Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Karlsruhe: Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg
Teile der Oststadt und Innenstadt-Ost wären von Evakuierungsmaßnahmen betroffen

Bodensondierungen bei der KIT-Baustelle ergaben an vier Stellen Hinweise auf Kampfmittelr√ľckst√§nde. Diese Verdachtspunkte werden am Dienstag, 19. Mai, n√§her untersucht. Erst dann kann beurteilt werden, ob eine Entsch√§rfung notwendig wird, wann diese erfolgen m√ľsste und welcher Bereich konkret betroffen w√§re. Bei einer Best√§tigung des Verdachts m√ľsste der betroffene Bereich evakuiert werden, um eine Gef√§hrdung der Menschen in den umliegenden Gebieten auszuschlie√üen. "Das ist nichts, was man mitten in der Coronakrise auch noch br√§uchte", bringt es Dr. Bj√∂rn Wei√üe, Leiter des zust√§ndigen Ordnungs- und B√ľrgeramtes auf den Punkt. Das Amt ist als zust√§ndige Infektionsschutzbeh√∂rde seit Wochen im Dauereinsatz und koordiniert nun noch zus√§tzlich die Ma√ünahmen zur Bombenentsch√§rfung.

Der Evakuierungsbereich w√ľrde insbesondere Teile der Oststadt, aber auch Teile der Karlsruher Altstadt und der Innenstadt-Ost in einem Radius von voraussichtlich 300 bis 500 Metern rund um die Baustelle am KIT (Adenauerring 4) umfassen.

"F√ľr diejenigen, die bei einer notwendigen Entsch√§rfung keine anderen Aufenthaltsm√∂glichkeiten nutzen k√∂nnten, richten wir das S√ľdwerk als vor√ľbergehenden Aufenthaltsort ein", so Wei√üe. Das B√ľrgerzentrum S√ľdwerk befindet sich in der Henriette-Oberm√ľller-Stra√üe 10. Dort k√∂nnten Bewohnerinnen und Bewohner der Gebiete w√§hrend der Evakuierung Quartier finden. Eine Versorgung mit Getr√§nken w√§re gew√§hrleistet, dringend ben√∂tigte Medikamente, Verpflegung, Babynahrung oder √Ąhnliches m√ľssten die Betroffenen selbst mitbringen. W√§hrend des Aufenthalts im S√ľdwerk w√§re eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

B√ľrgertelefon

Wer seine Wohnung nicht selbstst√§ndig verlassen kann und auf einen Transport oder Betreuung vor Ort angewiesen ist beziehungsweise unter h√§uslicher Quarant√§ne steht, sollte sich unter der Rufnummer 0721/133-3333 an die Stadt Karlsruhe wenden, damit erforderliche Ma√ünahmen im Vorfeld der Evakuierung bereits jetzt abgestimmt werden k√∂nnen. "Neben den Transporten von Bettl√§gerigen und Pflegebed√ľrften m√ľssen wir dieses Mal f√ľr die Menschen in Quarant√§ne noch spezielle Unterk√ľnfte bereitstellen und auf den Infektionsschutz im S√ľdwerk achten" fasst Wei√üe die Besonderheiten in Corona-Zeiten zusammen.

Die Service-Hotline zu Fragen rund um Corona bleibt weiterhin unter der gleichen Telefonnummer erreichbar.

Auswirkungen auf den Verkehr

Der Evakuierungsbereich w√§re f√ľr den Verkehr gesperrt. Die Nutzerinnen und Nutzer des √ĖPNV m√ľssten auf die Umleitungshinweise achten. Die zust√§ndigen Stellen erarbeiten derzeit bereits Pl√§ne f√ľr Sperrungen und Umleitungen.

Entwarnung

Wenn sich der Blindg√§ngerverdacht nicht best√§tigt, wird das Ordnungs- und B√ľrgeramt am Dienstag, 19. Mai, auf der Internetseite www.karlsruhe.de/bombenverdacht und √ľber die Medien dar√ľber informieren.
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Eintrag vom: 16.05.2020  




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