Auch Freiburger Einheiten helfen
Das Regierungspräsidium Freiburg hat über das Amt für Brand- und Katastrophenschutz bei der Stadt Freiburg mehrere Einheiten des Katastrophenschutzes für die Hochwasserhilfe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen angefordert. In Zusammenarbeit mit der Integrierten Leitstelle Freiburg Breisgau-Hochschwarzwald, dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und den örtlichen Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Malteser Hilfsdienst (MHD), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und den Feuerwehren wurden aus dem Leitstellengebiet insgesamt elf Fahrzeuge in die betroffene Gebiete entsandt.
Aus Freiburg sind die Einsatzeinheit 1 und die Einsatzeinheit 2 des DRK bzw. MHD und JUH beteiligt. Die Einheiten des Katastrophenschutzes der Stadt Freiburg unterstützen vor Ort je nach Bedarf den Regelrettungsdienst bei der Klinikevakuierung oder der Verlegung von Einheiten mit Rollstuhlfahrern. Alle angeforderten Einheiten fahren gesammelt in das Einsatzgebiet.
Bei einer solchen Einsatzlage ist ein gut koordinierter und organisierter Einsatz der Rettungskräfte nötig. Aufgrund der großen Zerstörung im Einsatzgebiet werden sich die Hilfskräfte selbständig versorgen müssen. Die Einsatzdauer ist bisher noch nicht absehbar. Die im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen sind vorbereitet, um bei Bedarf weitere Hilfskräfte zu stellen.
„Wir sind alle tief betroffen von der Einsatzlage und den Zerstörungen, die die Wassermassen in Rheinland-Pfalz und NRW angerichtet haben. Gerade in diesen Situationen zeigt sich die Bedeutung der Hilfsorganisationen, die von jetzt auf gleich einsatzbereit sind und vor Ort professionelle Unterstützung leisten können“, betont Freiburgs Feuerwehrdezernent Stefan Breiter. |