Prolixletter
Freitag, 23. April 2021
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Nächster Schritt bei der Sanierung der Stadtbahnbrücke über den Hauptbahnhof
Zweiter Bauabschnitt beginnt – Arbeiten auf der Innenstadtseite

Einschränkungen für den Verkehr werden so gering wie möglich gehalten

Die Sanierung der Stadtbahnbrücke über den Hauptbahnhof geht voran. Die Arbeiten im Stühlinger werden kommende Woche abgeschlossen – dann geht es bald auf der Innenstadtseite weiter. „Das ist ein großes und wichtiges Sanierungsprojekt, eine zentrale Infrastruktur für Freiburg. Ich freue mich, dass es hier so zügig vorangeht“, so Baubürgermeister Martin Haag. Trotz vielfältiger Arbeiten an der Brücke werden die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich gehalten. Dennoch wird es gelegentlich Einschränkungen geben. Eine ausführliche Übersicht zu dem großen Bauvorhaben:

Der zweite Bauabschnitt beginnt am Dienstag, 6. April, geplant ist, dass er wohl bis Ende 2022 dauern wird. Hier wird zunächst die sogenannten „Rampe Ost“, in Angriff genommen, das ist der Teil der Stadtbahnbrücke, der in die Innenstadt mündet. Dieser Bereich erstreckt sich von der Hans-Sachs-Gasse bis an den Bahnsteig von Gleis 1. Die bestehenden Geländer entlang der beiden Brückengehwege der Rampenbrücke Ost werden abgebrochen und erneuert. Auch die Brückenabdichtung in den Gehwegbereichen wird saniert. Mit der Erneuerung der Pflasterflächen der Gehwege wird dort auch die Barrierefreiheit verbessert.

Während dieser Arbeiten kann der Stadtbahnbetrieb ohne Einschränkung weiterlaufen. Auch die Bahnsteigtreppen und die Aufzüge von den Bahnsteigen auf die Stadtbahnbrücke können weiterhin genutzt werden. Einzig die Rolltreppe und der Aufzug an Gleis 1 müssen zeitweise außer Betrieb genommen werden. Der Fußweg von der Bertoldstraße über die Stadtbahnbrücke in den Stadtteil Stühlinger ist weiterhin begehbar. Möglich bleibt weiterhin die Fußwegeverbindung von der Bertoldstraße zum Zentralen Omnibusbahnhof und dem Hauptbahnhof. Lediglich in der Zeit des Gerüstbaus gibt es größere Einschränkungen, Details folgen weiter unten im Text.

Bauphase Nord
Zu Beginn wird das Baufeld und die Baustelleneinrichtungsfläche auf dem Konzerthausvorplatz eingerichtet. Dafür wird der nördliche Brückengehweg für den Fußverkehr ab Dienstag, 6. April, gesperrt. Die „Bauphase Nord“ wird etwa acht bis neun Monate in Anspruch nehmen. Zu Fuß über die Brücke gehen, ist aber weiter möglich, in dieser Zeit kann der südliche Brückengehweg genutzt werden.

Bauphase Süd
Voraussichtlich im Dezember 2021 wird dann der südliche Gehwegbereich komplett gesperrt und die Sanierungsarbeiten zur zweiten Bauphase beginnen. Diese werden ungefähr elf bis zwölf Monate dauern. Zu Fuß gehende können dann den frisch sanierten nödlichen Weg nutzen.

Einschränkungen auf der Brücke
Während der Sanierungsarbeiten am nördlichen Brückengehweg muss die Treppe zum Zentralen Omnibusbahnhof gesperrt werden. In der Zeit steht alternativ die Bahnsteigtreppe an Gleis 1 zur Verfügung.Die östlichste der drei Querungsstellen der VAG-Gleise auf der Hauptbahnhofbrücke muss mehrmals gesperrt werden.

Einschränkungen unter der Brücke
Für die An- und Abtransporte des Materials sowie für Lagerflächen wird der nördliche Teil des Konrad-Adenauer-Platzes für die Baustelleeinrichtung benötigt. Hierfür wird die Bus- und Pkw-Ausfahrt unter der Brücke auf die Bismarckallee gesperrt. Die Zufahrt auf den Konrad-Adenauer-Platz von der Wilhelmstraße aus ist weiter Möglich, aber nur für den Anliegerverkehr des Konzerthauses und des Novotels sowie für Taxen. Allerdings ist das eine Sackgassenzufahrt mit Wendemöglichkeit für Autos. Der Radverkehr von Süden nach Norden über den Konrad-Adenauer-Platz und die „Kleine Bismarckallee“ zur Eisenbahnstraße wird ab der Wilhelmstraße über die Sedanstraße, den Rotteckring, die Eisenbahn- und Poststraße umgeleitet.

Alle Ein- und Ausgänge des Konzerthauses, sowie der überdachte Arkadengang am Konzerthaus, bleiben offen. Zugänglich bleibt auch die Konzerthaustiefgarage über die Wendeltreppe in die Tiefgarage, direkt unter der Brücke. Während der Bauphase Nord ist der südliche Zugang dauerhaft nutzbar, während den Arbeiten zur Bauphase Süd der nördliche Zugang.

Für die Baustellenlogistik zur Bauphase Nord muss die Ecke – Hans-Sachs-Gasse / Bertoldstraße mehrmals für Fußgängerinnen und
Fußgänger von der Innenstadt zum Hauptbahnhof gesperrt werden. Alternativ können Fußgängerinnen und Fußgänger den südlich der Brücke gelegenen Arkadengang des Konzerthauses für den Weg zur /von der Innenstadt zum Hauptbahnhof nutzen.

Sondersituation Gerüstbau
Ab Mittwoch, 7. April, beginnt der Aufbau für das Hängegerüst. Die Gerüstbauarbeiten finden in fünf Schritten, jeweils in Nachtschichten, statt. Dabei ergeben sich je nach Bauzustand verschiedene Verkehrsbeeinträchtigungen und Haltestellenverlegungen. Generell gilt, dass die betroffenen Fahrgäste vor Ort am ZOB über die verlegten Bussteige und die alternativen Abfahrtsstellen informiert werden.

Schritt 1:
In der Nacht, von Mittwoch 7. auf Donnerstag 8. April, wird die westliche Busfahrbahn des ZOB mit den Bussteigen 7 bis 13 und den Buswarteplätzen W1 bis W5, zwischen 19 Uhr und 6 Uhr morgens, für den Busverkehr gesperrt. Die an diesen gesperrten Bushaltestellen betroffenen Buslinien werden über die Bussteige entlang der östlichen Busfahrbahn des ZOB abgewickelt.

Schritt 2:
In der Nacht, von Donnerstag 8. auf Freitag 9. April, wird die östliche Busfahrbahn des ZOB mit den Bussteigen 1 bis 6, zwischen 19 Uhr und 6 Uhr morgens, für den Busverkehr gesperrt. Die betroffenen Buslinien werden über die Bussteige entlang der westlichen Busfahrbahn des ZOB abgewickelt.

Schritt 3:
In der Nacht, von Freitag 9. auf Samstag 10. April, wird der Zwischenbereich zwischen dem ZOB und der Bismarckallee zwischen 19 Uhr und 6 Uhr morgens, gesperrt. Dies betrifft auch die VAG-Bushaltestelle der Linie 11 an der Bismarckallee. Diese Buslinie wird
für den Zeitraum der Sperrung an einen Bussteig innerhalb des ZOB verlegt.

Schritt 4;
In der Nacht, von Montag 12. auf Dienstag 13. April, wird die Bismarckallee zwischen 20 Uhr und 7 Uhr morgens, wegen Gerüstbauarbeiten voll gesperrt. Dies betrifft auch die zwei VAG-Bushaltestellen mit den Linien 11 und 14 an der Bismarckallee. Diese
Buslinien werden für den Zeitraum der Sperrung an Bussteige innerhalb des ZOB verlegt. Der Kfz-Verkehr wird in dieser Zeit großräumig über die B31 und den Schlossbergring umgeleitet. Die Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert.

Schritt 5:
In der Nacht, von Dienstag 13. auf Mittwoch 14. April, wird die Zufahrt von der Bismarckallee, nördlich der Stühlinger Brücke, in die „Kleine Bismarckallee“ (Straße vor den Häusern Bismarckallee Nr. 2 bis 8) zwischen 20 Uhr und 7 morgens wegen Gerüstbauarbeiten gesperrt. Die Zufahrt von Rettungsfahrzeugen und Zulieferern wird ermöglicht.

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) und das Garten- und Tiefbauamt (GuT) bitten um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Behinderungen und Beeinträchtigungen.
 
Eintrag vom: 28.03.2021  




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