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Öko plus
| | | | | Handysammelaktion: Aus der Schublade in die Sammelbox | Vom 22. bis zum 30. November gibt es mehrere Abgabestellen für alte Mobiltelefone
Freiburg. In vielen Schubladen verstauben alte Handys ungenutzt. Dabei enthalten Mobiltelefone wertvolle Rohstoffe, die durch Recyclingverfahren wieder nutzbar gemacht werden können. Im Rahmen der anstehenden Europäischen Woche der Abfallvermeidung können Altgeräte bei verschiedenen Stellen abgegeben werden. Die Geräte werden dann, je nach Zustand, zur Wiederverwendung vorbereitet oder recycelt. Falls noch Daten auf den Geräten vorhanden sind, werden diese gelöscht.
Die Sammelstellen sind etwa in der Bürgerberatung am Rathausplatz, in der Stadtbibliothek, sowie in den Stadtteilbibliotheken Mooswald, Rieselfeld und Haslach. Auch im Museumsshop des Hauses der Graphischen Sammlung und im Anmeldebüro der Volkshochschule Freiburg (vhs) können die Altgeräte abgegeben werden. Dies ist von Samstag, dem 22. November, bis Sonntag, dem 30. November, möglich. Die Sammelboxen sind während der jeweiligen Öffnungszeiten zugänglich. Im Museum Natur und Mensch gibt es außerdem eine feste Handysammelbox, die eine Abgabe über das ganze Jahr ermöglicht.
Aus Sicherheitsgründen können nur Geräte ohne sichtbare Beschädigungen und ohne Elektrolytaustritt sowie mit Original-Akkus abgegeben werden. Lose Akkus dürfen nicht abgegeben werden. Wer diese loswerden möchte, kann sie an den Sammelstellen im Einzelhandel und auf dem Wertstoffhof abgeben. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Gewässerschau am Hinterwalddobel | Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) nimmt am Montag, 24. November, gemeinsam mit dem Umweltschutzamt am Hinterwalddobel (Stadtteil Littenweiler) eine Gewässerschau vor. Die Begehung startet beim Wanderparkplatz am südlichen Ende der Sonnenbergstraße. Dann geht es in Fließrichtung rund einen Kilometer parallel zur bis zur Littenweilerstraße. Ab hier läuft das Gewässer unterirdisch in einem Rohr.
Bei einer Gewässerschau wird das Gewässer begutachtet. Dabei werden auch die Ufer und das für Hochwasserschutz und ökologische Funktion notwendige Umfeld miteinbezogen. So fallen Probleme und Gefahren auf, die dann beseitigt werden können. Das können zum Beispiel Ablagerungen wie Komposthaufen und Holzstapel oder die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in der Nähe eines Gewässers sein. Außerdem soll die Gewässerschau Hochwasserrisiken verringern. Für die Begehung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Als Träger der Unterhaltungslast ist die Stadtverwaltung Freiburg dazu berechtigt.
Wer für ein Grundstück an einem Gewässer verantwortlich ist, muss einiges beachten. So muss innerorts ein Gewässerrandstreifen von fünf Metern und außerorts von zehn Metern eingehalten werden. Dort ist die Nutzung eingeschränkt und Hütten, Treppen, Komposthaufen oder Abgrabungen sind gem. §38 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und §29 des Wassergesetzes (WG) nicht erlaubt. Das Faltblatt „Tipps und Informationen für Gewässeranlieger“ bietet Ratschläge für einen nachhaltigen Umgang mit Gewässern am eigenen Grundstück. Außerdem erfahren die Leserinnen und Leser, wie sie einen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten können. Das Faltblatt gibt es entweder beim GuT oder direkt bei der WBW Fortbildungsgesellschaft online zum Download | | Mehr | | | |
| Gorilla Yeba © Zoo Basel | | | | | Neuer Silberrücken im Zoo Basel | Am 17. Oktober 2025 ist ein neuer Gorilla-Silberrücken (Gorilla gorilla gorilla) im Affenhaus des Zoo Basel eingezogen. Yeba (13), wie das Gorilla-Männchen heisst, kommt aus dem Zoo Thoiry in Frankreich. Er tritt die Nachfolge von Silberrücken M’Tongé an, den der Zoo Basel im Juni dieses Jahres verabschieden musste. Die behutsame Zusammenführung mit der bestehenden Gorillagruppe, ein anspruchsvoller Prozess, ist bis jetzt gelungen.
In diesem Jahr musste sich der Zoo Basel von seinem bisherigen Gorilla-Silberrücken (Gorilla gorilla gorilla) M’Tongé verabschieden. Der Zolli berichtete am 27. Juni 2025. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger wurde vom EAZA Ex-situ-Programm (EEP, Erhaltungszuchtprogramm der European Association of Zoos and Aquaria) koordiniert. Vor knapp drei Wochen ist nun ein neuer Silberrücken im Affenhaus angekommen.
Einzug ins Affenhaus
Am 17. Oktober 2025 ist der 13-jährige Gorilla-Silberrücken Yeba im Affenhaus des Zoo Basel eingezogen. Yeba wurde im Zoo Givskud in Dänemark geboren und lebte zuletzt im französischen Zoo Thoiry. Er ist ein neugieriger, selbstsicherer, umgänglicher und sanfter Gorilla. Mit seiner Ankunft übernimmt Yeba eine zentrale Rolle in der Gorillagruppe und definiert deren soziale Ordnung.
Schrittweise Integration in die Gruppe
Die Eingliederung eines Silberrückens in eine bestehende Gruppe ist ein komplexer Vorgang. Sie erfolgt behutsam unter sorgfältiger Beobachtung der Tierpflegenden und des Kurators. Nach diesem Prinzip erfolgte auch Yebas Integration: Schon wenige Stunden nach seiner Ankunft konnte er ersten Sicht- und Berührungskontakt zur Gruppe aufnehmen. Am Nachmittag des Eintreffens wurde er dann erstmals mit dem zehnjährigen Gorilla-Weibchen Makala zusammengeführt. In den darauffolgenden Tagen lernte er nach und nach die übrigen Gruppenmitglieder einzeln kennen. So konnte Yeba seine Führungsrolle schrittweise übernehmen und etablierte seine Dominanz gegenüber seinen neuen Gruppenmitgliedern. Seit dem 25. Oktober 2025 ist die Gruppe nun vereint und akzeptiert ihn als dominantes Männchen. Bis er sich definitiv als Gruppenoberhaupt etabliert hat, wird es aber noch einige Zeit dauern.
Zusammenleben
Für Yeba ist es das erste Mal, dass er eine Gorillagruppe anführt. Im Zoo Thoiry lebte er in einer sogenannten Bachelor-Gruppe, einer Gruppe ausschliesslich männlicher Gorillas. Nun muss er sich an seine neue Rolle gewöhnen und trifft dabei auf seine neuen Mitbewohner, zu denen die Weibchen Joas (36), Adira (19), Makala, (10), Qaziba (6) und das Gorilla-Männchen Mobali (10) gehören. | | Mehr | | | |
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