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Sonntag, 5. Juli 2026
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Hundehalterhaftpflicht
So gĂŒnstig sind Policen fĂŒr Labrador und Jack Russel

Wer einen Hund hat, sollte eine Haftpflichtversicherung haben. In sechs BundeslĂ€ndern ist sie sogar Pflicht. Die preiswertesten gibt es bereits ab 36 Euro pro Jahr fĂŒr kleinere Hunderassen. Stiftung Warentest Finanzen hat mehr als 150 Tarife getestet – und wichtige Mindestanforderungen fĂŒr umfassenden Schutz definiert.

Halterinnen und Halter haften fĂŒr ihre Hunde: Reißt sich ihr Tier los und verursacht einen Verkehrsunfall, drohen im schlimmsten Fall Forderungen in Millionenhöhe. Aber auch kleinere SchĂ€den wie eine kaputte Vase oder zerbissene Sneaker können schnell teuer werden. Eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung hilft, sich effektiv vor finanziellen Folgen zu schĂŒtzen. Stiftung Warentest Finanzen hat 157 Tarife von 73 Anbietern getestet.

„Unser Test zeigt: Viele Hundehalter-Haftpflichtversicherungen bieten gute Absicherung fĂŒr kleines Geld. FĂŒr Jack Russel Terrier starten die gĂŒnstigsten Tarife bei 36 Euro pro Jahr, fĂŒr Labrador Retriever bei 55 Euro“, sagt Testleiter Michael Nischalke. „Vergleichen lohnt sich, da die teuersten Tarife fĂŒr beide Hunde bei bis zu 156 Euro pro Jahr liegen – und damit rund viermal teurer sind als die gĂŒnstigsten.“ Zum Hintergrund: Jack Russel Terrier und Labrador Retriever zĂ€hlen zu den beliebtesten Hunderassen in Deutschland und dienen im Test als ReferenzgrĂ¶ĂŸen fĂŒr die Ermittlung der Tarife.

Wahl oder Pflicht? Der Abschluss einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung ist in sechs BundeslĂ€ndern gesetzlich vorgeschrieben: Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und ThĂŒringen. In einigen BundeslĂ€ndern gilt die Pflicht nur fĂŒr Listenhunde oder andere als gefĂ€hrlich geltende Hunde.

„Unsere klare Empfehlung ist, eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung abzuschließen – egal ob vorgeschrieben oder nicht“, sagt Nischalke.

Generell wichtig: FĂŒr die Wahl der richtigen Police ist neben dem Preis auch der Leistungsumfang entscheidend. „Wir haben als Orientierung den sogenannten ‚Grundschutz‘ definiert. Er beinhaltet Mindeststandards, die Angebote haben mĂŒssen, damit wir sie empfehlen können“, sagt Nischalke. Zum Grundschutz zĂ€hlen eine ausreichend hohe Deckungssumme sowie Halterpflichten: Der Schutz greift auch, wenn Halter gegen Pflichten wie Leinenzwang verstoßen. Hinzu kommen Aspekte wie Schutz fĂŒr HundehĂŒter, Schutz im Ausland, MietsachenschĂ€den, DeckschĂ€den oder Welpenschutz. Fehlt der nötige Grundschutz in der aktuellen Police, können Frauchen oder Herrchen einfach den Vertrag wechseln. Meist ist dies schriftlich mit Frist zum Ende des Versicherungsjahres möglich.

Die 29 gĂŒnstigsten Haftpflichttarife fĂŒr Hunde und was beim Thema Versicherungsschutz fĂŒr Katzen, Kaninchen, Pferde oder Gifttiere gilt, steht in der Oktober-Ausgabe von Stiftung Warentest Finanzen und unter www.test.de/hundehaftpflicht.
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Eintrag vom: 18.09.2025  




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