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Sonntag, 1. Februar 2026
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Freiburg und San Jerónimo feiern erfolgreichen Abschluss ihres Klimaprojekts
Feuchtgebiet Pata Pata (c) Municipalidad Distrital de San Jerónimo
 
Freiburg und San Jerónimo feiern erfolgreichen Abschluss ihres Klimaprojekts
Feuchtgebiet Pata Pata in Cusco (Peru) wiederhergestellt – Bund bestätigt offiziellen Projektabschluss

Am Montag, 2. Februar, ist der internationale Tag der Feuchtgebiete

Was vor sechs Jahren mit einer gemeinsamen Idee begann, ist heute ein sichtbarer Beitrag zum Klima- und Naturschutz: Freiburg und der Distrikt San Jerónimo, der sich am Rand der Stadt Cusco auf über 3000 Meter Höhe im peruanischen Hochland befindet, haben ihr Kooperationsprojekt zur Rettung des Feuchtgebiets Pata Pata erfolgreich abgeschlossen. Das letzte noch erhaltene Feuchtgebiet in der Provinz Cusco, das zuvor stark durch Austrocknung und Schadstoffbelastung bedroht war, ist heute wieder zu einem intakten Lebensraum für Flora und Fauna geworden.

Jüngst hat nun die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (Engagement Global) den Abschlussbericht des Projekts geprüft und als erfolgreich abgeschlossen bewertet. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Programms Nakopa („Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“) mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt. Insgesamt wurden rund 260.000 Euro investiert, davon 90 Prozent Bundesmittel. Die durch ein umfangreiches Kulturprogramm begleitete feierliche Einweihung des Feuchtgebiets Pata Pata fand im vergangenen Jahr statt.

Ziel des gemeinsamen Projekts war es, die für Feuchtgebiete typischen Ökosystemleistungen wiederherzustellen, so etwa den Erhalt der Biodiversität, die Wasserregulierung und -säuberung sowie seine Funktion als CO2-Senke. Dazu wurde das Feuchtgebiet ab 2022 fachgerecht renaturiert und ökologisch stabilisiert. Die Wasserquantität und -qualität hat sich dadurch erheblich verbessert und das Vorkommen einheimischer Pflanzen- und Tierarten nahm signifikant zu. Heute dient Pata Pata als Naherholungsgebiet und Lernort für ökologische Bildung: über 2300 Menschen aus Schulen, Universitäten, Verwaltungen und indigenen Gemeinschaften haben dort bereits an umweltpädagogischen Maßnahmen teilgenommen. ist damit zu einem regionalen Vorzeigeprojekt für kommunale Kooperation im Bereich Klima- und Umweltschutz geworden.

Oberbürgermeister Martin Horn betont: „Klimaschutz kennt keine Grenzen. Mit Projekten wie in San Jerónimo zeigen wir, dass internationale Zusammenarbeit konkrete Verbesserungen für Mensch und Natur bringt. Mein Dank gilt auch dem Bund, der das Projekt durch großzügige Förderung möglich gemacht hat. Pata Pata steht exemplarisch dafür, wie kommunale Partnerschaften wirken können – praxisnah, nachhaltig und mit echtem Mehrwert für beide Seiten.

Auch Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit zieht eine positive Bilanz: „Die Zusammenarbeit zwischen Freiburg und San Jerónimo ist ein starkes Zeichen dafür, wie Städte weltweit gemeinsam Verantwortung für unseren Planeten übernehmen können.“

Seit 2019 verbindet Freiburg und San Jerónimo eine Klimapartnerschaft, die durch universitäre Kontakte und zivilgesellschaftliches Engagement entstanden ist. Fachexpert*innen aus beiden Städten tauschten seither Wissen zu Umweltschutz und Wasserwirtschaft aus. Auf gegenseitigen Delegationsbesuchen konnte man sich vor Ort über die jeweiligen ökologischen Herausforderungen beider Kommunen austauschen und bei Lösungsansätzen voneinander lernen. Die Klimapartnerschaft soll auch nach Abschluss des Projekts zum Feuchtgebiet Pata Pata fortgesetzt werden.

zum Bild oben:
Feuchtgebiet Pata Pata
(c) Municipalidad Distrital de San Jerónimo – Oficina de Imagen Institucional y Comunicaciones
 
Eintrag vom: 31.01.2026  




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