Prolixletter
Sonntag, 28. November 2021
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Stand der Sanierungen im E-Werk
Nutzung als Kulturzentrum durch Sanierungen nicht nur
gesichert, sondern auch verbessert

Sanierungsumfang in H├Âhe von rund 3,7 Millionen Euro im
wesentlichen durch Bundes- und Landesf├Ârderung getragen

Die Sanierungen im E-Werk sind weit fortgeschritten. Seit M├Ąrz
laufen in dem historischen Geb├Ąude vom Ende des 19.
Jahrhunderts umfangreiche Arbeiten, um das Geb├Ąude insgesamt
zu erhalten und es weiterhin als Kulturzentrum nutzen zu k├Ânnen.
Seit 1989 ist das ehemalige E-Werk ein Kulturzentrum, in dem ein
Programm von Tanz, Theater, Musik und Bildender Kunst
geboten wird mit Schwerpunkten in kultureller Bildung und
interkultureller Kulturarbeit. Hier haben neben dem tragenden
Verein ÔÇ×E-Werk e.V.ÔÇť ihren Platz gefunden: 30 Bildende K├╝nstler
mit ihren Ateliers, die Tanzschule bewegungs-art, die Freiburger
Schauspielschule im E-Werk, die Jazz- und Rockschule, das
Musiktheater ÔÇ×Die Sch├Ânen der NachtÔÇť sowie eine Gastronomie.
Sie alle nutzen die verschiedenen R├Ąume und
Veranstaltungsm├Âglichkeiten in dem Gr├╝nderzeitgeb├Ąude.

Augrund des Zustandes des Geb├Ąudes und strengerer
Anforderungen an den Brandschutz hatte der Gemeinderat am
23. M├Ąrz dieses Jahres die Weichen f├╝r umfang- und
weitreichende Sanierungen f├╝r den Brandschutz und die
Sanierung des Geb├Ąudes gelegt. Bei der Debatte ├╝ber den
Umfang der Sanierungen hatte sich der Gemeinderat gleichzeitig
auch f├╝r ein leicht ver├Ąndertes Raumprogramm entschieden, das
Abl├Ąufe bei der Nutzung des Geb├Ąudes durch die
unterschiedlichen Partner erleichtert. Bei einem Vorort-Termin
verschafften sich gestern Erster B├╝rgermeister Otto Neideck und
Kulturb├╝rgermeister Ulrich von Kirchbach einen Eindruck ├╝ber die
bisher umgesetzten Arbeiten.

F├╝r die Sanierungen im Brandschutz bewertete ein
brandschutztechnisches Gutachten das gesamte Geb├Ąude neu.
Bauliche und anlagentechnische Verbesserungen wurden von
den Experten erarbeitet, um die jetzige Nutzung als Kunst- und
Kulturgeb├Ąude sicherzustellen. Konkret hei├čt dies, dass eine
fl├Ąchendeckende Brandmeldanlage sowie eine Sprinkleranlage im
gro├čen Saal eingebaut werden, die notwendigen Flucht- und
Rettungswege sicher gestellt werden, die W├Ąnde und Decken
baulich verbessert sowie Brandschutzt├╝ren eingebaut werden.

F├╝r die Dach-, Fassaden- und Fenstersanierung konnte auf die
Sanierung eines Teiles der D├Ącher am E-Werk von 2004
aufgebaut werden. Die jetzige Dachsanierung erstreckt sich auf
einen Teilbereich der Bildhauerhalle, das Foyer und den gro├čen
Veranstaltungssaal sowie das Dach ├╝ber dem Geb├Ąudetrakt
direkt an der Auffahrt von der B31. Die Dachsanierung begann im
Herbst 2010, die Fassaden- und Fenstersanierung wird im
Fr├╝hjahr und Fr├╝hsommer 2011 kommen. Hier werden vor allem
schadhafte, nicht denkmalgesch├╝tzte Fenster ausgetauscht, die
denkmalgesch├╝tzten historischen Industrieverglasungen
restauratorisch aufgearbeitet sowie die Fassade des gesamten
Geb├Ąude neu gestrichen.

Auch die Erschlie├čung f├╝r das Restaurant, den Gro├čen Saal und
das Kammertheater wird durch den Neubau des Treppenhauses
einschlie├člich eines verglasten Personenaufzugs strukturell und
optisch optimiert. Gleichzeitig entsteht ├╝ber dem neuen
Treppenhaus eine neue L├╝ftungszentrale f├╝r das Restaurant.
Nach Abschluss dieser Arbeiten wird im Au├čenbereich ein neuer
Nebeneingang f├╝r das Restaurant und das Kammertheater
geschaffen. Das Treppenhaus erschlie├čt auch die
sanierungsbed├╝rftigen WC-Anlagen f├╝r den gro├čen
Veranstaltungssaal. Sie sind an einer neuen und gut erreichbaren
Stelle im Untergeschoss neu errichtet.

Neben der Dachsanierung spielt f├╝r die energetische Sanierung
auch der Austausch der Fenster eine wichtige Rolle. Au├čerdem
tragen die neue Geb├Ąudetechnik und die neue L├╝ftungsanlage
mit W├Ąrmer├╝ckgewinnung zur energetischen Optimierung bei.

Mit der gesamten Koordination vor Ort hat die Stadt das
Architekturb├╝ro Sch├Ąfer/Theissen/Kaelble/Albanbauer (STKA)
beauftragt. F├╝r die bislang umgesetzten Arbeiten wurde rund 1
Millionen Euro ausgegeben und im Geb├Ąude umgesetzt, alles
unter der Bauaufsicht von STKA und Stadt.

Insgesamt kosten die Sanierungen rund 3,7 Millionen Euro. Die
Stadt steuert davon insgesamt 1,9 Millionen Euro bei. F├╝r die
Sanierung der Geb├Ąudeh├╝lle und die Erf├╝llung der
Brandschutzauflagen des E-Werks werden Mittel aus dem
Konjunkturpaket in H├Âhe von rund 1,1 Millionen Euro verwendet.
Dazu kommen Mittel aus der sogenannten LAKS-F├Ârderung, das
sind Landeszusch├╝sse f├╝r Kulturinitiativen und soziokulturelle
Zentren, in H├Âhe von knapp 700.000 Euro.

Erster B├╝rgermeister Otto Neideck und Kulturb├╝rgermeister Ulrich
von Kirchbach zeigten sich zufrieden mit den bislang
umgesetzten Arbeiten. Neideck wies darauf hin, dass die Stadt
nicht nur auf eine Sanierung von Wohnungen oder ├Âffentlichen
Geb├Ąuden setze, sondern auch auf sonstige Einrichtungen:
ÔÇ×Bestes Beispiel hierf├╝r ist das E-Werk-Geb├Ąude in der
Eschholzstra├če. Unter Erhalt des historischen Geb├Ąudes k├Ânnen
wir mit den Bauma├čnahmen Ziele der Bestandsoptimierung und
energetische Verbesserungen erreichen!ÔÇť Kulturb├╝rgermeister
von Kirchbach ist zufrieden, dass mit den Sanierungen der
Bestand des kulturellen Zentrums gesichert ist: ÔÇ×Das E-Werk ist
ein wichtiger Bestandteil des Kulturlebens unserer Stadt. Mit der
Vielfalt des dort gebotenen Programms erreicht das E-Werk viele
Menschen und bietet vielen unterschiedlichen Kulturschaffenden
die M├Âglichkeit, ihre Kunst auszu├╝ben.ÔÇť

Sowohl die Stadt wie auch der Verein E-Werk e.V. gehen davon
aus, dass der bislang geplante Zeitplan eingehalten werden kann.
Seitens des Vereins E-Werk e.V. ist angedacht, die Spielst├Ątte
zumindest in Teilen, bereits Anfang M├Ąrz 2011 f├╝r die
├ľffentlichkeit wieder zug├Ąnglich zu machen. Bis dahin sitzt der
Verein im Kulturpark in der benachbarten Haslacher Stra├če.
Eingeschr├Ąnkt hat es auch w├Ąhrend des Baustellenbetriebs einen
Spielbetrieb gegeben. Er wurde auf andere Fl├Ąchen innerhalb der
Stadt ausgelagert.
 
Eintrag vom: 18.12.2010  




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