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Samstag, 7. März 2026
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Grüne Quellen

Zoo Karlsruhe: Kasse Nord öffnet wieder täglich
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
Zoo Karlsruhe: Kasse Nord öffnet wieder täglich
Barrierefreier Zugang jederzeit sichergestellt
Haushaltseinsparungen werden dennoch erreicht

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe ändert erneut die Zugangssituation. Ab kommender Woche wird die Kasse Nord am Festplatz wieder durchgehend mit Personal besetzt. Gleichzeitig wird der barrierefreie Zugang am Eingang Ost (Augartenstraße) eingestellt. Grund ist, dass sich die Regelung der vergangenen Wochen im Alltag nicht bewährt hat.

Für Menschen, die auf einen barrierefreien Zugang etwa mit Rollstuhl oder Kinderwagen angewiesen sind, wurde der Besuch seit Februar deutlich komplizierter. Aus Gründen der Haushaltssicherung war der Eingang Nord unter der Woche nicht mehr besetzt. Vom Festplatz aus war der Zoo damit nicht barrierefrei erreichbar. Gleichzeitig befinden sich viele Parkplätze am Festplatz, während andere Eingänge nur begrenzte Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung aufweisen. Für betroffene Zoogäste bedeutete das längere Wege und zusätzliche Hürden.

Auch organisatorisch traten Probleme auf. Am Eingang Ost nutzten mehrfach weitere Personen das noch geöffnete barrierefreie Tor, ohne dass nachvollziehbar war, ob sie gültige Tickets hatten. An der geschlossenen Kasse Nord kam es zudem wiederholt zu unerlaubten Zutritten und riskanten Übersteigversuchen der Toranlage. In einem Fall wurde eine Mitarbeiterin bei einer Kontrolle bedroht.

„Bisherige Lösung ist nicht praktikabel.“
„Die Erfahrungen der vergangenen Wochen haben klar gezeigt, dass die bisherige Lösung nicht praktikabel ist“, sagt der stellvertretende Zoodirektor Steffen Karcher, der auch für die Kassen zuständig ist. „Mit der erneuten Besetzung des Eingangs Nord sorgen wir für einen verlässlichen Zugang, mehr Sicherheit und bessere Bedingungen für unsere Zoogäste und Mitarbeitenden.“

Künftig ist der Zoologische Stadtgarten zu den Öffnungszeiten über die Kassen Süd und Nord barrierefrei erreichbar. Am Eingang Ost bleibt der Selbsteinlass bestehen, allerdings ohne barrierefreien Zugang. Zusätzliches Personal wird dafür nicht benötigt. Mitarbeitende, die bisher den barrierefreien Zugang am Eingang Ost vom Service-Center aus betreut haben, übernehmen künftig Aufgaben an der Kasse Nord. Auch dort können weiterhin Jahreskarten erstellt werden. „Gleichzeitig schaffen wir es, die beschlossenen und für uns als Teil der Stadt unerlässlichen Sparmaßnahmen einzuhalten“, betont Karcher. Die Neuregelung kam auch unter Beteiligung des „Beirats für Menschen mit Behinderung“ zustande.

zum Bild oben:
An der Kasse Nord gibt es zukünftig wieder einen barrierefreien Eingang.
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
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Bronzeplakette für das Grenzacher Schlössle
Grenzacher Schlössle, ehem.Bärenfelsschloss (c) Nina Probst / DSD
 
Bronzeplakette für das Grenzacher Schlössle
Zur Erinnerung an die private Förderung

In diesen Tagen erreicht den Denkmaleigentümer des Grenzacher Schlössle eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Restaurierung der Fassade des Grenzacher Schlössle mit 40.000 Euro unterstützen. Das Herrenhaus gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Zum Objekt:
Das Grenzacher Schlössle, auch bekannt als Bärenfelsschloss, befindet sich im Ortsteil Grenzach der Gemeinde Grenzach-Wyhlen, nahe der Schweizer Grenze. Das Anwesen liegt eingebettet in einen großzügigen Garten und geht auf ein bürgerliches Landhaus mit mittelalterlichem Ursprung zurück. Im Jahr 1689 wurde das Gebäude im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte im frühen 19. Jahrhundert. Das heutige Erscheinungsbild des zweigeschossigen Gebäudes ist geprägt durch klassizistische Gestaltungselemente. Das Grenzacher Schlössle steht auf einem hohen Kellersockel und verfügt über eine symmetrisch gegliederte Nordfassade. Charakteristisch für das Gebäude sind die deutlich hervortretenden Seitenrisalite mit Satteldächern und Dreiecksgiebeln. Die rechteckigen Seitenportale sind mit waagerechten Gesimsverdachungen versehen und sind in repräsentativer Ausführung gestaltet.
 
 

Persischer Leopard Khal neu in der Wilhelma
Persischer Leopard Khal © Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann
 
Persischer Leopard Khal neu in der Wilhelma
Neuzugang bei den Raubkatzen im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart

Ende Januar 2026 ist wieder ein Persischer Leopard in der Wilhelma eingezogen. Nachdem er sich mittlerweile eingewöhnt hat, ist der sieben Jahre alte Kater, der aus einem Zoo in Spanien stammt, immer häufiger auf seiner Außenanlage zu sehen.

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erläutert dazu: „Das natürliche Verbreitungsgebiet des Persischen Leoparden liegt in Vorderasien, heute schwerpunktmäßig im Iran. Die Unterart gilt in der Natur als stark gefährdet, zumal der Großteil seines Bestands in zahlreiche, nicht mehr miteinander zusammenhängende Teilpopulationen zersplittert ist. Wir als Zoos engagieren uns daher für die Nachzucht des Persischen Leoparden in menschlicher Obhut. Nicht immer findet man dabei für jedes Tier auf Anhieb den richtigen Partner oder die richtige Partnerin.wilhel Dennoch muss jedes Individuum der einzelgängerisch lebenden Art bis dahin tiergerecht untergebracht werden. In Abstimmung mit dem Koordinator des Ex Situ-Programms für Persische Leoparden wurde daher entschieden, Khal ein neues Zuhause bei uns in Stuttgart zu geben.“

Kuratorin Dr. Ulrike Rademacher ergänzt: „Im Frühjahr 2025 ist unser Leoparden-Senior Datis – ebenfalls ein Persischer Leopard – im stattlichen Alter von 19 Jahren verstorben. Seine Anlage war zeitweise nicht besetzt. Wir sind daher sehr froh über unseren Neuzugang aus Spanien.“
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© Stadt Karlsruhe, Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
"Wiederansiedlungsvorhaben im Kaukasus am Beispiel Wisent und Kropfgazelle"
Aurel Heidelberg ist Projektleiter beim WWF und hält Vortrag im Zoo Karlsruhe

Der Zoo Karlsruhe veranstaltet im Winterhalbjahr eine abwechslungsreiche Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Tiere, Umwelt- und Artenschutz. Aurel Heidelberg, zuständiger Projektleiter und Referent für die Ökoregion Kaukasus beim World Wide Fund For Nature (WWF), hält am kommenden Donnerstag, 19. Februar, einen Vortrag zum Thema: „Wiederansiedlungsvorhaben im Kaukasus am Beispiel Wisent und Kropfgazelle“.

Der WWF setzt zusammen mit seinen lokalen, nationalen und internationalen Partnern seit mehr als 30 Jahren im Kaukasus ökoregionale Naturschutzmaßnahmen um. Schwerpunkte liegen hierbei auf der Ausweitung eines grenzübergreifenden Naturschutzgebiets und dessen Vernetzung durch Wildtierkorridore, nachhaltige Nutzung von Ressourcen (insbesondere Wald und Weide) und Artenschutzprogramme von Schlüsselarten wie Persischer Leopard, Wisent, Persische Kropfgazelle, Kaukasus Maral und anderen.

Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Einlass ist ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Die Vortragsreihe wird kostenlos angeboten, eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird erbeten.

zum Bild oben:
Aurel Heidelberg bei einer tiermedizinischen Untersuchung der Persischen Kropfgazellen im Zoo Karlsruhe, bei der auch die Passform von Sendehalsbändern für die Art in der Natur überprüft wurde. Am kommenden Donnerstag erzählt der WWF-Projektleiter im Exotenhaus von seiner spannenden Arbeit.
© Stadt Karlsruhe, Zoo Karlsruhe, Timo Deible
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Über 80 bayerische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung
Augsburg: Ringlokschuppen (c) Wagner / DSD
 
Über 80 bayerische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung
Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über die Erfolge im vergangenen Jahr

In Bayern erfreuten sich 2025 über 80 Denkmale der Hilfe durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Unterstützung durch die Förderer der Stiftung war ungebrochen. Private Spenden, die Erträge der DSD-Treuhandstiftungen und die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der privaten Denkmalschutzstiftung allein in Bayern, neben Beratung, Begleitung und Besichtigung der Objekte auch über 3,2 Millionen Euro in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die DSD im vergangenen Jahr über 610 Objekte mit rund 34,9 Millionen Euro.

Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 in Bayern gehörte beispielsweise der nördliche Ringlokschuppen des ehemaligen Bahnbetriebswerks in Augsburg. Der Ringlokschuppen der ehemaligen Königlichen Bayerischen Staatseisenbahnen ist eines der wenigen, im bauzeitlichen Zustand erhaltenen Gebäude seiner Art und das Herzstück des Bahnbetriebswerks. Heute besteht das auf ausgedehntem Gelände stehende Betriebswerk aus dem von 1904 bis 1906 erbauten nördlichen Ringlokschuppen und weiteren zwischen 1906 und 1908 errichteten Gebäuden, dem Magazin, den beiden Radsatz-Reparaturhallen, der Schmiede, dem Kesselhaus und dem Übernachtungsgebäude. Die Wagenrichthalle wurde 1923/1924 erweitert. Hinzu kamen 1922 die Lokomotivdrehscheibe und 1935 die Triebwagenhalle. Zu den weiteren DSD-Projekten des vergangenen Jahres gehörten auch der Gutshof Ötternhausen in Volkach Gaibach, wo dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Notsicherung unterstützt werden konnte, oder das Wohnhaus Dr. Gaech in Schwarzach, wo die DSD die Schieferdeckung förderte. Schließlich wurde auch der evangelischen Lukaskirche in München, dem Jurahaus-Ensemble in Mörnsheim und dem Wilde Rose Bräukeller in Bamberg Unterstützung zuteil. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.

Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt.
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Zimmererarbeiten an Schloss Reitzenstein
Issigau: Schloss Reitzenstein (c) Julia Pohl / DSD
 
Zimmererarbeiten an Schloss Reitzenstein
Auf einer Geländestufe unmittelbar östlich des Burgfelsens gelegen

Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 11. Februar 2026 um 11.00 Uhr überbringt Uwe Franke, Ortskurator Oberfranken der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), in Anwesenheit von Ulrich Krückel von Lotto Bayern dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 47.819,38 Euro für Zimmererarbeiten am Schloss Reitzenstein an den Denkmaleigentümer Freiherr Constantin von Reitzenstein. Das Schloss gehört seit 2024 zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Zum Objekt:
Das Schloss Reitzenstein befindet sich auf einer Geländestufe unmittelbar östlich des Burgfelsens. Die Uraufnahme aus den Jahren 1808 bis 1864 zeigt das Schloss als großen rechteckigen Baukörper, der um etwa 15 Grad aus der Nord-Süd-Achse nach Osten gedreht ist. Von den damals vorhandenen Gebäuden ist das sogenannte Jägerhaus bis heute erhalten, während die nördlich gelegenen Ökonomiegebäude durch einen Neubau ersetzt wurden. Treppenhaus und Altan fehlen heute. Das Rittergut wurde 1721 von Josef Adam von Reitzenstein an den markgräflichen Grenadierhauptmann und Oberforstmeister Moritz August von Beust verkauft. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte es 1889 wieder in den Besitz der Familie Reitzenstein, als Karl Friedrich von Reitzenstein das Gut zurückerwarb.

Im Jahr 1894 erfolgte eine umfassende Umgestaltung in französisch-neubarocken Formen. Zu den baulichen Veränderungen zählen das Aufsetzen der südlichen und nördlichen Eckpavillons, die Ergänzung der Eingangshalle an der Westseite sowie einer überdachten Terrasse an der Ostseite. Zudem wurde ein zweistöckiger Nordflügel angebaut, wobei der Altbau um eine Achse verlängert wurde. Zwischen den beiden Flügeln entstand in der nordöstlichen Ecke des Hofes ein achteckiger Turm, der eine Glockenstube mit zwei Glocken beherbergt. Den oberen Abschluss bildet eine welsche Haube mit spitz zulaufender Helmkonstruktion.
 
 

Wilhelma startet in die Saison
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Wilhelma startet in die Saison
Längere Öffnungszeiten, stabile Eintrittspreise und mehr Nichtraucherschutz

Zum 1. März 2026 beginnt in der Wilhelma wieder die Sommersaison! Die täglichen Öffnungszeiten des Zoologisch-Botanischen Gartens verlängern sich damit zunächst bis 18.30 Uhr. Im April ist dann bis 19.30 Uhr und von Mai bis einschließlich August sogar bis 20.00 Uhr geöffnet.

Mit den längeren Öffnungszeiten erfolgt auch der Wechsel vom Winter- zum Sommertarif. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin verrät: „Als familienfreundliches Ausflugsziel mit Bildungsauftrag setzen wir weiterhin auf stabile Eintrittspreise. Trotz steigender Kosten wird es daher keine Preiserhöhung gegenüber dem Vorjahr geben.“ Tageskarten sind ab März wieder für 23 € (Erwachsene) und 9 € (Kinder ab sechs Jahre) erhältlich, jeweils inklusive dem Artenschutz-Euro, mit dem man einen Beitrag zum Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten in ihren natürlichen Lebensräumen in aller Welt leistet. Selbstverständlich gibt es weiterhin Ermäßigungen für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie ab März den vergünstigten Abendtarif ab 16.00 Uhr. Wer die Tickets online bucht, spart in jeder Preiskategorie bis zu einen Euro. Wenn man den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart häufiger besucht, lohnt die Jahreskarte oder die Mitgliedschaft im Verein der Freunde oder Förderer der Wilhelma. Weitere Informationen unter www.wilhelma.de.

Zum 1. März wird eine Neuerung eingeführt: Das Rauchen ist künftig nur noch in ausgewiesenen Raucherbereichen gestattet. Diese sind deutlich ausgeschildert und mit Aschenbechern versehen. So soll verhindert werden, dass Schadstoffe wie Nikotin ins Grundwasser gelangen. Die Bereiche sind so im Park verteilt, dass man jeden von ihnen binnen 5 bis 10 Minuten Gehzeit erreichen kann. Um den Nichtraucherschutz zu gewährleisten, liegen sie nicht in der Nähe von Spielplätzen, gastronomischen Bereichen, Picknickplätzen, (Haus-) Ein- und Ausgängen oder entlang enger Wegeführungen. Die neuen Regelungen gelten sowohl für Zigaretten, E-Zigaretten, Vapes als auch andere Arten von Rauchgeräten. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin betont: „Bei uns in der Wilhelma sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Wir appellieren daher weiterhin für ein gemeinschaftliches Miteinander und gegenseitigen Respekt.“

zum Bild oben:
Die Rosaflamingos bilden das Begrüßungskomitee bei jedem Wilhelma-Besuch.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Sgraffito-Fassade am Markusplatz 1 in Bamberg wird restauriert
Bamberg: Wohnhaus Markusplatz 1 (c) Peter Schabe / DSD
 
Sgraffito-Fassade am Markusplatz 1 in Bamberg wird restauriert
Das Wohnhaus wurde 1889 im Stil der Neorenaissance errichtet

Bei einem Pressetermin vor Ort am Donnerstag, den 5. Februar 2026 um 14.00 Uhr überbringt Herbert van Beek, Ortskurator Bamberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro für die Überarbeitung und Restaurierung der Sgraffito-Putzflächen des Wohnhauses am Markusplatz 1 in Bamberg an Sabrina Göckel vom evangelischen Dekanat Bamberg. Das Gebäude gehört nunmehr zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Zum Objekt

Das Wohnhaus am Markusplatz 1 wurde 1889 im Stil der Neorenaissance errichtet und zählt zu den frühen privaten Mietwohngebäuden auf der Westseite des neu angelegten Markusplatzes. Besonders prägend ist die zur Platzseite orientierte Sgraffito-Fassade, die als einzige ihrer Art in Bamberg bis heute erhalten ist. Die ornamental und figürlich gestalteten Putzdekore sind in der Region außergewöhnlich selten.

Im Inneren bewahrt das Haus weitgehend seine bauzeitliche Ausstattung. Dazu gehören das Treppenhaus in ursprünglicher Gestaltung, reich profilierte Türen mit zugehörigen Futter- und Bekleidungselementen, teilweise erhaltene Oberlichter sowie Stuckdecken mit Hohlkehlen und Abschlussprofilen. In mehreren Räumen ist zudem das historische fränkische Parkett erhalten.

Über viele Jahrzehnte befand sich das Anwesen in privatem Besitz, bevor es 1994 an die Evangelische Kirche Bamberg überging und als Wohn- und Begegnungsort für die evangelische Studierendengemeinde diente. Heute wird es gemeinsam mit der katholischen Hochschulgemeinde genutzt. Im Erd- und ersten Obergeschoss sind deren Räume untergebracht, während im zweiten Obergeschoss vier Studierende gemeinschaftlich wohnen. Das Dachgeschoss wurde Ende der 1990er Jahre zu Meditations- und Nebenräumen ausgebaut.
 
 



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