Welt-Austismus-Tag
USA 1988, DF, 133 Min.
Regie: Barry Levinson
Der kurz vor dem Ruin stehende Geschäftsmann Charlie Babbitt, erfährt nach dem Tod seines Vaters, dass er einen älteren Bruder hat: Raymond – einen Autisten, der seit vielen Jahren in einer Einrichtung lebt. Als Charlie seinen Bruder kennenlernt, beginnt eine ungewöhnliche Reise quer durch die USA. Was zunächst aus eigennützigen Motiven entsteht, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer Begegnung voller Herausforderungen, Humor und Menschlichkeit. Dabei zeigt der Film nicht nur die besonderen Fähigkeiten Raymonds, sondern auch die Schwierigkeiten, Vorurteile und Missverständnisse, mit denen Menschen im Autismus-Spektrum häufig konfrontiert sind.
RAIN MAN gilt als einer der ersten großen Hollywoodfilme, der Autismus einem breiten Publikum näherbrachte. Besonders die Darstellung von Raymond machte viele Zuschauer erstmals auf das Thema aufmerksam und trug dazu bei, das Verständnis für Autismus zu erweitern. Auch wenn die filmische Figur nur einen Teil des Spektrums abbildet, bleibt der Film ein wichtiger kultureller Bezugspunkt für die öffentliche Wahrnehmung von Autismus.
Der Film wurde mit vier Oscars ausgezeichnet, darunter fĂĽr den besten Film und fĂĽr Dustin Hoffmans eindrucksvolle Darstellung von Raymond.
Kommunales Kino Freiburg
In Kooperation mit dem Autismusverband SĂĽdbaden
Do 02.04., 20:00, einführendes Gespräch mit Josef Schovanec und Johanna Metzler |