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Ă–ko plus
| | | | | Mehr Platz fĂĽr den Radverkehr: Radvorrangroute FR1 wird breiter | Arbeiten zwischen SandfangbrĂĽcke und Dreisam beginnen am Montag, 23. Februar
Die Radvorrangroute FR1 ist einer der am stärksten frequentierten Radwege der Stadt und die wichtigste Route aus dem Dreisamtal und dem Freiburger Osten in die Kernstadt. Rund 5.000 Radfahrende fahren hier durchschnittlich jeden Tag, an schönen Sommertagen deutlich mehr. Der Anteil an Lastenrädern und Pedelecs wächst auch hier und es wird häufiger überholt. Nun baut die Stadt den Weg aus, damit er sicher und attraktiv bleibt. Zwischen der Sandfangbrücke und dem Dreisamstadion ist das mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich. Die Arbeiten beginnen am Montag, 23. Februar, und sind – wenn das Wetter mitspielt – am Freitag, 13. März, abgeschlossen. Während der Bauzeit gibt es für den Radverkehr eine Umleitung über die Kartäuserstraße und die Schwarzwaldstraße.
In Zukunft ist der Radweg dann auf einer Strecke von rund 950 Meter 4,2 Meter breit – statt wie bisher 3 Meter. Neu dazu kommt außerdem eine weiße Randmarkierung und eine unterbrochene Mittellinie, um den Weg noch sicherer zu machen. Aber auch den Bäumen wird Gutes getan: Mit den Bauarbeiten wird in der Nähe der Bäume ein Baumsubstrat eingebaut. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Wurzeln in Zukunft durch den Radweg nach oben drücken, da die Bäume Feuchtigkeit, Luft und Nährstoffe in tieferen Schichten finden.
Die Verbreiterung kostet rund 220.000 Euro. Das Garten- und Tiefbauamt bittet um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Beeinträchtigungen. | | | | | |
| | | | | | Neues Taubenhaus an der Blauen BrĂĽcke eingeweiht | Freiburg baut modernes Stadttauben-Management weiter aus
Taubenschlag bringt mehr Tierwohl und mehr Stadtsauberkeit
An der Blauen Brücke ist das neue „Taubenquartier“ offiziell eingeweiht. Damit stärken die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) und die Freiburger Stadtverwaltung ihr tierschutzorientiertes Stadttauben-Management und sorgen für mehr Sauberkeit und Lebensqualität im öffentlichen Raum. Gemeinsam mit engagierten Privatpersonen sowie der Initiative „Respektiere Tauben“ verfolgt die Stadt Freiburg damit konsequent einen Ansatz, der auf tiergerechte Betreuung und Populationskontrolle statt auf Vergrämung setzt. Davon profitieren Mensch, Tier und die Stadt.
Stadttauben sind keine Wildtiere, sondern Nachfahren domestizierter Haustauben. Ihr ausgeprägtes Brutverhalten ist menschengemacht und führt in Städten häufig zu Konflikten, sowohl durch Verschmutzungen als auch durch schlechte Lebensbedingungen der Tiere. Taubenhäuser bieten hierfür eine nachhaltige Lösung: Die Tiere erhalten dort Futter, Wasser und geschützte Brutplätze. Zudem werden Eier tierschutzgerecht durch Attrappen ersetzt, wodurch sich die Population wirksam regulieren lässt, ohne den Tieren zu schaden. Gleichzeitig werden öffentliche Plätze, Fassaden und Balkone spürbar entlastet.
Dritter Taubenhaus-Standort in zentraler Lage
Nach den erfolgreichen Standorten in der Bugginger Straße und in der Schwabentorgarage ist das Taubenquartier an der Blauen Brücke bereits der dritte Taubenschlag im Rahmen des Freiburger Stadttauben-Managements. Der Standort wurde gezielt gewählt, da eine bislang von Tauben genutzte Öffnung in der Konstruktion der Stadtbahnbrücke geschlossen werden musste. Um zu verhindern, dass die Tiere unkontrolliert auf Balkone und Fassaden im Stadtteil Stühlinger ausweichen, wurde hier ein alternativer Nist- und Aufenthaltsort geschaffen. Zusätzlich werden durch den neuen
Container weitere, bislang im Stadtteil Stühlinger lebende Tiere erreicht. Der Container wurde innerhalb von drei Wochen geplant, umgebaut und im September 2025 aufgestellt. Aktuell befinden sich dort rund 90 Tauben, perspektivisch können dort etwa 250 bis 300 Tiere untergebracht werden. Die Betreuung übernehmen zwei Teilzeitkräfte der ASF. Die Tauben vom Konzerthaus werden aktuell angefüttert und sollen später ebenfalls im Taubencontainer untergebracht werden.
Erfolgreiches Modell mit Perspektive
Oberbürgermeister Martin Horn: „Mehr Tierwohl und mehr Stadtsauberkeit – das neue Taubenhaus stellt eine echte Win-Win-Situation dar. Das Konzept hat sich an den anderen Standorten in der Stadt bewährt und wir werden es weiter ausbauen. Nächster Schritt soll ein Taubenschlag im Dachgeschoss des Historischen Kaufhauses sein. Damit würden der Münsterplatz und die gesamte Innenstadt deutlich entlastet. Mit dem Stadttauben-Management beschreiten wir einen nachhaltigen Weg, der Probleme nicht verdrängt, sondern dauerhaft entschärft, und damit ganz konkret die Lebensqualität in unseren Stadtteilen verbessert.“
Die bisherigen Erfahrungen in Freiburg bestätigen den eingeschlagenen Weg. In der Schwabentorgarage leben inzwischen rund 350 Tauben, während angrenzende Stadtgebiete wie die Oberwiehre weitgehend taubenfrei sind. Anwohnende berichten von deutlich weniger Verschmutzungen, Eigentümerinnen und Eigentümer von spürbaren Verbesserungen im Umfeld.
Da der Erfolg der Taubenhäuser auf einer engen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Freiburg, der ASF sowie engagierten privaten Unterstützern beruht, sagt Geschäftsführer Michael Broglin: „Für die ASF ist das Stadttauben-Management ein fester Bestandteil moderner kommunaler Daseinsvorsorge. Die Planung für die neue Taubenpension überschnitt sich mit den Plänen einer Initiative aus dem Stühlinger, dort ein Taubenhaus zu errichten. Dieser Wunsch konnte nun mit dem jetzigen Standort realisiert werden. Gleichzeitig eröffnet die Unterhaltung der Taubenhäuser neue sozialpolitische Perspektiven: So wird die Betreuung teilweise von ehemaligen langzeitarbeitslosen Menschen übernommen, die dadurch eine verlässliche, sinnstiftende Tätigkeit erhalten, ein Ansatz, der ökologische Verantwortung und gemeinwohlorientiertes Engagement miteinander verbindet.“
Ein wesentlicher Baustein für die Umsetzung war auch die Unterstützung des Freiburger Unternehmers Peter Unmüßig, welcher der Stadt das Grundstück kostenfrei zur Verfügung stellt: „Mir war es wichtig, eine praktikable Lösung zu ermöglichen, die dem Stadtteil zugutekommt und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren gewährleistet“, so Unmüßig. „Dass daraus nun ein dauerhaftes kommunales Projekt entstanden ist, freut mich sehr.“
Aus fachlicher Sicht ergänzt Zinaida Nabulsi von der Initiative „Respektiere Tauben“: „Taubenhäuser sind eine bewährte tierschutzgerechte Lösung. Sie bieten den Gefiederten einen festen, sicheren Ort und ermöglichen eine humane Populationskontrolle.“ Seit dem Jahr 2021/22, so Nabulsi, seien in den nun drei Taubenschlägen mehr als 8000 Eier zur Populationskontrolle gegen Plastik-Eier ausgetauscht worden. „Entscheidend ist die kontinuierliche Betreuung – dann bleiben die Tauben dauerhaft im Schlag, und die Situation im öffentlichen Raum entspannt sich spürbar“, so Nabulsi weiter.
Die Tauben werden schrittweise an den neuen Standort gewöhnt. Durch gezieltes Anfüttern kehren sie nach dem „Umzug“ und einer Eingewöhnungsphase selbstständig in das Taubenhaus zurück, wo sie dauerhaft verbleiben. Erfahrungsgemäß halten sich die Tiere zu 80 bis 90 Prozent der Zeit in den Schlägen auf. Zusätzlich trägt das spezielle Futter dazu bei, die Verschmutzung im öffentlichen Raum weiter zu reduzieren.
Nächster Schritt der Bemühungen von ASF und Stadtverwaltung ist der Aufbau eines zusätzlichen Taubenschlags im Dachgeschoss des Historischen Kaufhauses. Aufgrund der Erfolge des Stadttauben-Managements signalisieren bereits Objekteigentümer anderer Stadtteile, etwa im Rieselfeld und in Zähringen, Interesse an der Errichtung weiterer Taubenschläge. | | | | | |
| | | | | | Beginn der Vogelschutzzeit im März | Grundstückseigentümer*innen sollten jetzt ihre Pflanzen zurückschneiden
RĂĽckschnitt ist Pflicht und Gehwege mĂĽssen frei bleiben
Wenn üppiges Geäst Gehwege einengt oder Pflanzen Verkehrsschilder verdecken, kann das gefährlich werden. Deshalb ist es wichtig, dass Grundstückseigentümer*innen ihre Pflanzen zurückschneiden. Das ist auch gesetzlich vorgeschrieben.
Da der Frühling naht, sollten Grundstückseigentümer*innen jetzt zu Gartenschere und Heckenschneider greifen. Nur im Februar sind notwendige Rückschnitte noch uneingeschränkt erlaubt, denn im März beginnt die Vogelschutzzeit. Formschnitte sind dann noch möglich, aber Hecken und andere Gehölze dürfen bis Ende September nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden.
Dieses Verbot gilt jedoch nicht, wenn der Rückschnitt nötig ist, um den Verkehrsraum freizuhalten. Das baden-württembergische Straßengesetz schreibt vor, dass Anpflanzungen die Verkehrssicherheit nicht gefährden dürfen. Der Luftraum über Fahrbahnen muss bis 4,50 Meter und jener über Geh- und Radwegen bis 2,50 Meter freigehalten werden. Auch dürfen Büsche und Bäume dürfen nicht in den Straßenraum ragen.
Falls sich in den Hecken oder Bäumen aber Nester mit Eiern oder Jungvögel befinden, gilt: Schere oder Säge beiseitelegen und das weitere Vorgehen mit der unteren Naturschutzbehörde abstimmen (0761/ 201 – 6125, -6126, -6127, - 6157).
Wenn Grundstückseigentümer*innen oder deren Beauftragte ihrer Pflicht nicht nachkommen, kann das Konsequenzen haben. Sie sind haftbar, wenn beispielsweise jemand durch herabfallende Äste zu Schaden kommt. | | | | | |
| | | | | | Artenvielfalt in Freiburg | Grüne Infrastruktur zur Förderung der biologischen Vielfalt
Neuer Biotopverbundplan Freiburg-Schwarzwald ist fertig:
Aussichtsreiche Perspektive fĂĽr die Tier- und Pflanzenwelt im Freiburger Osten
Durch die massiven Eingriffe des Menschen in die Landschaft ist die Biodiversität seit Jahrzehnten rückläufig; in den nächsten Jahren sind rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht. Oder anders ausgedrückt: Jede achte Art weltweit – mehr als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Das geht auch an Freiburg nicht spurlos vorbei. Um diesen dramatischen Abwärtstrend lokal etwas entgegenzusetzen, hat die Stadt 2019 den „Aktionsplan Biodiversität“ beschlossen. Ein zentraler Baustein ist der jetzt fertiggestellte Biotopverbundplan Freiburg-Schwarzwald, der am Montag im Ausschuss für Klima- und Umweltschutz vorgestellt und beraten wurde.
Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit betont: „Das weltweite Artensterben wird die Zukunft unserer Region verändern – daher müssen wir handeln. Artenvielfalt braucht Konzepte, Raum und dauerhafte Pflege. Mit dem Biotopverbundplan Freiburg-Schwarzwald schaffen wir nun auch eine Perspektive für die Tier- und Pflanzenwelt der Schwarzwaldhänge und -täler im Osten unserer Stadt.“
Straßen, Wohngebiete und intensiv genutzte Felder trennen oft die Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Deshalb ist es wichtig, solche Wanderhindernisse zu überwinden und zusammenhängende Biotopverbünde zu schaffen. Ziel ist es, ökologisch hochwertige Lebensräume zu erhalten und neu zu entwickeln. So können sich verschiedene Tierarten – beispielsweise Amphibien, Reptilien, Heuschrecken und Schmetterlinge – sowie Pflanzen in menschengenutzten Kulturlandschaften ausbreiten und vermehren.
Das Potenzial im Freiburger Schwarzwald ist groß: Viele extensiv genutzte Wiesen und Weiden sind (noch) artenreich. Aktuell machen ökologisch wertvolle Lebensräume hier rund 23 Prozent der Offenlandfläche aus (etwa 142 von 618 Hektar) – allerdings sind diese Grünlandlebensräume zunehmend bedroht. Durch die Umsetzung aller im neuen Biotopverbundplan vorgeschlagenen Maßnahmen könnte ihr Anteil auf rund 41 Prozent steigen (256 Hektar). Das gäbe vielen regionalen Tier- und Pflanzenarten eine langfristige Perspektive.
Dafür ist die Stadt allerdings auf Unterstützung angewiesen, um nicht nur auf städtischen sondern auch auf privaten Flächen Maßnahmen umzusetzen. Die Ziele können besser gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Betrieben und Flächeneigentümer*innen vor Ort erreicht werden. Das Umweltschutzamt berät fachlich und unterstützt die freiwillige Umsetzung von Maßnahmen mit umfangreichen Fördermitteln des Landes – beispielsweise die extensive Beweidung, die Sanierung und die Neuanlage von naturnahen Gewässern oder Blühflächen auf Äckern. Auch Ausgleichs- oder Ökokontomaßnahmen sind im Einzelfall förderfähig. Für weitere Informationen kann das Umweltschutzamt unter umweltschutzamt@freiburg.de kontaktiert werden.
Darüber hinaus unterstützt die Stadt mit dem Förderprogramm „Artenschutz in der Stadt“ alle Bürger*innen, Institutionen und Unternehmen bei biodiversitätsfördernden Maßnahmen in privaten Gärten, Vorgärten, Höfen, auf Grundflächen oder an Gebäuden. Um Vögeln, Insekten und anderen Tieren Nahrungs- und Nistmöglichkeiten sowie Rückzugsräume zu bieten, braucht es nicht viel Platz. So können kleinräumige Biotope wie Trockensteinmauern oder zugewachsene Weidenflächen entstehen. Außerdem gibt es im Rahmen des Aktionsplans Biodiversität noch Fachberatungen und Informationen für Interessierte. Mehr Informationen gibt es unter www.freiburg.de/artenschutz.
RĂĽckblick: Biotopverbundplan Tuniberg
Bereits 2024 hat das Umweltschutzamt den Biotopverbundplan Tuniberg fertiggestellt und vorgestellt. Gemeinsam mit dem Plan FreiburgSchwarzwald ist jetzt sowohl der Osten mit der Vorbergzone, den Schwarzwaldhängen und -tälern als auch der Westen mit dem Tuniberg und der Mooswaldniederung abgedeckt. Die Planungen für den neuen Biotopverbund Freiburg-Mitte laufen bereits – dann steht einem flächendeckenden Biotopverbund Freiburg nichts mehr im Weg. Das ist ein wichtiger Meilenstein, um die Biodiversität in der Region und darüber hinaus zu fördern.
Im Landesnaturschutzgesetz hat sich das Land Baden-Württemberg zum Ziel gesetzt, landesweit bis zum Jahr 2030 ein Netz räumlich und funktional verbundener Biotope zu schaffen, das 15 Prozent der Offenlandfläche umfasst. Nur so kann die Wanderung von Tier- und Pflanzenarten sichergestellt und der Austausch gefährdeter Populationen auch in Zukunft gewährleistet werden. Dazu sollen die Biotopverbundpläne beitragen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Gemeinsam für eine saubere Stadt: Müllsammelaktion | Gruppen können sich jetzt für „Freiburg putzt sich raus“ anmelden
Wenn viele Hände anpacken, wird Freiburg ein Stück sauberer: Am Samstag, 14. März, lädt das Garten- und Tiefbauamt im Rahmen von „Freiburg packt an“ wieder zur stadtweiten Müllsammelaktion „Freiburg putzt sich raus“ ein. Jedes Jahr beteiligen sich daran rund 1500 bis 2000 Menschen.
Die Aktion läuft in Kooperation mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ASF sowie den Bürgervereinen, Ortsverwaltungen, Schulen und unterschiedlichen Gruppierungen. Diese organisieren die Putzaktionen vor Ort. Auch einzelne Freiwillige können sich in den bestehenden Gruppen engagieren. Wer motiviert ist, kann nicht nur am Aktionstag, sondern auch unter der Woche mit anpacken.
Das „Freiburg packt an“-Team stattet die fleißigen Helfer*innen mit Handschuhen, Zangen und Säcken aus. Die Mitarbeiter der ASF holen den gesammelten Abfall ab.
Gruppen können sich bis Montag, 23. Februar mit einer Mail an fpa@freiburg.de anmelden. | | | | | |
| | | | | | Mundenhof freut sich auf freiwillige Helferinnen und Helfer | Mitmach-Aktion Weidenschneiden am Samstag, 14. Februar
Am Samstag, 14. Februar, ab 14 Uhr lädt der Mundenhof zur jährlichen Mitmach-Aktion Weidenschneiden ein. Dabei hofft der Mundenhof, viele freiwillige Helferinnen und Helfer begrüßen zu können. Treffpunkt ist beim Kiosk am Haupteingang. Wer mitmachen will, sollte sich bei Angelika Fischhaber (Tel. 0761/8978 6962) anmelden, Rosen- oder Astscheren und ein Vesper mitbringen. Gegen eine Spende können die Weidenruten mit nach Hause genommen werden.
Kopfweiden haben früher ganze Landschaften geprägt. Ihre Weidenruten kamen vielfältig zum Einsatz: als Flechtmaterial für Körbe und Möbel, als Baumaterial in Fachwerkwänden, als Bindematerial im Weinberg. Heute ersetzt billige Import-Plastik den Naturstoff, deswegen verschwinden die bizarren Gestalten zunehmend aus unserer Landschaft.
Auf dem Mundenhof gibt es sie noch – die Kopfweiden. Aber sie müssen regelmäßig gepflegt werden. Unter Anleitung der Flechtspezialistin Angelika Fischhaber werden die Kopfweiden wieder in Form gestutzt.
Bei ganz schlechtem Wetter wird die Mitmach-Aktion Weidenschneiden auf Samstag, 21. Februar, verschoben. | | | | | |
| Junger Kudu © Zoo Basel | | | | | Kleine-Kudu-Herde wächst weiter | Am 16. Januar 2026 verzeichnete der Zoo Basel eine Geburt im Antilopenhaus: Bei den Kleinen Kudus (Tragelaphus imberbis) kam ein Weibchen zur Welt. Das Jungtier heisst Xolani. Bereits seit 1956 züchtet der Zolli diese potenziell gefährdete Art. Besucher:innen müssen sich noch etwas gedulden, bis sie das Jungtier sehen können. Um den Tieren Ruhe zu gönnen, bleibt das Antilopenhaus in den kommenden Tagen zeitweise geschlossen.
In den vergangenen Tagen blieb das Antilopenhaus des Zoo Basel zeitweise geschlossen. Dafür gibt es einen erfreulichen Grund: Bei den Kleinen Kudus (Tragelaphus imberbis) kam am 16. Januar 2026 ein Jungtier zur Welt. Das Weibchen wog bei der Geburt 5,3 Kilogramm und trägt den Namen Xolani, was so viel wie «die Friedliche» bedeutet. Um Muttertier, Nachwuchs und Herde nicht zu stören, bleibt das Antilopenhaus auch weiterhin – vor allem in den Morgenstunden – geschlossen.
Usiku erstmals Vater
Kleine Kudus, sowohl Männchen als auch Weibchen, erreichen durchschnittlich im Alter von eineinhalb Jahren die Geschlechtsreife. Damit ist auch der im Dezember 2023 im Zoo Basel geborene Kudu-Bock Usiku (2) fortpflanzungsfähig und wurde nun erstmals Vater. Kudu-Böcke übernehmen in der Regel keine aktive Rolle bei der Aufzucht der Jungtiere. Die Mutter des Jungtiers ist Kudu-Kuh Berenika (5). Für sie ist es das vierte Jungtier.
Geduld gefragt
Noch liegt Xolani häufig im Stroh und schläft viel. Kleine Kudus gehören zu den sogenannten «Abliegern», was bedeutet, dass Jungtiere sich nach der Geburt an einem geschützten Ort verstecken, während die Mutter sie nur alle paar Stunden zum Säugen und zur Pflege aufsucht. Dieses Verhalten erklärt, weshalb Besucher:innen sich noch etwas gedulden müssen, bis sie Xolani zu Gesicht bekommen. Gleichzeitig sind in den kommenden Wochen weitere Jungtiere möglich.
Bitte leise sein
Im Antilopenhaus erinnern zwei Hinweisschilder die Besucher:innen daran, leise zu sein und die Absperrungen nicht zu überschreiten. Als Fluchttiere sind Kleine Kudus sehr schreckhaft und reagieren stark auf ungewohnte Geräusche oder Bewegungen. Der Zoo Basel bittet alle Besucher:innen, sich im Antilopenhaus rücksichtsvoll zu verhalten.
Zucht seit 1956
Die Bestände der Kleinen Kudus sind durch Wilderei, Lebensraumverlust und Jagd bedroht. Der Zoo Basel züchtet die auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als potenziell gefährdet (near threatened) geführten Kleinen Kudus seit 1956, also seit über 70 Jahren. Er ist zudem für das europäische Zuchtbuch sowie das EAZA-Ex-situ-Programm (EEP) dieser Art zuständig. | | | | | |
| | | | | | Zertifiziertes Energiemanagement: RBG und FKB erfüllen ISO 50001 | * Energieeinsatz in Bäderbetrieb und Therme wird systematisch gesteuert
* Technische Anlagen, Abläufe und Verbrauchsdaten gezielt optimiert
* Kontinuierliche Verbesserungen im Betrieb extern bestätigt
Die Regio Bäder GmbH (RBG) und die Freiburger Kommunalbauten GmbH (FKB) wurden erstmals nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert. Diese Norm ist der internationale Standard für ein Energiemanagementsystem und gibt vor, wie Organisationen ihren Energieverbrauch transparent erfassen und fortlaufend verbessern können- auf Basis klarer Prozesse und regelmäßiger Audits. Damit ist jetzt offiziell bestätigt, dass beide Gesellschaften ihren Energieeinsatz systematisch steuern und verbessern - und zwar dort, wo der Energieeinsatz in der kommunalen Infrastruktur besonders hoch ist.
Große Wasserflächen, Lüftungsanlagen, Pumpentechnik und Badewasseraufbereitung gehören im Bäderbetrieb zum Alltag. Ein energieeffizienter Einsatz ist hier besonders anspruchsvoll. Für beide Gesellschaften gelten klare Ziele: Die Keidel Therme und die fünf von der RBG betriebenen Hallenbäder arbeiten mit vorgegebenen Reduktionszielen. Die fortlaufenden Verbesserungen werden jedes Jahr überprüft und bilden die Grundlage für einen langfristig energieeffizienteren Betrieb.
"Mit der ISO-50001-Zertifizierung haben wir ein System etabliert, das technische Anlagen, Verbrauchsdaten und Arbeitsabläufe eng miteinander verzahnt", sagt Dr. Magdalena Szablewska, Geschäftsführerin der RBG und der FKB. "Wir sehen heute sehr genau, welche Stellschrauben welchen Einfluss haben und wo wir gezielt besser werden können. Das ist ein wichtiger Schritt für einen verantwortungsbewussten und zukunftsfähigen Betrieb unserer Anlagen."
Die Zertifizierungsstelle hob im Audit drei Aspekte besonders hervor:
1. den ausgeprägten und gut dokumentierten Aufbau des Energiemanagementsystems,
2. die Ordnung und Sauberkeit in den technischen Betriebsräumen,
3. die energieeffiziente Auslegung und Beschaffung technischer Anlagen, etwa bei der Pumpentechnik und der neuen Bädertechnik im Westbad.
Für die Regio Bäder GmbH schafft die Zertifizierung die Grundlage für einheitliche und nachvollziehbare Standards in allen Hallenbädern. Auch die Keidel Therme der FKB setzt das Energiemanagementsystem vollständig um und berücksichtigt dabei die besonderen Anforderungen des Thermal- und Saunabetriebs. "Gerade Einrichtungen mit hohen Energiebedarfen brauchen klare Strukturen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen", sagt Dr. Matthias Müller, Geschäftsführer der RBG und der FKB. "Mit dem Energiemanagementsystem schaffen wir Transparenz, stärken die Qualität im Betrieb und kommen unserer Aufgabe nach, die Bäder energieeffizient zu betreiben - für die Stadt und die Freiburgerinnen und Freiburger." | | | | | |
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