Prolixletter
Mittwoch, 21. Februar 2018
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Freiburg: Talk vor Ort
Talk vor Ort (c) Foto: Angell
 
Freiburg: Talk vor Ort
Sch├╝ler des ANGELL-Bildungsverbund befragten Oberb├╝rgermeister Dieter Salomon zu Bildung-, Wirtschafts- und Tourismusthemen

Fragen rund um die Themen Bildung als Wirtschaftsfaktor, st├Ądtische Investitionen in Bildung, die Entwicklungsperspektiven der Green City Freiburg und welche Rolle zum Beispiel der Tourismus dabei spielt, beantwortete Oberb├╝rgermeister Dieter Salomon beim ÔÇ×Talk vor OrtÔÇť in der Aula des ANGELL Campus am 6. Februar. Bei der Kooperationsveranstaltung der FWTM und des ANGELL-Bildungsverbund begab sich Dieter Salomon in die Talkrunde mit Sch├╝lerInnen und Studierenden des ANGELL-Bildungsverbunds.

FWTM-Gesch├Ąftsf├╝hrerin Hanna B├Âhme begr├╝├čte die 120 G├Ąste, unter ihnen Sch├╝lerInnen und Studierende des ANGELL, Eltern als auch Vertreter der Freiburger Wirtschaft und Tourismusbranche sowie Stadtr├Ąte, und f├╝hrte in den Abend ein: ÔÇ×Heute wollen wir das Thema Bildung von verschiedenen Seiten beleuchten und freuen uns, in der traditionsreichen Bildungsschmiede ANGELL zu Gast zu sein. 1926 wurde die erste ANGELL-Schule ger├╝ndet, heute werden hier in Kita, Grundschule, Realschule und Gymnasium und den verschiedenen Beruflichen Schulen 2.000 Kinder und Jugendliche unterrichtet, sie sind Arbeitgeber f├╝r mehr als 288 Menschen.ÔÇť

Antoinette Klute-Wetterauer, Gesch├Ąftsf├╝hrerin im ANGELLBildungsverbund stellte dessen verschiedene Bildungsangebote und Studienschwerpunkte vor und betonte: ÔÇ×Warum ÔÇô werden sich einige von Ihnen fragen ÔÇô ist der Oberb├╝rgermeister heute nicht an einer staatlichen Schule zu Gast, sondern hier am privaten ANGELL-Bildungsverbund? 25 Prozent der Freiburger Sch├╝ler sind auf Privatschulen, das sind 6.000 Kinder und Jugendliche, die als auch deren Eltern ebenfalls einen Anspruch haben von der Stadt geh├Ârt zu werden.ÔÇť Mit der von ihr gegr├╝ndeten ANGELL Schulstiftung f├Ârdert sie insbesondere Stipendien f├╝r begabte Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler, die das breite Bildungsangebot des Montessori Zentrum ANGELL nutzen. Die Stiftung f├Ârdert au├čerdem verschiedene Projekte und Forschungsarbeiten in allen Stufen des Gymnasiums

Oberb├╝rgermeister Dieter Salomon sprach in seiner Rede ├╝ber Bildung als Wirtschafts- und Zukunftsfaktor als auch ├╝ber st├Ądtische Investitionen in den Bildungsbereich. Dabei hob er hervor, dass das Zusammenspiel von privaten und ├Âffentlichen Schulen sehr wichtig sei: ÔÇ×Das private Schulwesen ist der Schrittmacher f├╝r das ├Âffentliche Bildungswesen.ÔÇť Des Weiteren f├╝hrte er aus, dass es f├╝r erfolgreiches Lernen gute Schulen mit moderner Ausstattung ben├Âtigt. ÔÇ×In den vergangenen 12 Jahren sind in Freiburg rund 300 Millionen Euro in die Schulsanierung und den Ausbau von Ganztagsschulen geflossen. Die Schulsanierung war damit einer der Investitionsschwerpunkte der letzten 12 Jahre und wird es auch die kommenden Jahre sein.ÔÇť Dar├╝ber hinaus ging Dieter Salomon in seiner Rede darauf ein, dass an Schulen nicht nur Wissen, sondern auch Werte vermittelt werden und junge Menschen sozialen Umgang lernen. ÔÇ×Auch m├╝ssen wir an Schulen Chancengleichheit f├╝r alle Kinder mit ihren unterschiedlichen Begabungen herstellen. Ein gutes Bildungsniveau ist ausschlaggebend f├╝r Innovationskraft und damit kreatives Potential f├╝r unsere Unternehmen und unseren Standort.ÔÇť

In der anschlie├čenden Talkrunde berichteten Oberstufensch├╝lerInnen und Studierende von bestehenden Bildungspartnerschaften, nachhaltigen Projekten und Kooperationen mit Unternehmen der Freiburger Wirtschaft wie beispielweise die am ANGELL gegr├╝ndete, deutschlandweite erste Sch├╝ler-Solargenossenschaft. Sie nutzten die Gelegenheit, um mit Dieter Salomon dar├╝ber zu diskutieren, welche Entwicklungsperspektiven die Green City hat, welche Rolle zum Beispiel der Tourismus f├╝r Freiburg dabei spielt, und welche Vorstellungen und Ideen die Studierenden und Sch├╝lerInnen der Freiburger Bildungsschmiede ANGELL in diesem Zusammenhang haben. Dabei zeigte sich, dass vor allem gro├čes Interesse f├╝r das Thema Green City und Nachhaltigkeitsstrategien bestand und inwieweit Sch├╝lerprojekte dabei unterst├╝tzend mitwirken k├Ânnen, worauf Dieter Salomon betonte: ÔÇ×Die Energiewende funktioniert nur mit Initiativen wie beispielweise eurer Sch├╝ler-Solargenossenschaft. Jeder einzelne muss sich Gedanken machen, wie wir unsere Klimaziele erreichen k├Ânnen.ÔÇť

Das anschlie├čende Get-together bot die M├Âglichkeit, einige Aussagen noch weiter zu er├Ârtern.
 
Eintrag vom: 07.02.2018  




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