Prolixletter
Donnerstag, 14. Dezember 2017
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
 
Neues Wohnheim fĂŒr GeflĂŒchtete fertiggestellt
FSB schließt ersten Bauabschnitt in der Hammerschmiedstraße ab

Freiburg, 5. Dezember 2017. Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) hat den ersten Teil eines Wohnheimprojektes fĂŒr GeflĂŒchtete fertiggestellt. An der Hammerschmied-straße im Stadtteil Littenweiler sind zwei GebĂ€ude mit 15 Wohneinheiten fĂŒr rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner entstanden. Gemeinsam mit OberbĂŒrgermeister Dr. Dieter Salomon und Sozial- und IntegrationsbĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach hat FSB-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Magdalena Szablewska zu einem offiziellen Rundgang eingeladen.

Auf dem insgesamt ca. 8.800 mÂČ großen Areal entstehen in Kooperation mit der Stadt Freiburg in zwei Bauabschnitten 48 Wohneinheiten. Die GesamtkapazitĂ€t des GebĂ€udekomplexes wird am Ende bei maximal 300 PlĂ€tzen liegen. Die neuen GebĂ€ude ersetzen die nicht mehr sanierungsfĂ€higen Bestandsbauten aus den neunziger Jahren. Die bauliche Umsetzung wird von der FSB als Bauherrin und EigentĂŒmerin der WohngebĂ€ude verantwortet. Die spĂ€tere Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner wird die Stadt Freiburg ĂŒbernehmen, die die GebĂ€ude langfristig anmietet.

„Die alten GebĂ€ude in der Hammerschmiedstraße waren in einem desolaten baulichen Zustand. Mit dem Neubau schaffen wir nun ein gutes Wohnumfeld. Der Neubau wurde möglich, weil das Land das Projekt fördert. DafĂŒr danke ich dem Land“, so OberbĂŒrgermeister Dr. Dieter Salomon.

In einem ersten Bauabschnitt sind zwei WohngebĂ€ude mit rund 1.300 mÂČ Wohn- und NutzflĂ€che auf einem ca. 2.600 mÂČ großen GrundstĂŒck entstanden. Die Neuplanung wurde vom ArchitekturbĂŒro „Werkgruppe Freiburg“ ausgefĂŒhrt.

„Bei der Planung der GebĂ€ude haben wir großen Wert auf eine langfristige soziale und ökonomische Nachhaltigkeit gelegt“, erklĂ€rt FSB-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Magdalena Szablewska. „Die Grundrisse sind so konzipiert, dass sie durch kleine bauliche Maßnahmen leicht verĂ€ndert werden und so flexibel auf demografische VerĂ€nderungen und Nutzeranforderungen in der Zukunft reagieren können.“

Nachhaltig sind auch die vollstĂ€ndig barrierefreien Erdgeschossbereiche nach DIN 18040 Teil 2 und die Bauweise im Freiburger Effizienzhaus- Standard 55. Im Rahmen der FreiflĂ€chengestaltung entstehen im ersten Bauabschnitt außerdem 36 Fahrrad- und drei PKW-StellplĂ€tze. Mit dem zweiten Bauabschnitt auf der gegenĂŒberliegenden Straßenseite wird die FSB voraussichtlich im FrĂŒhjahr 2018 beginnen.
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Verschiedenes 
 
 
Fast 21 Millionen HIV-Positive erhalten Therapie
Beim Kampf gegen Aids gibt es große Fortschritte: Fast 21 Millionen HIV-positive Menschen erhalten laut einem Bericht von UNAIDS derzeit eine lebensrettende antiretrovirale Therapie. Das sind 57 Prozent aller von HIV betroffenen Menschen weltweit. Im Jahr 2000 lag der Anteil gerade einmal bei zwei Prozent. Durch die Medikamente können HIV-Positive ein fast normales Leben fĂŒhren, und ein Ausbruch der Krankheit Aids lĂ€sst sich hĂ€ufig verhindern.
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Verschiedenes 
 
Franco Orlando ist der neue Vorsitzende der CDU Mittel- und Oberwiehre
Franco Orlando / Foto: Saskia Bauer
 
Franco Orlando ist der neue Vorsitzende der CDU Mittel- und Oberwiehre
Neuer Vorstand im Ortsverband Mittel- und Oberwiehre gewÀhlt

Bei der Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen des CDU Ortsverbandes Freiburg Ober- und Mittelwiehre im Gasthaus Schiff wurde der Diplom-Volkswirt Franco Orlando einstimmig zum neuen Ortsvorsitzenden gewĂ€hlt. Die neuen Stellvertreter sind Steffen Herder und der VorgĂ€nger Berndt von Maltzahn. Des Weiteren ĂŒbernimmt Herr Herder die Ämter des Pressesprechers, des Internet- und des Mitgliederbeauftragten. Auch das Amt des Schatzmeisters und SchriftfĂŒhrers wurde durch Lars Christoph Lenius neu besetzt. Beisitzer im Vorstand sind Kevin Aubert und Yvonne Rose.

Franco Orlando ĂŒbernimmt das Amt nach einer zwölfjĂ€hrigen Pause wieder von Rechtsanwalt von Maltzahn, dessen Arbeit von Orlando entsprechend mit einem PrĂ€sent gewĂŒrdigt wurde. Dieser wies in seiner Antrittsrede auch auf die große LĂŒcke hin, die durch den kĂŒrzlichen Tod von Ehrenmitglied und langjĂ€hrigen Stadtrat Hermann Aichele entstanden ist, dem man mit einer Schweigeminute gedachte. Der Kreisvorsitzende Peter Kleefass informierte die Versammlung ĂŒber die aktuellen Ereignisse, neue Projekte der CDU Freiburg sowie wichtige Veranstaltungen und wĂŒnschte dem neu gewĂ€hlten Vorstand viel Erfolg bei seiner Arbeit.

Auf der Grundlage einer guten Zusammenarbeit und NĂ€he zu den Wiehremer BĂŒrgern und dem Gemeinderat möchte der neu gewĂ€hlte Ortsverband Entwicklungen im Stadtteil aktiv mitgestalten, wobei besonders die Anliegen der BĂŒrger im Vordergrund stehen sollen, um eine möglichst starke ReprĂ€sentation und demokratische Mitbestimmung gewĂ€hrleisten zu können. “Neben dem Dauerbrenner Stadttunnel, steht der wachsende Leerstand im Zentrum Oberwiehre (ZO) sowie die baldige Sanierung der KnopfhĂ€uslesiedlung auf der politischen Agenda, worum sich die CDU verstĂ€rkt vor Ort kĂŒmmern will.”, so der neue Vorsitzende.

Auf Grundlage dessen plant der stellvertretende Vorsitzende und Mitgliederbeauftragte Steffen Herder den Ortsverband Ober-und Mittelwiehre fĂŒr alle BĂŒrger wieder attraktiv werden zu lassen und vor allem junge Menschen fĂŒr die Arbeit an der CDU-Basis begeistern zu können, denn der Ortsverband ist als niedrigste Einheit einer politischen Partei am nĂ€chsten “am BĂŒrger dran”. Mit einem 50-prozentigen Anteil der Jungen Union ist dieser Ortsvorstand einer der jĂŒngsten in ganz Freiburg und hat mit jungen, aktiven UnterstĂŒtzern des Bundestagswahlkampfes von Matern von Marschall sowie erfolgreichen Unternehmern und langjĂ€hrigen, erfahrenen Mitgliedern der CDU Freiburg ein breit aufgestelltes und ambitioniertes Team, welches tief im Ortsteil Wiehre verwurzelt ist.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburger „Aktionsplan Inklusion“ wurde in Berlin gewĂŒrdigt
Hohe Ehre fĂŒr den „Aktionsplan Inklusion“, mit dem die Stadt Freiburg die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen umsetzt: Beim Netzwerktreffen der BundeslĂ€nder, StĂ€dte und Kommunen aus Anlass der deutschen Inklusionstage am 4. und 5. Dezember in Berlin hat das Ministerium fĂŒr Arbeit und Soziales den Freiburger Aktionsplan gewĂŒrdigt.

Freiburg gehört zu den inzwischen 77 LĂ€ndern, Kommunen, Institutionen und großen Unternehmen, die sich mit einem eigenen Aktionsplan fĂŒr Inklusion und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung stark machen.

Die Parlamentarische StaatssekretĂ€rin im Bundesministerium fĂŒr Arbeit und Soziales, Gabriele Lösekrug-Möller, dankte der Stadt Freiburg fĂŒr die Initiativen auf dem Weg zu einer inklusiven Stadtverwaltung. Sie ĂŒberreichte die entsprechende Urkunde beim Netzwerktreffen an den Vertreter der Stadt Freiburg, Guido Willmann von der Koordinationsstelle Inklusion.

Ausgezeichnet wurden alle Teilnehmer des Netzwerkes, die einen eigenen Aktionsplan erarbeitet haben. Der Gemeinderat hatte 2015 den ersten Aktionsplan beschlossen. 2017 wurde die Fortschreibung verabschiedet, die insgesamt 110 Maßnahmen enthĂ€lt.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Neues Frauennachttaxi in Freiburg geht an den Start
Einstimmig hat es der Gemeinderat am 14. November beschlossen, zum Fahrplanwechsel der VAG am 10. Dezember geht es jetzt an den Start – das neue Frauennachttaxi in Freiburg.

Ein Ă€hnliches Angebot hatte schon von 1991 bis 2003 bestanden, dann wurde es aus Geldnot vom Gemeinderat eingestellt. Vom frĂŒheren unterscheidet sich das „neue“ Frauennachttaxi aber in vielen Details, die OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon, die stĂ€dtische Frauenbeauftragte Simone Thomas und VAG-Vorstand Stephan Bartosch heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt haben.

Dabei betonte Salomon: „Die Gewalttaten des vergangenen Jahres haben viele Frauen verunsichert, in Freiburg wie auch im Umland. Um ihnen nachts einen sicheren Heimweg zu ermöglichen, hat die Verwaltung im vergangenen halben Jahr ein Konzept FrauenNachtTaxi erarbeitet. Es ist ein zentraler Baustein in unserem Einsatz fĂŒr Sicherheit und Ordnung in Freiburg.“

Die Frauenbeauftragte Thomas unterstrich: „Ich freue mich, dass der Gemeinderat die EinfĂŒhrung befĂŒrwortet und bin sicher, dass das Angebot gut angenommen wird. Mir ist es seit langem ein wichtiges Anliegen, da der Schutz von Frauen und MĂ€dchen vor Gewalt ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist. Der Start des Frauennachttaxis beschließt die Aktionswoche 16-Tage Stopp Gewalt gegen Frauen.“

„Die Freiburger Verkehrs AG sieht das neue, aus dem stĂ€dtischen Haushalt co-finanzierte Angebot als sinnvolle ErgĂ€nzung zu unseren nĂ€chtlichen Safer-Traffic-Linien an den Wochenenden“, hob VAGVorstand Bartosch hervor. „Wir sind froh, die Konzeption mittragen, das Angebot koordinieren und die Taxigutscheine vertreiben zu können".

Die Flotte des Frauennachttaxis besteht aus vier Großraum-Fahrzeugen, die je acht Frauen Platz bieten. Zwei der Taxis haben Vorrichtungen, um auch Rollstuhlfahrerinnen im Rollstuhl sitzend befördern zu können. Sie stehen in den NĂ€chten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen jeweils zur vollen Stunde von 0 bis 4 Uhr am Standort Auf der Zinnen gegenĂŒber dem Drogeriemarkt MĂŒller bereit. Sobald die Stadtbahn Rotteckring fertig gestellt ist, starten die Fahrten dann von der VAG-Haltestelle Siegesdenkmal.

Die Fahrtstrecke richtet sich nach den Zielen der Nutzerinnen, der Eigenanteil betrĂ€gt 7 Euro pro Fahrt. Barzahlung in den Taxis ist nicht möglich. Gutscheine fĂŒr die Fahrten sind vorab an 22 VAGVerkaufsstellen, unter anderem Pluspunkt und Fahrradstation, zu den regulĂ€ren Öffnungszeiten zu erwerben.

Frauen, die sich nachts spontan entschließen, das Frauennachttaxi zu nutzen, erhalten Fahrscheine fĂŒr sich und fĂŒr weitere Personen unmittelbar vor Fahrtantritt per Smartphone als Mobilticket ĂŒber die VAGmobil-App oder jederzeit bar an der Rezeption/Bar des Motel One beim Siegesdenkmal. Sobald wie möglich werden die Tickets auch an VAG-Automaten angeboten; dafĂŒr werden die Automaten innerhalb der nĂ€chsten sechs Monate umgerĂŒstet.

Im Grundsatz hatte der Gemeinderat am 27. Juni 2017 beschlossen, dass das Frauennachttaxi den stĂ€dtischen Haushalt höchstens mit 60.000 Euro pro Jahr belasten und der VAG keine Kosten entstehen dĂŒrften. Auch war eine Kannibalisierung des VAG-Angebotes „Safer Traffic“ oder des regulĂ€ren Taxibetriebes zu vermeiden. Mit dem Eigenanteil der Frauen von 7 Euro pro Fahrt soll rund die HĂ€lfte der Kosten fĂŒr das Frauennachttaxi gegenfinanziert werden.

Die Gesamtkosten fĂŒr das Frauennachttaxi belaufen sich jĂ€hrlich auf 115.500 Euro. Bei 50 Prozent Auslastung und dem erwĂ€hnten Eigenanteil kĂ€men bei fĂŒnf Fahrten pro Nacht pro Jahr 62.000 Euro Einnahmen zusammen. Damit lĂ€ge das Defizit unter 54.000 Euro.

Frauennachtfahrdienst 1991-2003
Das neue Frauennachttaxi hat einen historischen Vorfahren, allerdings mit feinen Unterschieden in der Machart. Im Oktober 1991 hatte die Freiburger Taxivereinigung einen Frauennachtfahrdienst aufgenommen, den der Gemeinderat nach einjÀhrigem Probelauf im Dezember 1992 zur festen Einrichtung erhob.

Der Vertrag mit der Taxivereinigung sah einen festen stĂ€dtischen Zuschuss von 42.000 DM (spĂ€ter 21.500 Euro) pro Jahr vor. Der Fahrpreis betrug bis 5 Kilometer 5 DM, bis 10 km 7 DM, ĂŒber 10 km 11 DM. Nach der EinfĂŒhrung des Euro im Januar 2002 waren bis 5 Kilometer 3 Euro, bis 10 km 4 Euro, ĂŒber 10 km 6 Euro zu entrichten.

Angeboten wurde der Frauennachtfahrdienst in herkömmlichen Taxen jede Nacht von 19 bis 2 Uhr, am Wochenende bis 3 Uhr. Genutzt wurde er gemĂ€ĂŸ einer Aufstellung der Taxivereinigung in den Jahren 1997 bis 2001 im Schnitt von 5190 Frauen pro Jahr.

Als die Verwaltung im Angesicht leerer Kassen eine VerkĂŒrzung auf vier Wochentage empfahl, entschied der Gemeinderat, den Frauennachtfahrdienst zum 31. MĂ€rz 2003 einzustellen. Jetzt biegt er in neuem Gewand auf den Zinnen um die Ecke.
 
 

Verschiedenes 
 
Freiburg: Aktion „Achtung Toter Winkel“
Aktion "Achtung Toter Winkel" MĂŒnstermarkt (c) FWTM
 
Freiburg: Aktion „Achtung Toter Winkel“
Neue Warnaufkleber an Fahrzeugen der Freiburger MĂŒnstermarktbeschicker

Die Beschickerinnen und Beschicker des Freiburger MĂŒnstermarktes beteiligen sich an der Aktion „Achtung Toter Winkel“ des Garten- und Tiefbauamtes, bei der dreieckige Warnaufkleber in Augenhöhe auf dem Fahrzeugheck auf den sogenannten „Toten Winkel“ aufmerksam machen. FußgĂ€nger und Radfahrende können meistens nicht erkennen, wann sie sich im "Toten Winkel" befinden und der Fahrzeug-Fahrer sie nicht mehr sehen kann. Nur durch gegenseitige RĂŒcksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer können gefĂ€hrliche Situationen und die daraus entstehenden UnfĂ€lle vermieden werden.

Auch die Beschickerinnen und Beschicker des MĂŒnstermarkts sind tĂ€glich mit ihren Transportern und Fahrzeugen unterwegs, weshalb sie sich gerne an der Aufkleber-Aktion beteiligen, um fĂŒr die Situation zu sensibilisieren und die Verkehrssicherheit in Freiburg weiterhin zu verbessern. Die Stadt hofft, dass sich noch weitere Unternehmen dazu entschließen, sich an der Aktion zu beteiligen und den Aufkleber an ihren Fahrzeugen anbringen werden. Die Aufkleber sind fĂŒr Unternehmen kostenlos beim Garten- und Tiefbauamt Freiburg erhĂ€ltlich.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Viertes Begleitforum zum Neubau SC- Stadion tagte
Themen: Bebauungsplan, geplanter Bauablauf, Natur- und Artenschutz, VOB-Verfahren

Am vergangenen Dienstag, den 5. Dezember, fand die vierte Sitzung des Begleitforums zum neuen SC-Stadion statt. Das Forum dient im Rahmen des Dialogverfahrens der Information der Anlieger, Betriebe und Interessengruppen wie BĂŒrgervereinen und BĂŒrgerinitiativen. Themen der vierten Sitzung im Technischen Rathaus waren der Bebauungsplan, der geplante Bauablauf, der Natur- und Artenschutz sowie die Ergebnisse des Ausschreibungsverfahrens fĂŒr das Stadion.

Vertreterinnen und Vertreter verschiedener FachĂ€mter der Stadtverwaltung sowie der Stadion Freiburg ObjekttrĂ€ger GmbH & Co. KG (SFG) informierten in kompakten VortrĂ€gen ĂŒber den aktuellen Stand sowie die Planungen und beantworteten Fragen aus dem Gremium. So gab das Stadtplanungsamt einen Zwischenstand zu den Stellungnahmen und Einwendungen zum Bebauungsplan, die laufende Auswertung und fachliche Bewertung. Der Satzungsbeschluss durch den Freiburger Gemeinderat wird vor der Sommerpause 2018 angestrebt.

Einen zusammenfassenden Überblick der bereits laufenden vorbereitenden Arbeiten (Entwidmung, VergrĂ€mung, Kampfmittelsondierung etc.) lieferte das Garten- und Tiefbauamt. Ebenso erlĂ€uterte die Verwaltung die nĂ€chsten Schritte, wie z.B. den Bau von Bau- und Erschließungsstraßen und die Rodungsarbeiten. Über Ausgleichsmaßnahmen im Natur- und Artenschutz (beispielsweise fĂŒr den Magerrasen, den gestreiften Klee, die Beißschrecke oder die Zauneidechse) informierte ebenfalls das Stadtplanungsamt ebenso wie ĂŒber die Sicherung und Kontrolle der Maßnahmen und die Umweltbegleitung.

Abschließend gaben die GeschĂ€ftsfĂŒhrer der SFG Marcel BoyĂ© und Jochen Tuschter einen Einblick in das sogenannte VOBVerfahren (Vergabeverfahren), welches in der Auswahl eines Siegerentwurfs fĂŒr den Stadionneubau mĂŒndete.

Die Zeitschiene des Verfahrens begann mit der europĂ€ischen Ausschreibung im MĂ€rz 2016, fĂŒhrte ĂŒber mehrere Angebote, BietergesprĂ€che und Entscheidungen des SFG-Aufsichtsrates hin zum Vertragsschluss mit dem sogenannten Totalunternehmer Ende August.

BoyĂ© beschrieb die Besonderheiten und VorzĂŒge des Siegerentwurfs, darĂŒber hinaus informierte er ĂŒber die Voraussetzungen fĂŒr Photovoltaik, die geplante Nutzung von FernwĂ€rme, den hohen Anteil an RollstuhlplĂ€tzen und das integrierte HauptgebĂ€ude.

Das nĂ€chste Begleitforum findet turnusmĂ€ĂŸig in zirka einem halben Jahr statt.
 
 

Veranstaltungen 
 
Ausstellungstipp: Der Meister von Meßkirch
Foto: Veranstalter
 
Ausstellungstipp: Der Meister von Meßkirch
Katholische Pracht in der Reformationszeit

Staatsgalerie Stuttgart
8.12.2017 - 2.4.2018

Erstmals widmet die Staatsgalerie Stuttgart dem Meister von Meßkirch, einem der bedeutendsten deutschen Maler der FrĂŒhen Neuzeit, eine umfassende monographische Ausstellung. Die annĂ€hernd 200 Exponate umfassende Große Landesausstellung Baden-WĂŒrttemberg 2017 beleuchtet das Wirken des Meisters von Meßkirch und setzt sein Schaffen mit Werken von KĂŒnstlern wie Albrecht Altdorfer, Hans Baldung Grien, Lucas Cranach d. Ä. und Albrecht DĂŒrer in den Kontext seiner Zeit. Ein Highlight der PrĂ€sentation ist der sog. »Gothaer Tafelaltar« aus der Werkstatt des Heinrich FĂŒllmaurer, der nach mehr als 350 Jahren erstmals wieder an seinen ursprĂŒnglichen Bestimmungsort Stuttgart zurĂŒckkehrt.

zum Bild oben:
Meister von Meßkirch, Hl. Martin, Detail aus der Mitteltafel des Wildensteiner Altars, 1536, Staatsgalerie Stuttgart
 
 



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