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Mittwoch, 20. Oktober 2021
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Freiburg: Chancen fördern
Der EuropĂ€ische Sozialfonds unterstĂŒtzt Ausbildungs- und BeschĂ€ftigungsprojekte. Bis 30. September bewerben

Amt fĂŒr Soziales und Senioren hilft beim Antrag

Sie haben eine gute Projektidee, um benachteiligte Menschen in eine Ausbildung oder einen Job zu vermitteln, aber Ihnen fehlt ein Zuschuss? Hier hilft auch im kommenden Jahr der EuropĂ€ische Sozialfonds (ESF). FĂŒr ein- oder zweijĂ€hrige Projekte in Freiburg, die nach dem 1. Januar 2018 beginnen, stehen insgesamt 310.000 Euro pro Jahr zur VerfĂŒgung. Je Projekt kann der ESF 35 bis 50 Prozent der Gesamtkosten tragen. AntrĂ€ge sind ab sofort bis 30. September möglich.

Welche Projekte bevorzugt gefördert werden, legt der Regionale Arbeitskreis jedes Jahr mit Blick auf den Arbeitsmarkt fest. 2018 kommen vor allem Projekte fĂŒr langzeitarbeitslose Migrantinnen und Migranten, fĂŒr Alleinerziehende ohne Ausbildung und fĂŒr benachteiligte Langzeitarbeitslose zum Zuge. Neben der Jobvermittlung geht es auch um die soziale Integration.

VerstĂ€rkt gefördert werden auch Projekte, die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit besonderem UnterstĂŒtzungsbedarf oder junge Migrantinnen in Ausbildung bringen wollen. Ebenfalls möglich sind Projekte gegen SchulabbrĂŒche und Angebote zur praktischen Berufsorientierung von jungen GeflĂŒchteten. Ein weiterer Fokus liegt auf Projekten fĂŒr junge Menschen, deren Ausbildung gefĂ€hrdet ist oder bereits abgebrochen wurde. Einen Überblick ĂŒber die Förderschwerpunkte gibt es unter www.freiburg.de/esf.

Wer eine Förderung beantragen möchte, sollte sich im Vorfeld an die Freiburger GeschĂ€ftsstelle des EuropĂ€ischen Sozialfonds wenden: Tel. 0761/201-3875 oder -3876, Fax 0761/201-3596, petra.kieffer@stadt.freiburg.de oder peter.sand@stadt.freiburg.de. Die Projekte mĂŒssen chancengleich und geschlechtergerecht ausgestaltet sein sowie einen sozialen Mehrwert aufweisen. Außerdem muss die Ko-Finanzierung gesichert sein.

Antragsformulare und weitere Infos stehen auf der Internetseite www.esf-bw.de. BerĂŒcksichtigt werden nur AntrĂ€ge, die ĂŒber das dort abrufbare Onlineverfahren ELAN eingehen. Der Antrag ist bis zum 30. September zu richten an: L-Bank Baden-WĂŒrttemberg, Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe. Parallel ist eine Kopie an die GeschĂ€ftsstelle des EuropĂ€ischen Sozialfonds zu senden: Stadt Freiburg, Amt fĂŒr Soziales und Senioren, Petra Kieffer, Peter Sand, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg.

Hintergrund: Der EuropÀische Sozialfonds (ESF)
Der ESF ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der EuropĂ€ischen Union. Er richtet seine Förderung an der EU-Strategie „Europa 2020“ aus, die die EuropĂ€ische Kommission vorgeschlagen und der EuropĂ€ische Rat verabschiedet hat. Ziel ist ein „intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ und die bessere Koordinierung der nationalen und europĂ€ischen Wirtschaft. In der Förderperiode 2014 bis 2020 stehen 80 Milliarden Euro fĂŒr alle MitgliedslĂ€nder der EU zur VerfĂŒgung. Davon gehen 260 Millionen nach Baden-WĂŒrttemberg. Damit werden Projekte zur BeschĂ€ftigungsförderung zu 35 bis 50 Prozent finanziert. Eine Ko-Finanzierung mit anderen ESF-Mitteln ist nicht möglich. Die Mittel werden ĂŒber das Sozialministerium des Landes an die Stadt- und Landkreise verteilt. Dort schlagen Regionale ESF-Arbeitskreise vor, welche der eingereichten ProjektantrĂ€ge zum Zug kommen.
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Eintrag vom: 18.08.2017  




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