Prolixletter
Montag, 28. September 2026
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Ă–ko plus

 
Nachwuchs im Storchenparadies: 69 KĂĽken auf dem Mundenhof
Führung gibt spannende Einblicke in das Leben der Störche am Dienstag, 30. Juni

Sie sind fester Bestandteil des Mundenhofs und bauen fröhlich ihre Nester auf Dächern, Bäumen und sogar dem Rosen-Pavillon. Auch in diesem Sommer machen es sich die Störche mit ihrem Nachwuchs auf dem Mundenhof bequem. Der Naturschutzbund (NABU) gibt allen Interessierten am Dienstag, 30. Juni, ab 19 Uhr Einblicke in das Leben der Störche. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 26. Juni, bei christine.hercher@nabu-bw.de möglich. Die Plätze sind begrenzt, die Teilnehmer*innen sind gebeten, ein eigenes Fernglas mitzubringen.

Die Störche haben ihre symbolische „Aufgabe“ als Baby-Bringer*innen offensichtlich ernst genommen, denn auf dem Mundenhof gibt es aktuell überall Nachwuchs, unter anderem bei den Erdmännchen, den Bisons und den Kamelen. Auch die Störche waren fleißig: Mittlerweile gibt es mit 41 Storchennestern und 69 Küken so viele Störche wie nie auf dem Hof.

Um die Störche auf dem Mundenhof kümmert sich der Freiburger Verein Weissstorch Breisgau. Die Ehrenamtlichen haben alle Nester auf dem Mundenhof im Blick, beringen die kleinen Störche, um ihre Routen zu verfolgen und stehen dem Team vom Mundenhof beratend zur Seite. Mit einer eigenen Auffangstation kümmert sich der Verein außerdem um verletzte, kranke und zurückgelassene Tiere. Weitere Informationen gibt es unter www.weissstorch-breisgau.de.
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Engagement sichtbar machen: „Freiburg packt an“ beim Engagierten Juni
Sensen-Workshop am Mittwoch, 24. Juni, und Baumscheibentour am Montag, 29. Juni

Viele Freiburger*innen engagieren sich ehrenamtlich. Der Aktionsmonat "Engagierter Juni" will diesen Einsatz sichtbar machen und bietet Raum für Initiativen und Vereine, um ihr Engagement der Öffentlichkeit vorzustellen. Auch „Freiburg packt an“ beteiligt sich: Auf dem Programm stehen ein praktischer Sensenkurs am Mittwoch, 24. Juni, sowie eine Baumscheibentour durch Herdern am Montag, 29. Juni. Beide Veranstaltungen sind kostenlos, die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 24. Juni, von 17 bis 19 Uhr ein Workshop zum Thema Sensen. Landschaftspfleger Philipp Köder vermittelt Grundlagen zum Umgang mit der Sense, erklärt deren Einsatzmöglichkeiten und zeigt, wie das Werkzeug richtig geschärft wird. Zudem gibt er Tipps zum Material und zur sinnvollen Verwendung von Schnittgut. Der Kurs richtet sich insbesondere an Menschen, die eine schonende und naturnahe Alternative zur maschinellen Mahd kennenlernen möchten. Interessierte können sich bis Sonntag, 21. Juni, per E-Mail bei post@sensenschnitt.org anmelden.

Am Montag, 29. Juni, von 17 bis 19 Uhr folgt eine „Baumscheibentour – auf den Spuren von Wildbiene und Lerchensporn in Herdern“. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin und Praktikerin Kelly Baldwin Heid erkunden die Teilnehmer*innen besondere Baumpatenschaften. Es geht darum, Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zu fördern, Baumscheiben zu gestalten und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 25. Juni, per E-Mail an fpa@freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-4712 möglich.

Der „Engagierte Juni“ ist ein Aktionsmonat der Stadt Freiburg mit zahlreichen Veranstaltungen und Mitmachangeboten rund um bürgerschaftliches Engagement.

Das vollständige Programm gibt es online
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Kostenlose Beratung zur Einsparung von Energie am Gebäude
Verlängert: Energiekarawane noch bis zum 3. Juli in Freiburg Herdern und Brühl unterwegs

Seit Anfang Mai ist die Energiekarawane in Freiburg Herden und Brühl unterwegs und weckt reges Interesse. Deshalb wird die Beratungskampagne des Umweltschutzamtes zum Thema „Energetische Gebäudesanierung“ verlängert: Bis zum 3. Juli können sich Hauseigentümer*innen kostenlos über Sanierungsmöglichkeiten beraten lassen und damit ihre private Energiewende vorantreiben.

Die Erstberatungen sind individuell auf die Gebäude zugeschnitten und mit einem Hausbesuch durch qualifizierte Energieberater*innen der Verbraucherzentrale verbunden. Dabei können Fragen zur energetischen Optimierung des Hauses gestellt sowie mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen samt entsprechender Fördermöglichkeiten besprochen werden. Die Energiekarawane in Freiburg Herdern und Brühl wird im Auftrag der Stadt vom Verein fesa e.V. in Kooperation mit der

Verbraucherzentrale BW und den BĂĽrgervereinen Herdern e.V. und BrĂĽhl-Beurbarung durchgefĂĽhrt.

Anmeldung zu kostenfreien Beratungsterminen sind unter www.fesa.de/herdern, per Mail an energiekarawane@fesa.de oder telefonisch unter 0761 /407361 möglich.
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Honig und mehr
Am 14. Juni lädt der Mundenhof zum Bienensonntag ein

Während der Mensch den Sonntag heiligt, sind die Bienen auch am siebten

Tag der Woche emsig. Was sie da so treiben, auf welche Weise und mit welchem Ergebnis – das erklärt seit 2005 einmal jährlich der Bienensonntag auf dem Mundenhof. In diesem Jahr fällt er auf Sonntag, 14. Juni.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es am Bienenhaus, im Eingangsbereich des Tier-Natur-Erlebnisparks, Wissenswertes und Interessantes über die fleißigen Bienen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Imkerverein Freiburg statt. Für Fragen stehen dessen Imkerinnen und Imker den ganzen Tag an einem Infostand zur Verfügung. Sie erklären zum Beispiel, wie sich Königin, Arbeiterinnen und Drohnen unterscheiden, womit die Brut gefüttert wird und was mit den Bienen im Winter passiert. Zudem wird der NABU vor Ort sein, um spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Wildbienen zu geben und über die Vielfalt insektenfreundlicher Pflanzen zu informieren.

Über den Tag verteilt finden regelmäßig Führungen zu den Bienenvölkern statt. Damit die angebotenen Führungen nicht schmerzhaft werden, stehen mehrere Schutzanzüge zur Verfügung.

Den gesamten Bienensonntag ĂĽber gibt es auĂźerdem am Bienenhaus Honig vom Mundenhof und von anderen Standorten zu probieren und zu kaufen.
 
 

Zoos retten Arten – weltweit
Flachschildkroeten Boulengers © Zoo Basel
 
Zoos retten Arten – weltweit
VdZ-Jahrestagung zieht Bilanz eines globalen Netzwerks

59 Millionen Euro in fünf Jahren, 155 Projekte, 55 Länder: Wie zoologische Gärten als operative Partner den internationalen Artenschutz mitgestalten

Basel/Berlin, 3. Juni 2026 – 59 Millionen Euro haben VdZ-Zoos in den vergangenen fünf Jahren in Natur- und Artenschutzprojekte weltweit investiert. Jährlich wildern sie rund 500 Tiere aus rund 20 gefährdeten Tierarten in Europa aus – dazu über 230ʼ000 Insekten, Amphibien und Fische. Und sie engagieren sich mit Personal, Expertenwissen und Sachspenden in mindestens 155 Projekten in 55 Ländern weltweit. Die modernen Zoos begeistern ihre Besucherinnen und Besucher immer wieder aufs Neue – alleine im Jahr 2025 besuchten rund 41 Millionen Menschen die Zoos des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ).

Diese Zahlen legte der VdZ bei seiner Jahrestagung vom 3. bis 6. Juni 2026 in Basel vor. Über 200 internationale Expertinnen und Experten – Direktorinnen und Direktoren, Biologinnen und Biologen, Tierärztinnen und Tierärzte sowie Artenschutzfachleute – kamen zusammen, um die Zukunft des internationalen Artenschutzes zu gestalten.

Im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens standen strategische Fragen des Artenschutzes – fokussiert auf die gemeinsame Betrachtung von Zoo- und Wildtierpopulationen und die zwingende Zusammenarbeit zwischen der Weltnaturschutzunion IUCN, den Zoos, CITES-Behörden und Bildungseinrichtungen. Höhepunkt war das VdZ Zoo- und Wildtier-Forum am 4. Juni: Razan Khalifa Al Mubarak (Präsidentin der Weltnaturschutzunion IUCN), Katja Christ (Vizepräsidentin des Schweizer Nationalrats), sowie Bruno Mainini (Stellvertretender Leiter CITES Behörde Schweiz) begrüssten die Fachleute aus Zoowelt, Politik und Gesellschaft.

«Heute sind viele Mitglieder des VdZ Teil des IUCN-Netzwerks und Experten aus Zoos leisten einen direkten Beitrag zur Arbeit der IUCN-Kommission für das Überleben der Arten. Durch diese Zusammenarbeit unterstützen das Wissen und die Fachkompetenz der Zoogemeinschaft den Artenschutz sowohl in der Wildnis als auch durch die Pflege bedrohter Tierarten», sagt Her Excellency Razan Khalifa Al Mubarak, IUCN-Präsidentin. «Der Verband der Zoologischen Gärten spiegelt dieses Engagement wider. Die Mitgliedszoos begrüssen jedes Jahr dutzende Millionen Besucher, leisten Beiträge zur wissenschaftlichen Forschung und unterstützen Naturschutzprojekte auf der ganzen Welt. In einer Zeit, in der der Verlust der biologischen Vielfalt nach wie vor eine der entscheidenden Herausforderungen unserer Zeit darstellt, sind Partnerschaften wie diese wichtiger denn je.»

Dass die internationale Zusammenarbeit erfolgreich ist, verdeutlichen auch die Zahlen der Roten Liste der IUCN. Bis 2022 hat sich der Status von mehr als 200 Arten auch durch die tatkräftige Unterstützung der Zoogemeinschaft auf der Roten Liste verbessert, darunter so bekannte Arten wie das Przewalski-Pferd, der Iberische Luchs, das Goldkopflöwenäffchen, der Waldrapp und der Lear-Ara sowie andere Tierarten, denen im Naturschutz allgemein weniger Aufmerksamkeit oder Mittel zuteilwerden, wie beispielsweise der Moorea-Baumschnecke.

Seitdem hat sich das Engagement der Zoos im Artenschutz noch erhöht, weiss auch Nationalrats-Vizepräsidentin Katja Christ, die die Arbeit der Schweizer Zoos eng verfolgt: «Wissenschaftlich geführte Zoos übernehmen grosse Aufgaben im Bereich Bildung, Forschung sowie Natur- und Artenschutz. Alleine in der Schweiz sensibilisieren sie jährlich über 4.5 Millionen Besucherinnen und Besucher für die Bedeutung des Erhalts der Biodiversität. Zoos schaffen Begegnungen mit der Tierwelt, die gerade für Kinder prägend sind. Denn was man als Kind lieben lernt, ist man auch später bereit zu beschützen.»

Ein Plan für alle – Zoos als integraler Teil des Artenschutzes
Lange galt die Welt des Artenschutzes als zweigeteilt: hier die Arbeit in der Natur, dort die Haltung von Tierarten in Zoos. Der One Plan Approach der Weltnaturschutzunion IUCN hat dieses Denken überwunden. Die Idee dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: Wildpopulationen und Populationen in menschlicher Obhut werden nicht länger getrennt gemanagt, sondern gemeinsam als eine Population betrachtet. Zoos sind damit keine Reservate am Rand des Artenschutzes – sie sind ein integraler Bestandteil der globalen Strategie zur Rettung bedrohter Arten.

«Der One Plan Approach spiegelt den Paradigmenwechsel im Natur- und Artenschutz von reinen Bewahrungsstrategien in der Wildbahn hin zu Interventionskonzepten. Diese erkennen menschliches Eingreifen als Schlüssel für zeitgemässe Schutzkonzepte auch ausserhalb der noch bestehenden Lebensräume. Wild- und Zootierpopulationen werden gemeinsam als demographische und genetische Subpopulationen eines Gesamt-Systems gemanagt. Das erfordert koordinierte Zuchtprogramme, wissenschaftlich fundiertes Populationsmanagement, Monitoring und langfristige Partnerschaften – genau das, wofür der VdZ und seine Mitglieder stehen», betont Dr. Dag Encke, Präsident des VdZ.

«Als Gastgeber dieser Tagung sind wir stolz, drei Tierarten zu halten, die den One Plan Approach schon jetzt in die Tat umsetzen: die Kordofan-Giraffe, die Boulengers Flachschildkröte und die Rio-Pescado-Harlekinkröte. Jede dieser Arten steht für eine andere Facette des integrierten Artenschutzes – von der Reservepopulation für künftige Wiederansiedlungen über die Bergung vom Aussterben bedrohter Arten aus ihrem natürlichen Lebensraum bis zur Vernetzung institutioneller und privater Tierhalterinnen und Tierhalter, um koordinierte Erhaltungszuchten aufzubauen», erklärt Dr. Olivier Pagan, Direktor des Zoo Basel.

Kontakt
Astrid Falter
Leiterin Kommunikation
E-Mail: astrid.falter@vdz-zoos.org
Tel.: +49 (0)30 206 53 90 14

Gastgeber mit Vorbildfunktion: Zoo Basel
Der Zoo Basel – von seinen Besucherinnen und Besuchern liebevoll «Zolli» genannt – ist nicht nur Gastgeber der Tagung, sondern selbst ein lebendiges Beispiel für dieses Engagement. Seit 2015 generiert er mit dem «Naturschutzfranken» erhebliche Mittel für Artenschutzprojekte weltweit. Mit dem Masterplan «Zolli 2049» schafft er zusätzliche Flächen, um Tierhaltung, Artenschutz und Besuchserlebnis im urbanen Kontext nachhaltig weiterzuentwickeln – und setzt damit ein Zeichen, dass Biodiversität nicht am Zooausgang endet.

Ăśber den VdZ
Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten. Rund 40 Millionen Menschen besuchen jährlich die 71 VdZ-Zoos, mehr als eine Million profitieren von den besonderen Bildungsangeboten der Zoos in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien. Geschäftsführer des Verbands ist Volker Homes und Präsident der Direktor des Tiergartens Nürnberg, Dr. Dag Encke. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zooverband und gab den Anstoss zur Gründung des Weltzooverbands.
 
 

Zum Tag der Artenvielfalt am 12. Juni
(c) Vanessa Tschöpe /Stadt Freiburg
 
Zum Tag der Artenvielfalt am 12. Juni
Forstamt Freiburg lädt auf Fahrradexkursion ein. Gelbbauchunke im Fokus

Am Freitag, 12. Juni, ist wieder der Tag der Artenvielfalt. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat diesen Tag, an dem sich alles um die Artenvielfalt im „Ländle“ dreht, 2022 ins Leben gerufen (https://tag-der-artenvielfalt-bw.de/). Jedes Jahr beteiligen sich landesweit viele Akteure mit diversen Naturerlebnissen daran. Wie gewohnt ist auch das städtische Forstamt mit von der Partie.

Beim diesjährigen Angebot des Forstamtes „Neben der Spur?“ geht es um die Erhaltung gefährdeter Amphibienarten im südlichen Mooswald. Auf einer zweistündigen Fahrradexkursion stellen die Waldnaturschutz-Beauftragten Hannah Sharaf und Vanessa Tschöpe den Teilnehmenden die Biologie, die Lebensräume und Laichgewässer von Gelbbauchunke und Kammmolch vor. In diesen Wochen ist die Chance nämlich groß, die beiden Protagonisten vor Ort anzutreffen: die Unke mit ihren herzförmigen Pupillen und dem auffällig gelb-schwarz gefleckten Bauch – und den Molch, dessen Unterseite ebenfalls gelb bis orangegelb gefleckt ist.

Zielgruppe der Radtour sind alle Interessierten, gerne auch Familien mit Kindern. Treffpunkt zum Start der Tour ist die Schlatthof-Strauße zwischen Eugen-Keidel-Bad und der A5 (GPS-Koordinaten: 47.991230 / 7.761044, Schlatthöfe 3). Hier geht es um 14 Uhr mit den Rädern los.

Um eine vorherige Anmeldung bis Montag, 8. Juni, bei Vanessa Tschöpe wird gebeten (vanessa.tschoepe@freiburg.de; Tel. 0761 201 6207).

zum Bild oben:
Die Gelbbauchunke: Ihre Erkennungsmerkmale sind ihre herzförmigen Pupillen und ihr auffallend gelb-schwarz gefleckter Bauch.
(c) Vanessa Tschöpe /Stadt Freiburg
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Tag der Artenvielfalt am 13. und 14. Juni in Freiburg
Mitmachstände, Insektenführungen und Tipps zur naturnahen Gartengestaltung

Etwa 50.000 Tier- und Pflanzenarten leben derzeit in Baden-Württemberg. Sie zu erhalten und zu schützen ist landesweit ein wichtiges Ziel, denn eine große Artenvielfalt sorgt für stabile Ökosysteme, gesunde Böden und sauberes Wasser. Trotzdem werden viele Arten immer seltener oder sterben aus und auch die Lebensräume schwinden. Um das zu ändern, gibt es in Freiburg seit vielen Jahren den Tag der Artenvielfalt. Seit 2022 wird er vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg federführend landesweit organisiert.

In Freiburg findet der Tag der Artenvielfalt am Samstag, 13. Juni, im Stadtgarten statt. Zwischen 11 und 18 Uhr gibt es dort verschiedene Mitmach- und Infostände. Den Tag über bieten Expert*innen kostenlose Führungen zu Insekten, Schmetterlingen oder Fledermäusen an. Außerdem berät das Umweltschutzamt im Rahmen des Förderprogramms Artenschutz in der Stadt zur biodiversitätsfördernden Gartengestaltung und gibt artenreiches Saatgut für den Garten aus. Am Sonntag, 14. Juni, folgen dann im Waldhaus zwei Aufführungen von Fräulein Brehms Tierleben sowie ein Waldspaziergang. Anmelden können sich Interessierte unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender.

Alle Informationen zum Tag der Artenvielfalt gibt es auf der Webseite der Ă–kostation www.oekostation.de. Weitere Angebote in Freiburg und Baden-WĂĽrttemberg gibt es unter www.tag-der-artenvielfalt-bw.de.

Förderprogramm Artenschutz
Das Förderprogramm der Stadt läuft seit 2021. Interessierte können sich auf der Internetseite www.freiburg.de/artenschutz-programm informieren und sich das ganze Jahr per E-Mail bei artenschutz@freiburg.de melden. Teil des Förderprogramms ist eine unverbindliche und kostenlose Beratung durch das Umweltschutzamt über mögliche Maßnahmen und die Höhe der Fördersätze. Es können bis zu 100 Prozent der Kosten übernommen werden. Mit Hilfe des Förderprogramms erblühen mittlerweile zahlreiche blumenbunte Wiesen und Sträucher, Nisthilfen wurden aufgehängt und Feuchtbiotope und Trockenmauern angelegt. Die Themen Artenschutz und Artenvielfalt sind 365 Tage im Jahr aktuell.
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Energiewende - Klimawende
Windkraft, Freiflächen-Photovoltaik, Führung kleine Wasserkraft

„Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik - Argumente und Standorte in der Regio Freiburg“ ist Thema des Vortrags von Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., beim Samstags-Forum Regio Freiburg Reihe 39 von ECOtrinova e.V. und ideellen Mitträgern am Samstag 13. Juni 2026 um 10:00 - 11 Uhr im Hörsaal 1015 im KG 1 der Universität Freiburg i.Br., Platz der Universität, Stadtmitte. Der Eintritt ist frei. Anschließend startet um 11:30 Uhr eine kostenlose Führung per Rad zu 5 Kleinwasserkraftanlagen in Freiburg an Dreisam und am Gewerbekanal mit den Experten und Betreibern Michael Wagner und Andreas Markowsky. Treff ist bei der Reinigung Himmelsbach, Gerberau 48, Ende ca. 14 Uhr. Anmeldung zur Führung bis 11. Juni an ecotrinova@web.de. Veranstalter sind ECOtrinova e.V. und ideelle Mitträger, u.a. das Klimabündnis Freiburg sowie BUND- und NABU-Freiburg und Fesa e.V..
 
 



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