Prolixletter
Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Hochwasserr├╝ckhaltebecken Bohrertal
Beteiligte Beh├Ârden mit der Planung einverstanden ÔÇô Gemeinderat entscheidet ├╝ber die Bewilligung der ben├Âtigten Mittel - Baubeginn ist Ende 2019 vorgesehen

Freiburg wird f├╝r starke Hochwasser ger├╝stet. F├╝r den Hochwasserschutz der Stadtteile G├╝nterstal, Wiehre, Vauban, Haslach und Weingarten mit dem geplanten neuen Hochwasserr├╝ckhaltebecken auf Gemarkung Horben und der Vergr├Â├čerung des Beckens auf der Breitmatte stehen die n├Ąchsten Schritte an.

Der Hochwasserschutz wird auf ein statistisch alle hundert Jahr einmal auftretendes Ereignis ausgelegt. Dazu ist f├╝r das R├╝ckhaltebecken im Bohrertal ein rund 13,5 Meter hoher Damm erforderlich, der 275 Meter lang und an der breitesten Stelle rund 80 Meter breit ist. Beim vorhandenen Hochwasserr├╝ckhaltebecken Breitmatte wird der neue Damm etwa 2 Meter h├Âher und beim Waldhaus muss ein neues Ausleitungsbauwerk im H├Âlderlebach errichtet werden.

Nachdem das Garten- und Tiefbauamt (GuT) Ende letzten Jahres die Planunterlagen zur Genehmigung eingereicht hat, hat das Umweltschutzamt als Genehmigungsbeh├Ârde alle Pl├Ąne gepr├╝ft und alle Beh├Ârden, Betroffene und sonstige Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange zu dem Verfahren angeh├Ârt. Die Beh├Ârden sind mit der Planung einverstanden. Das Umweltschutzamt hat den umfangreichen Planfeststellungsbeschluss vorbereitet, der auf alle Einwendungen eingeht, die zu dem Projekt vorgebracht wurden. Mit der erforderlichen Zustimmung des Regierungspr├Ąsidiums Freiburg (RP) wird zeitnah gerechnet.

Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung am 11. Dezember ├╝ber die Bewilligung der ben├Âtigten finanziellen Mittel zum Bauen des Hochwasserr├╝ckhaltebeckens entscheiden, damit nahtlos an dem Pl├Ąnen weiter gearbeitet werden und der Zeitplan, der den Baubeginn Ende 2019 vorsieht, eingehalten werden kann.

Laut Kostenberechnung von Ende 2017 rechnet das Garten- und Tiefbauamt (GuT) f├╝r das Projekt mit Gesamtkosten von 17,8 Millionen Euro. Da aufgrund der aktuellen Marktlage mit h├Âheren Preisen gerechnet werden muss, ist eine Kostensteigerung von 10 Prozent f├╝r die Vergabe in der zweiten Jahresh├Ąlfte 2019 ber├╝cksichtigt. Das RP hat das Projekt als f├Ârderw├╝rdig anerkannt. Baub├╝rgermeister Martin Haag bedankt sich beim RP f├╝r die wichtige Unterst├╝tzung f├╝r die Sicherheit der Freiburger B├╝rgerinnen und B├╝rger. Die Stadt rechnet mit Landeszusch├╝ssen von etwa 10 Millionen Euro. Der F├Ârderantrag wird derzeit vorbereitet.

Mit vielen Eigent├╝mern hat sich die Stadt geeinigt. Lediglich mit einem privaten Eigent├╝mer, von dem Fl├Ąche f├╝r den Bau des Hochwasserr├╝ckhaltebeckens Bohrertal ben├Âtigt wird, war eine Einigung, trotz intensiver Bem├╝hungen, bisher nicht m├Âglich. Um den Zeitplan nicht zu gef├Ąhrden, braucht die Verwaltung die Zustimmung des Gemeinderats, um die notwendigen rechtlichen Schritte zur Enteignung einzuleiten. Selbstverst├Ąndlich ist die Stadt weiterhin an einer einvernehmlichen Einigung interessiert.

Wenn der Zeitplan eingehalten werden kann, soll der Hochwasserschutz f├╝r die betroffenen Stadtteile G├╝nterstal, Wiehre, Vauban, Haslach und Weingarten bis Anfang 2022 realisiert werden. Die Gr├Â├če dieser Anlagen ist ausschlie├člich f├╝r den Schutz von G├╝nterstal, Wiehre, Vauban, Haslach und Weingarten notwendig.
 
Eintrag vom: 06.12.2018  




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