Prolixletter
Donnerstag, 6. Mai 2021
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Diesmal digital: Woche der Inklusion vom 2. bis 9. Mai
Der 5. Mai ist europaweit der Protesttag für Menschen mit Behinderungen. Seit 2017 organisiert und koordiniert die Stadt Freiburg mit Kooperationspartnerinnen und -partnern um den 5. Mai herum im jährlichen Wechsel die Woche der Inklusion oder den Aktionstag Inklusion auf dem Platz der Alten Synagoge. Dabei stellen Vereine, Gruppen, Vereine und Initiativen ihre Einrichtungen und Projekte vor und machen auf ihre Bedürfnisse aufmerksam.

Nun steht erneut die Woche der Inklusion an. Sie wird von Sonntag, 2., bis Sonntag, 9. Mai, stattfinden – allerdings nur in digitaler Form. Nach der corona-bedingten Absage des Aktionstages im Mai 2020 steht auch die Woche der Inklusion 2021 noch im Zeichen der Pandemie. Um Inklusion sichtbar zu machen und Menschen mit Behinderungen auch in Zeiten der Pandemie eine Stimme zu geben, findet sie digital statt. Auf www.freiburg.de/woche-der-inklusion stellen sich rund 35 Vereine, Gruppen und Initiativen vor, die ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt haben.

Es umfasst einen religiösen Impuls zu Beginn der Woche, Schnupper-Gebärdensprachkurse, Fachgespräche, Filme und kulturelle Beiträge. Den Abschluss der Woche bildet eine Podiumsdiskussion mit dem Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, der kommunalen Behindertenbeauftragten Sarah Baumgart und anderen Expertinnen und Experten. Das Podium behandelt das Thema „Barrierefreie Kommunikation“ und wird am Samstag, 8. Mai, von 11 bis 13 Uhr live aus dem Winterer-Foyer des Theaters gestreamt. Als Rahmen werden Songs der Band Otto Normal, die mit dem Philharmonischen Orchester aufgeführt wurden, mit gebärdeten Texten eingespielt.

Inklusion bedeutet das Recht auf selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft und allen Lebensbereichen. Dazu gehören zum Beispiel Wohnen, Arbeit, Gesundheitsversorgung, Freizeit, Bildung oder Kultur. Alle sind dabei und können teilhaben. Alle sind mitgedacht und willkommen. Niemand wird benachteiligt. Ob Alter oder Geschlecht, Ausbildung, Herkunft oder Behinderung – Inklusion bewertet Vielfalt als etwas Positives und lädt alle ein dabei zu sein.
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Eintrag vom: 29.04.2021  




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