| Die imposante Landhausvilla des Schokoladenfabrikanten Eduard Otto Moser wurde in den 1870er-Jahren von Architekt Johann Wendelin Braunwald im Park des Leibfriedschen Gartens erbaut. Ein Luftangriff im Jahr 1944 zerstörte sie dann bis auf ihre Grundmauern. Zur Internationalen Gartenbauausstellung 1993 hauchte man dem Gelände über Kunstinstallationen und die Verbindung mit dem „Grünen U“, das Grünanlagen vom Schlossgarten bis zum Killesbergpark einschließt, neues Leben ein. Die „Kunststation Villa Moser“ des Architekten Hans Dieter Schaal macht die Überreste des Baus im Renaissance-Stil und ihren verwilderten Park durch Laufstege für das Publikum zugänglich. Bei einem Spaziergang kann man sich in der denkmalgeschützten Gartenanlage auf Spurensuche begeben. |