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Ăko plus
| | | | | Das stille Sterben der Natur | VortrĂ€ge und Diskussion in der Reihe âMensch und Schöpfung"
Unter dem Titel âDas stille Sterben der Naturâ laden die Katholische Akademie Freiburg, das Theater Freiburg und die Heinrich Böll Stiftung Baden-WĂŒrttemberg von Donnerstag, 26. MĂ€rz, bis Samstag, 28. MĂ€rz zu einem Mini-Festival im Theater Freiburg ein. Anlass ist die Theaterpremiere von âRevue. Ăber das Sterben der Artenâ am 28. MĂ€rz im Theater Freiburg. In VortrĂ€gen, GesprĂ€chen, kĂŒnstlerischen Interventionen, Workshops und Performances widmet sich das Programm gemeinsam mit dem Publikum den Herausforderungen des globalen Artensterbens.
Der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Matthias Glaubrecht veranschaulicht die Bedeutung der Artenvielfalt und diskutiert deren Bedrohung. Mathias Frick beleuchtet in einem Dokumentarfilm die Rolle der Kunst in Zeiten der Klimakrise. Gemeinsam mit dem Choreografen Andy Zondag erkunden Teilnehmende in einem Bewegungsworkshop körperlich unser VerhĂ€ltnis zur Natur. Mit dem Sound-Objekt KLIMATON ARCTIC wird das Verschwinden des Eises zu einer klanglichen Partitur. Die kalaaleq (grönlĂ€ndische Inuk) KĂŒnstlerin Laakkuluk Williamson Bathory sendet eine kĂŒnstlerische Botschaft direkt aus der Arktis. Zudem begleiten mehrere Freiburger Gymnasien das Festival mit eigenen kĂŒnstlerischen BeitrĂ€gen â darunter Bilder, Texte, Videos und TheaterstĂŒcke.
Die einzelnen Veranstaltungen des Festivals finden unter jeweils eigenen Titeln in verschiedenen RĂ€umen des Theater Freiburg statt. Informationen zu Kosten und Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de | | Mehr | | | |
| | | | | | Vor 50 Jahren: Der hoffnungsvolle Aufbruch der Erneuerbaren Energien | Ein regionaler Traum wird zum weltweiten Erfolg
Ende Mai 1976 veranstalteten einige Aktive des damals frisch gegrĂŒndeten Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz und die badisch-elsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen die weltweit erste und gröĂte Ausstellung zu alternativen Energien in Sasbach am Kaiserstuhl. Der Widerstand gegen das im Nachbardorf Wyhl geplante AKW, das berĂŒhmte "Nai hĂ€mmer gsait" war den Aktiven nicht genug. Es galt nicht nur "dagegen zu sein", sondern auch die Alternativen zur Atomenergie aufzuzeigen. Die Ausstellung fand 3 Jahre nach der groĂen Ălkrise 1973 mit ihren vier Sonntagsfahrverboten statt, ein Ălpreisschock der heute wieder Erinnerungen weckt.
Aus heutiger Sicht waren die Sasbacher Sonnentage eine kleine, ja geradezu winzige Ausstellung alternativer Energien, doch wir sagten selbstbewusst und durchaus auch verwegen: "Das ist die Zukunft! Das sind die Alternativen zur Atomenergie". Aber gerade dieses "aus heutiger Sicht" zeigt den unglaublichen Erfolg der damaligen Idee und der umgesetzten Vision.
Aus den Hoffnungen und Visionen von 1976 ist RealitÀt geworden
Der Preis fĂŒr Solarmodule ist seit 1976 um 99 % gesunken. Der immer noch aggressiv bekĂ€mpfte Strom aus Wind & Sonne ist schon lange viel kostengĂŒnstiger als Gefahrstrom aus Kohle, Ăl, Gas und Atom.
Vom 26.5.1976 bis zum 30.5.1976 fanden die Ausstellung und eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Ich selbst habe damals als noch sehr junger UmweltschĂŒtzer bei der Ausstellung mitgeholfen. Ich erinnere mich an Bottiche der Winzergenossenschaft, in denen Wasser solar erwĂ€rmt wurde, an die erste von mir bewusst wahrgenommene Fotovoltaikanlage, an den "Lörracher Trichter" von JĂŒrgen KleinwĂ€chter, an frĂŒhe Windradmodelle und an erste Informationen und VortrĂ€ge zu damals "exotischen Themen" wie Energieeinsparung, Endlichkeit der Rohstoffe, Klimaschutz und WĂ€rmedĂ€mmung. Es gab Referenten, die sagten, dass irgendwann einmal der Liter Benzin 2 DM (1 Euro) kosten könnte. (Manche hielten solch verwegene Prognosen und Aussagen fĂŒr Spinnerei, denn der Benzinpreis lag damals bei 83 Pfennigen pro Liter ...)
Das ganze Dorf Sasbach, geprĂ€gt vom AKW-Wyhl-Protest, war mit allen Vereinen an der Ausgestaltung der ersten "Sonnentage" aktiv beteiligt. Die Winzergenossenschaft stellte das GelĂ€nde fĂŒr die Ausstellung und gleich daneben war der Festplatz, den uns der Musikverein ĂŒberlieĂ. Auch die alternative Volkshochschule Wyhler Wald war mit dabei. Zum alemannischen SĂ€nger- und Dichtertreffen kamen AndrĂ© Weckmann, Roger Siffer und das Babbedeckel Theater. Unter den hohen LaubbĂ€umen des Festplatzes war das Ganze ein groĂes Volksfest mit Flohmarkt, Wein- und Bierausschank und (heute undenkbarem) Meerschweinchenrennen. Ăber 12 000 BesucherInnen kamen 1976 zu diesen ersten "Sonnentagen" nach Sasbach.
Es war tatsĂ€chlich eine sehr kleine, weltgröĂte Ausstellung und es ist unglaublich und faszinierend, was sich in 50 Jahren aus diesen "Sonnentagen" entwickelt hat. In den Jahren 1977 und 1978 wurde die Messe in Sasbach wiederholt, wuchs dann aber so schnell, dass sie nach Freiburg umziehen musste. Aus den Sasbacher Sonnentagen wurden die groĂen Ăko-Messen des BUND, aus denen sich die Intersolar-Messe entwickelt hat. Eine Messe, fĂŒr die bald sogar das Freiburger MessegelĂ€nde zu klein geworden war. Zwischenzeitlich haben WindrĂ€der, Fotovoltaikanlagen, Umweltprodukte und Umweltideen lĂ€ngst die kleinen Nischen verlassen. Ăkoprodukte und Umwelttechnik, die vor 50 Jahren in Sasbach noch bestaunte, neue Sensationen waren, gibt es heute im Baumarkt um die Ecke.
Die vielen privaten Solaranlagen auf den DĂ€chern fĂŒhrten auch zu einer Demokratisierung der Energieerzeugung. Zum Ărger der Energiekonzerne wurde ihr Energieerzeugungsmonopol gebrochen. Die Wirtschaftsministerin und Gaslobbyistin Reiche versucht gerade eine energiepolitische Zeitenwende rĂŒckwĂ€rts durchzusetzen.
Noch im Jahr 1993 behaupteten die vier groĂen deutschen Energieversorger und Atomkonzerne in einer Anzeige in der Zeit: âRegenerative Energien wie Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als 4 % unseres Strombedarfs decken.â Im Jahr 2025, 32 Jahre nach dieser Anzeige, hatten die erneuerbaren Energien einen Anteil von 59 Prozent an der Nettostromerzeugung erreicht. Bis heute lĂ€sst die Kohle-, Ăl-, Gas und Atomlobby die kostengĂŒnstigen und umweltfreundlichen Energien mit BĂŒrokratie und Fake-News bekĂ€mpfen. Doch Strom aus Wind und Sonne ist schon lange kostengĂŒnstiger als Strom aus neuen AKW. Wie sagte ein US-PrĂ€sident: âItâs the economy, stupidâ.
"Solarstrom (PV) ist inzwischen weltweit fast ĂŒberall am gĂŒnstigsten: In der WĂŒste von Saudi-Arabien wird er fĂŒr nur einen US-Cent pro Kilowattstunde (kWh) erzeugt, in Portugal fĂŒr 1,4 US-Cent pro kWh.
Im Wyhler Wald steht ein Gedenkstein, der an das "NAI HĂMMER GSAIT", an den Erfolg der AKW GegnerInnen erinnert. Millionen von Solaranlagen auf den DĂ€chern erinnern an einen Traum, der vor 50 Jahren in Sasbach und Wyhl getrĂ€umt wurde. In Sasbach am Kaiserstuhl liegen wichtige Wurzeln des heutigen Solar- und Windbooms. Im Sommer 1976 war die Zeit reif fĂŒr diese neuen Ideen.
"Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen", soll Altbundeskanzler Helmut Schmidt einmal gesagt haben. Gut, dass sich die BUND-Aktiven und BĂŒrgerinitiativen damals nicht an den Spruch des Altkanzlers gehalten, sondern ihre TrĂ€ume in RealitĂ€t umgesetzt haben. Sonnen- und Windenergie sind inzwischen selbststĂ€ndige Wirtschaftsbereiche geworden. Die "Kinder" der Sasbacher Sonnentage sind groĂ, eigenstĂ€ndig und mehr als lebenstĂŒchtig geworden.
In Sachen Mensch, Natur, Umwelt, Atomgefahren, Klimaschutz und echter Nachhaltigkeit gibt es fĂŒr die Umweltbewegung auch in Zukunft genug zu tun. TrĂ€ume von einem Ende der aktuellen weltweiten Raubbauwirtschaft und einer zukunftsfĂ€higen, nachhaltigen Welt werden getrĂ€umt und umgesetzt.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein (der Autor war 30 Jahre lang BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer, Kreisrat und als junger UmweltschĂŒtzer bei den Sasbacher Sonnentagen aktiv) | | Mehr | | | |
| | | | | | Bundesweiter Waldputztag | Macht mit am Samstag, 21. MĂ€rz!
Beim Forstamt gibt es Waldputz-Sets, solange der Vorrat reicht
Mal eben schnell die Welt retten? Einen kleinen Beitrag dazu kann jede und jeder leisten: beim bundesweiten Waldputztag am Samstag, 21. MĂ€rz. Man muss einfach unter https://waldputztag.de/ die eigene Sammeltour im Stadtwald eintragen. FĂŒr kleine und groĂe Sammelbegeisterte hĂ€lt das Forstamt (WonnhaldestraĂe 8) zu den Ăffnungszeiten im Foyer âWaldputz-Setsâ bereit; sie werden kostenlos abgegeben, solange der Vorrat reicht.
Das Set besteht aus einer Holz-Grillzange, die hier als MĂŒllzange dient, und einem âDrecksackâ der Firma Deuter, der nach der Aktion auch privat weiter genutzt werden kann. So können alle auch unabhĂ€ngig vom Waldputztag MĂŒll entlang des Wegs einsammeln. Das Forstamt dankt der Landesforstverwaltung Baden-WĂŒrttemberg und der Firma Deuter fĂŒr die UnterstĂŒtzung.
Klar, der illegal entsorgte KĂŒhlschrank passt nicht in den âDrecksackâ rein; der wĂ€re ein Fall fĂŒr die Profis von der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg. Aber viele unbeliebte Naturbewohner wie das âPappige Becherleinâ oder der âBlaue Dunstlingâ sind im Drecksack bestens aufgehoben. Diese und viele weitere FundstĂŒcke samt ihrer Verrottungszeit in der Natur nennt das Infoblatt, das jedem Waldputz-Set beiliegt.
Mehr zum Stadtwald und zum Forstamt online | | Mehr | | | |
| (c) VAG Freiburg / Stadt Freiburg / Patrick Seeger | | | | | Wimmelbahn zeigt Vielfalt der stĂ€dtischen Gesellschaften in Freiburg | âą OB Horn stellt StraĂenbahnmotiv vor: âVielfalt und wichtige Aufgaben der kommunalen Unternehmen sichtbar machenâ
âą Fahrzeug der Fahrschule wĂŒrdigt den tĂ€glichen Einsatz der Mitarbeitenden fĂŒr eine funktionierende und lebenswerte Stadt
BadegĂ€ste planschen in den Becken stĂ€dtischer BĂ€der, EntsorgungskrĂ€fte reinigen den Rathausvorplatz und ein ErdmĂ€nnchen des Mundenhofs fĂ€hrt auf der Regenbogenrolltreppe zur Stadtbahn: Diese drei augenzwinkernden Motive stehen beispielhaft fĂŒr das, was die neu gestaltete Wimmelbahn zeigt: Die Vielfalt der Aufgaben der stĂ€dtischen Gesellschaften und wie sie Freiburg Tag fĂŒr Tag am Laufen halten.
Viele helfende HĂ€nde fĂŒr mehr LebensqualitĂ€t
OberbĂŒrgermeister Martin Horn stellte die neu beklebte StraĂenbahn gemeinsam mit Mitarbeitenden der stĂ€dtischen Gesellschaften vor. Horns zentrale Botschaft: Hinter der hohen LebensqualitĂ€t in Freiburg stehen viele helfende HĂ€nde. Vieles, was in Freiburg selbstverstĂ€ndlich funktioniert, sei das Ergebnis der tĂ€glichen Arbeit zahlreicher Mitarbeitender im Stadtkonzern: Verkehr, Sauberkeit, Energieversorgung, Wohnen, Freizeitangebote, Kultur und GrĂŒnflĂ€chen.
âEs ist leicht, im Alltag ĂŒber Verwaltung oder kommunale Unternehmen zu schimpfen und alles als gegeben anzusehenâ, sagte Horn. âDabei setzen sich die BeschĂ€ftigten der kommunalen Unternehmen Tag fĂŒr Tag fĂŒr das Gemeinwohl ein. DafĂŒr verdienen sie Respekt und unsren herzlichen Dank.â Die neue Wimmelbahn mache diese wichtige Arbeit sichtbar.
Mitarbeitende bei Einweihung
Bei der Vorstellung der Bahn waren zahlreiche Mitarbeitende der stĂ€dtischen Gesellschaften in ihrer Arbeitskleidung anwesend. Sie stehen stellvertretend fĂŒr die vielen Menschen im Stadtkonzern, die Freiburg jeden Tag zuverlĂ€ssig am Laufen halten; oft im Hintergrund, aber mit groĂer Wirkung fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.
Viele Akteure im Stadtkonzern
Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) sorgt fĂŒr saubere StraĂen und PlĂ€tze und arbeitet an einer nachhaltigen Umstellung ihres Fuhrparks. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) garantiert mit Bussen, StraĂenbahnen und der Schauinslandbahn klimafreundliche MobilitĂ€t in der ganzen Stadt. Die Freiburger Stadtbau GmbH schafft und erhĂ€lt bezahlbaren Wohnraum und entwickelt neue Quartiere. Die Badenova versorgt Freiburg rund um die Uhr mit Strom, Gas, WĂ€rme und Wasser und treibt die Energiewende voran.
ErgĂ€nzt werden diese groĂen Unternehmen durch weitere kommunale Beteiligungen: Die Freiburger Qualifizierungs- und BeschĂ€ftigungsgesellschaft (FQB) unterstĂŒtzt unter anderem die Pflege von GrĂŒnanlagen. Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) organisiert MĂ€rkte, Messen und Veranstaltungen und stĂ€rkt die Innenstadt. Das Theater Freiburg prĂ€gt das kulturelle Leben der Stadt. Der Mundenhof bietet Natur- und Tiererlebnisse fĂŒr Familien. Der Flugplatz Freiburg sichert die stĂ€dtische Luftverkehrsinfrastruktur. Die Freiburger Stiftungsgesellschaft engagiert sich fĂŒr Stiftungsvermögen und kulturelles Erbe. Auch die Eigenbetriebe wie die Friedhöfe tragen zum funktionierenden Gemeinwesen bei.
Szenen aus dem Stadtleben
Der Freiburger Illustrator Michael Bögle hat das Motiv fĂŒr die Wimmelbahn entworfen: Zwischen Marktplatz, MĂŒnster und Messâ, neben WindrĂ€dern, Wasserschlössle und Wiwili BrĂŒcke, zwischen BĂ€chle, BĂŒrger*innen und Bahnen, Rathausplatz und Roter Otto wuseln die BeschĂ€ftigten der kommunalen Unternehmen â und die Tiere des Mundenhofs.
Einsatz als Fahrschulfahrzeug
Die Wimmelbahn ist eine StraĂenbahn vom Typ GT8N mit der Nummer 230. Die VAG hat das Fahrzeug vor kurzem aus dem Regelverkehr genommen und setzt es kĂŒnftig als reines Fahrschulfahrzeug ein. FĂŒr das Fahrzeug suchte die VAG nach einem neuen Motiv. Die konkrete Idee fĂŒr die Wimmelbahn entstand vor einiger Zeit bei einem Austausch der kommunalen Unternehmen mit OB Horn. KĂŒnftig fahren FahrschĂŒler*innen der VAG mit der frisch beklebten Wimmelbahn durch Freiburg.
Hintergrund: PIWI-Prozess und Idee zur Wimmelbahn
Im Rahmen eines 2023 begonnenen Verbesserungsprozesses der stĂ€dtischen Projektgruppe PIWI hat die Stadt gemeinsam mit den GeschĂ€ftsfĂŒhrungen der stĂ€dtischen Gesellschaften, Stadtwerken, der Stiftungsverwaltung und Badenova eine Klausur zur Weiterentwicklung der Konzernsteuerung abgehalten. Ziel war es, die Zusammenarbeit innerhalb des kommunalen Konzerns weiter zu stĂ€rken, Synergien besser zu nutzen, gemeinsame Ziele zu definieren und Aufgaben kĂŒnftig noch stĂ€rker vernetzt zu bearbeiten.
Vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Rahmenbedingungen besteht der Bedarf, strategische Schnittmengen kĂŒnftig systematischer zu nutzen und konkrete MaĂnahmen zur Effizienzsteigerung im Konzern Stadt zu entwickeln. Damit wird zugleich ein wichtiger Beitrag zur Vorbereitung der kommenden Haushaltsjahre geleistet und ein Anliegen des Gemeinderats nach stĂ€rkerer Konzernsteuerung aufgegriffen.
Im Mittelpunkt der im Herbst 2025 abgehaltenen Klausur mit dem OB standen konkrete Projekte (kurz-, mittel- und langfristig) sowie Potenzialanalysen und Projektabstimmungen fĂŒr eine intensivere fachliche Kooperation, gemeinsame Services sowie die BĂŒndelung von Aufgaben und Personalressourcen. Die gemeinsame StraĂenbahn ist eines der kurzfristigen Projekte, das aus dem StĂ€rkungsprozess der Beteiligungssteuerung von Stadt und kommunalen Unternehmen, entstanden ist; weitere folgen.
15 Fakten: Wie die stÀdtischen Gesellschaften Freiburg lebenswerter machen*
1. Mehr als 4100 Menschen arbeiten im gesamten Stadtkonzern â und sorgen jeden Tag dafĂŒr, dass Freiburg funktioniert: von sauberem Trinkwasser bis zu pĂŒnktlichen Bahnen.
2. KĂŒnftige FachkrĂ€fte: Mehr als 160 Auszubildende lernen gleichzeitig im Stadtkonzern einen von mehr als 40 Ausbildungsberufe.
3. Inklusiv: Der Stadtkonzern schafft derzeit knapp 30 Stellen fĂŒr Menschen mit Behinderung und betreut rund 400 Menschen in schwierigen Lebenslagen in unterschiedlichen Projekten.
4. Der Stadtkonzern investiert rund eine Million Euro tÀglich in Freiburgs Zukunft. In Schulen, MobilitÀt, Kinder- und Jugendhilfe, BÀder und moderne Infrastruktur.
5. Die stÀdtischen Gesellschaften erwirtschaften tÀglich einen Umsatz von etwa 5,2 Millionen Euro und sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.
6. Rund 1.000 neue Wohnungen sind aktuell im Bau, darunter ein eigenes Azubi-Wohnheim, das jungen Menschen einen bezahlbaren Start in Freiburg ermöglicht.
7. 22 neue E-Busse, 8 neue StraĂenbahnen und moderne AufzĂŒge verbesserten 2025 die MobilitĂ€t â klimafreundlich, leise und barrierefrei.
8. Die Energieversorgung lÀuft rund um die Uhr zuverlÀssig. Mehr als 120 Millionen Euro an Investitionen treiben die lokale Energiewende voran.
9. Acht Hallen- und FreibĂ€der bieten Raum fĂŒr Sport, Gesundheit und Erholung â fĂŒr Kinder, Familien und Senior*innen.
10. GroĂe Veranstaltungen und Tourismusprojekte beleben die Innenstadt und stĂ€rken Handel, Gastronomie und Begegnung.
11. Kultur- und Veranstaltungsorte schaffen lebendige Treffpunkte und fördern Austausch und Vielfalt in der Stadt.
12. Der Stadtkonzern steht Menschen dort zur Seite, wo sie konkrete UnterstĂŒtzung brauchen: Bei Bildungschancen, in akuten Notlagen oder fĂŒr nachbarschaftliche Hilfe.
13. Zwei Drittel der Busflotte der VAG fÀhrt inzwischen elektrisch, bei der Stadtreinigung sind sogar bereits 90 Prozent des Fuhrparks Stromer und bei der Abfallentsorgung der ASF sind 100 Prozent des Fuhrparks wasserstoffbetrieben. Alle stÀdtischen Gesellschaften arbeiten so am Ziel KlimaneutralitÀt bis zum Jahr 2035.
14. Auch der Ausbau des Nahverkehrs reduziert COâ. DarĂŒber hinaus senkt der Umstieg auf E-Busse den VerkehrslĂ€rm â fĂŒr sauberere Luft und ruhigere StraĂen.
15. Nachhaltige Bau- und Energieprojekte senken dauerhaft den Energieverbrauch und schĂŒtzen Umwelt und Ressourcen.
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*Quelle: v.a. Beteiligungsbericht der Stadt Freiburg 2025 | | | | | |
| | | | | | âFreiburg putzt sich rausâ: Anpacken gegen MĂŒll in der Stadt | Viele Aktionen zum Mitmachen am Samstag, 14. MĂ€rz
Wenn viele HĂ€nde anpacken, wird Freiburg ein StĂŒck sauberer: Ab Freitag, 13. MĂ€rz, treffen sich rund 40 Gruppen und 15 Schulen, um in der ganzen Stadt gemeinsam MĂŒll zu sammeln. Die meisten Aktionen finden am Samstag, 14. MĂ€rz, statt. Dann kommen zahlreiche Gruppen, Vereine und Ortsverwaltungen zusammen, um mit anzupacken und ihre Stadtteile sauberer zu machen.
Wer am Samstag spontan Zeit hat, kann noch mitmachen: In ganz Freiburg gibt es Treffpunkte fĂŒr Freiwillige â ohne vorherige Anmeldung. Eine Ausnahme gilt fĂŒr gröĂere Gruppen ab fĂŒnf Personen: Sie werden gebeten, sich vorab per Mail an fpa@freiburg.de anzumelden.
Das Programm âFreiburg packt anâ steht fĂŒr alle Freiburger*innen offen. UnzĂ€hlige Menschen engagieren sich seit 2004 auf öffentlichen FlĂ€chen fĂŒr die Stadtökologie. Das Garten- und Tiefbauamt bedankt sich bei allen Engagierten, die durch Baumpatenschafen, urbane GĂ€rten sowie Aktionen und Patenschaften zu einer schönen und artenreichen Stadt ihren Beitrag leisten.
Die Aktion lĂ€uft in Kooperation mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ASF sowie den BĂŒrgervereinen, Ortsverwaltungen, Schulen und unterschiedlichen Gruppierungen. | | | | | |
| | | | | | Die gröĂte Heizungswende-Tour Deutschlands kommt nach Freiburg | Bundesweiter âWĂ€rmepumpen-Infotagâ am Donnerstag, 12. MĂ€rz, im Paulussaal â noch gibt es freie PlĂ€tze
Wie heizen wir zukĂŒnftig unsere HĂ€user? Die WĂ€rmepumpe ist dafĂŒr neben der FernwĂ€rme ein zentrales PuzzlestĂŒck. Wie der Umstieg von fossilen Heizungen zur WĂ€rmepumpe gelingen kann, zeigt die Stadt beim WĂ€rmepumpen-Infotag am Donnerstag, 12. MĂ€rz, im Paulussaal (DreisamstraĂe 3). Die Veranstaltungen startet um 16 Uhr mit verschiedenen InformationsstĂ€nden und Beratungsangebote. Um 18 Uhr eröffnet UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit das BĂŒhnenprogramm mit einem kurzen Einblick in den kommunalen WĂ€rmeplan. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.waermepumpen-infotag.de ist nötig, noch gibt es freie PlĂ€tze.
Von der ersten Orientierung bis zur konkreten Umsetzung â nach der Veranstaltung sollten die Teilnehmer*innen deutlich mehr Klarheit haben, wie es fĂŒr sie weitergehen kann. Das Programm deckt alle wichtigen Aspekte des Heizungstausches ab und bietet neben Informationen auch den direkten Kontakt zu Handwerksbetrieben. Es richtet sich vornehmlich an Besitzer*innen von Ein- und ZweifamilienhĂ€usern.
Zur UnterstĂŒtzung holt sich das Umweltschutzamt zwei Fachleute auf die BĂŒhne: Ab 18 Uhr informieren âEnergiesparkommissarâ Carsten Herbert, bekannter YouTuber und Spiegel-Bestsellerautor, und Anja Floetenmeyer-Woltmann, WĂ€rmepumpen-BeirĂ€tin der EU-Kommission, in VortrĂ€gen ĂŒber den Heizungstausch.
Ab 16 Uhr stehen lokale Heizungsinstallateure, Vertreter*innen von Herstellern sowie Fachleute der Freiburger Innung SanitĂ€r-, Heizungs- und Klimatechnik an zwölf InformationsstĂ€nden fĂŒr individuelle Beratungen und ProjektgesprĂ€che zur VerfĂŒgung. Auch Energieberater der Energieagentur Regio Freiburg sowie Berater fĂŒr WĂ€rmelösungen der Badenova Energie GmbH werden vor Ort sein. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltung âEnergetisch Sanieren â so gehtâsâ am Tuniberg | Freiburger Förderprogramm âKlimafreundlich wohnenâ unterstĂŒtzt Sanierungen
Infoabend sowie Experten-Marktplatz mit Kurzberatung am 16. MĂ€rz und kostenfreie Einzelberatungen am 20. MĂ€rz
Geld sparen und gleichzeitig das Klima schĂŒtzen: Energetische GebĂ€udesanierungen helfen dabei, die COâ-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine sehr lukrative Investition sein. Im Rahmen der Beratungswoche âKlimafreundlich Wohnenâ informiert die Stadt beispielsweise darĂŒber, wie eine richtige Dach- oder FassadendĂ€mmung aussieht und welche Fördermittel es gibt. Kompakt, verstĂ€ndlich und praxisnah bringen der Infoabend und die Kurzberatungen Interessierte auf den aktuellen Stand.
Der Infoabend âEnergetisch Sanieren â so gehtÂŽsâ am Montag, 16. MĂ€rz, um 18.45 Uhr im BĂŒrgersaal in Opfingen bietet einen Ăberblick ĂŒber sinnvolle SanierungsmaĂnahmen â von der DachdĂ€mmung ĂŒber die Fassade bis zur Kellerdecke. Im Anschluss an die VortrĂ€ge lĂ€dt der Marktplatz âEnergetisch Sanierenâ zum direkten Austausch ein: Energieberater*innen sowie regionale Handwerksbetriebe stehen fĂŒr individuelle Kurzberatungen bereit. Dort gibt es Einblicke in konkrete SanierungsmaĂnahmen und Informationen zu allen Fördermöglichkeiten.
Weiter gehtâs am Freitag, 20. MĂ€rz: Von 14 bis 17.30 Uhr bietet die Stadt kostenfreie Einzelberatungen im BĂŒrgersaal in Opfingen an. UnabhĂ€ngige und zertifizierte Energieberater*innen stehen bereit, um spezifische Fragen rund um Sanierungsvorhaben zu beantworten. Die 45-minĂŒtige Beratung richtet sich an WohnhauseigentĂŒmer*innen am Tuniberg.
Interessierte können sich fĂŒr beide Veranstaltungen online anmelden.
Die Veranstaltungsreihe âEnergetisch sanieren â so gehtâsâ am Tuniberg wird vom Umweltschutzamt in Kooperation mit der Energieagentur Regio Freiburg organisiert. | | Mehr | | | |
| | | | | | Achtung auf StraĂen, Rad- und Forstwegen: Amphibien-Wanderung startet | Die Tage werden lĂ€nger, die Temperaturen steigen: WĂ€hrend viele Freiburger*innen das frĂŒhlingshafte Wetter in den Parks genieĂen, beginnt fĂŒr Frösche, Kröten und andere Amphibien die wichtigste Reise des Jahres â ihre Wanderung zu den LaichgewĂ€ssern. DafĂŒr mĂŒssen sie StraĂen, Rad- und Forstwege ĂŒberqueren.
Deshalb die dringende Bitte: besonders aufmerksam sein und vor allem langsam fahren. Das gilt insbesondere in der DĂ€mmerung ab 18 Uhr und in den frĂŒhen Morgenstunden, bis es hell ist (circa 7 Uhr). Je wĂ€rmer und feuchter die NĂ€chte sind, desto mehr Frösche, Kröten und Molche sind unterwegs. Dabei ĂŒberqueren sie nicht nur StraĂen: MĂ€nnliche Amphibien machen es sich auf dem Asphalt bequem. Dort stört kein Busch oder Grashalm die Sicht, und sie können Weibchen besser finden. Das erhöht die Paarungschancen â leider aber auch das Risiko, ĂŒberfahren zu werden.
Entsprechende Amphibienschilder warnen deshalb Rad- und Fahrzeugfahrer*innen entlang bekannter Wanderstrecken. Die Tiere sterben nicht nur, wenn sie ĂŒberfahren werden. Es reicht bereits, wenn Autos mit mehr als 30 Stundenkilometern unmittelbar an ihnen vorbeifahren. Die dabei ausgelösten Druckwellen lassen die Tiere innerlich platzen.
FĂŒr Amphibien ist ihre jĂ€hrliche Wanderung in den vergangenen Jahrzehnten immer schwieriger und gefĂ€hrlicher geworden. Klimawandel und menschliche Eingriffe in die Natur haben viele LaichplĂ€tze zerstört. Einige Arten in Baden-WĂŒrttemberg haben in den letzten zehn Jahren mehr als 60 Prozent ihres Bestands verloren. Umso wichtiger ist das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die sich jedes Jahr fĂŒr den Schutz der Tiere einsetzen und so die Arbeit der Naturschutzbehörden unterstĂŒtzen.
Im Kappler Kleintal, am kleinen Opfinger See und am Waldsee haben NABU und BUND AmphibienschutzzĂ€une aufgestellt. Ehrenamtliche tragen dort viele Wochen lang Kröten, Frösche und Molche ĂŒber die StraĂe. Auch am Radweg FR2 sammeln Helfer*innen jeden Abend Bergmolche ein und bringen sie zu nahegelegenen LaichgewĂ€ssern. Ohne dieses wertvolle Engagement wĂŒrden deutlich mehr Amphibien sterben.
Neue Warnschilder stehen im Kappler GroĂtal, an der Eichhalde, an der WintererstraĂe beim Haus Tobias in Herdern und am Schlierbergweg in der Unterwiehre, da dort viele Amphibien besonders an feuchten und warmen Abenden wandern
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Mehr Informationen zum Natur- und Artenschutz gibt es online | | Mehr | | | |
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