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Mittwoch, 12. Dezember 2018
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In Patersdorf fördert die DSD das ehemalige Wohnstallhaus im Tradweging
Patersdorf: Wohnstallhaus im Tradweging (c) Schabe / DSD
 
In Patersdorf fördert die DSD das ehemalige Wohnstallhaus im Tradweging
Handlungsbedarf nach lÀngerem Leerstand

FĂŒr die Instandsetzung des Wohnstallhauses im Tradweging 12 in Patersdorf stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in diesem Jahr 20.000 Euro zur VerfĂŒgung. Der Fördervertrag erreicht die DenkmaleigentĂŒmer Gerlinde und Alois Adam in diesen Tagen.

Das Wohnstallhaus wurde in regionaltypischer Weise als Teil einer ehemalig geschlossenen Hofanlage in idyllischer Hanglage im Bayerischen Wald Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Nach Norden schließen Stall und Stadel an. Der eineinhalb- bzw. zweigeschossige Flachsatteldachbau des HauptgebĂ€udes mit verschaltem Giebelschrot hat ein massives Erdgeschoss und einen aufgesetzten Blockbau. Der Grundrissaufbau des Waldlerhauses ist symmetrisch. Es wird von Westen durch einen Flez in der GebĂ€udemitte erschlossen. Davon ist das erste Obergeschoss ĂŒber eine einlĂ€ufige bauzeitliche Holztreppe zu erreichen. Das HauptgebĂ€ude weist außen wie innen noch wesentliche Originaldetails der bauzeitlichen Ausstattung auf, so an den PutzoberflĂ€chen, den BodenbelĂ€gen und Deckenuntersichten, den Eingangs- und den hervorragend gearbeiteten ZimmertĂŒren.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz leistet mit der Förderung des Wohnstallhauses Tradweging einen Beitrag zur denkmalgerechten Bewahrung des volksbaukĂŒnstlerischen Bautyps "Waldlerhaus" im Bayerischen Wald, der von Leerstand und Verfall bedroht ist, im Übrigen auch durch „Rettung“ mittels zu starker Überformung der Denkmalsubstanz.

Handlungsbedarf besteht, weil durch lĂ€ngeren Leerstand und nur temporĂ€r durchgefĂŒhrten Bauunterhalt in Teilbereichen wie Fundament, Dachwerk und PutzoberflĂ€chen bereits stĂ€rkere SchĂ€den aufgetreten sind. In dem Wohnstallhaus werden unter BerĂŒcksichtigung der Denkmalsubstanz Ferienwohnungen eingerichtet. Die große Stube im Erdgeschoss wird Gemeinschaftsraum. Weitere RĂ€ume werden unter Wahrung der historischen Raumaufteilung eingerichtet. Im Obergeschoss entstehen drei Ferienwohneinheiten. In den Kopfbau des NebengebĂ€udes wird eine Hackschnitzelheizung integriert.
 
Eintrag vom: 05.12.2018  




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