Prolixletter
Sonntag, 28. November 2021
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Filmtipp: MENSCHLICHES VERSAGEN
Deutschland 2008, 90 Min.
Regie: Michael Verhoeven, Buch: Luise Lindermair, Michael Verhoeven

Regisseur Michael Verhoeven über den Film: »Was man beschönigend die ›Arisierung‹ nennt, ist in Wahrheit einer der größten Raubzüge des 20. Jahrhunderts, begangen an einem Teil der eigenen Bevölkerung. Es war nicht die ›Gestapo‹, die in die jüdischen Wohnungen eindrang, um den gesamten Besitz zu beschlagnahmen vom Bankkonto bis zur Unterwäsche. Es waren deutsche Finanzbeamte. Großes ging an die Finanzbehörden, Kleines über ›Versteigerungen aus nichtarischem Besitz‹ an die lieben Nachbarn. Darum geht es in unserem Film. Wir haben jüdische Zeitzeugen ausfindig gemacht, die die Beraubung ihrer Familien als Kinder oder junge Erwachsene miterlebt haben. Heute sind sie alt und berichten von ihren Erfahrungen. Die Betroffenen empfinden keinen Hass, sprechen nicht von ›Schuld‹, nur von ›Menschlichem Versagen‹«.

Wissenschaftler wie der Historiker Götz Aly, der Historiker und Archivar Andreas Heusler und die Genealogin und Holocaust-Expertin Cornelia Muggenthaler erzählen den historischen Hintergrund.

Kommunales Kino Freiburg
Mi 23.09., 19:30, zu Gast: Michael Verhoeven, In Kooperation mit Stolpersteine Freiburg
sowie am So 27.09., 20:00
 
Eintrag vom: 17.09.2009  




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