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Dienstag, 28. Juli 2026
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Öko plus

 
Brand eines Stoppelfeldes mit mehreren Heuballen
Rauch und Feuer, vermutlich Heuballen

Freiburg, 22.07.2026. Meldungseingang: 10:50 Uhr: Von einem Piloten wurde ein Brand auf einem Feld zwischen FR-Landwasser und FR-Hochdorf gemeldet, welches auf einer Lichtung zwischen Waldstücken liegt. Auf einer Fläche von insgesamt ca. 1.000 qm brannte ein Stoppelfeld mit mehreren Heuballen. Die Ausbreitung auf dem Feld wurde mittels mehrerer Löschfahrzeuge gestoppt, das Ablöschen der einzelnen Heuballen ist arbeitsintensiv und wird von weiteren Tanklöschfahrzeugen als Wasserzubringer unterstützt.

Aktuell laufen noch Nachlöscharbeiten. Initial waren die Kräfte der Berufsfeuerwehr im Einsatz, welche im Verlauf durch die Taskforce Vegetationsbrandbekämpfung, die örtlich zuständige Abteilung und Tanklöschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt und abgelöst wurden.

Parallel zu diesem Brand wurde eine Ölspur und ein weiterer Kleinbrand bearbeitet.
 
Autor: Amt für Brand und Katastrophenschutz der Stadt FR

Zolli Basel: Weiterer Verlust in der Gorillagruppe
Gorilla © Zoo Basel
 
Zolli Basel: Weiterer Verlust in der Gorillagruppe
Nach dem Tod von Gorilla-Männchen Mobali (11) kam es in der Gorillagruppe des Zoo Basel zu einem weiteren Todesfall. Das vier Tage alte Jungtier von Gorilla-Weibchen Joas (37) verstarb am Dienstag, 14. Juli 2026, infolge einer durch Silberrücken Yeba (14) verursachten tödlichen Verletzung. Für Yeba war es das erste Jungtier. Joas trägt ihr verstorbenes Jungtier derzeit weiterhin bei sich. Der Vorfall verdeutlicht die hohe Komplexität sozialer Strukturen und Beziehungen innerhalb von Gorillagruppen.

Die Gorillagruppe des Zoo Basel verzeichnete innerhalb eines Tages zwei Todesfälle. Gorilla-Männchen Mobali (11) musste am Dienstag, 14. Juli 2026, aufgrund der Folgen einer Bissverletzung durch Silberrücken Yeba (14) vom Tierärzte-Team getötet werden. Der Zolli berichtete auf seinen Social-Media-Kanälen. Ebenfalls am Dienstag verstarb das vier Tage zuvor geborene Jungtier von Gorilla-Weibchen Joas (37).

Tödliche Verletzung
In den ersten vier Lebenstagen zeigte Joas das für Gorillas typische mütterliche Verhalten und hielt ihr Jungtier eng an ihrem Körper. Am Dienstagnachmittag, 14. Juli 2026, nahm Silberrücken Yeba das Jungtier von Joas an sich und zeigte ein ausgeprägtes Interesse an ihm. Gleichzeitig liess er die Mutter nicht mehr in seine unmittelbare Nähe. Im weiteren Verlauf kam es zu Rangeleien zwischen Joas und Yeba. Dabei wurde das Jungtier durch einen unbeabsichtigten Biss von Yeba in den Brustkorb tödlich verletzt.

Erstes Jungtier für Yeba
Das getötete Jungtier wurde am 11. Juli 2026 geboren. Es handelte sich um ein Weibchen. Für Gorilla-Weibchen Joas war es der fünfte Nachwuchs. Für Silberrücken Yeba war es der erste Nachwuchs.

Komplexe Sozialverbände
Bei Gorillas sind soziale Beziehungen und Gruppendynamiken hochkomplex. Das Töten von Jungtieren durch Artgenossen, sogenannter Infantizid, ist bei Gorillas ein beobachtetes und wissenschaftlich beschriebenes Verhalten, das insbesondere bei in Haremstrukturen lebenden Tierarten bekannt ist. Die Ursachen dafür können vielfältig sein und stehen unter anderem im Zusammenhang mit der komplexen sozialen Struktur innerhalb von Gorillagruppen.

Abschiedsrituale bei Gorillas
Bei Gorillas kommt es vor, dass Mütter verstorbene Jungtiere noch über mehrere Tage oder Wochen bei sich tragen. Auch im aktuellen Fall trägt Joas ihr verstorbenes Jungtier weiterhin bei sich. Der Zoo Basel ermöglicht dieses natürliche Verhalten und greift nicht ein. Das Affenhaus bleibt geöffnet.

Blick in die Zukunft
Der Zolli beobachtet die Dynamik innerhalb der Gruppe weiterhin aufmerksam und steht im Austausch mit Expertinnen und Experten. Besondere Beachtung gilt dabei der weiteren Entwicklung der Gruppe, auch vor dem Hintergrund der erwarteten Geburt eines weiteren Jungtiers in den kommenden Wochen.

Die aktuelle Gorillagruppe besteht neben dem Silberrücken Yeba (14) aus den Weibchen Joas (37), Adira (19), Makala (11) und Qaziba (6).
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Mittel für Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ sind ausgeschöpft
Freiburg. Die Mittel für das städtische Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ sind für dieses Jahr vollständig ausgeschöpft. Deshalb muss die Stadt das Programm vorerst stoppen. Neue Anträge können ab sofort nicht mehr gestellt werden. Bereits eingegangene Anträge werden weiterhin bearbeitet. Sobald eine Antragstellung wieder möglich ist, informiert die Stadt auf ihrer Webseite.

Mit „Klimafreundlich Wohnen“ unterstützt die Stadt Freiburger*innen dabei, ihre Gebäude energetisch zu sanieren und dadurch Energieverbrauch, Heizkosten und CO₂-Emissionen zu senken. Gefördert werden Maßnahmen in drei Bereichen: eine gut gedämmte Gebäudehülle, effiziente und erneuerbare Heizungs- und Lüftungstechnik sowie erneuerbare Stromerzeugung mit Photovoltaik.
 
 

 
Neue Lichter für zehn Stadtteile
Stadt Freiburg stellt weitere 5200 Straßenlampen auf LED um

Weniger Stromverbrauch, mehr Schutz für nachtaktive Tiere: In den kommenden Monaten stellt die Stadt die Straßenbeleuchtung in zehn Stadtteilen auf moderne LEDs um. In Betzenhausen, Stühlinger, Neuburg, Weingarten, Herdern, Oberau, Waldsee, Ebnet, Günterstal und Kappel leuchten künftig klimafreundliche Lampen.

Die Umstellung ist Teil des städtischen Klimaschutzkonzepts und des Aktionsplans Biodiversität. Bereits in der ersten Phase 2025 hat die Stadtverwaltung rund 3500 Lampen in Hochdorf, Landwasser, Brühl, Lehen, Mooswald und Zähringen auf LED umgerüstet. Das hat den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung dort um rund 73 Prozent gesenkt.

Auch jetzt setzt die Stadt auf Leuchten, die das Licht gezielt auf Straßen und Wege lenken. Das reduziert die Lichtverschmutzung und verringert die Belastung für Insekten und andere nachtaktive Tiere. In Bereichen mit besonderer Bedeutung für den Natur- und Artenschutz werden zusätzlich Sensoren eingesetzt. Sie reduzieren die Beleuchtung und sorgen dafür, dass die Lichter nur bei Bedarf leuchten – zum Beispiel bei Bewegung von Verkehrsteilnehmer*innen.

Die Umstellung erfolgt zeitgleich in den Stadtteilen, damit die Arbeiten möglichst schnell beendet sind. Die zweite Umrüstungsphase kostet rund drei Millionen Euro. Sie wird anteilig aus dem städtischen Zukunftsfonds Klimaschutz finanziert. Etwa 40 Prozent der Kosten fördert die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes. Bis 2030 sollen alle Freiburger Stadtteile auf LED-Lampen umgestellt sein.
 
 

Garten Herrenmühle Bleichheim im Juli
Foto: Veranstalter
 
Garten Herrenmühle Bleichheim im Juli
Eine sommerliche Fülle prägt den Garten im Juli. Gleichzeitig können Besucher mit dem Fachmann darüber sprechen, welche Pflanzen die Hitze gut und welche sie weniger gut meistern. Etliche Salbei und andere Sonnenkinder sind in Hochform. Eintritt wird erhoben. Hansjörg Haas steht für Gartenfragen zur Verfügung. Öffnungszeiten im Juli: Sonntag, 12. von 13 bis 18 Uhr, Freitag, 10. und 24. Juli von 15 bis 18 Uhr.

Adresse:
Hansjörg Haas, Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim-Bleichheim
haas.dergarten@t-online.de, Tel. 07643-40137
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Nachwuchs im Storchenparadies: 69 Küken auf dem Mundenhof
Führung gibt spannende Einblicke in das Leben der Störche am Dienstag, 30. Juni

Sie sind fester Bestandteil des Mundenhofs und bauen fröhlich ihre Nester auf Dächern, Bäumen und sogar dem Rosen-Pavillon. Auch in diesem Sommer machen es sich die Störche mit ihrem Nachwuchs auf dem Mundenhof bequem. Der Naturschutzbund (NABU) gibt allen Interessierten am Dienstag, 30. Juni, ab 19 Uhr Einblicke in das Leben der Störche. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 26. Juni, bei christine.hercher@nabu-bw.de möglich. Die Plätze sind begrenzt, die Teilnehmer*innen sind gebeten, ein eigenes Fernglas mitzubringen.

Die Störche haben ihre symbolische „Aufgabe“ als Baby-Bringer*innen offensichtlich ernst genommen, denn auf dem Mundenhof gibt es aktuell überall Nachwuchs, unter anderem bei den Erdmännchen, den Bisons und den Kamelen. Auch die Störche waren fleißig: Mittlerweile gibt es mit 41 Storchennestern und 69 Küken so viele Störche wie nie auf dem Hof.

Um die Störche auf dem Mundenhof kümmert sich der Freiburger Verein Weissstorch Breisgau. Die Ehrenamtlichen haben alle Nester auf dem Mundenhof im Blick, beringen die kleinen Störche, um ihre Routen zu verfolgen und stehen dem Team vom Mundenhof beratend zur Seite. Mit einer eigenen Auffangstation kümmert sich der Verein außerdem um verletzte, kranke und zurückgelassene Tiere. Weitere Informationen gibt es unter www.weissstorch-breisgau.de.
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Engagement sichtbar machen: „Freiburg packt an“ beim Engagierten Juni
Sensen-Workshop am Mittwoch, 24. Juni, und Baumscheibentour am Montag, 29. Juni

Viele Freiburger*innen engagieren sich ehrenamtlich. Der Aktionsmonat "Engagierter Juni" will diesen Einsatz sichtbar machen und bietet Raum für Initiativen und Vereine, um ihr Engagement der Öffentlichkeit vorzustellen. Auch „Freiburg packt an“ beteiligt sich: Auf dem Programm stehen ein praktischer Sensenkurs am Mittwoch, 24. Juni, sowie eine Baumscheibentour durch Herdern am Montag, 29. Juni. Beide Veranstaltungen sind kostenlos, die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 24. Juni, von 17 bis 19 Uhr ein Workshop zum Thema Sensen. Landschaftspfleger Philipp Köder vermittelt Grundlagen zum Umgang mit der Sense, erklärt deren Einsatzmöglichkeiten und zeigt, wie das Werkzeug richtig geschärft wird. Zudem gibt er Tipps zum Material und zur sinnvollen Verwendung von Schnittgut. Der Kurs richtet sich insbesondere an Menschen, die eine schonende und naturnahe Alternative zur maschinellen Mahd kennenlernen möchten. Interessierte können sich bis Sonntag, 21. Juni, per E-Mail bei post@sensenschnitt.org anmelden.

Am Montag, 29. Juni, von 17 bis 19 Uhr folgt eine „Baumscheibentour – auf den Spuren von Wildbiene und Lerchensporn in Herdern“. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin und Praktikerin Kelly Baldwin Heid erkunden die Teilnehmer*innen besondere Baumpatenschaften. Es geht darum, Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zu fördern, Baumscheiben zu gestalten und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 25. Juni, per E-Mail an fpa@freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-4712 möglich.

Der „Engagierte Juni“ ist ein Aktionsmonat der Stadt Freiburg mit zahlreichen Veranstaltungen und Mitmachangeboten rund um bürgerschaftliches Engagement.

Das vollständige Programm gibt es online
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Kostenlose Beratung zur Einsparung von Energie am Gebäude
Verlängert: Energiekarawane noch bis zum 3. Juli in Freiburg Herdern und Brühl unterwegs

Seit Anfang Mai ist die Energiekarawane in Freiburg Herden und Brühl unterwegs und weckt reges Interesse. Deshalb wird die Beratungskampagne des Umweltschutzamtes zum Thema „Energetische Gebäudesanierung“ verlängert: Bis zum 3. Juli können sich Hauseigentümer*innen kostenlos über Sanierungsmöglichkeiten beraten lassen und damit ihre private Energiewende vorantreiben.

Die Erstberatungen sind individuell auf die Gebäude zugeschnitten und mit einem Hausbesuch durch qualifizierte Energieberater*innen der Verbraucherzentrale verbunden. Dabei können Fragen zur energetischen Optimierung des Hauses gestellt sowie mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen samt entsprechender Fördermöglichkeiten besprochen werden. Die Energiekarawane in Freiburg Herdern und Brühl wird im Auftrag der Stadt vom Verein fesa e.V. in Kooperation mit der

Verbraucherzentrale BW und den Bürgervereinen Herdern e.V. und Brühl-Beurbarung durchgeführt.

Anmeldung zu kostenfreien Beratungsterminen sind unter www.fesa.de/herdern, per Mail an energiekarawane@fesa.de oder telefonisch unter 0761 /407361 möglich.
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