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Donnerstag, 5. Februar 2026
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Sanierung der Dächer der Turnhalle Schützenstraße 13 in Pappenheim
Pappenheim: Turnhalle (c) DSD
 
Sanierung der Dächer der Turnhalle Schützenstraße 13 in Pappenheim
Seit mehr als 100 Jahren ein wesentlicher Teil des örtlichen Sportlebens

Bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 23. Januar 2026 um 16.00 Uhr überbringt Alexander Ruthardt vom Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 20.000 Euro für die Sanierung der Dächer der Turnhalle Schützenstraße 13 an Julian Sattler vom Turnverein Pappenheim 1861 e.V. Die Turnhalle gehört nunmehr zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Zum Objekt:
Die Turnhalle in Pappenheim wurde 1906 bis 1907 vom örtlichen Turnverein errichtet und dient ihm bis heute als Sportstätte. Der längliche Rechteckbau trägt ein Halbwalmdach, das zur Straßenseite von einem leicht versetzten Zwerchhaus durchbrochen wird. Dieses setzt einen deutlichen architektonischen Akzent und markiert den Eingang der Turnhalle. Die Kombination aus Naturstein- und Putzflächen zeigt typische Merkmale des ländlichen Jugendstils.

Prägend für das Gebäude sind die hohen Segmentbogenfenster an den Längsseiten, die größtenteils noch mit ihrer ursprünglichen Holzverglasung erhalten sind. Der Eingang befindet sich in einer großen Rundbogennische, die bis in den Giebel des Zwerchhauses reicht. Darin liegen drei schmale Rundbogenfenster mit fein gearbeiteten Sprossen. Auf der südöstlichen Seite wurde später ein Anbau ergänzt, der sich in Teilen an das historische Erscheinungsbild anlehnt.

Im Inneren wurde die Halle mehrfach modernisiert, ohne dass die historische Substanz verloren ging. Besonders hervorzuheben ist die aufwändig ausgeführte Dachkonstruktion nach dem Polonceau-Prinzip, die den Hallenraum ohne Stützen überspannt. Nahezu alle Türen und Fenster stammen ebenfalls noch aus der Erbauungszeit und prägen den ursprünglichen Charakter der Turnhalle bis heute.
 
Eintrag vom: 27.01.2026  




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