Prolixletter
Montag, 28. September 2026
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Öko plus

 
„Es tut sich was“ auf dem Mundenhof Freiburg
Einblicke hinter die Kulissen

Was passiert eigentlich in der Zukunftsschmiede? Was wächst im Zukunftsgarten? Wie entwickelt sich der Mundenhof? Bei der Führung am Donnerstag, 17. September, um 16 Uhr gibt es spannende Einblicke hinter die Kulissen. Interessierte erfahren, welche Projekte aktuell laufen und können die Zukunftsschmiede während der Bauphase besichtigen. Im Zukunftsgarten wartet außerdem etwas zum Naschen.

Die Führung „Es tut sich was“ kostet 10 Euro, Kinder sind frei. Treffpunkt ist am Verwaltungsgebäude gegenüber der Hofwirtschaft. Keine Anmeldung nötig. Die Führung ist Teil der Klima.Länd.Tage des Landes Baden-Württemberg. Mehr Informationen gibt es auf www.freiburg.de/mundenhof.
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Schnupperfahrt mit dem E-Auto oder E-Bike
Erster Testtag für Elektromobilität am Donnerstag, 17. September, in Freiburg

Fahrradparcours, Infostände und Ausstellungsmodelle –
Besucher*innen erwartet vielfältiges Programm zum Thema EMobilität

Wer gerne elektrisch mit dem praktischen Lastenfahrrad unterwegs sein möchte, in der Firma für die Dienstflotte zuständig ist oder sich über geeignete Ladeinfrastruktur in Freiburg informieren will, ist beim Testtag für E-Mobilität am Donnerstag, 17. September, genau richtig. Von 12 bis 20 Uhr informiert die Stadt gemeinsam mit 27 Kooperationspartner*innen auf dem Messegelände über E-Mobilität. Egal ob E-Auto, E-Bike oder E-Roller – Interessierte können sich informieren und verschiedene Modelle testen. Die Veranstaltung ist kostenlos; anmelden kann man sich unter www.freiburg.de/emobilitaet-testtag.

„Wir als Stadt möchten mit dem Testtag einen weiteren Impuls für den Umstieg auf E-Mobilität geben – sowohl für den privaten Alltag als auch für Unternehmen“, so Freiburgs Erster Bürgermeister Martin Haag. Und er ist zuversichtlich, dass das auch klappt: „Wir freuen uns, mit diesem unkomplizierten und vielfältigen Angebot die Möglichkeit zu schaffen, die ganze Bandbreite der Elektrofahrzeuge kennenzulernen und selbst auszuprobieren.“

Beim Testtag steht ein Fahrradparcours zur Probefahrt mit E-Bikes und E-Lastenrädern bereit. E-Autos, E-Transporter und E-Motorroller können außerhalb des Messegeländes getestet werden. Angeboten werden Kleinst-, Klein-, Kompakt-, Mittelklasse- und obere Mittelklasse-Fahrzeuge. Auf dem Programm stehen außerdem kostenlose Radchecks, das Spielmobil sorgt für Spiel und Spaß. Besucher*innen können sich über aktuelle Forschung und wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der E-Mobilität informieren und die neuesten Ausstellungsobjekte begutachten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Neben Probefahrten und Ausstellungsmodellen gibt es auch Informationen zu Ladeinfrastruktur und geteilter E-Mobilität in Freiburg, wie E-Carsharing, E-Bikesharing (Frelo) und E-Motorroller-Sharing. Auch ein E-Taxi ist vor Ort. Der Testtag E-Mobilität findet im Rahmen der Klima.Länd.Tage und als Teil der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) statt. Er soll die Vielfalt der Elektromobilität erlebbar machen und über die Möglichkeiten der privaten und gewerblichen Nutzung aufklären. Mehr Informationen zum Testtag gibt es auf www.freiburg.de/emobilitaet-testtag
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Klima.Länd.Tage 2026
20 Veranstaltungen für Klimaschutz, erneuerbare Energien und mehr Grün

Klimaschutz beginnt oft direkt vor der eigenen Haustür: beim Strom vom Dach, beim Essen, bei der Mobilität, im Garten, im Wald oder im Quartier. Genau darum geht es bei den Klima.Länd.Tagen 2026 in Freiburg. Von Donnerstag, 17. September, bis Samstag, 10. Oktober, organisieren Privatpersonen, Bildungseinrichtungen, Sportvereine, Unternehmen und Kommunen in ganz Baden-Württemberg viele verschiedene Aktionen rund um Klimaschutz, erneuerbare Energien und mehr Grün in der Stadt.

Gemeinsam mit Kooperationspartner*innen aus dem Freiburger Klimapakt bietet die Stadt ein breites Programm mit insgesamt 20 Veranstaltungen: Es gibt Vorträge, Führungen, Beratungen, Mitmach-Aktionen, Workshops und Angebote für Kinder und Jugendliche. Die Klima.Länd.Tage, ehemals Nachhaltigkeitstage und Energiewendetage, sind Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württembergs.

Do, 17. September, 12 bis 20 Uhr
Testtag E-Mobilität
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Messe Freiburg

Do, 17. September, 16 bis 17.30 Uhr
Es tut sich was auf dem Mundenhof - Einblick hinter die Kulissen
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Mundenhof

Fr, 18. September, 17 bis 18 Uhr | Anmeldung erforderlich
Begrünungsspaziergang in Zähringen
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Start am Platz der Zähringer in Freiburg, Anmeldung unter
www.freiburg.de/gg3

Fr, 18. September, 10 bis 16 Uhr | Anmeldung erforderlich
Beratung zu Klimaanpassungsmaßnahmen am eigenen Gebäude
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Bürgerhaus Zähringen, Anmeldung unter www.freiburg.de/gg3

Fr, 18. September, 20.30 Uhr – 23:30 Uhr
Solar-Sommerkino „Die fetten Jahre sind vorbei“ und Vorfilm „Ein Bestiarium der Energielandschaft“
Veranstalter: Ökostation Freiburg
Ort: Ökostation Freiburg, Falkenbergstra. 21B

Sa u. So, 19. u. 20. September, 10 bis 18 Uhr
Wochenende der offenen Bauernhöfe / Bio-Musterregion
Veranstalter: Bio-Musterregion

Di, 22. September, 18 bis 19.30 Uhr
Vortrag „Klimaschutz ja, aber, nein, aber…“ mit anschließendem Gespräch
Veranstalter: Ökostation Freiburg
Ort: Ökostation Freiburg, Falkenbergstra. 21B

Di, 22. September, 15 bis 18 Uhr | Anmeldung erforderlich
Beratungsnachmittag Photovoltaik
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Energieagentur Regio Freiburg, Wilhelmstraße 20a, Anmeldung unter
www.freiburg.de/pb/1077091.html#anker2126544

Do, 24. September, 17 bis 21 Uhr | Anmeldung erforderlich
Preisverleihung MakeItMatter-Award
Veranstalter: EWS Schönau und smart green
Ort: Kreativpark Lokhalle, Paul-Ehrlich-Str. 7, Anmeldung unter
www.makeitmatter-award.de

Fr, 25. September, 15 bis 17 Uhr | Anmeldung erforderlich
Führung durch den Stadtteil Vauban
Veranstalter: Innovation Academy
Ort: Treffpunkt am Paula-Modersohn-Platz im Vauban, Anmeldung unter
https://eveeno.com/ModellstadtteilVauban

Fr, 25. September, 15.30 bis 17.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Mitmachveranstaltung für Kinder und Jugendliche: Wald und Windkraft verstehen am Waldhaus
Veranstalter: Stiftung WaldHaus Freiburg
Ort: Stiftung WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6, Anmeldung unter
https://www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltung/wald-und-windkraftverstehen/

So, 27. September, 13.30 bis 18 Uhr | Anmeldung erforderlich
Strom erzeugen und Kuchen essen: Ein Solartisch-Workshop
Veranstalter: Ökostation Freiburg und fesa e.V.
Ort: Ökostation Freiburg, Falkenbergstraße 21B, Anmeldung unter
https://oekostation.de/event/solartisch-workshop/

Di, 29. September, 12.30 bis 13.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Fachvortrag „ImSys & HEMS: Die Schlüssel zur intelligenten Energiewende“
Veranstalter: EWS Store Freiburg
Ort: EWS-Store, Bismarckallee 10, Anmeldung unter https://www.ewsschoenau.de/ews/veranstaltungen-und-termine/imsys-hems-und-energysharing-schluessel-zur-intelligenten-energiewende/

Mi, 30. September, 17.30 bis 19.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Führung: Klima und Ernährung – globale Zusammenhänge auf dem Weltacker entdecken
Veranstalter: Weltacker Freiburg e.V.
Ort: Weltacker Freiburg, Mundenhof, Anmeldung unter
https://eveeno.com/WeltackerKlima

Di, 6. Oktober, 15.30 bis 16.15 Uhr
Vorlesestunde: Von der Umweltfee und dem Umweltschreck
Veranstalter: Stadtbibliothek Freiburg
Ort: Stadtbibliothek am Münsterplatz

Di, 6. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Fachvortrag: Mit der Wärmepumpe unabhängig werden von fossilen Energien
Veranstalter: EWS Store Freiburg
Ort: EWS-Store, Bismarckallee 10, Anmeldung unter https://www.ewsschoenau.de/ews/veranstaltungen-und-termine/mit-der-waermepumpeunabhaengig-werden-von-fossilen-energien/

Mi, 7. Oktober, 14 Uhr | Anmeldung erforderlich
Dem Wind auf der Spur – Wanderung zu den Windenergieanlagen auf dem Rosskopf
Veranstalter: regiowind Freiburg
Ort: wird nach Anmeldung bekannt gegeben, Anmeldung unter
https://eveeno.com/WindkraftFreiburg

Mi, 7. Oktober, 17 bis 19 Uhr
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Veranstalter: Stiftung WaldHaus Freiburg
Treffpunkt: Stiftung WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6

Mi, 7. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Feierabend-Workshop: Proteinkick mit Bohne, Linse und Co
Veranstalter: Ernährungsrat Freiburg & Region e.V.
Ort: wird nach Anmeldung bekannt gegeben, Anmeldung unter
https://ernaehrungsrat-freiburg.de/events/feierabend-workshop-proteinkick/

Sa, 10. Oktober, 9.30 bis 12.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Landschaftspflegetag Kappel
Veranstalter: Stadt Freiburg, Biosphärengebiet Schwarzwald, Ortsverwaltung Kappel
Treffpunkt: Kappler Sportplatz in Freiburg-Kappel, Anmeldung per Mail an
biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de oder unter 0761 208 4370
 
 

 
ASF bietet kompostierbare Laubsäcke an
Durch den heißen und trockenen Sommer liegt bereits viel Laub von den Straßenbäumen auf den Straßen. Deshalb bietet die ASF wieder kompostierbare Laubsäcke an, um das Laub umweltfreundlich zu entsorgen. Gemäß Gehwegreinigungssatzung müssen die Anwohner*innen für dessen Entfernung vom Gehweg sorgen.

Die Säcke bestehen aus stabilem Papier, fassen 80 Liter und kosten 1 Euro pro 2er-Set. Sie sind von Mitte September bis Dezember erhältlich bei der Bürgerberatung im Rathaus in der Innenstadt, den Recyclinghöfen, den Ortsverwaltungen sowie direkt bei der ASF in der Hermann-Mitsch-Straße 26. Im gleichen Zeitraum sammelt die Stadtreinigung die zugeschnürten Laubsäcke ein, wenn sie gut sichtbar am Gehwegrand bereitgestellt werden.

Wichtig: Über die Laubsäcke darf ausschließlich Laub von Straßenbäumen entsorgt werden – auch Kastanienlaub ist erlaubt. Die Larven der Kastanien-Miniermotte werden bei der Kompostierung durch die entstehenden Temperaturen zuverlässig abgetötet. Nicht erlaubt ist die Entsorgung von Grünschnitt wie Hecken- oder Baumschnitt. Dieser kann ganzjährig zu den städtischen Recyclinghöfen oder offiziellen Schnittgut-Sammelstellen gebracht oder über die separate Schnittgutsammlung entsorgt werden. Termine dazu finden sich in der Abfall-App, im Abfallkalender oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de.
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Exkursion des Freiburger Klimapakts
Solaranlagen genossenschaftlich realisieren - SolarGeno und Green Places in Bad Krozingen

Die Solar-Bürger-Genossenschaft Freiburg ist mittlerweile die älteste noch aktive PV-Energieproduktion in Deutschland. Sie engagiert sich auch als Akteurin im Freiburger Klimapakt. Mit diesem zusammen lädt sie aktive und zukünftige Engagierte im Rahmen der Angebote des Klimapakts ein, am 18. September 2026, 15:30-17:00 Uhr eine ihrer attraktiven gewerblichen PV-Projekte in Bad Krozingen zu besichtigen. Vorgestellt wird dort eine 382 kWp Solaranlage auf dem Dach der GreenPlaces GmbH. In dem in Holzbauweise errichteten Gewerbegebäude werden die dort angesiedelten kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Ökostrom vom Dach versorgt. Die Partner informieren vor Ort darüber, wie die dafür erforderliche Kooperation entstanden ist, wie die Planung der Energieanlage erfolgte und welche Vorteile ihre Zusammenarbeit hat. Besonders Interessierte, die selbst Gewerbeimmobilien mit Ökostrom versorgen wollen, können von den Erfahrungen profitieren und Anregungen gewinnen, wie sie solche Projekte selbst auf den Weg bringen. Um Anmeldung wird gebeten: https://eveeno.com/klimapaktausfahrt.
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Die WaldhausTermine im September
Tiertheater, Lagerfeuerküche und Windkraft

Sonntag, 20. September, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben | 14 Uhr Lynx lynx – Der Luchs, 16 Uhr
Lumbricus terrestris – Der Regenwurm
Fräulein Brehms Tierleben, das einzige Theater für heimische gefährdete Tierarten und Sprachrohr der Wissenschaft, gastiert an ausgewählten Sonntagnachmittagen im Waldhaus. Um 14 Uhr präsentiert das Fräulein den „kleinen Löwen“ Europas: Lynx lynx – Der Luchs. Um 16 Uhr folgt die Aufführung Lumbricus terrestris – Der Regenwurm, König der Tiere. Die Vorführungen sind für neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Luchs) bzw. 10 Jahren (Regenwurm) geeignet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com. Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union.

Donnerstag, 24. September, 17 bis 18.30 Uhr | Anmeldeschluss: 21. September
Stress lass nach: Afterwork-Waldbaden – Entspannen im Grünen durch Shinrin Yoku
Shinrin Yoku bedeutet „Baden in der Waldluft“. Zum Herunterkommen nach einem Arbeitstag tauchen die Teilnehmenden mit Kristin Vollmar, Referentin für Waldpolitik und zertifizierte Kursleiterin für Waldbaden, in die heilende Wirkung des Waldes ein und genießen bewusst die Natur mit allen Sinnen. Entspannung, Achtsamkeitsübungen im Wald und Wohlfühlen stehen im Vordergrund. Das Schlendern ist gespickt mit einer Prise Wissen zum Ursprung des Waldbadens und den verblüffenden gesundheitlichen Wirkungen des Waldes. Teilnahmebeitrag: 13 Euro

Donnerstag, 24. September, 10 bis 13 Uhr | Anmeldeschluss: 20. September
bei Iris Wernher (demenz-botschafter@wernher.de, 0160 926 777 10)
Walderlebnis für Menschen mit Vergesslichkeit/Demenz
An diesem Vormittag erleben die Teilnehmenden mit Referentin Daniela Getto ein waldpädagogisches Programm, das die Sinne anspricht. Im Fokus stehen die Tiere des Waldes, zum Abschluss gibt es ein gemeinsames Mittagessen (Suppe). Die Veranstaltung ist für Menschen mit Vergesslichkeit/Demenz und deren Begleitpersonen geeignet. Die Teilnahme ist auch mit körperlicher Einschränkung (z.B. Rollator, Rollstuhl) gut möglich. Teilnahme frei, in Kooperation mit Demenzbotschafterin Iris Wernher.

Freitag, 25. September, 14 bis 20 Uhr | Anmeldeschluss: 21. September
Workshop: Die raffinierte (Lager)feuerküche
Unser erfahrener Feuerkoch Markus Stickling führt die Teilnehmenden an der Feuerstelle vor der Holzwerkstatt des Waldhauses in die Raffinessen der Feuerküche ein. Sie probieren verschiedenste Kochutensilien aus und zaubern aus biologisch zertifiziertem Gemüse und Fleisch mit unterschiedlichen Garmethoden leckere Gerichte, die weit über bekannte Lagerfeuerklassiker hinausgehen. Das Highlight ist der gemeinsame Genuss der selbst zubereiteten Köstlichkeiten in gemütlicher Atmosphäre direkt am Waldrand. Teilnahmebeitrag inklusive Speisen und Getränke: 79 Euro.

Freitag, 25. September, 15.30 bis 17.30 Uhr | Anmeldeschluss: 14. September
Wald und Windkraft verstehen
Warum stehen Windräder eigentlich im Wald? Wie entsteht Wind und wie wird daraus Strom? Und weshalb braucht es erneuerbare Energien? Anhand dieser Fragen entdecken die Teilnehmenden mit Waldpädagogin Paula Schweizer den Wald aus einer neuen Perspektive. Rund um das Waldhaus im angrenzenden Wald beschäftigen sie sich auf spielerische und interaktive Weise mit den Themen Wald, Wind und Windenergie. Mit kleinen Experimenten, Schätzaufgaben und Mitmachaktionen lernen sie die Grundlagen der Windenergie kennen. Dabei geht es auch darum, Chancen sowie Herausforderungen abzuwägen, die Windenergie im Wald mit sich bringt. Für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person. Teilnahme frei.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Klima.Länd.Tage statt. Weitere Aktionen und Informationen unter www.klimalaend.de/klimalaendtage.

Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender oder unter Tel. 0761 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr, Donnerstag bis Freitag 14 bis 16.30 Uhr).

Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Ausstellung und Waldhaus-Café)
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Spiegel TV: Photovoltaik als Erfolgsgeschichte
Die Solarpioniere vom Oberrhein haben noch einen großen Traum

Vor 50 Jahren setzten Rolf Disch und Axel Mayer auf eine Energiewende, die damals völlig utopisch schien. Heute hat sich die Solarenergie durchgesetzt, aber zufrieden sind die beiden Pioniere nicht.

Auszüge aus dem Videotranskript:

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Wir haben die Backen dick aufgeblasen. Wir haben gesagt, das ist die Zukunft. Und die Energiekonzerne haben gesagt, das soll die Alternative zur Atomenergie sein? Ihr spinnt doch.«

Rolf Disch, Solararchitekt:
»Also mein Vater hat sich mal vor mich hingestellt, hat gesagt: Weißt du denn, dass man über dich lacht?«

Mitte der Siebzigerjahre setzt Deutschland auf Atomenergie. Die Umweltbewegung ist noch nicht geboren. Und die Sonne als Energiequelle für jedermann gilt als Spinnerei.

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Das war damals eine durchaus reaktionäre Zeit. Und in diesen düsteren Zeiten entstehen starke Bewegungen.«

Eine der ersten starken Bewegungen entsteht damals aus dem Widerstand gegen das geplante Atomkraftwerk in Wyhl, am Oberrhein, nordwestlich von Freiburg. Sie ist der Funke für Solarpioniere in Deutschland.

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Es war eine Zeit, in der der 68er-Protest, der ja nur ein städtischer Protest war, in dem der auf einmal auf dem Land auch stattgefunden hat, wo sich einfach auch große Bevölkerungsteile hinter den Protest gestellt haben. Und das war, das war für die damalige Zeit was, was einmalig ist.«

In Wyhl kämpfen Winzer, Landwirte und Studierende gemeinsam gegen das geplante AKW. Für viele ist es die Geburtsstunde der Umwelt- und Anti-Atom-Bewegung. Axel Mayer, lange Geschäftsführer des BUND-Regionalverbands Südlicher Oberrhein, ist damals als junger Aktivist dabei.

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Da oben stand der Bauwagen oder der Traktor, wo dann die Leute oben draufstanden. Und dann hat man hier die Kundgebungen abgehalten. Und hier waren die Menschen.«

Zehntausende protestieren, der Bauplatz wird besetzt. Am Ende kann der Bau des AKW verhindert werden. Die junge Bewegung feiert ihren ersten großen Erfolg.

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Es war eine Aufbruchstimmung. Aber es war nicht nur dieses Nein zu Atomkraft oder das Nein zur Umweltzerstörung, sondern es war auch ein Ja. Wir haben gesagt, wir müssen die Alternativen aufzeigen.«

Solarenergie ist heute – vor allem in Form von Photovoltaik – nicht mehr wegzudenken. 16 Prozent des produzierten Stroms in der Bundesrepublik stammen aus solchen Anlagen. Und weltweit ist die Technologie dabei, das Rückgrat der Stromversorgung zu werden: 2026 dürften Solarmodule zum ersten Mal mehr Strom erzeugen als alle Atomkraftwerke auf dem Globus zusammen, von Januar bis Mai lag die Sonnenenergie bereits deutlich vorn.

Vor rund 50 Jahren sieht das noch ganz anders aus. Die Solartechnik wird vor allem wissenschaftlich erforscht. Nur die Raumfahrt setzt sie tatsächlich ein. Und einige wenige Pioniere. Aus der Bewegung im Wyhler Wald entsteht 1976 eine der ersten Solarmessen der Welt: die Sasbacher Sonnentage.

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Und da kamen 16.000 Leute. Damals wusste man damals alles noch nicht. Da gab es diese großen Bottiche der Winzergenossenschaft, wo dann Warmwasser erzeugt wurde mit Solaranlagen. Man hat die Hand reingehalten und hat gestaunt.«

Sasbach ist ein Nachbarort von Wyhl. Drei Jahre in Folge werden hier Solarfahrzeuge vorgeführt, Photovoltaikanlagen aufgebaut und Fachvorträge gehalten. Ein Ort für echte Vordenker.

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Das war der Werner Mildebrath aus Sasbach. Das war so ein Dorf-Elektriker, der hat die ersten deutschen Solaranlagen gebaut. Er ist der Typ Daniel Düsentrieb.«

Auch Architekt Rolf Disch fühlt sich von der damaligen Aufbruchstimmung bestärkt. In seinem Leben dreht sich von da an alles um die Nutzung der Sonne. Oder zur Sonne – wie Dischs selbst konstruiertes Wohnhaus.

Rolf Disch, Solararchitekt:
»Das Haus steht auf einem Schwenklager und es kann sich der Sonne nach drehen. Und das Eingangspodest, das dreht sich mit. Hier ist natürlich alles flexibel. Das ist die Schaltzentrale. Damit kann ich das Haus bewegen. Links rum, rechts rum. Oder auch das Panel oben«.

Auch die PV-Anlage auf dem Dach kann sich unabhängig neigen und drehen.

Rolf Disch, Solararchitekt:
»Am Haus sind Vakuum-Röhren-Kollektoren, die die Wärme aufnehmen für das Warmwasser und auch für mögliche Heizung. Das wird dann auch eingelagert in den Speicher und man kann das dann praktisch wieder im Haus nutzen.«

Bei Fertigstellung 1994 ist es das erste Plusenergiehaus der Welt. Auch die nahe gelegene »Solarsiedlung« im Freiburger Stadtteil Vauban hat Disch Ende der Neunzigerjahre entworfen. Sie gilt als frühes Vorbild für Plusenergie-Projekte. Die Idee ist,

Rolf Disch, Solararchitekt:
»… dass ich mehr Energie erwirtschafte und diese Energie auch für andere Zwecke, zum Beispiel für die Mobilität mitdenke. Die Energie mitproduziere mit dem Gebäude.«

Mobilität – eine weitere Leidenschaft von Disch. Bevor er Solarhäuser baut, gewinnt er Autorennen. Natürlich: Solarautorennen.

Rolf Disch, Solararchitekt:
»Das war also schon eine Sensation. Also man wusste ja damals auch noch nicht, wie solche Fahrzeuge aussehen, dass man möglichst viel Sonnenenergie auffängt und dass man wenig Energie auch verbraucht. Aber das war eine spannende Zeit.«

Eine Zeit, in der verrückte Ideen entstehen, Tüftler wie Disch Neues testen und die ersten Forschungsinstitute die Solartechnik voranbringen.

Sie alle machen Deutschland zu einem Vorreiter. In den Neunzigerjahren kommen die ersten Fördergesetze. Im Jahr 2000 folgt das EEG, das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Das garantiert eine Vergütung für ins Netz eingespeisten Strom aus Erneuerbaren. Der Ausbau von Photovoltaik wird zusätzlich gefördert.

Rolf Disch, Solararchitekt:
»Und dann hat es nach und nach einen richtigen Boom gegeben im Bereich Sonnenenergie und Windenergie.«

Bei Solarzellen und Solarmodulen sind damals zahlreiche deutsche Hersteller international führend. Die deutsche Energiewende bekommt weltweit Beachtung.

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Ich denke, wir haben einfach ein bisschen mitgeholfen, dieser Geschichte, die heute so fortschrittlich ist, einen Impuls zu geben. Und ich muss sagen, ich bin auch stolz darauf, ein bisschen mitgeholfen zu haben. Nur ein bisschen am Rande, aber es ist einfach toll, wenn man so was zu Lebzeiten noch erlebt.«

Rolf Disch, Solararchitekt:
»Auf der einen Seite sind wir da natürlich stolz, dass ich da was entwickelt hat. Auf der anderen Seite haben wir uns immer vorgestellt, dass alles viel schneller geht. Aber wir wurden auch ausgebremst, stark ausgebremst.«

In den Zehnerjahren senken die Merkel-Regierungen die Einspeisevergütungen mehrfach teils stark. Auch die Förderung für neue Photovoltaikanlagen wird begrenzt – angeblich, um den Ausbau besser steuern zu können.

Rolf Disch, Solararchitekt:
»Man wollte nicht, dass sich das weiterentwickelt. Und dann gab es natürlich auch den Einbruch. Viele Arbeitsplätze in dem Zukunftsbereich gingen eigentlich verloren. Oder sie sind dann nach China ausgewandert.«

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Nach meiner Ansicht haben da die großen, alten Energiekonzerne zu starken Einfluss auf die Politik genommen.«

In den folgenden Jahren kommt der Solar-Ausbau nur schleppend voran – trotz Atomausstieg und geplantem Kohle-Aus. Erst ab 2022 zieht er wieder deutlich an, allerdings fast ohne deutsche Technik. Knapp 90 Prozent der hier verbauten Module kommen heute aus China.

Rolf Disch, Solararchitekt:
»Wir sind abhängig von China und das muss eigentlich wieder geändert werden.«

Weniger als 25 Prozent der Energie für Strom, Wärme und Verkehr stammen heute aus Erneuerbaren. Damit wollen sich Mayer und Disch längst nicht zufriedengeben.

Rolf Disch, Solararchitekt:
»Weil wir der Meinung sind, dass es 100 Prozent sein müssen.«

Zwar wird auch in Deutschland an immer effizienteren Solarzellen geforscht, doch die Politik der aktuellen Bundesregierung macht den beiden wenig Hoffnung.

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Frau Reiche schaltet wieder einmal den Rückwärtsgang ein. Das heißt, bisher haben wir Solarenergie auf den Dächern erzeugt und haben dafür eine geringe Einspeisevergütung bekommen. Das soll zurückgedrängt werden. Und so wird das Energieerzeugungsmonopol der großen Energiekonzerne wiederhergestellt. Und das ist einfach ärgerlich.«

Zweifel daran, dass sich die erneuerbaren Energien langfristig durchsetzen werden, haben beide nicht. Schon allein aus finanziellen Gründen.

Axel Mayer, Umweltaktivist:
»Strom aus Wind und Sonne ist global gesehen einfach kostengünstiger und billiger als der Gefahrstrom aus Kohle, Öl, Gas und Atom.«

Rolf Disch, Solararchitekt:
»Die Sonne schickt keine Rechnung. Wir können die nutzen, und jeder kann sie nutzen. Das ist ja der Witz. Dezentral auf der ganzen Welt kann die Sonnenenergie genutzt werden. Ja, das ist die Zukunft.

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„Huhn im Glück“
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
„Huhn im Glück“
Regionalvermarktung zum Anfassen

BAD KROZINGEN. Mit ihrem „Huhn im Glück“ vermarktet Familie Bleile täglich ihre fantastischen Eier. Und glücklich sind die Hühner. Dafür sorgt der eigens konstruierte mobile Hühnerstall, der alle 4-6 Wochen einen neuen Standort bekommt. Am Donnerstag, den 20. August 2026, ab 17.00 Uhr findet ein Spaziergang mit einem Ortskundigen durch Bad Krozingen bis zum aktuellen Standort der „glücklichen Hühner“ statt.

Günter, Karl, Waldemar, die Noras und Ottilien, so heißen die Hühner von Familie Bleile, die seit etwa acht Jahren um mehr als sechshundert Familienmitglieder gewachsen sind. Mit ihrem „Huhn im Glück“ vermarkten sie nun täglich ihre fantastischen Eier. Der eigens konstruierte mobile Hühnerstall, der alle 4-6 Wochen einen neuen Standort bekommt, sorgt dafür, dass das Federvieh stets ausreichend picken und scharren kann. Mit fünfmal gutem Futter am Tag und in Kombination mit dem saftigen Kleegras, das ihnen beim Auslauf zur Verfügung steht, gibt das die leckersten Eier. Eine „echte Geschmacksexplosion“, weiß Familie Bleile zu berichten.

In der Zwischenzeit sind nicht nur die Eier im Angebot, sondern auch weitere Produkte, die in Kooperation mit örtlichen Partnern hergestellt werden. Da wären beispielsweise die feinen Nudeln, der leckere Eierlikör oder die verführerischen Pralinen.

Ein gemeinsamer Spaziergang mit einem Ortskundigen bis zum aktuellen Standort der „glücklichen Hühner“ findet am Donnerstag, den 20. August 2026, ab 17.00 Uhr statt.

Treffpunkt ist um 17 Uhr bei der Tourist-Information Bad Krozingen (Eingang Vita Classica – Therme). Auf dem Weg geht es am Bad Krozinger Schloss vorbei, weiter über Alt-Krozingen bis zur Fridolinskapelle. Auch während des Fußmarsches (ca. 40 min) gibt es bereits viel Wissenswertes über den Ort zu erfahren. Bei den mobilen Hühnerställen angekommen, steht natürlich das Federvieh im Mittelpunkt. Frau Bleile weiß hier viel Interessantes zu berichten und hat darüber hinaus kleine leckere Kostproben parat. Natürlich aus den Glücks-Eiern hergestellt. Rückkehr gegen 20.00 Uhr im Kurgebiet.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info und bei Reservix (https://badkrozingen.reservix.de/p/reservix/event/2539415) erhältlich.
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