Prolixletter
Dienstag, 19. Oktober 2021
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Jedes zehnte Cookie-Banner ist klar rechtswidrig
VerbraucherschĂŒtzer:innen gehen mit Abmahn-Aktion gegen Wildwuchs bei Cookies vor

Alle kennen sie, alle nerven sie: Wer im Netz unterwegs ist, muss bei den meisten Webseiten anklicken, welche Daten er (nicht) von sich preisgeben will. Laut Untersuchung der Verbraucherzentralen verstoßen zehn Prozent dieser Cookie-Banner eindeutig gegen die Vorgaben des Telemediengesetzes (TMG) und der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Teils waren „Durch Weitersurfen akzeptieren Sie alle Cookies“-Banner geschaltet, teils Einstellungen schon vorangekreuzt. Manchmal war gar kein Banner vorhanden, obwohl Daten gespeichert wurden. Viele der untersuchten Banner befanden sich zudem in einer rechtlichen Grauzone. Wegen der eindeutigen VerstĂ¶ĂŸe haben die VerbraucherschĂŒtzer:innen knapp 100 Abmahnungen verschickt und 66 UnterlassungserklĂ€rungen erwirkt.

„Die meisten Cookie-Banner gehen den Verbraucher:innen gehörig auf den Keks. Unsere Stichprobe zeigt, dass rund zehn Prozent der Banner zudem eindeutig rechtswidrig sind. Die Verbraucherzentralen, VerbraucherverbĂ€nde und der vzbv bĂŒndeln deshalb ihre KrĂ€fte, um juristisch dagegen vorzugehen und die Verbraucher:innen besser zu schĂŒtzen. Rechtswidrige Cookie-Banner sind kein Kavaliersdelikt. Die zunehmende Daten-SchnĂŒffelei gefĂ€hrdet die PrivatsphĂ€re der Verbraucher:innen und fĂŒhrt zum durchleuchteten BĂŒrger“, sagt vzbv-Vorstand Klaus MĂŒller.
 
Eintrag vom: 21.09.2021  




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