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Freitag, 9. Dezember 2022
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Neu in der Sportstadt Freiburg: Sportboxen
Sportboxen (c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg
 
Neu in der Sportstadt Freiburg: Sportboxen
Im Seepark und im Quartier Gutleutmatten stehen ab sofort zwei Sportboxen

Sportbox – nie gehört? Da wird sich fĂŒr die breitensportbegeisterte Community in Freiburg bald Ă€ndern. Denn die Sportstadt Freiburg besitzt seit heute ihre ersten beiden Sportboxen. Sie stehen im Seepark (neben dem Amphitheater) und im Quartier Gutleutmatten (GrĂŒnanlage zwischen Magdalena-Gerber-Straße und Dorfbach) – und sind jederzeit fĂŒr alle Interessierten verfĂŒgbar.

Die Idee ist neu und erschließt sich von selbst. Jede Box enthĂ€lt eine Vielzahl von Utensilien, mit denen man alleine, zu zweit oder in Gruppen Sport treiben kann. Das reicht vom Fußball, Volleyball, Spikeball, Springseil, Speed-Badminton bis zu Indiaca und Frisbee. Auch ein Blinden-Fußball ist enthalten. In Deutschland stehen bereits 68, in den Niederlanden 6, in der Schweiz 18 Sportboxen. In allen drei LĂ€ndern sind fĂŒr dieses Jahr noch weitere geplant.

Der Anfangs-Aufwand fĂŒr Nutzende ist minimal. Sie mĂŒssen sich in der App „SportBox-app and move“ registrieren, deren Herunterladen einmalig 0,50 Euro kostet. Die Nutzung der Sportbox und der GerĂ€te, die sie enthĂ€lt, ist dann kostenlos – und zwar deutschlandweit.

SportbĂŒrgermeister Stefan Breiter meint: „Mit diesen Sportboxen fördern wir den informellen Sport, die GrĂŒnflĂ€chen können noch besser fĂŒr Sport und Bewegung genutzt werden. Ich selber bin gespannt, wie diese Sportboxen angenommen werden und habe mich von dem einfachen Handling ĂŒberzeugen lassen.“

Beide Sportboxen wurden von der Stadt Freiburg gekauft. Das kostet 40.000 Euro, inklusive der zweijĂ€hrigen GebĂŒhr fĂŒr die Nutzung der Plattform. Ab 2024 werden dann jĂ€hrliche Kosten von rund 2.000 Euro fĂ€llig. FĂŒr Ersatzbeschaffungen muss die Stadt sorgen. Die Boxen sind frei einsehbar, ihre RĂŒckseiten können mit Werbung versehen werden. Interessierte können sich beim Sportreferat melden.

Sportboxen sind imposante Erscheinungen, mit Außenmaßen von 137 cm Breite, 84 cm Tiefe und 125 cm Höhe. Samt Solarpanel erreichen sie eine Gesamthöhe von 135 cm und ein Leergewicht von 730 kg. Der monolithisch gegossene Korpus aus Betonwerkstein schließt mit einem EdelstahltĂŒrrahmen ab. Die pflegeleichte OberflĂ€che ist aus gewaschenem Sichtbeton in perlgrau.

Die TĂŒren sind aus Stahl, verzinkt und werden im Duplexverfahren nach EN 1090 pulverbeschichtet. Die Farbbeschichtung von verzinktem Stahl ist ein besonders hochwertiges Schutzsystem und sorgt fĂŒr eine hohe Licht- und WitterungsbestĂ€ndigkeit sowie eine besondere Stoß- und Kratzfestigkeit. Das bedeutet doppelten Korrosionsschutz mit deutlich lĂ€ngerer Haltbarkeit und Lebensdauer. Durch den Einsatz lösemittelfreier Pulver ist dies auch eine ausgesprochen umweltfreundliche Art der Farbgestaltung.

Die Schubladen haben eine hohe Tragkraft, sind aus verzinktem Stahl hergestellt und gegen unbeabsichtigtes Ausziehen gesichert. Leistungsstarke Teleskop-AuszĂŒge sorgen fĂŒr die leichtgĂ€ngige FĂŒhrung der Schubladen und folgen ergonomischen Anforderungen. Um unterschiedliche FachgrĂ¶ĂŸen einrichten zu können, verfĂŒgt die Stauraumschublade ĂŒber ein verstellbares System. Zur Innenausstattung gehören ein Technikfach, drei breite Schubladen (110 cm lang, 59 cm breit, 59 cm hoch), eine schmale Lastschublade (70 cm lang, 59 cm breit, 25 cm hoch) und ein USB-Anschluss. Das Schließsystem wird per SportBox-App gesteuert.

Ein speziell entwickeltes Sicherheitssystem schĂŒtzt den Innenraum und das Equipment vor Diebstahl und Vandalismus. Dank des integrierten Kamerasystems können BeschĂ€digungen oder Diebstahl auf die Verursacher zurĂŒckgefĂŒhrt werden. Das Sicherungssystem wurde in Kooperation mit dem Fraunhofer IIS-Institut entwickelt.

Die mit einem Plexiglas geschĂŒtzte Solarzelle bietet selbst an trĂŒben Wintertagen genug Ertrag zum Betrieb des Schließsystems. Da die Kanten des Plexiglases im Außenbereich besonderen Belastungen ausgesetzt sind, werden sie (wie auch die Solarzelle selbst) durch die umlaufende Einfassung aus Edelstahl zuverlĂ€ssig geschĂŒtzt.

Das gesamte elektrische System ist durch das integrierte Solarpanel (Nennleistung max. 100 Watt, Systemspannung 12 Volt) stromautark konzipiert und mit ausreichend Reserven kalkuliert, um auch bei langanhaltenden Schlechtwetterperioden, etwa im Winter, zuverlĂ€ssig Strom zur VerfĂŒgung zu stellen.

zum Bild oben:
Sport-BĂŒrgermeister Stefan Breiter (links) und Michael Thoma vom Sportreferat mit der neuen Sportbox im Seepark.
Quelle: Patrick Seeger, Stadt Freiburg.
 
Eintrag vom: 19.11.2022  




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