Prolixletter
Mittwoch, 20. Oktober 2021
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Gerolf-Staschull-Sporthalle bleibt weiterhin gesperrt
Fieberhafte Suche nach Gr├╝nden f├╝r die Feuchtigkeit im Bodenaufbau bisher erfolglos

Freiburg. Der Projektleiter, die beauftragten Gutachter und zahlreiche Handwerkerfirmen sind seit neun Tagen ununterbrochen und systematisch auf Fehlersuche ÔÇô bisher leider erfolglos. Warum in gro├čem Ma├če Feuchtigkeit in den Bodenaufbau der Gerolf-Staschull-Sporthalle dringt, bleibt vorerst unklar. Daher muss die Halle des Berufsschulzentrums in der Bissierstra├če weiterhin gesperrt bleiben.

In der Gerolf-Staschull-Sporthalle wurde bereits seit Betriebsbeginn Feuchtigkeit festgestellt, die sich durch abbl├Ątternde Farbe im Sockelbereich der Innenw├Ąnde zeigte. Daher hatte das st├Ądtische Geb├Ąudemanagement (GMF) die Halle am 11. Dezember gesperrt und mit der systematischen Suche nach Gr├╝nden f├╝r die Feuchtigkeit begonnen. Seither wurden zur Begutachtung der Anschl├╝sse der Bodeneinl├Ąufe, der Verbindungen der Abwasserleitungen, des Sockelanschlusses der Fassade, der Anschl├╝sse der Dacheinl├Ąufe und der Verbindungen der Regenwasserleitungen systematisch Aufschluss├Âffnungen hergestellt. Dabei traten bisher keine offensichtlich verantwortlichen Ursachen zutage.

Kamera-Befahrungen aller Abflussleitungen und Leckage-Ortungen von Sp├╝lk├Ąsten und Leitungen blieben bisher ohne Ergebnis. Auch das wiederholte Abpressen der Frischwasserleitungen zur Ermittlung von Leckagen im Trinkwassernetz erbrachte keinen Befund. Derzeit laufen die Duschen in den hinteren Umkleider├Ąumen pro Stunde f├╝r eine Viertelstunde um eventuelle Undichtigkeiten des Bodenaufbaus zu ermitteln.

Das GMF geht nach dem Ausschlussverfahren vor und untersucht viele Bereiche gleichzeitig. Fest steht bisher, dass Wasser in den Bodenaufbau eingedrungen ist und sich bereits Schimmel gebildet hat. Das f├╝hrt zu Sch├Ąden in gro├čem Ausma├č, die bislang ebenso wenig n├Ąher zu beziffern sind wie die Dauer ihrer Beseitigung.

Sobald das GMF die Dauer der Sperrung absehen kann, werden die Schulen, die Vereine und die ├ľffentlichkeit umfassender informiert. In der Zwischenzeit werden gemeinsam mit den Vereinen L├Âsungen entwickelt, um den Vereinssport in anderen Sporthallen weiter f├╝hren zu k├Ânnen. Der Schulsport wird auf umliegende Schulsporthallen verteilt. Die n├Âtigen Abstimmungen mit den Schulen und Vereinen laufen gut. Bei allem ├ärger der Betroffenen trifft das GMF hier auf sehr viel Kooperationsbereitschaft.

Andrea Katzer-Hug, die Leiterin des GMF, betont: ÔÇ×Auch wenn wir noch keine Ergebnisse erzielt haben, ist es beeindruckend, wie weit die Untersuchungen schon fortgeschritten sind. Dies ist nur m├Âglich, weil alle Beteiligten seit Tagen ihr M├Âglichstes geben, und dar├╝ber hinaus. Es ist so kurz vor Weihnachten nicht selbstverst├Ąndlich, dass Firmen auf Zuruf innerhalb von Stunden parat stehen, um Arbeiten auszuf├╝hren. Auch die Hausmeister tun ihr Bestes, um die Fehlersuche zu unterst├╝tzen.ÔÇť

B├╝rgermeister Martin Haag dankt im Namen der Stadt allen Beteiligten f├╝r ihren gro├čen Einsatz und den Nutzerinnen und Nutzer der Halle f├╝r ihre Kooperation.
 
Eintrag vom: 21.12.2018  




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