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Mittwoch, 18. Juli 2018
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Angebote an Ganztagsschulen ausbauen und f├Ârdern
Barbara F├Ârster (Bild: G├╝nter Hammer)
 
Angebote an Ganztagsschulen ausbauen und f├Ârdern
Projektstelle koordiniert Begleitung und Angebote

Freiburg. Die Evangelische Kirche in der Stadt will ihr Engagement f├╝r Kinder und Jugendliche ausbauen und vor allem Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler an Grundschulen mit Ganztagsangeboten f├Ârdern und unterst├╝tzen. Seit November ist dazu Barbara F├Ârster als Beauftragte f├╝r Ganztagsschulen auf einer Projektstelle der Badischen Landeskirche angestellt. Am vergangenen Sonntag (7. Jan. 2018) wurde die Lehrerin von Schuldekan Christian Stahmann in einem Gottesdienst in der Ludwigskirche in ihr neues Arbeitsfeld im Stadtkirchenbezirk eingef├╝hrt.
Die Kirche wolle Br├╝cken bauen zwischen Schule und kirchlichen Gemeinden, sagte der Schuldekan bei der Einf├╝hrung. So k├Ânnten Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler erfahren, ÔÇ×dass Kirche kein abgetrennter Raum in der ├ľffentlichkeit ist, sondern mit dem Alltag von Kindern und Jugendlichen organisch verzahnt istÔÇť. Wenn in den Ganztagsschulen der Unterricht beendet ist und nach der Hausaufgabenerledigung die Freizeitgestaltung beginnt, soll es entsprechende qualitativ gute Angebote geben. Barbara F├Ârster stellt sich in diesem Zusammenhang die Aufgabe, dass ÔÇ×der Durst der Kinder nach WissenÔÇť gestillt werden kann. Dabei meint sie das ganz praktische allt├Ągliche Wissen, das h├Ąufig vielen Kindern, ÔÇ×die mit wenig Zukunftsperspektiven aufwachsenÔÇť, fehle. Sie will vor allem die entsprechenden Ansprechpartner zusammenf├╝hren und die Angebote koordinieren. So k├Ânnte beispielsweise die Unfallhilfe Kurse f├╝r Kleingruppen durchf├╝hren, die Pfadfinder Naturerkundungen organisieren oder kindgerechte Meditationsformen angeboten werden. Vieles mehr sei denkbar, braucht aber die Unterst├╝tzung auf freiwilliger Basis. Erste Gespr├Ąche mit m├Âglichen Kooperationspartnern hat Barbara F├Ârster bereits an der P├Ądagogischen Hochschule gef├╝hrt. Studierende k├Ânnten in Absprache mit ihren Dozenten spezielle Angebote f├╝r die Sch├╝ler vorbereiten und gestalten. Es geht um spielerische Gruppenaktivit├Ąten und sinnvolle Freizeitgestaltung.

Jetzt m├╝ssen die Idee und das Konzept in den Schulen bekannt gemacht werden. Dazu wird Barbara F├Ârster in den n├Ąchsten Wochen die Grundschulen besuchen, die bereits ein Ganztagsangebot haben oder gedenken einzuf├╝hren. Danach gilt es, die verschiedenen Anbieter miteinander abzustimmen. Das Projekt ist mit einem halben Lehrerdeputat ausgestattet und zun├Ąchst auf drei Jahre befristet. Es wird in dieser Weise erstmals in der badischen Landeskirche erprobt. Die P├Ądagogin ist ausgebildete Montessori-Lehrerin und bringt Erfahrungen aus ihrer Lehrt├Ątigkeit an verschiedenen Schulen mit alternativen Konzepten mit, deshalb ist ihr ein ganzheitliches Konzept, aber auch eine gute Qualit├Ąt der Angebote besonders wichtig.

Bis zum Sommer wird eine Bestandsaufnahme durchgef├╝hrt; ab Herbst soll die Entwicklung von konzeptionellen Angeboten, in die die Bed├╝rfnisse und W├╝nsche aller Beteiligten einflie├čen, im Vordergrund stehen. Denn Schule k├Ânnte es schaffen beides zu sein, ein Lern- und ein Lebensort, davon ist Barbara F├Ârster ├╝berzeugt. ÔÇ×Ich w├╝nsche mir, dass es viele Ideen geben wird und sich Menschen finden, die sich an diesem Projekt beteiligen und daf├╝r begeisternÔÇť, sagte sie bei der Vorstellung des Projekts am Sonntag.
 
Eintrag vom: 11.01.2018  




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