am Donnerstag, 3. April 2014 im Burghof
Der amerikanische Bluesgitarrist Taj Mahal beschreibt Bassekou Kouyaté als „ein Genie und den lebenden Beweis dafür, dass der Blues aus der Region von Segou in Mali kommt“. Der Vater des westafrikanischen Blues, sein Landsmann Ali Farka Touré nannte ihn einst einen „rohen afrikanischen Diamanten“ und ließ sich von ihm auf seiner letzten Tour begleiten. Mit vier Ngonis, Calebasse, Perkussion und der Leadsängerin - seiner Frau - Amy Sacko zeigen sie, dass auch der traditionelle Urblues aus der Region von Segou rocken kann. Bassekou Kouyaté gilt heute als der bekannteste Botschafter der Ngoni, eines Instruments, das lange ein wenig ein Schattendasein hinter der Kora geführt hat.
Die Musiker der Tuareg-Band Tamikrest sind die „geistigen Söhne“ von Tinariwen. Ihre intensiven, beinahe hypnotischen Melodien verbinden Gitarrenrock mit der Tradition des Tamasheq Blues. Tamasheq ist die Sprache der Tuareg, Die sieben Mitglieder von Tamikrest, die aus Mali, Niger und Algerien kommen, begannen über den Ishumar Rock (die Musik der Tuareg-Rebellen) ihre gemeinsame Identität zu finden. Heute sagen sie über sich: „Eine Wüste beherbergt uns, eine Sprache vereint uns, eine Kultur verbindet uns.“ |