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Montag, 6. Dezember 2021
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Stadt Freiburg: Zukunftsstadt Wettbewerb
Erste HĂŒrde im dreistufigen Verfahren ist geschafft:

Freiburg im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesbildungsministeriums als Teilnehmerstadt ausgewĂ€hlt

Projektskizze des Nachhaltigkeitsmanagements will vorhandene AnsĂ€tze und Prozesse zu einer Vision einer lebenswerten, zukunftsfĂ€higen und nachhaltigen Stadt des Jahres 2030 bĂŒndeln und weiter entwickeln

UnterstĂŒtzung und wissenschaftliche Begleitung durch neues Leistungszentrum Nachhaltigkeit der UniversitĂ€t und der Fraunhofer-Gesellschaft

Wie sieht die Stadt von morgen aus? Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2015 startet. 52 ausgewĂ€hlte StĂ€dte, Gemeinden und Landkreise entwickeln dafĂŒr gemeinsam mit BĂŒrgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ fĂŒr ihre Kommune. In Dresden gab heute (15.April) Bundesforschungsministerin Johanna Wanka die Namen der geförderten Kommunen bekannt. Auch Freiburg ist eine von bundesweit 52 Kommunen, die aus 168 Bewerbungen zur Teilnahme an dem Wettbewerb ausgewĂ€hlt worden sind.

Bundesweit konnten sich bis zum 27. MĂ€rz 2015 StĂ€dte, Gemeinden und Landkreise mit einem Konzept fĂŒr die Entwicklung einer nachhaltigen Vision 2030+ bewerben. In der ersten Phase des Wettbewerbs wĂ€hrend des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt werden die Kommunen im BĂŒrgerbeteiligungsprozess eine Vision mit dem Zeithorizont 2030+ fĂŒr ihre Kommune entwickeln und Handlungs bzw. UmsetzungsvorschlĂ€ge erarbeiten.

1,75 Millionen Euro stellt das Bundesministerium dafĂŒr insgesamt bereit. In der zweiten Phase ab 2016 prĂŒfen bis zu 20 ausgewĂ€hlte Kommunen diese Vorstellungen wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzungsreifes Konzept. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich bis zu acht ausgewĂ€hlte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen.

Die Freiburger Bewerbung war federfĂŒhrend von der stĂ€dtischen Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement in enger Zusammenarbeit mit dem Leistungszentrum Nachhaltigkeit entwickelt worden; das erst vor wenigen Wochen eingerichtete Leistungszentrum wird gemeinsam von der UniversitĂ€t und der Fraunhofer-Gesellschaft im Freiburger Ernst-Mach-Institut betrieben.

Die Projektskizze „Freiburg 2030 : Miteinander die Zukunft gestalten!“ will die in der Stadtverwaltung in einem breit angelegten Prozess mit der BĂŒrgerschaft und mit UnterstĂŒtzung der Wissenschaft bereits bestehenden Prozesse in einer Gesamtvision fĂŒr die weitere nachhaltige Entwicklung der Stadt zusammenzufĂŒhren und Themenfelder identifizieren, die insbesondere im Austausch mit dem wissenschaftlichen Partner schließlich in den weiteren Wettbewerbsstufen zu „Reallaboren“ weiterentwickelt und umgesetzt werden können. Das Konzept greift damit das Ziel des Wettbewerbs auf, in der ersten Phase die Zukunftsvision einer zukunftsfĂ€higen, nachhaltigen und lebenswerten Stadt im Jahr 2030 zu entwickeln, und stellt dazu die politisch beschlossenen 60 lokalen Nachhaltigkeitsziele in den Vordergrund, die in 12 unterschiedliche stadtpolitische Handlungsfelder gegliedert sind.

OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon begrĂŒĂŸt die Entscheidung, mit der die erste HĂŒrde in einem dreistufigen Auswahlverfahren geschafft sei. „Wir bauen auf vielen fundierten Erfahrungen auf; Nachhaltigkeit ist seit langem die wichtigste Leitlinie unserer Stadtentwicklung. Der Wettbewerb ‚Zukunftsstadt‘ eröffnet nun die Möglichkeit, diesen Prozess auf eine breitere bĂŒrgerschaftliche Basis zu stellen und wissenschaftlich zu begleiten.“ Dieter Salomon erwartet, dass die Ergebnisse gleichzeitig als Evaluierung der gĂŒltigen Freiburger Nachhaltigkeitsziele dienen werden.

AusdrĂŒcklich dankt Salomon der Leiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement, Simone Ariane Pflaum, Prorektor Professor Gunther Neuhaus (UniversitĂ€t Freiburg) und Gerhard Stryi Hipp (Fraunhofer ISE) fĂŒr die Erarbeitung der Projektskizze. FĂŒr Freiburg sei es ein GlĂŒcksfall, die wissenschaftlichen

Kompetenzen der UniversitĂ€t und der Fraunhofer-Institute im neuen Leistungszentrum Nachhaltigkeit nutzen zu können. FĂŒr Juli kĂŒndigte OB Salomon eine Auftaktveranstaltung mit allen Akteuren im Rahmen der Sitzung des Freiburger Nachhaltigkeitsrates an.

Info:
Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ zeigt, wie BĂŒrger und Forschung schon heute dazu beitragen können, StĂ€dte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. BĂŒrger, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickeln gemeinsam Visionen fĂŒr die Zukunft ihrer Kommunen und erproben diese vor Ort: Es geht um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, um Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, MobilitĂ€t und vieles mehr. Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ startet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt, einer Initiative des Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
 
Eintrag vom: 16.04.2015  




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