Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Umweltbildung stark nachgefragt
Die Ă–kostation des BUND zieht Bilanz

MOOSWALD. Im Rückblick auf das Jahr 2010 zieht die Ökostation Freiburg des BUND eine überaus positive Bilanz: Rund 100 Veranstaltungen für Erwachsene und rund 500 Umweltbildungs-Angebote für Kinder und Jugendliche fanden im vergangenen Jahr statt. Das waren 281 Grüne Klassenzimmer, Projekttage, Exkursionen, Schulgartenaktionen, Freizeiten und Kindergeburtstage sowie 210 Betreuungsangebote für sieben Ganztages-Schulklassen, die das Umweltbildungszentrum im Seepark regelmäßig besuchen.

Die Themen im „Grünen Klassenzimmer“ waren gesunde Ernährung, Naturschutz, Artenkenntnis, Abfallvermeiden, regenerative Energien oder nachhaltiger Konsum. Neu waren die insgesamt 22 Exkursionen zu Bauernhöfen, die in Kooperation mit der Stadt Freiburg und dem Naturpark Südschwarzwald e.V. stattfanden. Neu ist auch ein Abfall-Erlebnisparcours, den die Ökostation zusammen mit der Abfallwirtschaft Freiburg entwickelte. Das Energiesprecher-Projekt mit den Wentzinger Schulen, bei dem Schüler an insgesamt 11 Projekttagen einen verantwortlichen Umgang mit Energie im Klassenraum lernen, wurde von der UNESCO ein zweites Mal als offizielles Projekt der UN Bildungs-Dekade ausgezeichnet. Die meisten Angebote im Grünen Klassenzimmer werden durch die Stiftung Naturschutzfonds und die Stadt Freiburg finanziell unterstützt. Somit konnte der geringe Teilnehmerbeitrag von 2,- bzw. 3,- Euro konstant gehalten werden.

Weitere Veranstaltungen waren 40 Führungen für Besuchergruppen aus dem In- und Ausland, wie z.B. Frankreich, Japan, China, Korea, USA, Serbien oder Italien sowie 59 Seminare, Kurse, Veranstaltungen, Sonntagsöffnungen und Fortbildungen. Bemerkenswert war das Interesse an ganzjährigen Kursen wie z.B. die Gartenbauschule, der Jahreskurs Naturfotografie oder die Heilpflanze des Monats. Eine Großveranstaltung war der bundesweite GEO Tag der Artenvielfalt mit insgesamt 1200 Teilnehmern, die bei den Exkursionen im Mooswald, am Kaiserstuhl, in den Rheinauen und am Feldberg Tier- und Pflanzenarten erfassten.

Das Ökostations-Team startete 2010 auch neue Projekte, wie zum Beispiel „Freiburg blüht auf“. Dabei geht es um die Begrünung von Baumscheiben mit Bürgerbeteiligung in mehreren Freiburger Stadtteilen. Im August fiel der Startschuss für das Interreg- Projekt „Eine Natur, zwei Sprachen, ein Netzwerk“, bei dem die Ökostation als Partner mitwirkt. Das dreijährige Projekt, das mit EU Mitteln gefördert wird, soll die Zusammenarbeit von Umweltpädagogen, Lehrern und Schulklassen auf beiden Seiten des Rheins vertiefen.

„An dieser Besucherzahl zeigt sich, dass Umweltbildung mehr denn je gefragt ist“, stellen Heide Bergmann und Ralf Hufnagel vom Leitungsteam fest und verweisen jetzt schon auf das kommende Jahr mit neuen Veranstaltungen, Angeboten und dem 25jährigen Jubiläum des Umweltbildungszentrums.
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Eintrag vom: 26.12.2010 Autor: Heinz Hauenstein




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