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Ă–ko plus
| | | | | Veranstaltung „Energetisch Sanieren – so geht’s“ in Freiburg-Hochdorf | Freiburger Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ unterstützt Sanierungen
Infoabend sowie Experten-Marktplatz mit Kurzberatung am 9. Juni und kostenfreie Einzelberatungen am 12. Juni
Geld sparen und gleichzeitig das Klima schützen: Energetische Gebäudesanierungen helfen dabei, die CO₂-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine sehr lukrative Investition sein. Im Rahmen der Beratungswoche „Klimafreundlich Wohnen“ informiert die Stadt beispielsweise darüber, wie eine richtige Dach- oder Fassadendämmung aussieht und welche Fördermittel es gibt. Kompakt, verständlich und praxisnah bringen der Infoabend und die Kurzberatungen Interessierte auf den aktuellen Stand.
Der Infoabend „Energetisch Sanieren – so geht´s“ am Dienstag, 9. Juni, um 19 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus (Zu den Mühlmatten 6) bietet einen Überblick über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen – von der Dachdämmung über die Fassade bis zur Kellerdecke. Fachvorträge erläutern außerdem die gesetzlichen Rahmenbedingungen und stellen Fördermöglichkeiten vor. Im Anschluss lädt der Marktplatz „Energetisch Sanieren“ zum direkten Austausch ein: Energieberater*innen sowie regionale Handwerksbetriebe stehen für individuelle Kurzberatungen bereit. Dort gibt es Einblicke in konkrete Sanierungsmaßnahmen.
Weiter geht’s am Freitag, 12. Juni: Von 14 bis 17.30 Uhr bietet die Stadt kostenfreie Einzelberatungen im Rathaus Freiburg-Hochdorf an. Unabhängige und zertifizierte Energieberater*innen stehen bereit, um spezifische Fragen rund um Sanierungsvorhaben zu beantworten. Die 45-minütige Beratung richtet sich an Wohnhauseigentümer*innen in Hochdorf.
Interessierte können sich für beide Veranstaltungen online unter www.earf.de/energetisch-sanieren anmelden.
Die Veranstaltungsreihe „Energetisch sanieren – so geht’s“ in Hochdorf wird vom Umweltschutzamt in Kooperation mit der Energieagentur Regio Freiburg und der Initiative Hochdorf 2035 klimaneutral, die sich in Hochdorf besonders für die Energie- und Wärmewende engagiert und ihre Mitbürger*innen bei Sanierungs- und Heizungsaustausch unterstützt, organisiert. | | Mehr | | | |
| | | | | | Nachhaltig, vielfältig und regional | Der Freiburger Setzlingsmarkt kehrt zurück
Nach fünf Jahren Pause ist es endlich so weit: Am 10. Mai kehrt der Setzlingsmarkt beim Mundenhof in Freiburg zurück – mit regionalen Gärtnereien, Pflanzentipps und hoffentlich bestem Frühlingswetter. Von 10 bis 16 Uhr entsteht hier ein kleines Paradies für Hobbygärtner*innen.
Auf dem Setzlingsmarkt finden Besucher*innen ein vielfältiges Angebot an Gemüsejungpflanzen, Kräutern, Stauden und Saatgut – alles aus regionaler, meist ökologischer Produktion. Organisiert wird der Markt von der Bio-Musterregion Freiburg gemeinsam mit der Stadt. Damit wird eine alte Tradition fortgeführt: Von 2013 bis 2021 veranstaltete die Schweizer Stiftung ProSpecieRara den beliebten Pflanzenmarkt, bevor sie sich aus Deutschland zurückzog. Jetzt kehrt die kostenlose Veranstaltung zurück. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Energiekarawane in Herdern und Brühl unterwegs | Kostenlose Beratung zur Einsparung von Energie am Gebäude
Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr
Die Freiburger Energiekarawane kommt nach Herdern und Brühl. Die Beratungskampagne des Freiburger Umweltschutzamtes zum Thema „Energetische Gebäudesanierung“ ist vom 7. Mai bis zum 19. Juni unterwegs und beantwortet individuelle Fragen von Hauseigentümer*innen und Mieter*innen: Wie funktioniert ein Heizungstausch? Wie kann ein Haus gedämmt oder eine Photovoltaikanlage installiert werden? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wie kann Strom und Energie gespart werden? Und wie viel Geld lässt sich so sparen?
Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai, um 19 in der Aula der Weiherhof-Realschule (Schlüsselstraße 5, 79104 Freiburg im Breisgau) statt. Carolina Kreuz, Energieberaterin der Verbraucherzentrale, gibt praktische Tipps zur energetischen Gebäudesanierung. Das Vorgehen der Energiekarawane wird erläutert und es gibt Informationen zum Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ der Stadt. Abschließend gibt es noch eine Fragerunde.
Im Rahmen der Energiekarawane können sich Hauseigentümer*innen und Mieter*innen kostenlos beraten lassen und damit ihre private Energiewende vorantreiben. Die Erstberatungen sind individuell auf die Gebäude oder die Haushalte zugeschnitten und mit einem Hausbesuch durch Energieberater*innen verbunden. Dabei können Fragen zur energetischen Optimierung des Hauses gestellt sowie mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen samt entsprechender Fördermöglichkeiten besprochen werden. Hauseigentümer*innen erhalten als Dankeschön für die Teilnahme an einer Beratung einen Bonus von bis zu 500 Euro, wenn sie das städtische Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ für Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch nutzen.
Mit der DurchfĂĽhrung der Energiekarawane hat die Stadt den Verein fesa e.V. beauftragt. HauseigentĂĽmer*innen in Herdern und BrĂĽhl werden per Brief ĂĽber die Aktion informiert.
Die Energiekarawane wird im Auftrag der Stadt Freiburg in Kooperation mit der Verbraucherzentrale BW, dem fesa e.V. und den BĂĽrgervereinen aus Herden und BrĂĽhl-Beurbarung durchgefĂĽhrt.
Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung und zu Beratungsterminen sind unter www.fesa.de/herdern, per Mail an energiekarawane@fesa.de oder telefonisch unter 0761 / 40 73 61 möglich. | | Mehr | | | |
| | | | | | Auftakt von „Freiburg blüht auf“ | Für mehr Biodiversität vor der Haustür
Rund 500 Baumpat*innen kümmern sich im Rahmen von „Freiburg packt an“ um die artenreiche Bepflanzung der Flächen um die Stadtbäume. Das schafft Lebensraum für Insekten, hilft den Bäumen und sieht schön aus. Die Stadtverwaltung und die Ökostation beraten die Aktiven und statten sie mit kostenlosen Pflanzen aus.
Am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr sind alle Baumpat*innen und Interessierte zum Auftakt „Freiburg blüht auf 2026“ herzlich eingeladen. Der Treffpunkt ist an der Ecke Neumattenstraße 31 / Gottfriedstraße. Das Team der Ökostation sowie vom Garten- und Tiefbauamt wird eine Baumscheibe – so heißen die Grünflächen rings um die Straßenbäume – bepflanzen und ökologisch aufwerten. Außerdem gibt es kostenloses Pflanzmaterial und Samen für die Baumscheiben.
Das Team stellt bei der Gelegenheit zudem das neue Baumscheibenmobil vor. Das ist ein Transportfahrrad mit Dach und Gepäckbox, mit dem die Mitarbeitenden von „Freiburg packt an“ ab sofort umweltfreundlich zu ihren Einsatzorten kommen und tatkräftig bei der Anlage der Beete helfen.
„Freiburg packt an“ unterstütz engagiere Anwohner*innen, die ihre Baumscheiben gestalten wollen. Interessierte können sich bei fpa@freiburg.de anmelden. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: WohlfĂĽhlen im Wald | Die Waldhaus-Termine im Mai
Mittwoch, 6. Mai, 17 bis 19 Uhr | ohne Anmeldung
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Auf dieser Tour mit Albrecht Franke, Forstdirektor a.D., erleben die Teilnehmenden rund um das Waldhaus den Wald im späten Frühling. Sie erfahren Wissenswertes über nachhaltige Waldbewirtschaftung, über das Management der Erholungsfunktion des Waldes sowie die Bedeutung für den Natur-, Arten- und Klimaschutz. Ab 12 Jahren. Teilnahme frei
Sonntag, 10. Mai, 11 Uhr | Ohne Anmeldung
Feelings in Trees: Konzertmatinee mit AnChora
AnChora unter der Leitung von Martina Freytag (www.martina-freytag.com) präsentiert in seinem Programm einen frechen Mix aus Rock, Pop, Jazz & Soul. Vom Publikum gezogene Baumkarten legen die Liedfolge der Matinee spontan fest. Bei schönem Wetter draußen im Atrium. Der Eintritt von 11 Euro und freundliche Spenden kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.
Mittwoch, 13. Mai, 18 bis ca. 19.30 Uhr | ohne Anmeldung
Exkursion: Nachhaltige Waldbewirtschaftung im Erholungswald
Bei einer Wanderung durch den Mooswald erläutert Revierförster Ernst Krämer die Waldbewirtschaftung inklusive Holznutzung in einem stark frequentierten Erholungsraum. Bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, ggfs. Sonnenschutz und etwas zu trinken denken. Treffpunkt: Spielplatz im Wolfswinkel. Ab 13 Jahren. Teilnahme frei. In Kooperation mit dem städtischen Forstamt
Sonntag, 17. Mai, 11.30 bis 15 Uhr | ohne Anmeldung
Waldgarten: Offene GartentĂĽr, mit FĂĽhrung und Mitmachaktion
Nahe dem Waldhaus entsteht ein Waldgarten, der nach Permakultur-Prinzipien geplant und gestaltet wird. Durch die Auswahl bestimmter Bäume, Sträucher und Pflanzenarten entsteht ein experimentelles Agroforstsystem. Von 11.30 bis 12 Uhr führt Angie Schmidt als Naturpädagogin und Fachfrau für Permakultur durch den Garten und informiert über das Projekt. Danach sind Interessierte eingeladen, von 12 bis 15 Uhr mit der Projektgruppe aktiv zu werden. Wer es einrichten kann, kommt am besten in wetterangepasster, zur Gartenarbeit tauglicher Kleidung und bringt sich je nach Bedarf etwas Verpflegung mit. Teilnahme frei, Spenden willkommen
Sonntag, 17. Mai, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben: 14 Uhr Lynx lynx – Der Luchs, 16 Uhr Hirundo Rustica – die Rauchschwalbe
Fräulein Brehms Tierleben, das einzige Theater für heimische gefährdete Tierarten und Sprachrohr der Wissenschaft, gastiert an ausgewählten Sonntagen im Waldhaus. Um 14 Uhr präsentiert sie den „kleinen Löwen“ Europas: Lynx lynx, den Luchs. Um 16 Uhr bringt das Fräulein Hirundo Rustica, die Rauchschwalbe, auf die Waldhaus-Bühne. Die Vorführungen sind für neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren (Luchs) bzw. 10 Jahren (Rauchschwalbe) geeignet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com. Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union.
Donnerstag, 21. Mai, 17 bis 18.30 Uhr | Anmeldeschluss: 11. Mai
Stress lass nach: Entspannen im GrĂĽnen durch Shinrin Yoku (Waldbaden)
„Shinrin Yoku“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet „Baden in der Waldluft“. Zum Herunterkommen und Durchatmen nach einem Arbeitstag tauchen die Teilnehmenden mit Kristin Vollmar, Referentin für Waldpolitik und zertifizierte Kursleiterin für Waldbaden, ein in die heilende Wirkung des Waldes und genießen bewusst die Natur mit allen Sinnen. Entspannung, Achtsamkeitsübungen im Wald und Wohlfühlen stehen im Vordergrund. Das Schlendern ist gespickt mit einer Prise Wissen über den Ursprung des Waldbadens und die verblüffenden gesundheitlichen Wirkungen des Waldes. Teilnahmebeitrag: 13 Euro
Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender oder unter Tel. 0761 / 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr)
Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-Café) | | Mehr | | | |
| Foto: Veranstalter | | | | | Garten HerrenmĂĽhle Bleichheim im Mai | Im Garten unterhalb des Bleichheimer Schlosses ist der FrĂĽhling in vollem Gange.
Glyzinien und erste Rosen betören mit ihrem Duft, Schwertlilien begleiten mit ihrer Blütenfülle die Kletterer. Im romantischen Garten von Hansjörg Haas zeigt sich nun die Fülle des ausklingenden Frühjahrs und beginnenden Frühsommers. Die großen Staudenbeete beeindrucken mit Blüten und frischen Grüntönen, unzählige Funkien und Farne bezaubern mit Blattfarben und –formen. Eintritt wird erhoben, der Fachmann steht Besuchern für Fragen zur Verfügung.
Geöffnet: Sonntag, 10. Mai von 13 bis 18 Uhr, Freitag 8. und 22. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr.
Adresse: SchloĂźplatz 2, 79336 Herbolzheim
Für Rückfragen: Hansjörg Haas, Tel. 07643 40137 | | Mehr | | | |
| Zwergotter-Jungtiere entdecken die Aussenanlage © Zoo Basel | | | | | Zwergotter-Jungtiere entdecken die Aussenanlage | Am 19. Januar 2026 sind im Zoo Basel zwei gefährdete Zwergotter (Aonyx cinereus) geboren. Nach ihren ersten Lebenswochen in der Wurfbox erkunden die Geschwister nun erstmals die Aussenanlage. Dabei liefern sie sich verspielte Raufereien – ein typisches Zeichen für ihr ausgeprägtes Sozialverhalten. Für Mutter Riya (8) und Vater Ramu (3) sind es die ersten Jungen, die sie erfolgreich aufziehen, für den Zoo Basel die ersten jungen Otter seit 13 Jahren.
Zwergotter (Aonyx cinereus) sind die kleinsten Otter der Welt. Sie leben an Flüssen und Seen, in Sümpfen, küstennahen Feuchtgebieten, Mangrovenwäldern und Reisfeldern in Süd- und Südostasien. Dort jagen sie im Wasser nach Krebsen, Muscheln, Schnecken und weiteren Wasserlebewesen.
Lange erwartet
Seit dem 27. Juni 2023 bewohnen Zwergotter-Weibchen Riya (8) und das Männchen Ramu (3) die Aussenanlage vor dem Vogelhaus. Nachdem ein erster Wurf im Jahr 2025 erfolglos blieb, kamen am 19. Januar 2026 zwei Jungtiere zur Welt. Für den Zoo Basel sind es die ersten jungen Otter seit 13 Jahren. Da Otter während der Aufzucht sehr störungsempfindlich sind, wurde die Familie zunächst nicht gestört. Erst bei der ersten tierärztlichen Kontrolle am 6. März 2026 zeigte sich, dass es sich um zwei Jungtiere handelt. Die Nesthocker kommen nackt und blind zur Welt, weshalb die beiden Jungtiere, ein Männchen und ein Weibchen, ihre ersten Lebenswochen geschützt in der Wurfbox verbrachten. Mit den steigenden Temperaturen erkunden sie nun erstmals die Aussenanlage.
Verspieltes Verhalten
Auf der Aussenanlage sind derzeit wilde Raufereien und Spasskämpfe der jungen Zwergotter zu beobachten. Otter sind gesellige und verspielte Tiere. Oft sind sie in Familienverbänden von bis zu zwölf Tieren auf Nahrungssuche unterwegs. Sie verfügen über ein vielfältiges Stimmrepertoire, das mindestens zwölf verschiedene Laute wie Begrüssungs-, Alarm- oder Paarungsrufe umfasst.
Bestand abnehmend
Der Bestand der Art ist rückläufig. Die Ursachen sind Lebensraumveränderungen durch Strassen- und Dammbau, Wasserverschmutzung und Bejagung. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Zwergotter auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten als gefährdet (vulnerable) ein. | | Mehr | | | |
| | | | | | Biotopverbundplanung Freiburg-Mitte startet | Infoveranstaltung am 28. April im Bürgerhaus Zähringen
Lebensräume vernetzen – biologische Vielfalt erhalten
Der Verlust der biologischen Vielfalt ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit – weltweit aber auch in Deutschland. Mehr als die Hälfte der Lebensraumtypen befindet sich in einem schlechten Zustand. Dabei ist eine vielfältige Natur wichtig für funktionierende Ökosysteme und damit auch für die Menschen. Die Stadt Freiburg arbeitet deshalb mit ihrem Aktionsplan Biodiversität seit Jahren daran, Lebensräume besser zu vernetzen und die Biodiversität im Stadtgebiet zu stärken. Ein wichtiges Instrument dafür ist die Herstellung eines funktionsfähigen Biotopverbunds.
Der Biotopverbund schafft ein verknüpftes System aus Lebensräumen. Er ermöglicht Tieren und Pflanzen zu wandern und genetischen Austausch zwischen Populationen herzustellen. Ein funktionsfähiger Verbund fördert die Wiederbesiedlung von Lebensräumen nach lokalem Aussterben und stärkt die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel. Zwei neu Biotopverbundpläne gibt es bereits, im Osten der Stadt (Schwarzwald) sowie im Westen (Tuniberg). Jetzt soll durch die Planung des letzten Teilgebiets Freiburg Mitte der Biotopverbund flächenhaft für Freiburg hergestellt werden.
Die Stadt Freiburg startet in diesem Jahr deshalb die Erarbeitung des Biotopverbundplans Freiburg-Mitte und lädt dazu am Dienstag, 28. April, 17 Uhr, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ins Bürgerhaus Zähringen ein.
Bei der Informationsveranstaltung erläutern die Expert*innen des Umweltschutzamts der Stadt, warum die Biotopverbundplanung Freiburg-Mitte wichtig ist, welchen räumlichen Umgriff sie hat und wie das methodische Vorgehen aussieht. Vorgestellt werden konkrete Beispiele für Maßnahmen sowie Möglichkeiten zur finanziellen Förderung. Außerdem möchte die Stadt mit den Teilnehmenden der Veranstaltung ins Gespräch kommen und lokale Expertise zu Wertigkeiten von Einzelflächen, der Landnutzung auf den Flächen und möglichen Biotopverbund-Maßnahmen einbeziehen.
Eingeladen sind alle interessierten Bürger*innen, insbesondere Bewirtschafter*innen sowie Flurstückseigentümer*innen im Außenbereich, Beschäftigte aus Land- und Forstwirtschaft und Mitglieder der Naturschutzverbände.
Um den Biotopverbundplan zu erstellen, werden insbesondere Offenland-Flächen und vorhandene Wanderhindernisse analysiert, mit dem Ziel, diese ökologisch aufzuwerten oder Barrieren zu beseitigen. Darauf aufbauend entwickelt die Stadt Maßnahmenempfehlungen. Die Umsetzung ist freiwillig und kann finanziell gefördert werden.
Zu den Bausteinen eines wirksamen Verbunds gehören u.a. artenreiche, extensiv genutzte Wiesen und Weiden, blütenreiche Ackerlandschaften, strukturreiche Waldränder sowie Feuchtbiotope. Solche Maßnahmen stärken den Naturhaushalt und bringen zugleich Vorteile für die Menschen – vom besser regulierten Mikroklima über extensive landwirtschaftliche Nutzungen bis zu attraktiveren Landschaftsräumen für Erholung. | | | | | |
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