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Montag, 6. Juli 2026
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Karlsruhe: ZukunftsfÀhige Spielplatzentwicklung
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
 
Karlsruhe: ZukunftsfÀhige Spielplatzentwicklung
Stadt setzt auf Transparenz, Beteiligung und QualitÀt

Der Gemeinderat wird am 28. Juli 2026 ĂŒber einen ersten Schritt zur Weiterentwicklung des stĂ€dtischen Spielplatzangebots beraten und ĂŒber die vorgelegten RĂŒckbauvorschlĂ€ge entscheiden. Die Maßnahmen sind Teil eines langfristig angelegten Konzepts zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen und finanzierbaren Spielplatzangebots in der Stadt.

Bei der Aufstellung des Doppelhaushalt 2026/2027 wurde vom Gemeinderat beschlossen, die Anzahl der SpielplĂ€tze im Stadtgebiet innerhalb der kommenden fĂŒnf Jahre schrittweise zu reduzieren. Hintergrund dieser Entwicklung sind die erheblich gestiegenen Anforderungen und die damit verbundene Kostensteigerungen fĂŒr den Betrieb und fĂŒr den Unterhalt von Spielanlagen.

Verschiedene Kriterien angelegt
In einem ersten Schritt sind 20 SpielplĂ€tze vorgeschlagen. Die Auswahl der SpielplĂ€tze erfolgte durch das Gartenbauamt aufgrund von statistischen Auswertungen und einer Vielzahl von Sachkriterien. BerĂŒcksichtigt wurden insbesondere bestehende oder absehbare MĂ€ngel mit entsprechend hohem Reparatur- und Sanierungsbedarf, alters- und verschleißbedingte SchĂ€den an den SpielgerĂ€ten sowie ein geringer Spielwert aufgrund einer veralteten und wenig attraktiven Ausstattung. DarĂŒber hinaus floss in die Bewertung ein, ob in unmittelbarer NĂ€he bereits attraktivere Spielangebote bestehen und die betroffenen SpielplĂ€tze daher nur noch wenig genutzt werden. Ein weiteres Auswahlkriterium war die Möglichkeit, die RĂŒckbaumaßnahmen aufgrund ihres begrenzten Umfangs zeitnah umzusetzen. Der Ausschuss fĂŒr öffentliche Einrichtungen hat die Liste nun nicht-öffentlich vorberaten. Die Beratung in den Sitzungen der OrtschaftsrĂ€te folgt. Die abschließende Entscheidung trifft der Gemeinderat.

Die entfallenden SpielplĂ€tze gehen der Bevölkerung als nutzbare FlĂ€che nicht verloren, sondern werden in öffentliche GrĂŒnanlagen umgewandelt. Intakte SpielgerĂ€te werden in nachhaltiger Weise zur Aufwertung bestehender SpielplĂ€tze weiterverwendet. Erste BĂŒrgermeisterin Bettina Lisbach betont: „Jeder einzelne Spielplatz ist fĂŒr Familien und Kinder wichtig. Deshalb fĂ€llt uns dieser Schritt nicht leicht. Gleichzeitig tragen wir aber die Verantwortung, auch kĂŒnftig sichere, saubere und gut gepflegte SpielplĂ€tze bereit zu stellen. Das geht nur, wenn wir die Anzahl der PlĂ€tze insgesamt etwas reduzieren und uns auf den Erhalt der gut frequentierten und attraktiven PlĂ€tze konzentrieren.“

zum Bild oben:
20 SpielplĂ€tze sollen in einem ersten Schritt rĂŒckgebaut werden.
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
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Eintrag vom: 05.07.2026  




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