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Sonntag, 28. November 2021
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Freiburg: Licht aus am 7. September
Zur „Earth Night“ wird die Beleuchtung des MĂŒnsters, des Innenstadtrathauses sowie des Martins- und des Schwabentors abgeschaltet
Aktion soll darauf aufmerksam machen, wie nÀchtliche Beleuchtung Natur, Mensch und Umwelt schadet

Die Stadt Freiburg beteiligt sich an der internationalen Earth Night 2021. So wird am Dienstag, 7. September ab 22 Uhr die Beleuchtung fĂŒr das MĂŒnster, das Innenstadtrathaus sowie das Martins- und Schwabentor abgeschaltet.

Die „Earth Night“ ist eine Initiative der „Paten der Nacht“, einer Vereinigung von Ehrenamtlichen, sie findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Ziel der „Earth Night“ ist es, kĂŒnstliches Licht in einer Nacht pro Jahr so weit wie möglich zu reduzieren. Damit soll auf die intensive nĂ€chtliche Beleuchtung aufmerksam gemacht werden, die neben dem Menschen auch der Natur und Umwelt schadet.

So beeintrĂ€chtigt die nĂ€chtliche Beleuchtung mit kĂŒnstlichem Licht beispielsweise Insekten. Diese werden durch kĂŒnstliches Licht angelockt und verenden dann durch die Hitze oder den Aufprall an den Leuchtmittteln. So verenden in Deutschland nach SchĂ€tzungen jedes Jahr etwa 150 Billionen Insekten an Straßenlaternen. Aber auch Vögel und andere nachtaktive Lebewesen wie FledermĂ€use werden durch kĂŒnstliches Licht irritiert und gestresst. Dies kann sich sogar auf die Gesundheit und die FortpflanzungsfĂ€higkeit der Tiere auswirken. Viele LebensrĂ€ume sind nicht mehr nutzbar, wenn sie nachts beleuchtet sind.

Innerhalb der „Earth Night“ soll die Beleuchtung unter dem Motto „FĂŒr wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr“ an allen Orten, an denen es möglich ist, reduziert werden. Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind dazu eingeladen, sich der Aktion anzuschließen: Außenbeleuchtungen können ausgeschaltet, VorhĂ€nge und RolllĂ€den geschlossen werden

Auch außerhalb der „Earth Night“ lassen sich negative Auswirkungen von kĂŒnstlicher Beleuchtung reduzieren: So haben beispielsweise Natriumdampflampen oder warmweiße LEDs ein Lichtspektrum, das Insekten nicht beeintrĂ€chtigt. Im Grundsatz sollte die Frage bei Beleuchtung immer lauten: So viel wie nötig so wenig wie möglich.

Übrigens: Neben der Umwelt und Natur profitiert auch der Mensch von einer dunkleren Nacht. Und bei weniger Licht am Boden eröffnet sich ein eindrucksvoller und mancherorts seltener Anblick: der Sternenhimmel.
 
Eintrag vom: 04.09.2021  




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