Prolixletter
Dienstag, 19. Oktober 2021
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf diesere Seite  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?
Uhr


Dagmar Reduth wird erneut zur Naturschutzbeauftragten gewählt
Dagmar Reduth (c) Fotostudio Tuniberg
 
Dagmar Reduth wird erneut zur Naturschutzbeauftragten gewählt
Freiburg, 6. Oktober 2021. Dagmar Reduth wurde gestern vom Gemeinderat f√ľr weitere f√ľnf Jahre zur Naturschutzbeauftragten der Unteren Naturschutzbeh√∂rde der Stadt Freiburg gew√§hlt.

Sie ist eine der drei ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten der Stadt Freiburg und seit Dezember 2011 in dieser Funktion aktiv. Die Naturschutzbeauftragten beraten und unterst√ľtzen die untere Naturschutzbeh√∂rde im Umweltschutzamt der Stadt Freiburg, fachlich wie zum Beispiel bei der Beurteilung von Eingriffsvorhaben und -planungen im Au√üenbereich, oder bei Stellungnahmen zu Landschafts- und Gr√ľnordnungspl√§nen. Dagmar Reduth wird, wie die letzten f√ľnf Jahre ihrer Amtszeit, f√ľr den westlichen Teil des Stadtkreises der Unteren Naturschutzbeh√∂rde beratend zur Seite stehen.

Die 1954 in Nordrhein-Westfalen geb√ľrtige Biologin studierte in den F√§chern Biologie und Chemie, promovierte in Biologie und arbeitete danach am Schweizerischen Tropeninstitut in Basel, f√ľr das sie auch verschiedene Forschungsaufenthalten in Kenia und in den USA absolvierte. 2006 gr√ľndete sie die Amphibienschutzgruppe Opfingen und betreut seitdem die Erdkr√∂tenpopulation am Kleinen Opfinger Baggersee. Zudem bringt sie sich ganz aktiv f√ľr die Umsetzung einer naturnahen und √∂kologischen Bewirtschaftung des Tunibergs und hier insbesondere bei der insektenfreundlichen Pflege der Rebb√∂schungen ein. Sie ist eine der Ideengeberinnen und engagierten Betreiberinnen des Opfinger Wildbienenlehrgartens. Daneben engagiert sich Dagmar Reduth auch in der Natur- und Umweltp√§dagogik und hier vor allem in der Arbeit mit Grundschulkindern.

In ihre bisherige Amtszeit fielen und fallen f√ľr den Naturschutz relevante Verfahren und Vorhaben wie die Ausweisung neuer Naturdenkmale im Jahr 2021, der Aktionsplan Biodiversit√§t zur F√∂rderung der biologischen Vielfalt oder die Entwicklung und Umsetzung des naturnahen Gew√§sser- und Grabenpflegekonzepts f√ľr die Mooswaldniederung. Zu nennen sind au√üerdem die Aufstellung des Fl√§chennutzungsplans 2040 mit integriertem Landschaftsplan, die Planung des 3. und 4. Gleis der Rheintalbahn, zahlreiche Bau- und Planungsprojekte (u.a. Stadtteil Dietenbach, Rahmenplanung Tuniberg) sowie das Gesamtnutzungskonzept Opfinger See mit Ausweisung der Biotopschutzzone.

Der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt ist neben dem Klimaschutz eine der gro√üen Herausforderung auch f√ľr die Stadt Freiburg und verlangt die konsequente Umsetzung der st√§dtischen Biodiversit√§tsziele und des Biodiversit√§tsst√§rkungsgesetz des Landes. Auf der anderen Seite sind auch andere wichtige Fl√§chenbedarfe wie die Entwicklung von Wohnraum in Freiburg zu realisieren. Angesichts knapper Fl√§chen wird hier als auch bei anderen Vorhaben die Fachkompetenz, das Augenma√ü und die Kreativit√§t von Dagmar Reduth weiterhin stark gefragt sein.
 
Eintrag vom: 08.10.2021  




zurück
freiburger-stf.jpg
oekoplus.gif
gruenequellen.jpg
historixBanner.jpg

Mittagstisch-in-Freiburg




Copyright 2010 - 2021 Benjamin Jäger