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Donnerstag, 5. Februar 2026
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Arbeiten am Bergfried von Schloss Kronwinkl in Eching
Eching: Schloss Kronwinkl (c) Guido Siebert / DSD
 
Arbeiten am Bergfried von Schloss Kronwinkl in Eching
Im 12. und 13. Jahrhundert als imposante Vierflügelanlage errichtet

Für die Erneuerung der Holzschindeleindeckung des Bergfrieds von Schloss Kronwinkl in Eching stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 30.000 Euro zur Verfügung. Das Schloss gehört nunmehr zu den über 640 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat.

Zum Objekt:
Schloss Kronwinkl liegt auf einem nach Norden vorspringenden Ausläufer des Hochplateaus rechts der Isar und gilt als Stammsitz einer Linie des bayerischen Adelsgeschlechts Preysing, ursprünglich als Alten-Preysing bezeichnet. Die Anlage entstand im 12. und 13. Jahrhundert als Vierflügelbau mit einem markanten, kegelartig zulaufenden Bergfried.

Die Wohntrakte wurden im 16. und 17. Jahrhundert unter Einbeziehung der gotischen Ringmauer errichtet. Nordöstlich des Hauptgebäudes befindet sich der um 1580 entstandene Lehenstock, der 1860 um ein Geschoss reduziert und mit neugotischen Treppengiebeln versehen wurde. Auch der Torbau zeigt neugotische Elemente. Innerhalb des Bergfrieds wurde 1673 die Schlosskapelle integriert, die bis heute ihre historische Ausstattung bewahrt.

Der Schlosspark, im 19. Jahrhundert als Englischer Landschaftsgarten gestaltet, ergänzt das Ensemble und unterstreicht die Entwicklung vom mittelalterlichen Wehrbau hin zur repräsentativen Schlossanlage.
 
Eintrag vom: 22.01.2026  




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