Prolixletter
Dienstag, 9. Juni 2026
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Freiburg: Hochspannungsleitungen werden umverlegt
Sperrung der Radvorrangroute FR1

Für den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen der DB Energie und der Netze BW zwischen dem Rieselfeld und Lehen umverlegt. Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils. Sie werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die künftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo-Allee sowie der B31a verläuft.

Die Leitungsverlegung beginnt am Montag, 2. März. Für die Arbeiten muss der FR1 westlich der Breisgauer Straße auf einem Abschnitt von rund 700 Metern „am Silberhof“ von Montag, 2. März, bis Donnerstag, 12. März, gesperrt werden. Eine Umleitung für den Radverkehr ist ausgeschildert.
 
 

 
Die größte Heizungswende-Tour Deutschlands kommt nach Freiburg
Bundesweiter „Wärmepumpen-Infotag“ am Donnerstag, 12. März, im Paulussaal

Wie heizen wir zukünftig unsere Häuser? Die Wärmepumpe ist dafür neben der Fernwärme ein zentrales Puzzlestück. Wie der Umstieg von fossilen Heizungen zur Wärmepumpe gelingen kann, zeigt die Stadt beim Wärmepumpen-Infotag am Donnerstag, 12. März, im Paulussaal (Dreisamstraße 3). Die Veranstaltung startet um 16 Uhr mit verschiedenen Informationsständen und Beratungsangeboten. Um 18 Uhr eröffnet Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit das Bühnenprogramm mit einem kurzen Einblick in den kommunalen Wärmeplan.

Der Wärmepumpen-Infotag tourt durch ganz Deutschland und fand bereits in acht Kommunen großen Anklang. Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit freut sich: „Wir haben uns bei der kommunalen Wärmewende frühzeitig auf den Weg gemacht. Freiburg ist mit dem 2021 verabschiedeten Masterplan Wärme deutschlandweite Vorreiterin. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass die Heizungswende-Tour einen Stopp in Freiburg einlegt. “

Von der ersten Orientierung bis zur konkreten Umsetzung – nach der Veranstaltung sollten die Teilnehmer*innen deutlich mehr Klarheit haben, wie es für sie weitergehen kann. Das Programm deckt alle wichtigen Aspekte des Heizungstausches ab und bietet neben Informationen auch den direkten Kontakt zu Handwerksbetrieben. Es richtet sich vornehmlich an Besitzer*innen von Ein- und Zweifamilienhäusern.

Zur Unterstützung holt sich das Umweltschutzamt zwei Fachleute auf die Bühne: Ab 18 Uhr informieren „Energiesparkommissar“ Carsten Herbert, bekannter YouTuber und Spiegel-Bestsellerautor, und Anja Floetenmeyer-Woltmann, Wärmepumpen-Beirätin der EU-Kommission, in Vorträgen über den Heizungstausch.

Carsten Herbert zeigt mit einer praktischen Anleitung auf, woran Hausbesitzende erkennen, welchen Energiebedarf das eigene Haus hat, wie man Heizkosten spart und wie man das richtige System wählt. Sein Credo: „Es gibt für jedes Haus eine passende Wärmepumpe!“

Anja Floetenmeyer-Woltmann informiert über gesetzliche Vorgaben, den wirtschaftlich besten Zeitpunkt und wie man ein solches Projekt angeht. Besucher*innen erhalten konkrete Tipps zu Kosten, Finanzierung und Fördermöglichkeiten.

Ab 16 Uhr stehen lokale Heizungsinstallateure, Vertreter*innen von Herstellern sowie Fachleute der Freiburger Innung Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik an zwölf Informationsständen für individuelle Beratungen und Projektgespräche zur Verfügung. Auch Energieberater der Energieagentur Regio Freiburg sowie Berater für Wärmelösungen der Badenova Energie GmbH werden vor Ort sein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.waermepumpen-infotag.de ist nötig.
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Die Waldhaus-Termine im März
Spazieren, schnitzen, schauen

Sonntag, 1. März, 14 bis 15.30 Uhr | ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Bäume und Sträucher im Winterzustand
Auf einem gemütlichen Spaziergang mit Albrecht Franke, Forstdirektor a.D., erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über Bäume und Sträucher im Winterzustand. Anhand von Knospen, Rinde, Gestalt und Früchten bestimmen wir gemeinsam einheimische Gehölze in der Umgebung des Waldhauses. Sofern vorhanden bitte Lupe und Fernglas mitbringen. Teilnahmebeitrag: 6 Euro (bitte im Waldhaus-Café bezahlen)

Donnerstag, 5. März, 18 Uhr | ohne Anmeldung
Öffentliche Vernissage: Europäischer Naturfotograf des Jahres -
Prämierte Bilder aus dem Wettbewerb 2023 der GDT
Seit ihrer Gründung vor über 50 Jahren setzt sich die Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) für eine Naturfotografie ein, die sich zu Authentizität, Naturschutz und hoher künstlerischer Qualität bekennt. Zum zweiten Mal zeigt das Waldhaus eine Auswahl prämierter Fotos aus diesem renommierten Wettbewerb. Die Bilder dieser Ausstellung führen die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur, aber auch ihre Fragilität angesichts der weltweiten Biodiversitäts- und Klimakrise eindrucksvoll vor Augen. Eintritt frei, Spenden willkommen.

Mittwoch, 11. März, 17 bis 19 Uhr | ohne Anmeldung
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Auf dieser Tour rund um das Waldhaus erleben die Teilnehmenden den Wald kurz vor FrĂĽhlingsbeginn. Albrecht Franke, Forstdirektor a.D., vermittelt Wissenswertes ĂĽber nachhaltige Waldbewirtschaftung, ĂĽber das Management der Erholungsfunktion des Waldes und seine Bedeutung fĂĽr den Natur-, Arten- und Klimaschutz. Ab 12 Jahren, Teilnahme frei.

Sonntag, 15. März, 9 bis 11 Uhr | Anmeldeschluss: 10. März
Morgenexkursion Waldvögel
Bei einem Morgenspaziergang mit dem Biologen und Ornithologen Frank Hohlfeld erkunden die Teilnehmenden die Vogelwelt in der Umgebung des Waldhauses. In den reich strukturierten, abwechslungsreichen Waldbeständen kommen über 20 Vogelarten vor, die auf der Tour zu sehen und zu hören sein können. Bitte Fernglas mitbringen und warm und wetterfest kleiden. Ab 12 Jahren. Teilnahmebeitrag: 8 Euro. Dieser Kurs wird vom Förderverein Waldhaus bezuschusst.

Freitag, 20. März, 14 bis 17 Uhr | ohne Anmeldung
Zum Tag des Waldes: Familienaktionstag - Bäume pflanzen im Mooswald
Stürme, Dürre, Schädlinge – die Folgen der Klimaerwärmung bedrohen den Wald. Um ihn fit für die Zukunft zu machen, werden an diesem Familienaktionstag gemeinsam standortgerechte Baumarten im Freiburger Mooswald gepflanzt. Treffpunkt: Parkplatz Kleiner Opfinger See. Bitte mitbringen: Arbeitshandschuhe, feste Schuhe, Vesper, Spaten (nur wenn vorhanden). Die Regie haben Markus Müller, Leiter des Waldhauses und des Forstreviers Opfingen, und Jörg Hoeser, Forstwirt und Waldhaus-Mitarbeiter. Für Erwachsene mit Kindern ab 6 Jahren. Teilnahme frei. In Kooperation mit dem Abenteuerspielplatz Freiburg (Weingarten)

Samstag, 21. März, 10 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 9. März
Grünholzwerkstatt: Kochlöffel schnitzen
Regional, nachhaltig und komplett handgemacht. Nach der Erarbeitung von Löffelrohlingen mit der Axt setzen die Teilnehmenden grundlegende Schnitztechniken zur Ausarbeitung der Löffel ein. Wer neben einem Einstieg in die Philosophie des traditionellen Kunsthandwerkes die entschleunigende Wirkung des Schnitzens erfahren und selbst einen individuellen Kochlöffel fertigen möchte, ist in diesem Kurs richtig. Kursleiter Matthis Berthold wurde am Sätergläntan.Institut für Traditionelles Kunsthandwerk in Schweden ausgebildet. Teilnahmebeitrag: 90 Euro inkl. Material. Mindestalter 16 Jahre

Samstag, 28. März, 11 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 16. März
Grünholzwerkstatt: Rankhilfen und Staudenhalter für den Garten Die Teilnehmenden fertigen mit dem Ziehmesser am Schneidesel aus frischem Eichen- oder Kastanienholz schöne und langlebige Staudenhalter oder Rankhilfen für den Garten. Sie werden in entspannter Atmosphäre von Werkstattleiter und Schreinermeister Frank Janson fachlich angeleitet. Teilnahmebeitrag: 30 Euro inkl. Material; Kinder ab 12 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 10 Euro

Sonntag, 29. März | ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben: 14 Uhr Lumbricus terrestris - Der Regenwurm, 16 Uhr Canis lupus – Der Wolf
Ein altes Sprichwort lautet: Der liebe Gott weiß, wie man fruchtbare Erde macht und hat das Geheimnis den Regenwürmern anvertraut. Was der Lumbricus terrestris, König der Tiere, und sein Hofstaat alles anstellen, damit es überhaupt Leben auf dem Blauen Planeten gibt, erfährt das werte Publikum um 14 Uhr. Um 16 Uhr präsentiert das Fräulein das größte Raubtier aus der Familie der Hunde: Canis lupus, den Wolf. Die Vorführungen sind für neugierige Erwachsene und Kinder ab 10 (Regenwurm) bzw. 8 Jahren (Wolf). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com. Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union.

Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender, an info@waldhaus-freiburg.de oder unter Tel. 0761 / 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr).

Öffnungszeiten des Waldhauses von Februar bis Oktober: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit WaldhausCafé)
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Neuer Besucherrekord im Waldhaus Freiburg
Nach sehr erfolgreichem Jahr 2025 startet Waldhaus mit neuer Ausstellung und einer inklusiven Fachtagung ins Jahr 2026

Über 100 Veranstaltungen in diesem Jahr – alle bereits online im Veranstaltungskalender buchbar

Im März erscheint das neue Jahresprogrammheft in gedruckter Form

Jubel an der Wonnhalde: Das Waldhaus, Freiburgs Träger für Umweltbildung zu den Themen Wald und Nachhaltigkeit, meldet einen neuen Besucherrekord. Mehr als 49.000 Erwachsene, Kinder und Jugendliche haben im vergangenen Jahr das Waldhaus besucht. Das ist seit der Eröffnung des Waldhauses im Herbst 2008 ein Höchstwert, über den sich das Waldhaus-Team und die Leitung des Hauses sehr freuen.

Als Umweltbürgermeisterin und Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung Waldhaus ist auch Christine Buchheit erfreut: „Das Waldhaus beeindruckt auch mich immer wieder durch seine Vielfalt an Angeboten. Der hohe Zuspruch bei den Freiburgerinnen und Freiburgern jeden Alters spricht für sich. Ich freue mich, dass es dem Team gelingt, jedes Jahr neue Projekte und Angebote auf den Weg zu bringen und damit auch neue Zielgruppen zu erreichen. Das ist eine große Bestätigung für die engagierte Arbeit dieser wichtigen Bildungseinrichtung.“

Grundstein des Rekords waren drei sehr erfolgreiche Ausstellungen, die im Jahr 2025 fast 15.000 Besuchende anzogen – mehr als die Ausstellungen in den Vorjahren. So konnten die „Facettenreichen Insekten – Vielfalt, Gefährdung, Schutz“ bis in den Juni verlängert werden, zur Begeisterung sowohl von Familien als auch der Fachleute. Die bereits 2024 begonnene Kooperation mit der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule wurde mit der Foto-Ausstellung „Gesichter des Klimawandels“ fortgesetzt, die in vier Monaten Laufzeit rund 5000 Menschen anzog. Auch die erste Werkschau, „Handmade im Waldhaus – geschnitzt, geschnefelt, geflochten“, sprach die Freiburger*innen an. Zu sehen waren Gegenstände, Holz-Objekte und Bilder, wie sie in den Kursen des Waldhauses gefertigt werden können.

Zum Rekord beigetragen haben auch die vielfältigen Angebote für Schulklassen. Sowohl bei den Tagesprogrammen als auch bei den Wochenprojekten überstieg die hohe Nachfrage oft die Kapazitäten des Waldhauses. So konnten über 7500 Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen den Wald und die Natur aus erster Hand und mit allen Sinnen erleben. Im Vergleich zum Jahr 2024 ist das ein gutes Drittel mehr.

Die Angebote im offenen Jahresprogramm wurden von fast 6000 Menschen wahrgenommen. Zwei Drittel der Exkursionen, Spaziergänge, Kurse in der Grünholzwerkstatt oder Familienangebote, die eine Anmeldung erforderten, waren ausgebucht. Unter den Großveranstaltungen und Aktionstagen fanden die Frischpilzschau mit 650 und der Waldherbst mit 3500 Besuchenden besonders großen Anklang.

Seit 18 Jahren leisten alle Bildungsangebote des Waldhauses einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung (kurz BNE). Im November 2025 wurde das Waldhaus vom Umweltministerium Baden-Württemberg als BNE-Einrichtung zertifiziert und erhielt das offizielle Qualitätssiegel für sein Engagement.

Anfang März erscheint das gedruckte Programmheft 2026. Es ist dann im Waldhaus, in allen öffentlichen Einrichtungen der Stadt und an vielen weiteren Stellen erhältlich. Wieder bietet es über 100 Exkursionen, Spaziergänge, Vorträge, Workshops, Konzerte und Aktionstage. Auf vielfältige Weise laden die Angebote Menschen jeden Alters dazu ein, den Wald und die Natur zu erleben, mit den eigenen Händen Werkstücke zu erschaffen, neue Fähigkeiten zu entdecken und die eigene Selbstwirksamkeit zu erleben.

Viele Angebote finden unter freiem Himmel statt: Der Wald ist Lern-, Spiel- und Freizeitort, dient der Erholung, Inspiration und nicht zuletzt auch der Gesundheitsförderung. Seine wohltuende Wirkung kann insbesondere bei der neuen Reihe „Stress lass nach – Afterwork Waldbaden“ erfahren werden. Im September wird der Wald selbst zum Resonanzraum – künstlerisch, akustisch und inhaltlich –, wenn eine außergewöhnliche Musiktheater-Uraufführung stattfindet. In Kooperation mit dem Waldhaus präsentiert die Community Oper eine eigens komponierte „WaldOper“.

Dank guter Kooperationen und unterschiedlicher Förderungen ist mehr als ein Drittel der Veranstaltungen kostenfrei. Dazu zählen bewährte Highlights wie die Reihe „Wälder der Welt“, die am 19. April Kolumbien in den Mittelpunkt stellt, und der Waldherbst am 18. Oktober.

Am 12. und 13. März veranstaltet die Stiftung Waldhaus die Fachtagung „Gemeinsam für Vielfalt und Naturschutz - Inklusion in der Naturpädagogik“. Sie richtet sich an Multiplikator*innen aus Naturpädagogik, Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Lehrkräfte, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen sowie interessierte Personen aus Naturschutz und inklusiven Einrichtungen. Es ist die erste Fachtagung zu diesem Themenfeld in Deutschland. Dementsprechend ist sie mit über 100 Anmeldungen nicht nur ausgebucht, sondern weist bereits eine lange Warteliste auf.

Mit einem Foto von fliegenden Rebhühnern, den Vögeln des Jahres 2026, auf der Titelseite will das Jahresprogrammheft für die Schönheit der Flora und Fauna begeistern und gleichzeitig auf ihre Fragilität hinweisen. Dies gelingt auch den eindrucksvollen Fotos der nächsten Ausstellung. Vom 6. März bis 14. Oktober zeigt das Waldhaus wieder preisgekrönte Naturfotografien aus den renommierten Wettbewerben „Europäischer Naturfotograf des Jahres“ und „Fritz Pölking Preis“ der Gesellschaft für Naturfotografie. Dieses Mal ist eine Auswahl an Bildern aus dem Wettbewerb 2023 zu sehen. Die Schau richtet sich an Naturfans und Fotobegeisterte aller Altersklassen. Die öffentliche Vernissage findet am Donnerstag, 5. März, um 18 Uhr statt.

Das Jahresprogramm 2026 steht zum Download bereit unter www.waldhaus-freiburg.de/jahresprogramm-2026/. Anmeldungen für Veranstaltungen sind unter https://www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender/ möglich.

Öffnungszeiten: Das Waldhaus Freiburg ist von dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen (mit Waldhaus-Café) von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Kontakt unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/8964 7710. Weitere Informationen unter www.waldhaus-freiburg.de
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Freiburg: Arbeiten der Deutschen Bahn
Umleitung des Radschnellwegs FR2 fĂĽr zwei Tage

Die Deutsche Bahn erneuert die Eisenbahnüberführung über den Kronenmühlebach in Haslach und Weingarten. Dafür laufen kommende Woche Vorarbeiten. Unter anderem müssen Bäume entlang der Strecke zurückgeschnitten oder gefällt werden. Um die Sicherheit der Radfahrer*innen zu gewährleisten, ist der FR2 in der Nähe der „Badenweiler Straße“ am Montag, 23. Februar, und Dienstag, 24. Februar, gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Die Deutsche Bahn bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis für die notwendige Maßnahme und die damit verbundenen Einschränkungen.
 
 

 
Weniger Lärm durch geringere Geschwindigkeiten
Verwaltung beginnt mit der Umsetzung des Lärmaktionsplans
Einheitlichere Temporegeln in Freiburg

In Freiburg ist es an vielen Stellen zu laut. Da an diesen Straßenabschnitten Menschen wohnen, ist die Verwaltung rechtlich verpflichtet, etwas gegen den Lärm zu tun. Daher müssen Autos an den betroffenen Straßen in Zukunft langsamer fahren. Das sieht der Lärmaktionsplan (LAP) vor, dessen Fortschreibung der Gemeinderat Ende September 2025 beschlossen hat. Kommende Woche beginnt die Verwaltung mit der Umsetzung und passt die Beschilderung entsprechend an.

Leiser wird es in einem ersten Paket zunächst an folgenden Straßen: Elsässer Straße im Stadtteil Mooswald, Uffhauser Straße, Günterstalstraße, Wiesentalstraße zwischen der Eisenbahnüberführung Rheintalbahn und der Merzhauser Straße, Hansjakobstraße sowie Schwarzwaldstraße östlich der Einmündung Hansjakobstraße. In diesen Straßen gelten Tempo-30-Regelungen bislang nur nachts (Lärmschutz) oder nur tagsüber (Umfeld von Schulen und Kindergärten). Das wird jetzt einheitlicher. Künftig darf hier rund um die Uhr nicht schneller als 30 km/h gefahren werden.

Hinzu kommt die Opfinger StraĂźe in Weingarten, an der eine Tempo-30-Regelung nur in den Nachtstunden (22-6 Uhr) eingefĂĽhrt wird.

Bis es an allen Straßen, für die im Lärmaktionsplan Änderungen vorgesehen sind, wirklich leiser ist, dauert es noch. Der Grund: An vielen Strecken müssen auch die Ampeln neu abgestimmt, berechnet und programmiert werden, damit die „grüne Welle“ weiterhin funktioniert.

Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan gibt es online
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Mehr Platz fĂĽr den Radverkehr: Radvorrangroute FR1 wird breiter
Arbeiten zwischen SandfangbrĂĽcke und Dreisam beginnen am Montag, 23. Februar

Die Radvorrangroute FR1 ist einer der am stärksten frequentierten Radwege der Stadt und die wichtigste Route aus dem Dreisamtal und dem Freiburger Osten in die Kernstadt. Rund 5.000 Radfahrende fahren hier durchschnittlich jeden Tag, an schönen Sommertagen deutlich mehr. Der Anteil an Lastenrädern und Pedelecs wächst auch hier und es wird häufiger überholt. Nun baut die Stadt den Weg aus, damit er sicher und attraktiv bleibt. Zwischen der Sandfangbrücke und dem Dreisamstadion ist das mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich. Die Arbeiten beginnen am Montag, 23. Februar, und sind – wenn das Wetter mitspielt – am Freitag, 13. März, abgeschlossen. Während der Bauzeit gibt es für den Radverkehr eine Umleitung über die Kartäuserstraße und die Schwarzwaldstraße.

In Zukunft ist der Radweg dann auf einer Strecke von rund 950 Meter 4,2 Meter breit – statt wie bisher 3 Meter. Neu dazu kommt außerdem eine weiße Randmarkierung und eine unterbrochene Mittellinie, um den Weg noch sicherer zu machen. Aber auch den Bäumen wird Gutes getan: Mit den Bauarbeiten wird in der Nähe der Bäume ein Baumsubstrat eingebaut. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Wurzeln in Zukunft durch den Radweg nach oben drücken, da die Bäume Feuchtigkeit, Luft und Nährstoffe in tieferen Schichten finden.

Die Verbreiterung kostet rund 220.000 Euro. Das Garten- und Tiefbauamt bittet um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Beeinträchtigungen.
 
 

 
Neues Taubenhaus an der Blauen BrĂĽcke eingeweiht
Freiburg baut modernes Stadttauben-Management weiter aus

Taubenschlag bringt mehr Tierwohl und mehr Stadtsauberkeit

An der Blauen Brücke ist das neue „Taubenquartier“ offiziell eingeweiht. Damit stärken die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) und die Freiburger Stadtverwaltung ihr tierschutzorientiertes Stadttauben-Management und sorgen für mehr Sauberkeit und Lebensqualität im öffentlichen Raum. Gemeinsam mit engagierten Privatpersonen sowie der Initiative „Respektiere Tauben“ verfolgt die Stadt Freiburg damit konsequent einen Ansatz, der auf tiergerechte Betreuung und Populationskontrolle statt auf Vergrämung setzt. Davon profitieren Mensch, Tier und die Stadt.

Stadttauben sind keine Wildtiere, sondern Nachfahren domestizierter Haustauben. Ihr ausgeprägtes Brutverhalten ist menschengemacht und führt in Städten häufig zu Konflikten, sowohl durch Verschmutzungen als auch durch schlechte Lebensbedingungen der Tiere. Taubenhäuser bieten hierfür eine nachhaltige Lösung: Die Tiere erhalten dort Futter, Wasser und geschützte Brutplätze. Zudem werden Eier tierschutzgerecht durch Attrappen ersetzt, wodurch sich die Population wirksam regulieren lässt, ohne den Tieren zu schaden. Gleichzeitig werden öffentliche Plätze, Fassaden und Balkone spürbar entlastet.

Dritter Taubenhaus-Standort in zentraler Lage
Nach den erfolgreichen Standorten in der Bugginger Straße und in der Schwabentorgarage ist das Taubenquartier an der Blauen Brücke bereits der dritte Taubenschlag im Rahmen des Freiburger Stadttauben-Managements. Der Standort wurde gezielt gewählt, da eine bislang von Tauben genutzte Öffnung in der Konstruktion der Stadtbahnbrücke geschlossen werden musste. Um zu verhindern, dass die Tiere unkontrolliert auf Balkone und Fassaden im Stadtteil Stühlinger ausweichen, wurde hier ein alternativer Nist- und Aufenthaltsort geschaffen. Zusätzlich werden durch den neuen

Container weitere, bislang im Stadtteil Stühlinger lebende Tiere erreicht. Der Container wurde innerhalb von drei Wochen geplant, umgebaut und im September 2025 aufgestellt. Aktuell befinden sich dort rund 90 Tauben, perspektivisch können dort etwa 250 bis 300 Tiere untergebracht werden. Die Betreuung übernehmen zwei Teilzeitkräfte der ASF. Die Tauben vom Konzerthaus werden aktuell angefüttert und sollen später ebenfalls im Taubencontainer untergebracht werden.

Erfolgreiches Modell mit Perspektive
Oberbürgermeister Martin Horn: „Mehr Tierwohl und mehr Stadtsauberkeit – das neue Taubenhaus stellt eine echte Win-Win-Situation dar. Das Konzept hat sich an den anderen Standorten in der Stadt bewährt und wir werden es weiter ausbauen. Nächster Schritt soll ein Taubenschlag im Dachgeschoss des Historischen Kaufhauses sein. Damit würden der Münsterplatz und die gesamte Innenstadt deutlich entlastet. Mit dem Stadttauben-Management beschreiten wir einen nachhaltigen Weg, der Probleme nicht verdrängt, sondern dauerhaft entschärft, und damit ganz konkret die Lebensqualität in unseren Stadtteilen verbessert.“

Die bisherigen Erfahrungen in Freiburg bestätigen den eingeschlagenen Weg. In der Schwabentorgarage leben inzwischen rund 350 Tauben, während angrenzende Stadtgebiete wie die Oberwiehre weitgehend taubenfrei sind. Anwohnende berichten von deutlich weniger Verschmutzungen, Eigentümerinnen und Eigentümer von spürbaren Verbesserungen im Umfeld.

Da der Erfolg der Taubenhäuser auf einer engen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Freiburg, der ASF sowie engagierten privaten Unterstützern beruht, sagt Geschäftsführer Michael Broglin: „Für die ASF ist das Stadttauben-Management ein fester Bestandteil moderner kommunaler Daseinsvorsorge. Die Planung für die neue Taubenpension überschnitt sich mit den Plänen einer Initiative aus dem Stühlinger, dort ein Taubenhaus zu errichten. Dieser Wunsch konnte nun mit dem jetzigen Standort realisiert werden. Gleichzeitig eröffnet die Unterhaltung der Taubenhäuser neue sozialpolitische Perspektiven: So wird die Betreuung teilweise von ehemaligen langzeitarbeitslosen Menschen übernommen, die dadurch eine verlässliche, sinnstiftende Tätigkeit erhalten, ein Ansatz, der ökologische Verantwortung und gemeinwohlorientiertes Engagement miteinander verbindet.“

Ein wesentlicher Baustein für die Umsetzung war auch die Unterstützung des Freiburger Unternehmers Peter Unmüßig, welcher der Stadt das Grundstück kostenfrei zur Verfügung stellt: „Mir war es wichtig, eine praktikable Lösung zu ermöglichen, die dem Stadtteil zugutekommt und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren gewährleistet“, so Unmüßig. „Dass daraus nun ein dauerhaftes kommunales Projekt entstanden ist, freut mich sehr.“

Aus fachlicher Sicht ergänzt Zinaida Nabulsi von der Initiative „Respektiere Tauben“: „Taubenhäuser sind eine bewährte tierschutzgerechte Lösung. Sie bieten den Gefiederten einen festen, sicheren Ort und ermöglichen eine humane Populationskontrolle.“ Seit dem Jahr 2021/22, so Nabulsi, seien in den nun drei Taubenschlägen mehr als 8000 Eier zur Populationskontrolle gegen Plastik-Eier ausgetauscht worden. „Entscheidend ist die kontinuierliche Betreuung – dann bleiben die Tauben dauerhaft im Schlag, und die Situation im öffentlichen Raum entspannt sich spürbar“, so Nabulsi weiter.

Die Tauben werden schrittweise an den neuen Standort gewöhnt. Durch gezieltes Anfüttern kehren sie nach dem „Umzug“ und einer Eingewöhnungsphase selbstständig in das Taubenhaus zurück, wo sie dauerhaft verbleiben. Erfahrungsgemäß halten sich die Tiere zu 80 bis 90 Prozent der Zeit in den Schlägen auf. Zusätzlich trägt das spezielle Futter dazu bei, die Verschmutzung im öffentlichen Raum weiter zu reduzieren.

Nächster Schritt der Bemühungen von ASF und Stadtverwaltung ist der Aufbau eines zusätzlichen Taubenschlags im Dachgeschoss des Historischen Kaufhauses. Aufgrund der Erfolge des Stadttauben-Managements signalisieren bereits Objekteigentümer anderer Stadtteile, etwa im Rieselfeld und in Zähringen, Interesse an der Errichtung weiterer Taubenschläge.
 
 



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