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Donnerstag, 3. April 2025
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Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) in Gutleutmatten
(c) Igor Ponosov
 
Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) in Gutleutmatten
Eröffnung des Kunstwerks „Weaving Identities“ von Igor Ponosov

Am Donnerstag, 27. März, eröffnet die Stadt um 17 Uhr die künstlerische Intervention „Weaving Identities“ von Igor Ponosov am Platz in der Arne-Torgersen-Straße. Es ist das dritte Werk des Ausstellungsprojekts Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) Gutleutmatten. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Der Künstler, Kurator und Aktivist Igor Ponosov ist 1980 in Russland geboren und lebt heute in Straßburg. Mit „Weaving Identities“ geht er der Frage auf den Grund, was das Quartier Gutleutmatten ausmacht. Dazu installiert er Banner an den Laternenmasten in Guleutmatten West und Ost, auf denen verschiedene Symbole und Muster zu sehen sind. Dadurch entsteht eine visuelle Verbindung zwischen den beiden Stadtquartiersteilen in Gutleutmatten, die durch eine große Straße getrennt sind. Der Künstler reflektiert dabei, wie Kommunikation im öffentlichen Raum funktionieren und ein Gefühl der Einheit schaffen kann. Kulturbürgermeister von Kirchbach hebt hervor: „Mit ‚Weaving Identities‘ schafft Igor Ponosov nicht einfach nur eine Kunstinstallation, sondern auch eine wahrnehmbare Brücke zwischen den beiden Teilen des Quartiers Gutleutmatten. Dieses Kunstwerk zeigt eindrucksvoll, wie der öffentliche Raum Identität stiften und Zusammenhalt fördern kann.“

Igor Ponosov setzt sich in seiner Arbeit mit der Schnittstelle von Kunst, öffentlichem Raum und gesellschaftlichem Engagement auseinander. Bei ihm hatten die Stadt und die Universität Freiburg bereits 2017 ein Kunstprojekt in Auftrag gegeben. Damals hüllte der Künstler öffentliche Skulpturen in weiß gestrichene Holzboxen ein, darunter auch die Statuen von Homer und Aristoteles vor dem Kollegiengebäude I der Universität. 2024/25 waren seine Arbeiten in der Ausstellung „Grenzen > eine KI-generierte Ausstellung“ im Rahmen der Regionale 25 in der Städtischen Galerie Stapflehus in Weil am Rhein zu sehen.

Hintergrund
Der Gemeinderat bewilligte im Juli 2022 Mittel in Höhe von 100.000 Euro für das Projekt „Kunst im öffentlichen Raum“. Der Beschluss geht auf einen Vorschlag der damaligen Kunstkommission zurück, überschüssige Mittel aus dem Bau des Stadtquartiers Gutleutmatten für die Umsetzung von KiöR zu nutzen.

Das vom Kulturamt entwickelte Konzept für „KiöR Gutleutmatten“ mit dem Titel „Gardens of Ambivalence“ wurde im Oktober 2024 eröffnet. Es findet noch bis 2027 im Quartier Gutleutmatten statt. Die wechselnden Arbeiten von lokalen und internationalen Künstler*innen knüpfen stets an die feste Installation „brace“ von Anna Schütten in der Eschholzstraße, Ecke am Radacker an. Es besteht aus zwei in den Rasen eingelassene, gebogene Metallbänder.
 
Eintrag vom: 22.03.2025  




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