Prolixletter
Montag, 22. Juni 2026
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Im Bauch der Alb
Hinter jeder Ecke warten neue Entdeckungen (c) TMBW / Gert Krautbauer
 
Im Bauch der Alb
55 Meter unter der Erde, Tiefenhöhle Laichingen: Höhlenforscher Alexander Schneider steigt mit uns hinab in die Tiefenhöhle Laichingen.

Die Helmlampe zaubert Schatten auf die feuchten Wände, der Haken sitzt fest, das Seil ist gesichert. Jetzt geht es wieder in die Schächte der Tiefenhöhle Laichingen. Mit einer Mischung aus freudiger Spannung und Respekt schaut Alexander Schneider hinab und beginnt dann mit dem Abstieg. Schon als Kind kam er über seine Familie zur Höhlenforschung. Die Lust am Abenteuer und die Gemeinschaft mit anderen Forschenden lassen ihn bis heute immer wieder in die Tiefe klettern. Und an Höhlen mangelt es auf der Schwäbischen Alb ja wahrlich nicht. Etwa 2.800 Höhlen hat das Wasser hier in den Kalk gegraben. Ein absolutes Höhlenhighlight der Region ist die Tiefenhöhle Laichingen, Deutschlands tiefste Schauhöhle. Ihre Besucher können sich natürlich nicht einfach abseilen wie Alexander. Dafür erleben sie die Unterwelt auf einem Besucherpfad mit Eisentreppen und festen, beleuchteten Wegen. Über 600 Stufen geht es bis zu 55 Meter tief unter die Erde. Durch schmale Gänge, die sich unvermittelt zu großen Hallen öffnen, und vorbei an eigenartigen Formationen, die das Wasser hier aus dem Gestein geschliffen hat. verbindet.
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Eintrag vom: 22.06.2026  




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