Freiburg, 30. Juni. Personensuche nach Badeunfall / Wasserrettung mit Tauchereinsatz
Um kurz nach 10 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Badeunfall am Flückiger See alarmiert. Ein Zeuge meldete sich direkt bei Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr vor Ort, die sich zeitgleich zu Ausbildungszwecken am dortigen Badesee aufhielten.
Nach ersten Erkenntnissen war eine weibliche Person beim Baden untergegangen und nicht mehr an der Wasseroberfläche erschienen. Umgehend wurden durch die Integrierte Leitstelle weitere Einheiten der Feuerwehr mit deren Rettungstauchern, der DLRG und des THW – beide ebenfalls mit Tauchern und Rettungsschwimmern, alarmiert. Die großangelegten Suchmaßnahmen wurden sowohl vom Wasser mit Boot und Sonar als auch unter Wasser durchgeführt. Zusätzlich unterstützte der Freiburger Rettungshubschrauber aus der Luft mit einem Überflug des Gewässers.
Die vermisste Person konnte auch nach einer intensiven Suche nicht aufgefunden werden. Gegen 13:30 Uhr wurde die ergebnislose Suche eingestellt und die Maßnahmen beendet. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte an der Suchaktion beteiligt.
Die gute Zusammenarbeit unter den beteiligten Hilfsorganisationen und der Polizei soll hier nicht unerwähnt bleiben.
Neben dem hier geschilderten Einsatz beschäftigten die Feuerwehr Freiburg seit dem heutigen Dienstbeginn um 7 Uhr bis jetzt insgesamt zehn weitere Einsätze. Das Spektrum reichte hier von ausgelösten Brandmeldeanlagen, einer Rauchentwicklung im Gebäude, einer Gasausströmung in einem Wohnhaus bis hin zu mehreren Wohnungsöffnungen bei den Personen in Not vermutet wurden. |