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Öko plus
| | | | | Freiburg: Kostenlose Kurse zum Obstbaumschnitt | Obstbäume erfüllen in der Stadt eine wichtige Funktion. Sie blühen, tragen Früchte und bieten Nahrung sowie Freude für Menschen und Tierwelt. Um die Bäume zu erhalten, müssen sie fachgerecht gepflegt werden.
Die Stadt bietet im Rahmen von „Freiburg packt an“ für alle Interessierten drei kostenlose Einführungskurse zum Obstbaumschnitt an. Sie finden unter fachlicher Anleitung an diesen Terminen statt:
Freitag, 30. Januar, von 14 bis 16 Uhr im Dietenbachpark in Weingarten
Samstag, 28. Februar, von 10 bis 13 Uhr in St. Georgen
Freitag, 06. März, von 14 bis 16 Uhr in Freiburg-Opfingen
Geschnitten wird auf den Flächen mit öffentlichen Obstbaumpatenschaften. Eine Anmeldung per Mail an fpa@freiburg.de ist notwendig. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. | | | | | |
| (c) Stadt Freiburg / Michael Spiegelhalter | | | | | „Rheintalbahn-Gipfel“ | Die Stadt Freiburg bringt zentrale Akteure an einen Tisch
Regionale Begleitgruppe soll Dialog rund um den Ausbau konstruktiv und kritisch begleiten – Resolution angekündigt
OB Martin Horn: „Alle wollen eine bessere Bahn. Ein Ausbau der Bahninfrastruktur ist auch bei uns dringend notwendig – entscheidend ist aber, dass er für die Menschen in unserer Region einen Mehrwert bietet und den Nahverkehr stärkt und uns nicht jahrelang vom Bahnverkehr abschneidet. Der regionale Schulterschluss ist geschafft. In einer Begleitgruppe werden die Planungen kritisch hinterfragt und die Stimmen der Region gebündelt. Und zu besprechen gibt es genug. Eine Jahrelange Sperrung der Rheintalbahn sowie des Freiburger Hauptbahnhof können wir nicht akzeptieren.“
Der Ausbau der Bestandsstrecke der Rheintalbahn ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für Freiburg und die Region für die kommenden Jahrzehnte. Das Ziel – eine moderne, verlässliche und zukunftsfeste Bahninfrastruktur – ist unbestritten. Doch auf dem Weg dorthin gibt es zahlreiche Fragen zu klären. Die Auswirkungen der Planungen zum Ausbau der Bestandsstrecke der Rheintalbahn auf Natur und Landschaft beschäftigen viele Bürgerinnen und Bürger, die entlang der Strecke leben. Über viele Details wird in den nächsten Jahren intensiv zu diskutieren sein, um tragfähige und ausgewogene Lösungen für die Menschen vor Ort zu entwickeln. Aus diesem Grund hat Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn zu einem hochkarätig besetzten „Rheintalbahn-Gipfel“ ins Freiburger Rathaus eingeladen.
Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von Deutscher Bahn, der Bundesund Landesverkehrsministerien, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der Region sowie südbadische Bundestagsabgeordnete haben sich hier auf Einladung Freiburgs zusammengefunden. Übergeordnetes Ziel des Treffens war der Austausch, aber vor allem die Bündelung der regionalen Stimmen. Außerdem soll ein Begleitprozess auf den Weg gebracht werden.
Der Ausbau der Rheintalbahn wird von der Stadt Freiburg und Region grundsätzlich unterstützt. Zugleich besteht zu den bislang bekannten Planungen der Bahn noch Klärungs- und Gesprächsbedarf vor Ort. Daher ist es aus Sicht der Kommunen wichtig, frühzeitig Einfluss auf die weiteren Planungen zu nehmen. Aus diesem Grund hat die Stadt Freiburg zum Rheintalbahn-Gipfel geladen.
Wichtige Ziele und regionale Begleitgruppe
Im Laufe der kommenden Jahre gilt es viele Punkte zu diskutieren, die mit dem Fortschreiten der Planungen zahlreiche lokale Detailfragen beinhalten werden. Zum Auftakt wurden zunächst erst übergeordnete Themen angesprochen.
Was die Region von der Bahn verlangt, ist ein verlässlicher und klar dargelegter Zeitplan, damit alle Akteure wissen, was der Ausbau wann konkret für sie bedeutet. Die heute vorliegenden Pläne sind dafür noch nicht aussagekräftig genug. In den kommenden Monaten wollen der Verband Region Südlicher Oberrhein (VRSO) und der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) zusammen mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden eine gemeinsame regionale Resolution erarbeiten, die detailliertere Forderungen enthält. In der Resolution sollen die zentralen Belange der Region politisch formuliert und gebündelt werden.
Außerdem ist das wichtige gemeinsame Ziel, eine regionale Begleitgruppe mit Vertretern der Bahn, dem Bund sowie Vertreter*innen der Kommunen ins Leben zu rufen, erreicht worden. Das Gremium soll die Belange der Region bei dem Ausbauprozess dauerhaft vertreten.
Konzepte für den Nahverkehr
Ein Kritikpunkt aus der Region ist etwa, dass bislang nur unkonkrete Konzepte für den Schienennahverkehr während der Bauphase vorliegen. Denn längere Streckensperrungen oder massive Einschränkungen hätten entsprechende Auswirkungen auf den regionalen Nahverkehr. Etwa wenn die Breisgau-S-Bahn nicht fahren kann, da an den Gleisen gearbeitet wird. Auch für die Zeit nach dem Ausbau gilt es ÖPNV-Fragen zu klären. Plan der Bahn ist es, die Strecke so auszubauen, dass Fernzüge schneller und in einem Halbstundentakt fahren können. Zugleich besteht in der Region ein großes Interesse, den Nahverkehr weiter zu stärken. Das Land Baden-Württemberg und der ZRF Freiburg wollen hier gemeinsam mit der DB in eine vertiefte Prüfung einsteigen.
Der Deutschland-Takt ist Bestandteil des vom Bund beschlossenen Bundesverkehrswegeplans und bildet die Grundlage für die Ausbauplanungen. Das bedeutet unter anderem, dass das Schienennetz so ertüchtigt werden muss, dass die Züge ihre Ziele und Anschlüsse pünktlich erreichen. Wäre etwa denkbar, dass der Streckenabschnitt nicht auf die absolute Höchstgeschwindigkeit ausgebaut wird? Und: Wären die Eingriffe für den Streckenausbau dann entsprechend geringer? Dieser bringt notwendigerweise hohe Lärmschutzwände mit sich. Die Bahn gab im Gespräch einen Ausblick auf mögliche Spielräume bei der Gestaltung von Lärmschutzwänden.
Keine jahrelange Streckensperrung
Wichtiger Punkt ist außerdem die Auswirkung der jahrelangen Bauarbeiten auf den Anschluss der Region an den Schienenverkehr. Eine jahrelange Streckensperrung darf es aus Sicht Freiburgs und der Region nicht geben. Das ist eine zentrale Frage sowohl für Freiburg, die benachbarten Landkreise und Gemeinden als auch für viele Pendlerinnen und Pendler der Region. Eine der größten Sorgen konnte die DB in der Veranstaltung bereits klarstellen: Die Region und insbesondere der Freiburger Hauptbahnhof wird nicht vom Schienenverkehr abgeschnitten.
Stimmen zum „Rheintalbahn-Gipfel“
Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn: „Alle wollen eine bessere Bahn. Ein Ausbau der Bahninfrastruktur ist auch bei uns dringend notwendig – entscheidend ist aber, dass er für die Menschen in unserer Region einen Mehrwert bietet und den Nahverkehr stärkt und uns nicht jahrelang vom Bahnverkehr abschneidet. Der regionale Schulterschluss ist geschafft. In einer Begleitgruppe werden die Planungen kritisch hinterfragt und die Stimmen der Region gebündelt. Und zu besprechen gibt es genug. Eine Jahrelange Sperrung der Rheintalbahn sowie des Freiburger Hauptbahnhof können wir nicht akzeptieren.“
Christian Ante, Landrat des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald: „Was sich nördlich von Freiburg in Emmendingen und der Ortenau abzeichnet, wird mit Zeitversatz auch südlich und damit im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Thema werden. Darum unterstützen wir heute die Forderungen der dortigen Raumschaft aus voller Überzeugung- und im eigenen Interesse. Der Neubau des 3. und 4. Gleises und die Sanierung der Bestandsstrecken sind Jahrhundertprojekte, zu denen wir fraglos stehen. Allerdings ist hierfür ein umfassend funktionierender Nahverkehr unerlässlich. Der ÖPNV darf -sprichwörtlich - nicht unter die Räder des Fernverkehrs kommen."
Hanno Hurth, Landrat des Landkreises Emmendingen: „Der Ausbau der Rheintalbahn ist ein Schlüsselprojekt für die Zukunft unserer Region und bietet auch für den Landkreis Emmendingen große Chancen. Unsere Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass die Modernisierung der Strecke nicht nur den Fernverkehr verbessert, sondern vor allem den öffentlichen Nahverkehr nachhaltig stärkt und den Alltag erleichtert. Mit der regionalen Begleitgruppe bringen wir die Interessen und Bedürfnisse unseres Landkreises konstruktiv und kritisch in den Prozess ein und setzen uns dafür ein, die Belastungen während der Bauphase für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Ein wichtiges Anliegen ist dabei die kritische Überprüfung des Vorhabens der Deutschen Bahn, die Bestandsstrecke zwischen Offenburg und Riegel auf 250 km/h auszubauen und dafür jahrelang zu sperren. Der gemeinsame Schulterschluss mit unseren Partnern ist für uns zentral, um die regionale Stimme kraftvoll und wirksam gegen eine jahrelange Streckensperrung einzubringen.“
Berthold Frieß, Ministerialdirektor des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg: „Die Nachfrage im Schienenverkehr in der Region Freiburg ist ungebrochen hoch. Für mehr und zuverlässigere Verkehre auf der Schiene muss die Schieneninfrastruktur in der Region Freiburg dringend modernisiert und ausgebaut werden. Hierbei müssen mehrere Projekte in unterschiedlichen Verantwortlichkeiten wie der Ausbau der Rheintalbahn für den Personen- und Güterverkehr und die Weiterentwicklung der Breisgau-S-Bahn für den Nahverkehr zusammen gedacht werden. Sorge bereitet uns die unklare Finanzierung des Bundes für den Ausbau der Rheintalbahn zumindest in der Freiburger Bucht und damit verbunden die unklare zeitliche Perspektive. Hier muss der Bund ein klares Signal senden und entscheiden, ob er den Hochgeschwindigkeitsverkehr in diesem Umfang noch bezahlen will und kann. Diese Entscheidung muss bald getroffen werden. Denn der Nahverkehr muss wissen, an welchem Ziel er sich ausrichten soll. Von Bund und Bahn erwarten wir außerdem ein mit der Region und dem Land abzustimmendes Konzept, wie mit den Auswirkungen während der Bauzeit in der Freiburger Bucht umgegangen werden soll.“
Dr. Kai-Achim Klare, Vorsitzender des Verbands Region Südlicher Oberrhein: „In der Region sind wir uns einig, dass die Neubaustrecke kommen muss, um die Rheintalbahn und ihre Anrainer vom Güterverkehr zu entlasten. Für die Ausbaustrecke fordern wir ein durchdachtes Gesamtkonzept von Appenweier bis Auggen, das Bauzeiten und Einschränkungen auf ein Minimum reduziert. Auch die Umsetzung des künftigen Ausbaus des Schienenpersonennahverkehrs darf nicht gefährdet werden. Unsere Forderungen werden wir in einem regionalen Begleitgremium unter Leitung des Verbands Region Südlicher Oberrhein gegenüber der Bahn vertreten.“
Dr. Clarissa Freundorfer, DB AG, Konzernbevollmächtigte für das Land Baden-Württemberg: „Der Ausbau der Freiburger Bucht ist ein Schlüsselprojekt für Südbaden. Als integraler Bestandteil des BVWP-Vorhabens Karlsruhe-Basel und des Deutschlandtakts kann er seine verkehrliche Wirkung nur bei vollständiger Realisierung des Projektes entfalten. Wir stärken damit die Region nachhaltig, verbessern die internationale Anbindung Freiburgs an den Fernverkehr und schaffen die dringend benötigten Kapazitäten für den stark wachsenden Nahverkehr.“
Philipp Langefeld, DB InfraGO AG, Leiter ABS/NBS Karlsruhe-Basel: „Der Ausbau der Rheintalbahn ist ein wichtiger Schritt für eine leistungsfähige und zukunftssichere Mobilität in der Region. Mit häufigeren Taktverbindungen und einem verlässlichen Fahrplan steigern wir die Erreichbarkeit und erschließen weitere Verkehrspotenziale. Zugleich verbessern wir die regionalen Anbindungen und die Umsteigemöglichkeiten.
Dabei orientieren wir uns bewusst an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort, indem wir Anregungen und Fragestellungen aus der Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung sorgfältig prüfen und, soweit möglich, in die weitere Planung einbeziehen. Denn die Akzeptanz vor Ort ist ein zentraler Erfolgsfaktor für das Projekt.“
Hintergrund: Angemeldet zu dem Termin waren unter anderem: Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn, Baubürgermeister Martin Haag, Landrat Christian Ante (Breisgau-Hochschwarzwald), Landrat Hanno Hurth (Emmendingen), Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte der DB AG für das Land Baden-Württemberg, Philipp Langefeld, DB InfraGO AG, Andreas Gehlhaar, Leiter der Abteilung Eisenbahnen im Bundesverkehrsministerium; Berthold Frieß, Ministerialdirektor des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg, Kai Achim Klare, Vorsitzender Verband Region Südlicher Oberrhein, Regierungspräsident Carsten Gabbert, Chantal Kopf (MdB, Die Grünen), Michael Donth (MdB, CDU) Luigi Pantisano (MdB, Die Linke), Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD, MdB Parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN), Yannik Bury (MdB, CDU), Gabi Rolland (MdL, SPD), Rüdiger Tonojan (MdL, Die Grünen), Dieter Salomon (Hauptgeschäftsführer IHK-Südlicher Oberrhein) sowie Vertreter*innen von Bürgerinitiativen und die (Ober)Bürgermeister aus: Bad Krozingen, Schallstadt, Eschbach, Heitersheim, Ebringen, Pfaffenweiler, Gundelfingen, Denzlingen, Riegel, Teningen, Sexau, Kenzingen und Herbolzheim. | | | | | |
| | | | | | Elfte „Toilette für alle“ fürs Stadtgebiet Freiburg | Wer schwerbehindert, mehrfachbehindert oder pflegebedürftig ist, dem helfen rein barrierefreie WCs oft nicht weiter. Diese Menschen brauchen eine „Toilette für alle“ mit höhenverstellbarer Liege, Deckenlifter und ausreichend Platz für eine Assistenzperson. Nur so können sie vom Rollstuhl auf das WC und zurück umgesetzt werden. Mit der Eröffnung der elften „Toilette für alle“ in der Joseph-Brandel-Anlage baut die Stadt ihr inklusives Angebot weiter aus. Die feierliche Eröffnung mit dem Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach findet am Dienstag, 27. Januar, um 14 Uhr in der Joseph-Brandel-Anlage statt.
Die neue Toilette ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Stadt, die für alle Menschen zugänglich ist – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen. Für viele Betroffene und ihre Familien sind sie eine grundlegende Voraussetzung, um sich länger und selbstbestimmt im öffentlichen Raum aufhalten zu können.
Wer die Toiletten nutzen möchte, benötigt einen Euro-WC-Schlüssel. Dabei handelt es sich um ein europaweites, einheitliches Schließsystem mit mehr als 6700 Toiletten-Standorten. Auf jeden Fall erhält man einen Schlüssel, wenn im Schwerbehindertenausweis eines der Merkzeichen enthalten ist: aG, B, H oder BL; G und mindestens 70 Prozent. Auf www.freiburg.de/afs stehen weitere Infos zum Antrag.
Das Sozialministerium Baden-Württemberg fördert „Toiletten für alle“. In seinem Auftrag begleitet der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung das Projekt und erstellt einen Online-Wegweiser auf www.toiletten-fuer-alle-bw.de.
Seit 2024 gibt es in Freiburg auch eine mobile „Toilette für alle“. Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen können den Anhänger für jede Art von Veranstaltung mieten, auch in den Umlandgemeinden über die Ortsgrenzen von Freiburg hinaus. Weitere Infos dazu gibt es unter www.freiburg.de/mobile-toilette-fuer-alle. | | Mehr | | | |
| | | | | | Mottenbefall an Kastanienbäumen: Kostenlose Bausätze für Nisthilfen | Die Kastanienminiermotte ist ein großes Problem für Rosskastanien. Denn Jahr für Jahr frisst sie sich durch deren Blattgewebe. Die Bäume werfen die dann braunen Blätter deswegen bereits im Sommer ab. Kohl- und Blaumeisen können einen Befall eindämmen, weil sie die Larven des Schädlings fressen. Damit die Vögel einen Platz am Baum haben, bietet die Stadt kostenlose Bausätze für Nisthilfen aus Holz an. Sie sind ab sofort verfügbar, die Anzahl ist begrenzt. Interessierte können die Bausätze bei „Freiburg packt an“ per Mail an fpa@freiburg.de bestellen. Die Abholtermine ab Anfang Februar und weitere Informationen stehen in der Bestellbestätigung.
Es gibt zwei verschiedene Lochgrößen für Kohl- und Blaumeisen. Die Nistkästen sind ausschließlich für Kastanienbäume auf privaten Grundstücken in Freiburg bestimmt. Bis Mitte Februar sollten sie aufgehängt werden. Zum Anbringen am Baum dürfen nur Nägel aus Aluminium benutzt werden, um größere Schäden am Baum zu vermeiden. Damit die neue Brut im sauberen Nest aufwachsen kann, sollten die Nisthilfen zwischen Oktober und Februar jährlich geleert und ausgefegt werden.
Durch die Nistkästen bekommen Vögel in der Stadt mehr Lebensräume und gleichzeitig werden mehr Bäume erhalten. Neben Meisen sorgen auch regelmäßige Laubsammelaktionen im Herbst dafür, dass Motteneier und -larven rechtzeitig entfernt werden. Bei weiteren Fragen können Interessierte sich an fpa@freiburg.de wenden. | | | | | |
| | | | | | Faszination Wasserwelt | Der Aquarienverein führt am Sonntag, 25. Januar, durch das Schauaquarium auf dem Mundenhof und beantwortet Fragen
Während das Tiergehege auf dem Mundenhof in den vergangenen Jahrzehnten viel Wandel durchlaufen hat, hat sich das Schauaquarium in seinem Ursprung kaum verändert. Wenige Schritte davon entfernt bietet es einen Ruhepool zum aktiven Gewusel im und rund ums Javaneraffengehege. Das Aquarium ist ein ganz besonderer Ort des Staunens und Fragens. Bei Groß und Klein erfreut es sich ungebrochener Beliebtheit und gehört zum Besuch des Mundenhof einfach dazu.
Doch was genau macht das Aquarium auf dem Mundenhof aus? Wie schaut es hinter den Kulissen aus? Wer kümmert sich um die sieben Süß- und fünf Meerwasserbehälter? Welche Pflege brauchen die Fische und Krebstiere?
Mitglieder des Aquarienvereins Freiburg beantworten all diese Fragen traditionell am großen Aquariumstag zu Beginn eines Jahres. Unter dem Motto „Faszination Wasserwelt“ findet er dieses Jahr am Sonntag, 25. Januar, statt. Zwischen 14 und 17 Uhr sind Vereinsmitglieder vor Ort und bieten Führungen im Schauaquarium. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Seit 1968 unterhält der Aquarienverein dieses Schauaquarium. Damals haben Mitglieder einen ehemaligen Pferdestall mit bescheidenen Mitteln in ein Aquarium umgebaut. Noch heute kümmert sich der Verein ehrenamtlich um die Schaubecken, berät unabhängig zur Aquarienpflege und verkauft zu gesonderten Termine Nachzuchten aus Süß- und Meerwasser. Er finanziert sich selbst ausschließlich über Spenden und Verkäufe von Nachzuchten und Pflanzen.
Mehr Informationen online | | Mehr | | | |
| Sandbiene © Zoo Basel | | | | | Unentbehrliche Wildbiene | Wildbienen sind für die Bestäubung zahlreicher Wild- und Nutzpflanzen von zentraler Bedeutung. Doch ihr Lebensraum schwindet: In der Schweiz gilt beinahe die Hälfte der über 600 Arten als gefährdet. Der Zoo Basel zeigt im Winterhalbjahr im neu gestalteten Schaukasten des Etoschahauses, weshalb Wildbienen unverzichtbar sind und vermittelt Einblicke in ihre Lebensweise.
Die Themenanlage Etoscha im Zoo Basel veranschaulicht exemplarisch den natürlichen Nahrungskreislauf. Dabei zeigt der Zolli in einem Schaukasten nahe der Voliere der insektenjagenden Bienenfresser im Etoschahaus ein Bienenvolk. Weil die Honigbienen im Herbst jeweils in ein Winterquartier hinter den Kulissen umziehen und erst im Frühling zurückkehren, entwickelte der Zoo Basel für das Winterhalbjahr ein neues didaktisches Modul. Dieses vermittelt auch in der bienenfreien Zeit anschaulich Wissen über die Welt der Wildbienen, die im Gegensatz zu den Honigbienen nicht domestiziert sind.
Vielfalt im Kleinen
Im neu gestalteten Schaukasten im Etoschahaus entdecken Besucher:innen auf der Vorderseite eine überdimensionierte Wildbiene. Umrahmt von prägnanten Aussagen wie «Ich überwintere» oder «Ich bestäube» lenkt sie den Blick auf die zentralen Lebensweisen und die ökologische Bedeutung der Wildbienen. Auf der Rückseite erwartet die Betrachter:innen ein Landschaftsausschnitt mit zehn ausgewählten Wildbienen in Aktion, darunter eine Ackerhummel, die Pollen für ihre Brut sammelt, eine zweifarbige Schneckenhausbiene, die ihre Eier in ein leeres Schneckenhaus legt, oder eine schwarze Mörtelbiene, die ihre Brutzellen in einer Felsspalte baut.
Wildwuchs willkommen
Der abgebildete Landschaftsausschnitt soll Besucher:innen auch dazu animieren, ihren eigenen Garten bienenfreundlich zu gestalten. Mit wenigen gezielten Massnahmen lässt sich ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten. Neben geeigneten Blütenpflanzen sind für bodenbrütende Wildbienen passende Nistmöglichkeiten wichtig. Sie benötigen beispielsweise offene, besonnte Flächen, während andere Arten von Strukturen wie Totholzhaufen profitieren oder davon, wenn abgestorbene Pflanzenstängel über den Winter stehen gelassen werden.
Gefährdete Wildbienen
Wildbienen bestäuben zahlreiche Wild- und Nutzpflanzen und übernehmen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Dabei ist in der Schweiz fast die Hälfte der über 600 Bienenarten gefährdet. Die Hauptursachen für den Rückgang der Wildbienen sind die abnehmende Vielfalt und Menge an Blütenpflanzen sowie der Verlust von Kleinstrukturen und Lebensräumen, die für ihre Fortpflanzung unerlässlich sind. Der Zoo Basel fördert die Wildbienen auf seinem Areal gezielt mit vielfältigen Strukturelementen und artenreichen Blumenwiesen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Kostenfreie, nachbarschaftliche Beratung zu Balkonsolar startet in Freiburg | Mit dem Projekt „BalkonScout Freiburg“ startet ein neues nachbarschaftliches Beratungsangebot zu Balkonsolaranlagen für Freiburger Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, insbesondere Mieterinnnen und Mietern niedrigschwellig, neutral und kostenfrei auf ihrem Weg zur eigenen Solarstromerzeugung zu unterstützen.
Sieben, vom gemeinnützigen Verein fesa e.V. ausgebildete, ehrenamtliche BalkonScouts stehen ab sofort bereit, um interessierte Freiburger Bürgerinnen und Bürger vor Ort und kostenfrei zu beraten. Beratungstermine können bereits jetzt vorgemerkt werden, die konkrete Terminplanung beginnt ab Januar 2026.
Die BalkonScouts informieren praxisnah und unabhängig rund um das Thema Steckersolargeräte. In etwa 60-minütigen Beratungsgesprächen unterstützen Bürgerinnen und Bürger
- bei der Einschätzung der Eignung von Balkon oder Außenbereich,
- bei der Auswahl einer passenden Balkonsolaranlage und der geeigneten Technik,
- mit praktischen Tipps zur sicheren Montage und Inbetriebnahme sowie
- mit Hinweisen zur Nutzung des erzeugten Stroms und mit Informationen zur Ertragsmessung
Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Mieterinnen und Mieter. Hintergrund ist, dass steigende Energiepreise viele Haushalte stark belasten. Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 16. September 2025 haben Menschen aus Mieterhaushalten häufiger Zahlungsrückstände als Eigentümerhaushalte, rund ein Drittel der Bevölkerung verfügt über keine finanziellen Rücklagen für unerwartete Ausgaben, und die Preise für Haushaltsenergie bleiben trotz aktueller Rückgänge auf hohem Niveau (abrufbar unter https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/09/PD25_N050_61_63.html)
Stecker-Solargeräte für den Balkon können hier eine wirksame Entlastung bieten: Sie ermöglichen es Mieterinnen und Mietern selbst Strom zu erzeugen und Kosten zu senken. Die Anschaffung amortisiert sich häufig bereits nach wenigen Jahren.
Anmeldungen zur nachbarschaftlichen BalkonScout-Beratung sind ab sofort möglich:
https://www.fesa.de/projekte/klimaschutzkampagnen/balkonscout/
Das Projekt BalkonScout Freiburg wird von der Georg Salvamoser Stiftung, der Sparkasse Freiburg sowie der Freiburger Bürgerstiftung unterstützt. Darüber hinaus wurde das Projekt mit dem FAIR ways Preis des SC Freiburg ausgezeichnet. | | | | | |
| Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg | | | | | Das Frelo-Netz wächst 2026 deutlich | Ab Januar gibt es für Freiburg Frelos der neusten Generation, E-Frelos und neue Lasten-Frelos. Ab März machen viele Landkreisgemeinden beim Fahrradvermietsystem mit.
Startschuss für eine neue Phase regionaler Mobilität. Im neuen Jahr gibt es einen Neustart des beliebten Fahrradvermietsystems Frelo: Es wächst weiter über die Stadt Freiburg hinaus in die Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald. Insgesamt wird es ab März 162 Frelo-Stationen geben, davon 100 in Freiburg, 40 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 22 im Landkreis Emmendingen. 18 Kommunen im Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) sowie der Gewerbepark Breisgau bieten dann zusätzlich Frelo-Stationen an. Der Vorsitzende des RVF-Aufsichtsrats Martin Horn und die Landräte Dr. Christian Ante (Breisgau-Hochschwarzwald) und Hanno Hurth (Emmendingen) präsentierten das regional vernetzte Mobilitätsangebot.
Wie Frelo funktioniert und weitere Infos? (klicke unten auf "mehr"!)
Von einer „echten Erfolgsgeschichte“ sprach Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg: „Jetzt schreiben wir gemeinsam ein neues Kapitel. In Freiburg werden wir ab Januar neue Fahrräder, Lastenräder und erstmals auch E-Räder anbieten. Im Frühjahr wird Frelo dann weiter in die Region wachsen. Das ist ein wichtiger Schritt und ein starkes Signal für die gute Zusammenarbeit in unserem Verkehrsverbund RVF. So bringen wir die Region noch näher zusammen.“
Horn, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des RVF ist, warb bei weiteren Gemeinden für eine Teilnahme am beliebten Fahrradvermietsystem. „Ich bin optimistisch: Frelo wird auch in weiteren Gemeinden überzeugen. Wir freuen uns, wenn noch mehr Orte dazukommen – denn nachhaltige Mobilität darf nicht an der Stadtgrenze aufhören.“
In Freiburg selbst erreicht Frelo seit seiner Einführung 2019 jährlich Ausleihrekorde. „Wir sind sehr glücklich, dass die Freiburgerinnen und Freiburger Frelo so gut annehmen und in ihrem Alltag nutzen. Wir hatten 2024 mehr Frelo-Ausleihen als das Fahrradvermietsystem in München, obwohl dort fünf Mal so viele Räder stehen und sechs Mal so viele Bürgerinnen und Bürger leben“, erklärte Freiburgs Mobilitätsbürgermeister Martin Haag. „Jede Ausleihe hilft uns, unsere wichtigen Klimaziele zu erreichen“, sagte Haag weiter.
Gemeinden finanzieren moderne Mobilitätsform
Nach dem Erfolg in Freiburg haben sich weitere Kommunen für Frelo entschieden. In manchen Gemeinden und Städten in der Region zunächst in Form von Pilotstationen. Nach positiver Resonanz werden diese in den nächsten Wochen zu regulären Stationen. Zusätzliche Standorte kommen hinzu. „Ich danke den Gemeinden, dass sie diesen innovativen Weg für die Mobilität von morgen mitgehen und die Frelo-Stationen finanzieren“, erklärte Dr. Christian Ante. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass Frelo für die sogenannte letzte Meile zum Bahnhof, zum Arbeitsplatz oder aber auch die Fahrt in den Nachbarort genutzt wird. Ante ist überzeugt: „Ich bin sicher, dass die Kommunen mit Frelo weiter an Attraktivität gewinnen. Wir sehen jetzt schon bei den Pilotstationen, dass Frelo auch für Unternehmen positiv ist und sie sich über dieses Mobilitätsangebot für ihre Mitarbeitenden freuen.“
Flexible Ergänzung zu Bus und Bahn
„Wir haben in den letzten Jahren viel investiert in den Ausbau des Regionalbus-Angebots. In jeder unserer Kommunen im Landkreis Emmendingen fahren die Busse seit diesem Jahr stündlich. Mit Frelo kommt nun ein weiteres Angebot für eine regionale klimafreundliche Mobilität hinzu. Die Leihräder sind eine willkommene Alternative zum Auto für Pendlerinnen und Pendler und für alle, die unsere schöne Region erkunden wollen“, sagte Hanno Hurth, Landrat des Landkreises Emmendingen. Der große Vorteil von Frelo sei die Flexibilität: „Mit Frelo kann man individuell planen, weil die Räder ganz unabhängig vom Fahrplan rund um die Uhr ausleihbar sind“, sagte Hurth weiter zu den Vorteilen von Frelo.
E-Frelos zuerst in Freiburg, dann in der Region
„Frelo leistet einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung einzelner Gemeinden“ führte Timm Anders, Geschäftsführer des RVF, aus. Gerade auch die E-Frelos mit einer Mindest-Reichweite von 60 Kilometern erlauben die Fahrt von Ort zu Ort. Insgesamt werden im Verbundgebiet des RVF fast 1.200 Räder ausleihbar sein, davon sind 206 E-Frelos. Bereits ab Januar sind E-Frelos in der Stadt Freiburg verfügbar, ab März dann auch an Stationen in der Region. Aufgrund der Neu-Ausschreibung wird es an allen Stationen im gesamten RVF auch neue Standard-Frelos geben.
Einheitliche Preise im gesamten RVF – Rabatte für viele
Im gesamten RVF-Gebiet wird es einheitliche Preise für Frelo geben. Die Standard-Frelos kosten weiterhin 1 Euro/30 Minuten, die E-Frelos 2 Euro/je 30 Minuten und die Lastenfrelos 2,50 Euro/30 Minuten. Alle, die ein RVF-Abo haben (Deutschland-Ticket oder Regiokarte) erhalten 1 Euro Rabatt auf jede Ausleihe. Damit sind die Standard-Frelos in den ersten 30 Minuten kostenlos für diese Zielgruppe. „Inzwischen beziehen rund 116.000 Menschen ihr Deutschland-Ticket über die VAG. Sie alle profitieren vom Rabatt“, sagte Magdalena Schneider, verantwortlich für das Mobilitätsmanagement von RVF und VAG. Auch Studierende der Albert-Ludwigs-Universität, der Hochschule für Musik Freiburg, der Pädagogischen Hochschule und der Hochschule Macromedia fahren die ersten 30 Minuten kostenlos mit den Standard-Frelos.
„Wir verstehen uns als Mobilitätsverbund und haben das Ziel, dass alle Menschen umweltfreundlich von Tür zu Tür kommen“, erklärt Timm Anders. „Mobilität ist heute viel mehr als Bus und Bahn – deshalb gehört die Integration von Sharing-Angeboten – allen voran Frelo– zu unserer Kernaufgabe“, so Anders weiter.
Infobox:
Was ist für Frelo-Nutzende ab 1. Januar wichtig
- Es gelten neue Preise für Frelo. Aber: Die Ausleihe von Standard-Frelos bleibt für den Großteil der Nutzenden kostenlos (siehe oben)
- Neu: Es werden E-Frelos bereitgestellt
- Bis Mitte Januar werden alle Fahrräder ausgetauscht und neue Frelo-Räder bereitgestellt.
- Nahtloser Übergang: Der Systemwechsel erfolgt ohne spürbare Einschränkungen für Nutzerinnen und Nutzer. Die Ausleihe läuft weiterhin über die App von Nextbike, eine Neu-Anmeldung ist nicht nötig.
- Neue Stationstypen: Künftig kann es unterschiedliche Stationstypen geben. In Freiburg werden bestehende und neue Stationen gemischt auftreten. Sie können sich optisch leicht unterscheiden, gehören jedoch klar erkennbar alle zum Frelo-System.
- Alle Stationen sind in der RVF-, VAG- und Nextbike-App mit der Anzahl der zur Verfügung stehenden Räder abrufbar.
- Stationsverlegungen: Einige Stationen in Freiburg werden neu positioniert: Die Station Lörracher Straße wird nach Waldsee verlegt und künftig „Kirner-Straße“ heißen – so wird die bisherige Lücke im Stadtteil Waldsee geschlossen.
- Die wenigen vorhandenen Frelo-Terminals (10 Stück) werden außer Betrieb genommen.
zum Bild oben:
Vor dem Start von Frelo 2.0 stellten Oberbürgermeister und RVF-Aufsichtsratsvorsitzender Martin Horn, die Landräte Dr. Christian Ante (Breisgau-Hochschwarzwald) und Hanno Hurth (Emmendingen) sowie die RVF-Geschäftsführung und weitere Bürgermeister der teilnehmenden Frelo-Gemeinden die Neuerungen vor. Und natürlich die neuen Frelos.
Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg | | Mehr | | | |
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