis zu flatternden Vögeln.

Shetland-Ponys
Ponys gehören zur Familie der Pferde, sind jedoch deutlich kleiner. Ihre Widerristhöhe – der Abstand vom Boden bis zur Stelle zwischen Hals und RĂŒcken – betrĂ€gt weniger als 1,48 Meter. Zu den kleinsten Vertretern zĂ€hlen die robusten Shetlandponys mit ihrem dichten Fell, kurzen Ohren und gedrungenem Körperbau. Sie sind perfekt angepasst an das raue, windige Klima ihrer Heimat.
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