Prolixletter
Samstag, 25. April 2026
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Grüne Quellen

Zuwachs bei den Kaschmirziegen in der Wilhelma
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Zuwachs bei den Kaschmirziegen in der Wilhelma
Weiterer Nachwuchs auf dem Asiatischen Schaubauernhof

Nach dem Ende der Osterferien hat sich im Asiatischen Schaubauernhof der Wilhelma erneut tierischer Nachwuchs eingestellt: Mitte April sind bei den Kaschmirziegen drei gesunde Zicklein zur Welt gekommen. Die Jungtiere stammen von zwei unterschiedlichen Müttern und sorgen derzeit für lebhafte Bewegung auf der Anlage.

Die kleinen Ziegen präsentieren sich bereits wenige Tage nach der Geburt aufmerksam und neugierig. Beide Zicklein haben ein dichtes, weißes Fell. Wie für Ziegen typisch, folgen sie ihren Müttern eng und erkunden zunehmend eigenständig ihre Umgebung, wobei sie spielerisch ihre Koordination und Trittsicherheit entwickeln.

Die Kaschmirziege hat ihren Ursprung in den Hochgebirgsregionen Asiens, insbesondere im Himalaya. Dort ist sie an extreme klimatische Bedingungen angepasst, die durch starke Temperaturschwankungen und karge Vegetation geprägt sind. Charakteristisch für die Rasse ist ihre feine Unterwolle, das sogenannte Kaschmirhaar, das zu den wertvollsten Naturfasern weltweit zählt. Diese isolierende Schicht schützt die Tiere effektiv vor Kälte und wird seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt.

Bereits kurz vor der Geburt der Zicklein hatte es im Schaubauernhof Nachwuchs bei den Romanovschafen gegeben, die mit den Kaschmirziegen auf einer Anlage zusammenleben. Für Besucherinnen und Besucher ist diese teilweise begehbar. Es bietet sich daher die Möglichkeit, den Schafen und Ziegen mit ihren Jungtieren aus nächster Nähe zu begegnen. Über Durchgangsschleusen, die vom Menschen nicht passierbar sind, können sich die Tiere aber jederzeit in ruhige Bereiche zurückziehen. Darüber hinaus wurde etwa einen Monat zuvor in der benachbarten Anlage ein Jungtier bei den Trampeltieren geboren.

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Mitte April 2026 gab es Nachwuchs bei den Kaschmirziegen.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Ein Glücksferkel bei den Hirschebern
Das Hirscheber-Ferkel mit seiner Mutter © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Ein Glücksferkel bei den Hirschebern
Zuchterfolg bei seltener Schweineart aus Indonesien

Bereits im November 2025 ist in der Wilhelma ein weibliches Ferkel bei den Hirschebern zur Welt gekommen. Besonders an warmen Frühlingstagen ist der Nachwuchs immer häufiger gemeinsam mit dem Muttertier auf der Außenanlage zu beobachten.

Hirscheber gehören zur Familie der Echten Schweine (Suidae), bilden jedoch eine eigenständige Gattung. Das auffälligste Erkennungsmerkmal der männlichen Tiere sind die stark verlängerten oberen Eckzähne, die bogenförmig durch die Schnauze wachsen und an ein Geweih erinnern. Diese Besonderheit hat ihnen auch ihren Namen eingebracht.

In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, der indonesischen Insel Sulawesi und umliegenden Inseln, bewohnen die Tiere überwiegend tropische Regenwälder. Sie ernähren sich omnivor, wobei pflanzliche Nahrung wie Früchte und Blätter eine zentrale Rolle spielt. Charakteristisch ist ihr ausgeprägtes Sozialverhalten. Weibchen leben mit ihrem Nachwuchs in kleinen Gruppen, während ausgewachsene Männchen meist einzelgängerisch unterwegs sind.

In der Natur gelten Hirscheber durch Lebensraumverlust und Bejagung laut Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet. Mit der sich auch in Asien ausbreitenden Afrikanischen Schweinepest ist ein neuer Bedrohungsfaktor hinzugekommen, dessen Folgen noch nicht abzuschätzen sind. Man befürchtet, dass Teilpopulationen bereits komplett durch die für Schweine meist tödliche Seuche ausgelöscht worden sind.

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin, erklärt: „Hirscheber werden nur in wenigen zoologischen Einrichtungen gehalten. Entsprechend selten sind erfolgreiche Nachzuchten. Umso wichtiger ist jedes einzelne Jungtier für den Erhalt einer stabilen Reservepopulation in menschlicher Obhut.“ Die Haltung und Zucht von Hirschebern in zoologischen Gärten erfolgt im Rahmen koordinierter Programme der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA). Ziel ist es, eine genetisch vielfältige Reservepopulation zu sichern und gleichzeitig Wissen über Biologie, Verhalten und Fortpflanzung dieser wenig erforschten Art zu erweitern.

Gleichzeitig engagiert sich die Wilhelma im Rahmen des „Action Indonesia Global Species Management Plan“ für den Schutz der natürlichen Lebensräume des Hirschebers. Mit Hilfe des über den Wilhelma-Eintritt generierten Artenschutz-Euros kamen dafür bereits insgesamt 24.000 € zusammen.
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Drillinge bei den Romanovschafen
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Drillinge bei den Romanovschafen
Frühlingsnachwuchs auf dem Asiatischen Schaubauernhof der Wilhelma

Kurz vor den Osterfeiertagen hat sich in der Wilhelma erneut tierischer Nachwuchs eingestellt: Bei den Romanovschafen sind Drillinge zur Welt gekommen. Besucherinnen und Besucher des Zoologisch-Botanischen Gartens bietet sich damit die Gelegenheit, zu beobachten, wie das muntere Trio seine Anlage im Bereich des Asiatischen Schaubauernhofs neugierig erkundet. Die Lämmer fallen durch ihr dichtes, zunächst schwarz gefärbtes Vlies auf. Sie unterscheiden sich voneinander durch die individuell verschiedenen weißen Partien im Bereich von Kopf, Hals und teilweise auch den Füßen.

Das Romanovschaf ist eine robuste, ursprünglich aus Russland stammende Nutztierrasse, die im späten 17. Jahrhundert durch Zucht entstanden ist. Romanovschafe gelten als ausgesprochen widerstandsfähig gegenüber extremen Witterungsbedingungen: Sowohl bittere Kälte als auch sommerliche Hitze stellen für die an ein kontinentales Klima angepasste Rasse kein Problem dar.

Der Asiatische Schaubauernhof wurde im Sommer 2023 eröffnet. Sowohl die Romanovschafe als auch die Kaschmirziegen, bei denen in Kürze ebenfalls Nachwuchs zu erwarten ist, leben dort auf einer teilweise begehbaren Anlage. Kleine und große Besucherinnen und Besucher können mit den Tieren auf Tuchfühlung gehen und die erwachsenen Schafe und Ziegen sogar mit bereitgestellten Bürsten striegeln. Für den Menschen nicht passierbare Durchgangsschleusen sorgen dafür, dass sich die Tiere immer in Ruhebereiche zurückziehen können.

In einem gegenüberliegenden Teil des Asiatischen Schaubauernhofs sind außerdem Vietnamesische Hängebauchschweine und Ayam-Cemani-Hühner zu sehen. Mit Trampeltieren und Yaks sind angrenzend an den Asiatischen Schaubauernhof noch weitere Nutztiere aus den Steppen und Gebirgen Asiens zu Hause. Aus botanischer Sicht wird der Bereich durch ein Reisfeld sowie Beete mit weiteren asiatischen Nutzpflanzen komplettiert und zeigt damit unterschiedliche Facetten der asiatischen Landwirtschaft.

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Im Trio erkunden die drei neugeborenen Lämmer ihre Anlage.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
 

Nachwuchs bei den Emus in der Wilhelma Stuttgart
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Nachwuchs bei den Emus in der Wilhelma Stuttgart
Gestreifte Osterküken aus dunkelgrünen Eiern

Kurz vor dem Osterfest sind in der Wilhelma Osterküken der außergewöhnlichen Art zur Welt gekommen: Die frisch geschlüpften Küken gehören zum Emu, der nach dem Afrikanischen Strauß zweitgrößten lebenden Vogelart der Erde. Die dunkelgrün gefärbten Eier, aus denen die Küken geschlüpft sind, entsprechen in Größe und Gewicht in etwa dem 10-bis 15-fachen eines Hühnereis. Charakteristisch für Emu-Küken ist ihr gestreiftes Gefieder, welches in den natürlichen Lebensräumen der Art eine überlebenswichtige Tarnfunktion mit sich bringt.

Anders als bei den meisten Vogelarten übernimmt ausschließlich das Emu-Männchen die Bebrütung der Eier, die oft von mehreren Weibchen in die gleiche Nistmulde gelegt werden. Über einen Zeitraum von rund acht Wochen verlässt der Hahn das Gelege kaum, reduziert seine Nahrungsaufnahme stark und sorgt kontinuierlich für die notwendige Temperatur und den Schutz der Eier. In der Wilhelma mussten dieses Frühjahr aber die Tierpflegerinnen und Tierpfleger nachhelfen. Vogel-Kurator Andreas Frei erklärt: „Unser Emu-Hahn ist ein erfahrener Vater. Er hat schon erfolgreich gebrütet und Jungvögel großgezogen. Wir waren daher sehr überrascht, als er seine Brut dieses Mal nach mehreren Wochen aufgab. Daher mussten wir die bereits angebrüteten Eier in unsere Obhut nehmen und in der Brutmaschine ausbrüten. Da wir für die Jungvögel im Innenbereich der Freiflugvolieren ein Aufzuchtgehege eingerichtet haben, können unsere Besucherinnen und Besucher die Emu-Küken durch eine Fensterscheibe aus nächster Nähe beobachten.“

In ihrer australischen Heimat besiedeln Emus vor allem offene Landschaften wie Savannen, Buschland und lichte Wälder. Als flugunfähige Laufvögel haben sie sich evolutionär an ein Leben am Boden angepasst. Ihre Nahrung ist vielfältig und umfasst neben pflanzlichen Bestandteilen auch Insekten.

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Es dauert eine Weile, bis die Emu-Küken die dicke Schale der dunkelgrünen Eier nach dem ersten Anpicken ganz durchbrochen haben.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
 

Leipzig: Jubiläum für Pongoland – ein Meilenstein im „Zoo der Zukunft“
Orang-Utanweibchen mit Jungtier (c) Zoo Leipzig
 
Leipzig: Jubiläum für Pongoland – ein Meilenstein im „Zoo der Zukunft“
25 Jahre modernste Tierhaltung & Forschung unter einem Dach

Die Situation der vier Menschaffenarten in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten in Asien und Afrika ist dramatisch. Auf der Roten Liste der IUCN werden sie von „stark gefährdet“ bis „vom Aussterben bedroht“ geführt. Lebensraumzerstörung und Wilderei sind nur einige der Einflussfaktoren für den dramatischen Populationsrückgang in den letzten Jahrzehnten. Inmitten von Leipzig, in der weltweit einzigartigen Menschenaffenanlage Pongoland, lässt sich seit 25 Jahren ein anderes Bild beobachten: 45 Jungtiere wurden hier seit 2001 geboren und sind aufgewachsen. Der letzte Nachwuchs kam in der Schimpansengruppe in den Jahren 2024 und 2025 zur Welt (Martin, Bou und Evelyn). Im gleichen Zeitraum beherbergte Pongoland insgesamt über 100 Bonobos, Schimpansen, Orang-Utans und Gorillas. Aktuell leben 49 Individuen in fünf Gruppen auf einer drei Hektar großen Fläche.

„Seit 25 Jahren ist Pongoland ein absoluter Publikumsmagnet und für mich persönlich ein emotionaler Ort, der mir immer wieder deutlich macht, welche Verantwortung wir als Zoos tragen: den uns anvertrauten Tieren die bestmöglichen Lebensbedingungen zu bieten und uns zugleich mit Nachdruck für ihren Schutz in der Natur einzusetzen. Gerade letzteres ist eine Mammutaufgabe, die wir nicht allein bewältigen können. Sie erfordert ein Zusammenspiel von Zoos, Naturschutzorganisationen, Forschungsinstitutionen und der Politik. Mit dem Max-Planck-Institut an unserer Seite haben wir einen starken und verlässlichen Partner, dessen Grundlagenforschung zu den kognitiven Fähigkeiten der Menschenaffen entscheidende Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Fähigkeiten unserer nächsten Verwandten liefert und unsere Arbeit hier in Leipzig sowie den ex-situ Artenschutz nachhaltig unterstützt“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die besondere Bedeutung der Anlage und der Forschungskooperation zusammen.

Die Eröffnung am 1. April 2001 war für den Zoo Leipzig ein gelungener Auftakt im Transformationsprozess zum „Zoo der Zukunft“. Ermöglicht wurde die Menschenaffenanlage durch die Max-Planck-Gesellschaft, die im Jahr 1997 die Entscheidung traf, in Leipzig das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (Wolfgang-Köhler-Primatenforschungszentrum) zu gründen.

Ausschlaggebend war auch die Expertise des Zoos in der seit Ende des 20. Jahrhunderts andauernden Haltung von Menschenaffen. Seitdem gilt Pongoland als ein außergewöhnlicher Ort der weltweit einzigartigen Verbindung von internationaler Forschung, modernster Tierhaltung und öffentlicher Wissensvermittlung.

„Das Wolfgang-Köhler-Primatenforschungszentrum ist einzigartig, weil wir hier an einem Standort kontinuierlich mit allen vier Menschenaffenarten forschen können“, sagt Daniel Haun, Direktor der Abteilung für Vergleichende Kulturpsychologie am MPI-EVA. „Dass wir Forschung, Tierwohl und Transparenz für die Besucherinnen und Besucher so eng miteinander verbinden können, beruht ganz wesentlich auf der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Zoo Leipzig.“

Ostern im Zoo: Das Pongoland-Jubiläum wird sich inhaltlich auch im kunterbunten Osterprogramm widerspiegeln. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger haben für die Menschenaffen verschiedene Osterüberraschungen gebastelt und verteilen sie im Zuge der täglichen Fütterungen und Kommentierungen um 13.30 Uhr. Ergänzend dazu bietet das Max-Planck-Institut spannende Einblicke in seine Forschungsarbeit vor Ort. Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von Pongoland ermöglichen die XXL-Kulissenblicke, die an verschiedenen Tagen gebucht werden können. Auch medial wird das Jubiläum gewürdigt: Das Spezial „Pongoland – Ein Haus für Menschenaffen“ der Sendung Elefant, Tiger & Co. wird am Karfreitag um 20:15 Uhr im MDR Fernsehen gezeigt.

Kreative Bastel- und Mitmachaktionen, wie Eierlauf oder andere Geschicklichkeitsspiele, Ferientouren, Kulissenblicke im Aquarium oder bei den Tüpfelhyänen, aber auch die Lesungen der Autorin Nicole Bösch aus ihrem Werk „Knolles Reise: Abenteuer in Illnau“ runden das österliche Programm ab. Und auch das traditionelle Stockbrotgrillen am Lagerfeuer ist für das Osterwochenende vorbereitet.

Weitere Informationen zum kompletten Osterprogramm finden Sie auf der Webseite des Zoos
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Zoo Leipzig: Endspurt auf dem Weg zu den neuen Vogelwelten
Neuankömmlinge - die ersten Sonnensittiche sind da @ Zoo Leipzig
 
Zoo Leipzig: Endspurt auf dem Weg zu den neuen Vogelwelten
Farbenfrohe Erlebnisse pünktlich zum Osterfest

Der Countdown läuft: Nur noch eine Woche, bis zur nächsten Eröffnung im Zoo der Zukunft in Leipzig. Mit den Vogelwelten Loriversum und Amazonien warten ab der Neueröffnung im Zoo Leipzig am 2. April pünktlich zum Osterfest zudem nicht nur neue großräumige Flugräume für Aras, Loris & Co., sondern auch farbenprächtige und akustisch lautstarke Erlebnisse auf die Zoogäste. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Während sich die künftigen Bewohner der beiden Flugräume noch hinter den Kulissen eingewöhnen, werden Sitzmöglichkeiten und Brutkästen installiert, gestalten Landschaftsbauer das Gelände und bepflanzen den neuen Lebensraum im Zentrum des Zoos. Die Aufregung und Vorfreude steigt, die Fertigstellung und Eröffnung pünktlich zum Osterfest und den bevorstehenden Ferien naht mit großen Schritten. Grünflügelaras, Sonnensittiche und Forstenloris sind nur einige der zahlreichen künftig zu beobachtenden Arten.

Neben Amazonien und Loriversum werden viele der Zoobesucher auch das im Herbst neueröffnete, sanierte Terrarium erstmals bei ihrem Osterspaziergang durch die spannende Tierwelt entdecken. Der Zoo hat ab sofort auch wieder von 9 bis 18 Uhr geöffnet – und lockt somit neun Stunden täglich ins tierische Abenteuer für die ganze Familie. „Wir freuen uns darauf, die beeindruckenden Volieren mit diesem spannenden und artenreichen Vogelbesatz zu erleben und unseren Besuchern zu ermöglichen, mitten durch die farbenfrohe Vogelwelt zu gehen“, blickt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold voraus.

Mit den zahlreichen Neuerungen geht zum 1. April auch eine Preisanpassung der Einzeltickets um einen Euro sowie der Familienkarte um drei Euro einher, mit der die gestiegenen, laufenden Kosten des Zoobetriebs finanziert werden. Damit wird die geplante Anpassung in zwei Schritten erfolgen und mit der Eröffnung von Feuerland abgeschlossen sein. Der Zeitpunkt ist gegenwärtig noch nicht terminierbar und hängt von den Baufortschritten nach der langen Frostperiode und dem damit verzögerten Fortgang ab. „Wir haben sensibel abgewogen und uns für die schrittweise Anpassung entsprechend der Fertigstellung unserer Projekte im Zoo der Zukunft entschieden“, erklärt Zoodirektor Prof. Junhold. Mit den tagesfüllenden Beobachtungs- und Erlebnismöglichkeiten in der Tierwelt können sich kleine und große Abenteurer auf unvergessliche Stunden im Reich der Tiere freuen!
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Zoo Leipzig: Saisonstart mit Familienwochenende
Rotes Pandaweibchen Kamala auf der Außenanlage (c) Zoo Leipzig
 
Zoo Leipzig: Saisonstart mit Familienwochenende
Kostenloser Eintritt für Kinder

Am 21. März läutet der Zoo Leipzig mit dem HITRADIO RTL-Familienwochenende offiziell die Sommersaison ein. An diesem Wochenende haben alle Kinder bis einschließlich 16 Jahre freien Eintritt. Überdies wird ein vielfältiges Programm für beste Familienunterhaltung sorgen und den Zoobesuch zu einem besonderen Erlebnis machen.

Gestartet wird am Samstag mit den Morningshow Moderatoren Uwe Fischer und Katja Möckel, die sich von 9 bis 12 Uhr auf der Radiobühne im Konzertgarten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen lassen und als rasende Reporter im Zoo unterwegs sind. Tierisch interessante Interviews mit den Tierpflegerinnen und Tierpflegern, Mitmachkonzerte, eine Zauberwerkstatt, Puppentheateraufführungen und Gewinnspielaktionen ergänzen das zweitägige Bühnenprogramm. Außerdem warten die HITRADIO RTL-Station „Kinderreporter“ sowie zahlreiche kreative Spiel- und Bastelaktionen auf kleine und große Zoofans.

Am Abend runden zwei Lesungen anlässlich der Buchmesse vor einer außergewöhnlichen Kulisse den Zoobesuch bestens ab: In der Kiwara-Lodge liest die Autorin Inès Keerl aus ihrem Werk „Die Frauen vom Tafelberg. Catharina Ustings‘ mutiger Kampf um ihr Glück“, und Lara Rüter stellt in Gondwanaland ihr Buch „Affenliebe“ vor.
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Fast verlorenes Erbe: Hilfe für den Erhalt vom Gutshof Öttershausen in Volkach
Volkach-Gaibach: Gutshof Öttershausen (C) Roland Rossner / DSD
 
Fast verlorenes Erbe: Hilfe für den Erhalt vom Gutshof Öttershausen in Volkach
Eine der letzten landwirtschaftlichen Anlagen vom berühmten Barockbaumeister Neumann

Der Verein Gutshof Öttershausen erhält von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) Unterstützung zur Rettung und Wiederherstellung der noch erhaltenen Gebäude in Volkach. Mit 176.000 Euro werden für die bereits begonnene Notsicherung des Winkelbaus, die Erstellung eines statischen Gutachtens und erste Zimmerarbeiten dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale unterstützt.

Der entsprechende Fördervertrag wird am Donnerstag, den 19. März 2026, 10.30 Uhr vor Ort, Öttershausen 1 in 97332 Volkach, übergeben. Der Erste Vorsitzende vom Gutshof Öttershausen e. V., Reinhold Mast, wird den Vertrag von Reinhold Schöpf, DSD-Ortskurator Fränkische Stadtbaumeister, entgegennehmen.

Zum Objekt:
Von der einst vierseitigen Hofanlage sind nur noch der Schüttbau – hier wurde einst Getreide aufgeschüttet und gelagert – und der L-förmige Winkelbau, in dem sich einst auch eine Brennerei befand, übrig. Nachdem der Gutshof über 35 Jahre leer stand, wurde 2011 ein Teil der bis dato vorhandenen zehn Gebäude abgerissen; bis auf den nun denkmalgeschützten Schütt- und Winkelbau.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Gutshof im elften Jahrhundert. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts gehört er dem Adelsgeschlecht von Schönborn. Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn beauftragte Balthasar Neumann ab 1740 mit dem Umbau und der Erweiterung der Anlage.

Der noch existierende zwischen 1745 und 1747 erbaute Schüttbau gilt heute als eines der letzten erhaltenen landwirtschaftlichen Gebäude, die Neumann im Auftrag der Familie der Grafen von Schönborn entworfen hat. Gewölbe auf allen Geschossen, ein repräsentatives Treppenhaus mit Schlossanmutung, eine innovative Bauweise – lange Eisenschrauben, um die hölzernen Dachbalken zu verstärken, Zuganker im Gewölbe – charakterisieren den Bau.

Neumann gilt als einer der bedeutendsten Baumeister des süddeutschen Barocks. 1719 wurde er von Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn zum fürstbischöflichen Baudirektor Würzburgs berufen. Als solcher übernahm Neumann nicht nur die Planung für den Neubau der Würzburger Residenz.
Nachfahre Paul Graf von Schönborn hat dem Gutshof-Verein per Erbpacht ein 50-jähriges Nutzungsrecht eingeräumt. Der Verein möchte ein Balthasar-Neumann-Zentrum einrichten und über Neumanns Leben, seine Bauwerke, seine Unterstützer informieren. Für das Gut kann nach wie vor gespendet werden: www.denkmalschutz.de/denkmal/hofgut.html

Spendeninformation
Empfänger: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
IBAN: DE71 500 400 500 400 500 400
Verwendungszweck: Gutshof Öttershausen

Mehr Informationen: Beitrag im DSD-Förderer-Magazin Monumente im Februar 2026 über den Gutshof als „Denkmal in Not“ - klicke auf "mehr"
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