Onlinebeteiligung zum Freiburger Hitzeaktionsplan startet heute
Rekordtemperaturen und Tropennächten: Der Klimawandel ist kein Phänomen der Zukunft, sondern bereits heute Realität in Freiburg. Deshalb entwickelt die Stadt einen Hitzeaktionsplan, um die Bürger*innen in solchen Hitzeperioden bestmöglich zu schützen. Im April fand bereits die Öffentlichkeitsveranstaltung mit Workshop der teilnehmenden Bürger*innen statt. Jetzt können sich alle Freiburger*innen auch digital einbringen: Pünktlich zum nationalen Hitzeaktionstag startet heute die Onlinebeteiligung für den Freiburger Hitzeaktionsplan unter www.mitmachen.freiburg.de.
Die Onlineplattform stellt Fragen rund um den Umgang mit Hitze im Alltag: Wie belastend sind lange Hitzeperioden? Wer ist wo besonders betroffen? Was kann getan werden, um die Hitze erträglicher zu machen? Und wie erreichen Informationen zum Hitzeschutz möglichst viele Menschen? Ziel ist es, verschiedene Bevölkerungsgruppen – insbesondere vulnerable Menschen – für das Thema zu sensibilisieren. Die Umfrage soll dabei helfen, herauszufinden, wer wie am besten geschützt werden kann. Zusätzlich können alle Freiburger*innen ihre Ideen zu kühlen Orten im Stadtgebiet einbringen.
Denn: Jede*r ist nicht nur betroffen, sondern bringt auch wichtige Erfahrungen und Hinweise im Umgang mit Hitze mit. Verwaltung und Fachgutachterinnen werten diese dann aus und werden diese bei der Erstellung des Freiburger Hitzeaktionsplans mitberĂĽcksichtigen. Die Teilnahme dauert lediglich zehn bis 15 Minuten.
Die Erstellung des Hitzeaktionsplans erfolgt in einer Projektgruppe mit der Stadtverwaltung, dem Gesundheitsamt sowie zahlreichen Akteur*innen und Expert*innen des Gesundheits- und Sozialwesens und wird vom Umweltschutzamt koordiniert. Fachgutachter*innen unterstützen die Projektgruppe. Der Freiburger Hitzeaktionsplan soll bis Mitte nächsten Jahres fertiggestellt sein. Weitere Informationen zur Klimaanpassung in Freiburg und zur städtischen Klimaanpassungsstrategie finden sich unter www.freiburg.de/klimaanpassung. |