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Samstag, 25. April 2026
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Grüne Quellen


© Stadt Karlsruhe, Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
"Wiederansiedlungsvorhaben im Kaukasus am Beispiel Wisent und Kropfgazelle"
Aurel Heidelberg ist Projektleiter beim WWF und hält Vortrag im Zoo Karlsruhe

Der Zoo Karlsruhe veranstaltet im Winterhalbjahr eine abwechslungsreiche Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Tiere, Umwelt- und Artenschutz. Aurel Heidelberg, zuständiger Projektleiter und Referent für die Ökoregion Kaukasus beim World Wide Fund For Nature (WWF), hält am kommenden Donnerstag, 19. Februar, einen Vortrag zum Thema: „Wiederansiedlungsvorhaben im Kaukasus am Beispiel Wisent und Kropfgazelle“.

Der WWF setzt zusammen mit seinen lokalen, nationalen und internationalen Partnern seit mehr als 30 Jahren im Kaukasus ökoregionale Naturschutzmaßnahmen um. Schwerpunkte liegen hierbei auf der Ausweitung eines grenzübergreifenden Naturschutzgebiets und dessen Vernetzung durch Wildtierkorridore, nachhaltige Nutzung von Ressourcen (insbesondere Wald und Weide) und Artenschutzprogramme von Schlüsselarten wie Persischer Leopard, Wisent, Persische Kropfgazelle, Kaukasus Maral und anderen.

Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Einlass ist ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Die Vortragsreihe wird kostenlos angeboten, eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird erbeten.

zum Bild oben:
Aurel Heidelberg bei einer tiermedizinischen Untersuchung der Persischen Kropfgazellen im Zoo Karlsruhe, bei der auch die Passform von Sendehalsbändern für die Art in der Natur überprüft wurde. Am kommenden Donnerstag erzählt der WWF-Projektleiter im Exotenhaus von seiner spannenden Arbeit.
© Stadt Karlsruhe, Zoo Karlsruhe, Timo Deible
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Über 80 bayerische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung
Augsburg: Ringlokschuppen (c) Wagner / DSD
 
Über 80 bayerische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung
Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über die Erfolge im vergangenen Jahr

In Bayern erfreuten sich 2025 über 80 Denkmale der Hilfe durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Unterstützung durch die Förderer der Stiftung war ungebrochen. Private Spenden, die Erträge der DSD-Treuhandstiftungen und die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der privaten Denkmalschutzstiftung allein in Bayern, neben Beratung, Begleitung und Besichtigung der Objekte auch über 3,2 Millionen Euro in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die DSD im vergangenen Jahr über 610 Objekte mit rund 34,9 Millionen Euro.

Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 in Bayern gehörte beispielsweise der nördliche Ringlokschuppen des ehemaligen Bahnbetriebswerks in Augsburg. Der Ringlokschuppen der ehemaligen Königlichen Bayerischen Staatseisenbahnen ist eines der wenigen, im bauzeitlichen Zustand erhaltenen Gebäude seiner Art und das Herzstück des Bahnbetriebswerks. Heute besteht das auf ausgedehntem Gelände stehende Betriebswerk aus dem von 1904 bis 1906 erbauten nördlichen Ringlokschuppen und weiteren zwischen 1906 und 1908 errichteten Gebäuden, dem Magazin, den beiden Radsatz-Reparaturhallen, der Schmiede, dem Kesselhaus und dem Übernachtungsgebäude. Die Wagenrichthalle wurde 1923/1924 erweitert. Hinzu kamen 1922 die Lokomotivdrehscheibe und 1935 die Triebwagenhalle. Zu den weiteren DSD-Projekten des vergangenen Jahres gehörten auch der Gutshof Ötternhausen in Volkach Gaibach, wo dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Notsicherung unterstützt werden konnte, oder das Wohnhaus Dr. Gaech in Schwarzach, wo die DSD die Schieferdeckung förderte. Schließlich wurde auch der evangelischen Lukaskirche in München, dem Jurahaus-Ensemble in Mörnsheim und dem Wilde Rose Bräukeller in Bamberg Unterstützung zuteil. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.

Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt.
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Zimmererarbeiten an Schloss Reitzenstein
Issigau: Schloss Reitzenstein (c) Julia Pohl / DSD
 
Zimmererarbeiten an Schloss Reitzenstein
Auf einer Geländestufe unmittelbar östlich des Burgfelsens gelegen

Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 11. Februar 2026 um 11.00 Uhr überbringt Uwe Franke, Ortskurator Oberfranken der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), in Anwesenheit von Ulrich Krückel von Lotto Bayern dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 47.819,38 Euro für Zimmererarbeiten am Schloss Reitzenstein an den Denkmaleigentümer Freiherr Constantin von Reitzenstein. Das Schloss gehört seit 2024 zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Zum Objekt:
Das Schloss Reitzenstein befindet sich auf einer Geländestufe unmittelbar östlich des Burgfelsens. Die Uraufnahme aus den Jahren 1808 bis 1864 zeigt das Schloss als großen rechteckigen Baukörper, der um etwa 15 Grad aus der Nord-Süd-Achse nach Osten gedreht ist. Von den damals vorhandenen Gebäuden ist das sogenannte Jägerhaus bis heute erhalten, während die nördlich gelegenen Ökonomiegebäude durch einen Neubau ersetzt wurden. Treppenhaus und Altan fehlen heute. Das Rittergut wurde 1721 von Josef Adam von Reitzenstein an den markgräflichen Grenadierhauptmann und Oberforstmeister Moritz August von Beust verkauft. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte es 1889 wieder in den Besitz der Familie Reitzenstein, als Karl Friedrich von Reitzenstein das Gut zurückerwarb.

Im Jahr 1894 erfolgte eine umfassende Umgestaltung in französisch-neubarocken Formen. Zu den baulichen Veränderungen zählen das Aufsetzen der südlichen und nördlichen Eckpavillons, die Ergänzung der Eingangshalle an der Westseite sowie einer überdachten Terrasse an der Ostseite. Zudem wurde ein zweistöckiger Nordflügel angebaut, wobei der Altbau um eine Achse verlängert wurde. Zwischen den beiden Flügeln entstand in der nordöstlichen Ecke des Hofes ein achteckiger Turm, der eine Glockenstube mit zwei Glocken beherbergt. Den oberen Abschluss bildet eine welsche Haube mit spitz zulaufender Helmkonstruktion.
 
 

Wilhelma startet in die Saison
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Wilhelma startet in die Saison
Längere Öffnungszeiten, stabile Eintrittspreise und mehr Nichtraucherschutz

Zum 1. März 2026 beginnt in der Wilhelma wieder die Sommersaison! Die täglichen Öffnungszeiten des Zoologisch-Botanischen Gartens verlängern sich damit zunächst bis 18.30 Uhr. Im April ist dann bis 19.30 Uhr und von Mai bis einschließlich August sogar bis 20.00 Uhr geöffnet.

Mit den längeren Öffnungszeiten erfolgt auch der Wechsel vom Winter- zum Sommertarif. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin verrät: „Als familienfreundliches Ausflugsziel mit Bildungsauftrag setzen wir weiterhin auf stabile Eintrittspreise. Trotz steigender Kosten wird es daher keine Preiserhöhung gegenüber dem Vorjahr geben.“ Tageskarten sind ab März wieder für 23 € (Erwachsene) und 9 € (Kinder ab sechs Jahre) erhältlich, jeweils inklusive dem Artenschutz-Euro, mit dem man einen Beitrag zum Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten in ihren natürlichen Lebensräumen in aller Welt leistet. Selbstverständlich gibt es weiterhin Ermäßigungen für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie ab März den vergünstigten Abendtarif ab 16.00 Uhr. Wer die Tickets online bucht, spart in jeder Preiskategorie bis zu einen Euro. Wenn man den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart häufiger besucht, lohnt die Jahreskarte oder die Mitgliedschaft im Verein der Freunde oder Förderer der Wilhelma. Weitere Informationen unter www.wilhelma.de.

Zum 1. März wird eine Neuerung eingeführt: Das Rauchen ist künftig nur noch in ausgewiesenen Raucherbereichen gestattet. Diese sind deutlich ausgeschildert und mit Aschenbechern versehen. So soll verhindert werden, dass Schadstoffe wie Nikotin ins Grundwasser gelangen. Die Bereiche sind so im Park verteilt, dass man jeden von ihnen binnen 5 bis 10 Minuten Gehzeit erreichen kann. Um den Nichtraucherschutz zu gewährleisten, liegen sie nicht in der Nähe von Spielplätzen, gastronomischen Bereichen, Picknickplätzen, (Haus-) Ein- und Ausgängen oder entlang enger Wegeführungen. Die neuen Regelungen gelten sowohl für Zigaretten, E-Zigaretten, Vapes als auch andere Arten von Rauchgeräten. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin betont: „Bei uns in der Wilhelma sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Wir appellieren daher weiterhin für ein gemeinschaftliches Miteinander und gegenseitigen Respekt.“

zum Bild oben:
Die Rosaflamingos bilden das Begrüßungskomitee bei jedem Wilhelma-Besuch.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Sgraffito-Fassade am Markusplatz 1 in Bamberg wird restauriert
Bamberg: Wohnhaus Markusplatz 1 (c) Peter Schabe / DSD
 
Sgraffito-Fassade am Markusplatz 1 in Bamberg wird restauriert
Das Wohnhaus wurde 1889 im Stil der Neorenaissance errichtet

Bei einem Pressetermin vor Ort am Donnerstag, den 5. Februar 2026 um 14.00 Uhr überbringt Herbert van Beek, Ortskurator Bamberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro für die Überarbeitung und Restaurierung der Sgraffito-Putzflächen des Wohnhauses am Markusplatz 1 in Bamberg an Sabrina Göckel vom evangelischen Dekanat Bamberg. Das Gebäude gehört nunmehr zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Zum Objekt

Das Wohnhaus am Markusplatz 1 wurde 1889 im Stil der Neorenaissance errichtet und zählt zu den frühen privaten Mietwohngebäuden auf der Westseite des neu angelegten Markusplatzes. Besonders prägend ist die zur Platzseite orientierte Sgraffito-Fassade, die als einzige ihrer Art in Bamberg bis heute erhalten ist. Die ornamental und figürlich gestalteten Putzdekore sind in der Region außergewöhnlich selten.

Im Inneren bewahrt das Haus weitgehend seine bauzeitliche Ausstattung. Dazu gehören das Treppenhaus in ursprünglicher Gestaltung, reich profilierte Türen mit zugehörigen Futter- und Bekleidungselementen, teilweise erhaltene Oberlichter sowie Stuckdecken mit Hohlkehlen und Abschlussprofilen. In mehreren Räumen ist zudem das historische fränkische Parkett erhalten.

Über viele Jahrzehnte befand sich das Anwesen in privatem Besitz, bevor es 1994 an die Evangelische Kirche Bamberg überging und als Wohn- und Begegnungsort für die evangelische Studierendengemeinde diente. Heute wird es gemeinsam mit der katholischen Hochschulgemeinde genutzt. Im Erd- und ersten Obergeschoss sind deren Räume untergebracht, während im zweiten Obergeschoss vier Studierende gemeinschaftlich wohnen. Das Dachgeschoss wurde Ende der 1990er Jahre zu Meditations- und Nebenräumen ausgebaut.
 
 

30 baden-württembergische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung
Göppingen. Hohenstaufen-Gymnasium (c) Nina Probst / DSD
 
30 baden-württembergische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung
Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über die Erfolge im vergangenen Jahr

In Baden-Württemberg erfreuten sich 2025 insgesamt 30 Denkmale der Hilfe durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Unterstützung durch die Förderer der Stiftung war ungebrochen. Private Spenden, die Erträge der DSD-Treuhandstiftungen und die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der privaten Denkmalschutzstiftung allein in Baden-Württemberg, neben Beratung, Begleitung und Besichtigung der Objekte auch über 2 Millionen Euro in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die DSD im vergangenen Jahr über 610 Objekte mit rund 34,9 Millionen Euro.

Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 in Baden-Württemberg gehörte beispielsweise das Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen. Die Schule wurde von 1957 bis 1959 nach einem Entwurf der Architekten Günter Behnisch und Bruno Lambart errichtet. Das Gebäude setzt sich aus einem langgestreckten, viergeschossigen Hauptbau und zweigeschossigen, durch Glasgänge miteinander verbundene Klassentrakte zusammen. Die Strenge des Stahlbetonskelettbaus mit vorgefertigten Fassadenelementen lockert das leicht asymmetrisch nach innen knickende Flachdach auf. Die westliche Giebelseite ist als Hauptansichts- und Zugangsseite gestalterisch hervorgehoben. Sämtliche Räume des Schulgebäudes werden über großflächige Kippfenster, Wendeflügel und feststehenden Oberlichter großzügig belichtet. Zu den weiteren DSD-Projekten des vergangenen Jahres gehörten auch das Rheintor in Breisach, wo dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Natursteinrestaurierung unterstützt werden konnte, oder ein Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert in Tübingen, wo die DSD die Gesamtsanierung förderte. Schließlich wurde auch der Oberen Burg in Talheim, der Glashütte Buhlbach in Baiersborn Obertal und dem ehemaligen Lutherhaus in Heidelberg Bergheim Unterstützung zuteil. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.

Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt.

Weitere Infos und Beispiele online.
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Karlsruhe: Saatgutbibliothek öffnet ihre Pforten
Auch in diesem Frühjahr heißt es für Pflanzenfreunde wieder: auf zum Start der Saatgutbibliothek in die Stadtbibliothek! Das innovative Projekt, das in Kooperation zwischen der Stadtbibliothek Karlsruhe und der grün-alternativen Hochschulgruppe Karlsruhe (GAHG) ins Leben gerufen wurde, stellt ab Samstag, 14. Februar, kostenlos Saatgut zur Ausleihe bereit. Eine Anmeldung oder ein Bibliotheksausweis sind nicht erforderlich. Die Ausgabe beginnt um 10 Uhr im ersten Obergeschoss der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus.

Das besondere Augenmerk der Saatgutbibliothek liegt auf der Erhaltung alter und lokaler Sorten. Ziel des Projekts ist es, diese vielfältigen Pflanzenarten zu bewahren und ihren Anbau in der Region zu fördern. Um den richtigen Umgang mit dem Saatgut zu gewährleisten, sind alle relevanten Informationen zu den einzelnen Sorten auf den Saatguttütchen per QR-Code sowie online auf der Website der GAHG verfügbar. Hier finden Interessierte detaillierte Steckbriefe der Pflanzen, die sie vor der Aussaat durchlesen sollten, um sicherzustellen, dass die jeweilige Sorte optimal zu den eigenen Anbaubedingungen passt.

Das Ausleihsystem folgt dem Prinzip „Ausleihe – Rückgabe – Erhalt“. Damit wird ein nachhaltiger Kreislauf geschaffen, der nicht nur den Erhalt der wertvollen Saatgutsorten sichert, sondern auch dafür sorgt, dass auch im kommenden Jahr wieder ausreichend Saatgut zur Verfügung steht. Nach der Ernte im Herbst sind alle Ausleihenden dazu aufgerufen, das selbstgewonnene Saatgut in die Stadtbibliothek zurückzubringen. Sollte sich kein Saatgut gebildet haben, bitten wir Sie dennoch, die leeren Papiertüten zurückzubringen.

Da im vergangenen Jahr der Rücklauf nur von wenigen Saatguttüten erfolgte, möchten wir noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Saatgutbibliothek nur als funktionierender Kreislauf bestehen kann. Das Prinzip „Ausleihe – Rückgabe – Erhalt“ ist entscheidend, damit das Angebot langfristig erhalten bleibt und weiterhin allen Interessierten offensteht.

Saatgutpaten gesucht
Die GAHG sucht auch in diesem Jahr wieder engagierte Saatgutpatinnen und Paten, die bereit sind, das Saatgut unter sorgfältiger Sortenreinhaltung zu vermehren. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem Aufbau einer lebendigen Community, in der gemeinschaftliches Gärtnern und der Wissensaustausch im Mittelpunkt stehen. Die Saatgutbibliothek versteht sich dabei als Plattform, auf der Menschen miteinander lernen, Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig unterstützen können.

Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr voller bunter Sorten, die den Garten unserer Stadt vielfältig und nachhaltig bereichern werden.
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Zimmererarbeiten an St. Bartholomäus in Egloffstein
Egloffstein: Ev.Kirche St.Bartholomäus (c) Julia Pohl / DSD
 
Zimmererarbeiten an St. Bartholomäus in Egloffstein
Markantes Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz

Bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 3. Februar 2026 um 11.00 Uhr überbringt Gerd Sommer, Mitglied im Ortskuratorium Erlangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), in Anwesenheit von Tugay Bakir von Lotto Bayern dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 70.000 Euro für Zimmererarbeiten an St. Bartholomäus in Egloffstein an Kirchenvorstand Dr. Ekkehard Wirth. Das Gotteshaus gehört seit 2024 zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Die massive Saalkirche mit Walmdach, Ostturm und Zwiebelhaube im Markgrafenstil steht auf einer Felsnase in unmittelbarer Nähe der Burg Egloffstein. Für den Luftkurort ist sie als weithin bekanntes Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz identitätsstiftend und ein sehr beliebtes Ziel für Tages- und Feriengäste. Egloffstein, seit dem 11. Jahrhundert Familienstammsitz, ist das Idealbild eines ehemals reichsritterschaftlichen Ortes.

Zum Objekt:
St. Bartholomäus steht über dem terrassenförmig angelegten Ort innerhalb der Burganlage Egloffstein auf einer vorspringenden Felsnase hundert Meter über dem Trubachtal. Die Pfarrkirche ist etwa 16 Meter lang und 10 Meter breit. Sie wurde von 1750 bis 1752 auf den Grundmauern der ehemaligen unteren Kemenate des Schlosses errichtet. Auf der Westseite befindet sich das Eingangsportal, das Dach ist an dieser Seite abgewalmt. Im Osten schließt der rechteckige Glockenturm an. Angebaut an Turm und Langhaus ist die kleine Sakristei im Nordosten. Das Langhaus ist mit Emporen und auf der Westseite mit zwei übereinanderliegenden Fensterreihen ausgestattet. Die Decke ist mit Stuckelementen und Malereien versehen. Das Hauptdeckenfresko zeigt die Opferung Isaaks nach 1. Mose 22. Auf dem vorderen Fresko ist die Dreieinigkeit, auf dem hinteren der Gute Hirte dargestellt. Die Fresken in den Ecken zeigen die vier Evangelisten. Auffallend ist der im Markgrafenstil erbaute Kanzelaltar mit den flankierenden Figuren Mose und Aaron.
 
 



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