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© Stadt Karlsruhe, PIA, Monika Müller-Gmelin | | | | | Spielplätze in Karlsruhe: Sicherheit, Qualität und Attraktivität im Blick | Gesperrte Spielgeräte werden repariert oder ersetzt
Auf Karlsruher Spielplätzen sind derzeit einzelne Spielgeräte und Spielbereiche durch Bauzäune gesperrt. „Wenn ein Spielgerät gesperrt wird, geschieht das immer, weil bei einer Kontrolle ein Sicherheitsmangel festgestellt wurde. Wir arbeiten daran, die betroffenen Geräte möglichst schnell wieder nutzbar zu machen oder durch neue Spielangebote zu ersetzen“, erklärt Anja Grün, Abteilungsleitung für Spielanlageninspektionen.
Sicherheit geht vor
Die städtischen Spielgeräte und Anlagen werden regelmäßig kontrolliert. Werden dabei sicherheitsrelevante Mängel festgestellt, muss das betroffene Gerät unmittelbar gesperrt werden. Nicht jeden Mangel kann das Gartenbauamt selbst beheben. Müssen Fachfirmen beauftragt oder Spielgeräte beziehungsweise Ersatzteile beschafft werden, entstehen oft Bearbeitungs- und Lieferzeiten. Bei einer notwendigen Erneuerung eines Spielgerätes können Lieferzeiten von mehr als einem halben Jahr entstehen. Auch Arbeiten an Fallschutzflächen sind häufig umfangreich. Nach Abschluss der Arbeiten ist zudem eine sicherheitstechnische Prüfung erforderlich, bevor ein Spielgerät wieder für die Nutzung freigegeben werden kann.
20 Spielanlagen werden dieses Jahr komplett zurückgebaut
Unabhängig von der Sperrung einzelner sanierungsbedürftiger Spielgeräte werden in diesem Jahr rund 20 kleinere Spielanlagen komplett zurückgebaut. Dabei handelt es sich um Anlagen, die zum Beispiel wegen ihres Alters, geringer Nutzung oder den Entwicklungen im Quartier ausgewählt wurden.
Eine Auflistung aller aktuell zum Rückbau vorgesehenen Spielanlagen finden Sie im Ratsinformationssystem der Stadt Karlsruhe (Tagesordnungspunkt 24).
In den kommenden drei Jahren ist zudem geplant, weitere rund 60 Anlagen zurückzubauen. Diese Flächen werden zu begrünten Aufenthalts- und Freiflächen umgewandelt. Durch die Reduzierung der Spielgeräte können die Kosten für Reparaturen und Instandhaltung gesenkt werden.
Die verbleibenden Spielanlagen werden zeitgleich saniert und weiterentwickelt. Dabei berücksichtigt das Gartenbauamt die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse sowie die verfügbaren finanziellen Mittel. Das Ziel ist es, mit den verbleibenden 488 Spielanlagen im Stadtgebiet, auch künftig attraktive und vielfältige Spielräume in Karlsruhe anzubieten.
Aktuelle Informationen zu laufenden Maßnahmen
Das Gartenbauamt möchte künftig noch umfassender über die Entwicklung der Spielanlagen informieren. Hinweise zu laufenden Maßnahmen werden bereits, soweit möglich, an den Absperrungen angebracht.
Zusätzlich ist eine eigene Themenseite zu den städtischen Spielanlagen geplant. Dort sollen in Kürze unter anderem Informationen zur Spielanlageninspektion, zum Sachstand des Rückbaus, zu den Qualitätskriterien sowie aktuelle Meldungen gebündelt zur Verfügung stehen.
zum Bild oben:
Städtische Spielgeräte und Anlagen werden regelmäßig kontrolliert.
© Stadt Karlsruhe, PIA, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | Eintrag vom: 26.09.2026 | |
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