Gefahr fĂŒr FuĂgĂ€nger und Kinder wird beseitigt
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt dank zweckgebundener Spenden sowie der ErtrĂ€ge der Lotterie GlĂŒcksSpirale fĂŒr die Dachinstandsetzung des Dicken Turms in Eibelstadt 20.000 Euro zur VerfĂŒgung. Der spĂ€tmittelalterliche Rundturm gehört zu den ĂŒber 420 Objekten, die die private DSD dank Spenden, ErtrĂ€ge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlĂŒcksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
In Eibelstadt blieb die 1,4 Kilometer lange Stadtmauer, die zwischen 1435 und 1580 entstand, nahezu geschlossen erhalten. Der Mauerring um die Altstadt wird von der breiten, mainparallel ausgerichteten Marktstrasse durchzogen, die das Stadtgebiet der LĂ€nge nach in sĂŒdost-nordwestlicher Richtung durchschneidet. Von den einst vier Toren fehlt nur eines.
Die lĂ€ngsovale Stadtmauer wurde aus Bruchsteinmauerwerk errichtet. Sie zĂ€hlt elf RundtĂŒrme und drei SchalentĂŒrme. Zu den fĂŒnf vollrunden TĂŒrmen, mit denen die Stadtmauer zwischen dem WĂŒrzburger und dem SommerhĂ€user Tor ausgestattet ist, gehört der Federolfsturm, der auch Dicker Turm genannt wird. Der Rundturm mit der welschen Haube wurde 1562 errichtet. Das Bruchsteinmauerwerk des massiven mönchnonnengedeckten Turms ist 1,50 Meter dick. Im Untergeschoss ist das Tonnengewölbe erhalten. Die Bedachung ist derzeit ernsthaft geschĂ€digt, einzelne Ziegel sind bereits heruntergefallen. Besonders herabfallende Mörtelteile gefĂ€hrden FuĂgĂ€nger und spielende Kinder. |