Prolixletter
Donnerstag, 27. Januar 2022
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Verschiedenes

 
„FSB 2030 – Mehr Wohnen. Faire Mieten. FĂŒr Freiburg“
Mit großer Mehrheit im Gemeinderat beschlossen:
Bedeutender Schritt fĂŒr kommunale Wohnungspolitik des neuen Jahrzehnts

OB Martin Horn: „Bis 2030 investiert die FSB 700 Mio. Euro in unsere Wohnbauoffensive, errichtet 2500 neue Wohnungen und erhöht damit deutlich den eigenen Wohnungsbestand. Wir fördern die regionale Wirtschaft und schaffen viel attraktiven und bezahlbaren Wohnraum mit diesem Programm.“

Projektleiter Matthias MĂŒller: „Unser innovatives, duales Mietmodell sichert bezahlbare Mieten und hilft einkommensschwachen Haushalten mit dem FSBSozialbonus.“

Am 26.Mai hat der Gemeinderat der Stadt Freiburg mit großer Mehrheit das von OberbĂŒrgermeister Martin Horn eingebrachte Konzept „FSB 2030. Mehr Wohnen. Faire Mieten. FĂŒr Freiburg.“ verabschiedet.

Bezahlbares Wohnen ist ein Schwerpunkt der Stadtpolitik unter OberbĂŒrgermeister Martin Horn. Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) als 100-prozentige stĂ€dtische Wohnungsbaugesellschaft ist hierfĂŒr von großer Bedeutung, denn hier kann die Stadt Freiburg bei aktuellen wohnungspolitischen Herausforderungen aktiv mitgestalten. Das Konzept „FSB 2030. Mehr Wohnen. Faire Mieten. FĂŒr Freiburg.“ umfasst vier Bausteine zu den Themenbereichen Bauen, Mieten, Soziales und Finanzen

OberbĂŒrgermeister Horn zeigte sich sehr erfreut ĂŒber den breiten politischen Konsens: „Mit dem Beschluss zum Konzept FSB 2030 richten wir gemeinsam die stĂ€dtische Mietenpolitik noch sozialer aus und geben den Startschuss fĂŒr eine bedeutende Wohnbauoffensive.“

Mit den BeschlĂŒssen des Gemeinderats verabschiedet sich die stĂ€dtische Mietenpolitik von einem Dogma der 90er-Jahre, die Mieten an den Mietspiegel heranzufĂŒhren. Stattdessen greift ab jetzt ein duales Modell, das eine soziale und faire Mietenpolitik garantiert: Erstens durch dauerhaft preisgĂŒnstige Mieten bei der FSB und zweitens durch eine individuelle UnterstĂŒtzung einkommensschwacher Haushalte.

„Gleichzeitig wollen wir eine Wohnbauoffensive fĂŒr preisgĂŒnstiges Wohnen starten, ohne die gesamtstĂ€dtische Finanzverantwortung aus den Augen zu verlieren. Mit dem Programm stĂ€rken wir intensiv die regionale Wirtschaft in den kommenden zehn Jahren. Dies ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiges Signal an unsere regionalen Unternehmen.“ OB Horn betonte, dass das Konzept FSB 2030 progressiv und gleichzeitig wirtschaftlich vertrĂ€glich sei – vor allem aber den Menschen zu Gute kommt. „Die Haushaltsaufwendungen in den kommenden Jahren werden Vermögenswerte schaffen, die fĂŒr die Stadt ein großer Gewinn sind“, so OB Horn.

Baustein Bauen

Im Baustein Bauen wurden die Potentiale der FSB beim Wohnungsbau ermittelt. Auswirkungen auf den Wohnungsbestand, Fragen zur Optimierung von Kosten und Bauzeiten wurde herausgearbeitet und ein Klimapaket mit konkreten Zielsetzungen formuliert.

Aus eigener Kraft konnte die Freiburger Stadtbau bislang maxiaml 150 Wohnungen im Jahr bauen. Der Wohnungsbestand im FSBUnternehmensverbund liegt derzeit bei 9410 Wohnungen. Das VerhÀltnis von Mietwohnungs- und Eigentumswohnungsbau lag zuletzt durchschnittlich bei 60/40.

Die von der Projektgruppe durchgefĂŒhrte Potentialanalyse hat gezeigt, dass die FSB in den nĂ€chsten zehn Jahren 2500 Wohnungen (inklusive Abriss und Sanierung) errichten kann. Dies erhöht den Bestand um rund 1000 Wohnungen. Dabei werden auch Baukosten und Bauzeiten optimiert. Themenfelder wie standardisiertes Bauen, MobilitĂ€tskonzepte, Holzbauweisen und die bauliche Dichte spielen hier eine bedeutende Rolle.

Das Klimapaket zur Wohnbauoffensive setzt auf energieeffiziente Neubauten, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie auf kontinuierliche Umstellung von fossilen auf erneuerbare EnergietrĂ€ger. Bei Realisierung der Wohnbauoffensive wird auf diese Weise der Energieverbrauch in den FSB-Wohnanlagen um 3000 t CO2 / Jahr reduziert.

Baustein Mieten

Der Grundsatz aus den 90er Jahren, die FSB-Mieten an den Mietspiegel heranzufĂŒhren, wird fĂŒr einen neuen, dualen Ansatz aufgegeben. Dabei wird zum einen die FSB-Mietgrenze eingefĂŒhrt, die den Durchschnitt aller FSB-Mieten auf 25 Prozent unter dem stĂ€dtischen durchschnittlichen Mietniveau hĂ€lt. Soweit diese Mietgrenze nicht erreicht ist, bleiben Mieterhöhungen grundsĂ€tzlich zulĂ€ssig. Zum anderen greift bei Haushalten, die fĂŒr ihre Nettokaltmiete mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens aufwenden mĂŒssen, der FSBSozialbonus, mit dem die Mieterhöhung reduziert oder ganz ausgesetzt werden kann.

Dieser duale Ansatz mit einer generellen Mieterhöhungsgrenze und einem individuellen Sozialbonus garantiert faire und soziale Mieten und eine zielgenaue UnterstĂŒtzung von Haushalten. Hierzu fĂŒhrt Matthias MĂŒller, Leiter der Projektgruppe FSB, aus: „Die Analyse der FSBMietenstruktur und des Wohnungsbestandes hat gezeigt, dass rund ein Drittel der Mieten ĂŒber Sozialleistungen finanziert werden. FĂŒr uns stand damit fest, dass wir die Haushalte gezielt unterstĂŒtzen wollen, die keine Leistungen bekommen, aber trotzdem einkommensschwach sind: Der FSB-Sozialbonus ist eine bedarfsorientierte UnterstĂŒtzung und vermeidet eine undifferenzierte Förderung mit der Gießkanne.“ Er fĂŒhrte weiter aus, dass mit diesem Modell die sozialgesetzliche Finanzierungsverantwortung erhalten bleibt: „Damit garantieren wir, dass der kommunale Euro nicht den Bundes-Euro ersetzt.“

Um eine gleichmĂ€ĂŸige und gerechte Anwendung des Sozialbonus zu erreichen, mĂŒssen die jeweiligen Haushalte einen Wohngeldbescheid (Wohngeldbezug ist nicht erforderlich) vorlegen. Mit dem darin festgestellten Einkommen lĂ€sst sich das VerhĂ€ltnis von Einkommen und Miete feststellen. Ist die 30-Prozent-Grenze bei der Miete ĂŒberschritten, werden Mieterinnen und Mieter insoweit von der Mietanpassung ausgenommen.

Baustein Soziales

Neben der Schaffung und Erhaltung von bezahlbarem Wohnraum nimmt die FSB weitgehende soziale und integrative Aufgaben wahr. Diese Aufgaben werden mit den BeschlĂŒssen des Gemeinderats noch stĂ€rker ausgeweitet, um das soziale Miteinander in den Quartieren zu festigen.

Dabei wird der erfolgreiche Haus- und Integrationsservice der FSB auf alle GebÀude ausgeweitet. Die Aspekte Sauberkeit und Sicherheit haben in der vergangenen Zeit die Situation der nachbarschaftlichen Hausgemeinschaften nachweislich und deutlich verbessert. Stufenweise wird deshalb nun die Zahl der Hausmeister vor Ort erhöht.

Bestehende Kooperationen und Partnerschaften zum Beispiel mit ASF, SeniorenbĂŒro, FQB und dem Studierendenwerk werden ebenfalls ausgeweitet. Erfolgreiche und etablierte soziale Projekte z.B. bei „Konfliktmanagement und Mediation“ oder „Wohnen fĂŒr Hilfe“, Mietschuldnerberatung oder Wohnungstauschkonzept sollen verstĂ€rkt in den Fokus genommen werden.

Weiterhin hat der Gemeinderat die FSB beauftragt, gemeinsam mit dem Behindertenbeirat und der stÀdtischen Behindertenbeauftragten ein Konzept Barrierefreiheit zu erstellen, welches insbesondere einen Kriterienkatalog zur Ausstattung barrierefreier Wohnungen enthalten soll.

Baustein Finanzen

Zur Realisierung der Wohnbauoffensive wird die FSB im Doppelhaushalt 2021/2022 die FSB eine Kapitaleinlage von 5 Millionen Euro erhalten. Weiterhin wird fĂŒr das Haushaltsjahr 2022 eine GrundstĂŒcksĂŒbertragung im Wert von 16,7 Millionen Euro fĂŒr das GrundstĂŒck „MetzgergrĂŒn“ eingestellt. DarĂŒberhinausgehende Finanzierungsoptionen sowie die Stellung von BĂŒrgschaften werden im kommenden Jahr geprĂŒft.

„Der Gemeinderat hat ein zukunftsfĂ€higes und wegweisendes Konzept fĂŒr die stĂ€dtische Wohnbaugesellschaft beschlossen. Das wird finanziell natĂŒrlich ein Kraftakt im Hinblick auf die Mittelbereitstellung durch den stĂ€dtischen Haushalt und das BĂŒrgschaftsvolumen im dreistelligen Millionenbereich. Jedoch entstehen dauerhaft Werte und ich freue mich ĂŒber das Konjunkturprogramm fĂŒr unsere Wirtschaft“, so FinanzbĂŒrgermeister Stefan Breiter. OB Horn dankte der Projektgruppe um Matthias MĂŒller sowie der GeschĂ€ftsfĂŒhrung FSB fĂŒr die engagierte Arbeit in den vergangenen Monaten.

Auch die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der FSB, Magdalena Szablewska und Ralf Klausmann, zeigten sich mit den BeschlĂŒssen des Gemeinderats sehr zufrieden. „Die Gesellschafterin hat nun mit aller Entschiedenheit die Weichen fĂŒr die FSB gestellt. Auf dieser Basis schaffen wir mehr bezahlbaren Wohnraum und schĂ€rfen zugleich unser soziales und ökologisches Profil.“
 
 

 
Freiburg: BĂŒrgerservicezentrum den Betrieb wieder auf
Weiterhin gilt: Nur mit Termin, nur mit Maske

Das BĂŒrgerservicezentrum (BSZ) im Rathaus im StĂŒhlinger an der Fehrenbachallee nimmt ab Dienstag, 2. Juni, seinen Betrieb wieder auf. Weiterhin gelten die bekannten Schutzvorkehrungen. Besuche vor Ort sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Am Eingang des BSZ findet eine Einlasskontrolle statt.

Da der Betrieb seit Monaten massiv eingeschrĂ€nkt war, besteht ein erheblicher TerminrĂŒckstau. Ihn abzuarbeiten wird mehrere Monate in Anspruch nehmen. Daher werden die Servicezeiten des BSZ vorĂŒbergehend um 5 Stunden pro Woche ausgeweitet. Diese sind:

Montag 7.30 bis 16 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 7.30 bis 18 Uhr
Freitag 7.30 bis 13 Uhr
Samstag 8.30 bis 13 Uhr

Ab dem 2. Juni sind Termine wieder online ĂŒber www.freiburg.de und ĂŒber Tel. 201-0 buchbar. Da sich ĂŒber 20.000 TerminwĂŒnsche angestaut haben, kann es mittelfristig zu lĂ€ngeren Wartezeiten auf einen Termin kommen. In der ersten Juniwoche ist mit erheblichem Andrang zu rechnen. Daher bittet das BSZ, anfangs nur in dringenden Angelegenheiten Termine zu vereinbaren.

Auch die BĂŒrgerberatung im Innenstadtrathaus ist ab Dienstag, 2. Juni, zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder persönlich erreichbar.

Der Zutritt zum BĂŒrgerservicezentrum und zur BĂŒrgerberatung ist nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung erlaubt. Jeder Arbeitsplatz, an dem Kundinnen und Kunden bedient werden, ist mit SchutzwĂ€nden fĂŒr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgestattet.

Das Gemeindesekretariat St. Georgen bleibt noch geschlossen. Bis zu dessen Öffnung werden die Bewohner St. Georgens gebeten, ihre Anliegen im BSZ im Rathaus im StĂŒhlinger bearbeiten zu lassen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BĂŒrgerservicezentrums sind bestrebt, die Anliegen aller BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zĂŒgig zu bearbeiten. Sie bitten aber um VerstĂ€ndnis, dass wegen des enormen RĂŒckstaus nicht alles sofort erledigt werden kann.
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Stille Örtchen in Freiburg
WC-Anlage am Augustinerplatz wird bis Ende Juli umgebaut

Der Augustinerplatz zĂ€hlt zu den belebtesten Örtlichkeiten der Stadt. Wer hier ein stilles Örtchen sucht, wurde bisher gegenĂŒber vom Eingang des Museums Natur und Mensch fĂŒndig. Nun wird die öffentliche WC-Anlage am Augustinerplatz allerdings umgebaut und bleibt deshalb in den nĂ€chsten sieben Wochen geschlossen.

Unterhalb der WC-Anlage befinden sich GewerberĂ€ume, die der EigentĂŒmer wieder vermieten möchte. Hierzu muss ein zweiter Fluchtweg geschaffen und die Herrentoilette verlagert werden. DafĂŒr wird ein Zwischengeschoss eingezogen und eine neue Herrentoilette eingerichtet; zudem erhalten die Behindertentoilette und die Damentoilette eine kleine Schönheitssanierung, inkl. neuer Sitze, Waschbecken und TĂŒren.

Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 2. Juni, und dauern voraussichtlich bis zum 23. Juli.

Die Toilette am Augustinerplatz war bisher stark frequentiert, teilweise war Reinigungspersonal bis 1 Uhr nachts vor Ort. Wer jetzt in der Innenstadt nach öffentlichen Toiletten sucht, wird hier fĂŒndig:

in der Turmstraße, gegenĂŒber vom Colombi-Hotel, tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr; in der Bertoldstraße, gegenĂŒber der Buchhandlung Rombach, tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr; am MĂŒnsterplatz tĂ€glich von 6 bis 21 Uhr; am Karlsplatz tĂ€glich von 7 bis 22 Uhr; im Stadtgarten tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr.
 
 

 
Grundsteinlegung: Meilenstein fĂŒr nachhaltige Sicherung von PflegeplĂ€tzen
Zusammen mit Leopold Kammerer (Stiftungsratvorsitzender), Stiftspfarrerin Ulrike Oehler, Heimleiterin Isabel Schweier sowie Andreas Kannenberg von weisenburger bau GmbH legte Vorstand Carsten Jacknau am Mittwoch, den 27.05.2020, den Grundstein fĂŒr das neue Pflegeheim Haus Schloßberg II. Stein um Stein wird hier ein neues Pflegeheim im Herzen Freiburgs entstehen. Die blecherne Kapsel, die Andreas Kannenberg von Weisenburger hĂ€lt, dokumentiert den Festakt und dient als Zeitkapsel. GefĂŒllt wurde sie mit einer Urkunde, Informationen zum Bauprojekt sowie Zeitzeugnissen.

Es ist eine symbolische Grundsteinlegung, die am 27.05.2020 auf dem GelĂ€nde des Evangelischen Stift Freiburg stattgefunden hat – coronabedingt im kleinsten Rahmen und mit Schutzmasken. Von den Balkonen der umliegenden GebĂ€ude sowie im Stiftspark konnten die Bewohnerinnen und Bewohner den historischen Moment dennoch mitverfolgen. Musikerin Franziska Jacknau untermalte die Zeremonie mit feierlichen TrompetenklĂ€ngen.

Nach einem geistlichen Impuls von Pfarrerin Ulrike Oehler begrĂŒĂŸte Vorstand Carsten Jacknau die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitenden, bedankte sich bei allen Beteiligten und beleuchtete die historische Komponente der Grundsteinlegung in seiner Ansprache. „Die Vorbereitungen waren von der Coronapandemie geprĂ€gt. Aber mit diesem Festakt kehrt auch ein StĂŒck NormalitĂ€t in unser Leben, was uns allen guttut.“, so Vorstand Carsten Jacknau. Im Anschluss erklĂ€rte auch Heimleiterin Isabel Schweier hoffnungsfroh: „Unseren gemeinschaftlichen Geist werden wir vom BestandsgebĂ€ude mit in den Neubau mitnehmen!“ Andreas Kannenberg von weisenburger bau ist stolz das Zukunftsprojekt zu begleiten. Er hat eine ganz besondere Verbindung zum Evangelischen Stift Freiburg: Beim Bau des Pflegeheimes Haus Schloßberg I war er bereits am Anfang seiner Karriere als Maurer tĂ€tig.

Nachdem Pfarrerin Oehler zusammen mit Vorstand Carsten Jacknau den Segen fĂŒr das Bauprojekt sprachen, stießen alle Beteiligten auf gutes Gelingen an. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Evangelischen Stift Freiburg feierten in entsprechendem Abstand auf den Balkonen mit.

Das neue Haus Schloßberg II wird 71 freundliche und moderne PflegeplĂ€tze in Einzelzimmern bieten und schafft dringend benötigte PflegeplĂ€tze in Freiburg. Im Dachgeschoss entstehen zusĂ€tzlich fĂŒnf attraktive Wohnungen mit Service und Blick auf das MĂŒnster. Der geplante Einzugstermin ist fĂŒr das erste Halbjahr 2022 anberaumt.
 
 

 
Der Mundenhof ist ab Samstag wieder mit Pkw erreichbar
Parktickets mĂŒssen fĂŒr alle Tage online vorgebucht werden

Ab Samstag, 30. Mai, kann der Mundenhof auch an Wochenenden und Feiertagen wieder mit dem Pkw angefahren werden. Das Kontingent der ParkplĂ€tze ist aber begrenzt. Parktickets können nur im Voraus online ĂŒber den Ticketdienst Reservix gebucht werden. Sie können ausgedruckt oder aber auf dem Smartphone vorgezeigt werden. Der Buchungslink und weitere ErklĂ€rungen stehen auf www.freiburg.de/mundenhof.

Mit dieser Lösung kann der Mundenhof seinen Besucherinnen und Besuchern einen guten Überblick ĂŒber den zu erwartenden Andrang bieten, da der Stand der noch freien Tages-ParkkapazitĂ€t fast minĂŒtlich aktualisiert wird. Die Ticketpreise fĂŒr Besucher/innen Ă€ndern sich nicht. Inhaber/innen von Jahresparkkarten können wie bisher ohne Online-Vorbuchung parken.

Seit Mittwoch, 6. Mai, hat der Mundenhof mit einer Obergrenze von 2.000 gleichzeitigen Besucher/innen wieder geöffnet. Seither durfte der Mundenhof nur noch wochentags mit dem PKW angefahren werden. An Wochenenden waren die ParkplÀtze nur mit Behindertenparkausweis zugÀnglich.

An den Wochenenden 9./10., 16./17. und 23./24. Mai fanden BesucherzĂ€hlungen statt. Der Obergrenze von 2.000 Personen kam der Mundenhof an diesen sechs Tagen nur ein einziges Mal nahe – und zwar am vergangenen Sonntag, 24. Mai, fĂŒr etwa eine halbe Stunde. Der Ordnungsdienst vor Ort konnte den kurzen Andrang jedoch gut steuern; neue Besucher wurden erst eingelassen, sobald andere Besucher das GelĂ€nde verlassen hatten. GrundsĂ€tzlich reagierte das Publikum verstĂ€ndnisvoll auf die Regulierung. Das höchste Aufkommen wurde sonntags ab 15 Uhr verzeichnet.

An den Werktagen (ohne Eingangskontrolle und ZÀhlung) konnten die Mitarbeitenden des Mundenhofes und der Parkplatzdienst jedoch einen Anstieg der sonst im Vergleich zu Wochenenden eher geringen Auslastung des Tiergeheges beobachten. Da dies vor Corona-Zeiten selten so war, hat es vermutlich auch mit der wochentags möglichen Anfahrt mit dem Pkw zu tun.

Nun besteht die Sorge, dass wochentags in den bevorstehenden Pfingstferien viele Besucher mit dem Pkw kommen und Abstandsregeln auf dem Hof nicht eingehalten werden können. Dann wĂŒrden kurzfristig Einlasskontrollen und -beschrĂ€nkungen nötig, es wĂ€re mit langen Wartezeiten an den EingĂ€ngen und mit Unmut bei den Besuchern zu rechnen.

Diese Situation will die Mundenhof-Leitung vermeiden. Ziel ist es, die KapazitĂ€t von 2.000 Besuchern möglichst gleichmĂ€ĂŸig auszulasten und lange Schlangen vor den EingĂ€ngen zu vermeiden. Deshalb wird nun ein Online-Parkticket-System eingefĂŒhrt.

Wer keine Jahresparkkarte oder Behindertenparkberechtigung besitzt, darf somit bis auf weiteres am Mundenhof an allen Tagen nur mit einem Online-Tagesparkticket parken. Es berechtigt zum Parken an einem bestimmten Tag und ist nicht tageszeitlich beschrĂ€nkt. Termine werden mit zweiwöchigem Vorlauf freigeschaltet. Die Abwicklung erfolgt ĂŒber den Anbieter Reservix, der dem Mundenhof ein maßgeschneidertes Angebot vorgelegt hat.

Ein Tagesparkticket kostet am Wochenende 10 Euro, unter der Woche 5 Euro. Die Tickets werden vom Parkplatzdienst bei der Einfahrt geprĂŒft, gescannt und entwertet. Die Eingangskontrolle wird in den Pfingstferien und an Wochenenden zunĂ€chst beibehalten.

Diese Regelung hat gleich mehrere Vorteile. Der Mundenhof ist mit diesem System gut auf die Pfingstferien vorbereitet, wenn an Wochentagen wegen der Anfahrt mit Pkw mit hohem Andrang zu rechnen ist (bisher besteht keine Möglichkeit zur Steuerung der PkwAnfahrt). Wer auf das Auto angewiesen ist, wird nicht vom Wochenendbesuch ausgeschlossen. Und das Kontingent an OnlineParktickets kann niederschwellig nachgesteuert werden, sobald die KontaktbeschrĂ€nkungen gelockert oder verschĂ€rft werden sollten. Zudem ist fĂŒr die Besucher vor ihrem Besuch des Tiergeheges online einsehbar wie hoch der zu erwartende Andrang ist.

Im ĂŒbrigen weist der Mundenhof nochmals darauf hin, dass leider sĂ€mtliche Veranstaltungen bis Ende August ausfallen. Das gilt auch fĂŒr die nĂ€chsten ursprĂŒnglich geplanten Termine, z.B. die KrĂ€uterfĂŒhrung am kommenden Sonntag.
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Freiburg gestattet mehr Tische und StĂŒhle fĂŒr Freiluftgastronomie
Befristete Erweiterung der Außengastronomie wegen Ausnahmesituation durch Corona-Pandemie:

Verwaltung genehmigt Erweiterung von FlĂ€chen in bislang 40 FĂ€llen – Gemeinderat beschließt Sonderregelung befristet bis 31. Oktober

OB Martin Horn: „Die Gastronomie trĂ€gt viel zur AttraktivitĂ€t und LebensqualitĂ€t unserer Stadt bei. Um ihr in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit unter die Arme zu greifen, haben wir zĂŒgig gehandelt und Erweiterungen bei den FreisitzflĂ€chen genehmigt.“

Wochenlanger Stillstand in Gewerbe, Einzelhandel und Gastronomie haben in Freiburg sichtbare Spuren hinterlassen. Besonders betroffen ist und bleibt die Gastronomie, die nach wie vor starke EinschrĂ€nkungen hinnehmen muss aufgrund von KapazitĂ€tseinschrĂ€nkungen. Am vergangenen Mittwoch hat der Gemeinderat die temporĂ€re Änderung der Sondernutzungsrichtlinien beschlossen, um zeitlich beschrĂ€nkt zusĂ€tzliche FlĂ€chen fĂŒr Tische und StĂŒhle zur Bewirtung zur VerfĂŒgung zu stellen, auch auf ParkplĂ€tzen.

Bei einem Ortstermin am heutigen Freitagabend im Sedanquartier erklĂ€rte OB Martin Horn: „Die Gastronomie trĂ€gt viel zur AttraktivitĂ€t und LebensqualitĂ€t unserer Stadt bei. Jetzt aber sind zahlreiche Betriebe in ihrer Existenz bedroht. Um ihnen so gut es geht unter die Arme greifen, hat die Verwaltung zĂŒgig gehandelt und Erweiterungen genehmigt.“

Rund 20 AnwohnerparkplĂ€tze (davon 18 fĂŒr zusĂ€tzliche AußensitzflĂ€chen und 2 fĂŒr FahrradparkplĂ€tze) fallen im Sedanquartier fĂŒr die Erweiterung vorĂŒbergehend weg. Dies ist ausschließlich der Ausnahmesituation durch die CoronaPandemie geschuldet. Das Konzept des Garten- und Tiefbauamtes ist mit den Gastronomen und dem BĂŒrgerforum Sedanquartier so abgesprochen.

Der Grundsatz der Sondernutzungsregelungen aber, Rettungswege nicht zu behindern und die Sicherheit von FußgĂ€ngerwegen und die Barrierefreiheit zu beachten, wird dabei selbstverstĂ€ndlich weiterhin GĂŒltigkeit haben. Dazu BĂŒrgermeister Stefan Breiter: „Wir möchten den Gastronomen in dieser schwierigen Zeit unbĂŒrokratisch helfen. Über den breiten politischen Konsens im Gemeinderat hinaus hoffen wir auch auf die SolidaritĂ€t fĂŒr die Wirte in der Stadtgesellschaft insgesamt.“ Und BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzt: „Wir wollen mir diesem Pilotprojekt fĂŒr mehr FreisitzflĂ€chen Erfahrungen sammeln. Wir bitten alle Anwohnerinnen und Anwohner um VerstĂ€ndnis und die GĂ€ste um RĂŒcksichtnahmen. Ende des Jahres werden wir die Erfahrungen auswerten und prĂŒfen, ob dieser Weg dauerhaft beschritten werden soll.“

Insgesamt hat das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung 40 AntrĂ€ge auf Erweiterungen genehmigt. Weitere 16 AntrĂ€ge sind im Moment in Bearbeitung. Die Gastronomiebetriebe, die AntrĂ€ge gestellt haben, befinden sich hauptsĂ€chlich in der Innenstadt. Die Genehmigungen sind nach dem gestrigen Beschluss im Gemeinderat bis 31.10. befristet.
 
 

 
LitfaßsĂ€ulen-Kunst: Plakat-Aktion im Freiburger Stadtraum
In der Stadt bietet sich zur Zeit ein ungewohntes Bild. Da im Moment keine Veranstaltungen stattfinden, hĂ€ngen auch keine Plakate. Die LitfaßsĂ€ulen sind weiß und bieten so jungen Kunstschaffenden viel Raum fĂŒr Fantasie. Sechs Autorinnen und Autoren der Jugend-Schreibwerkstatt des Literaturhauses Freiburg und zwölf Illustratorinnen und Illustratoren des ILLU Freiburg e.V. fĂŒllen ab dem 5. Juni die Leerstellen im Stadtraum. An 15 Standorten ist Plakat-Poesie rund um die Themen Nachhaltigkeit und SolidaritĂ€t zu entdecken.

„Die Corona-Zeit ist auch eine Zeit, um ĂŒber gesellschaftliche Fragen und unsere Gemeinschaft nachzudenken“, sagt Winzer Andreas Dilger von Agrikultur e.V., einer der Ideengeber der Aktion, die vom StadtjubilĂ€um unterstĂŒtzt wird. Entstanden sind großformatige Plakate, die Haikus mit Grafikkunst verbinden, im Zusammenspiel von jungen Freiburger Autorinnen und hiesigen Illustratoren.

„Es ist begeisternd zu sehen, mit welchem Eifer die Jugendlichen unserer Einladung gefolgt sind. Wir freuen uns, dass ihre Perspektiven diesen besonderen Raum bekommen“, so Anna Lee Engel, die die JugendSchreibwerkstatt „Schreibcouch“ des Literaturhauses betreut. „FĂŒr die Gestalterinnen und Gestalter stellt das eine tolle und sportliche Herausforderung dar, denn die Frist von der Textvorgabe bis zum fertigen Entwurf betrug nur vier Tage“, meint Ulrich Birtel vom ILLU Freiburg e.V. „Die Texte treffen auf ganz unterschiedliche gestalterische Handschriften, die sie illustrieren, kommentieren, bereichern“.

Die Standorte der LitfaßsĂ€ulen befinden sich in der Talstraße an der Ecke Falkensteinstraße, Schwarzwaldstraße 28 und 82, Urachstrasse 11, GĂŒnterstalstraße an der Ecke Konradstraße, Goethestraße 56, Lörracher Straße 8, Andreas-Hofer-Straße an der Ecke Innsbrucker Straße, Basler Straße an der Ecke Fichtestraße, Markgrafenstraße 39, Ferdinand-Weiß-Straße an der Ecke Eschholzstraße, Engelbergerstraße 28, Stefan-Meier-Straße 2, Habsburger Straße 74 und ZĂ€hringer Straße 32.

Auf der Homepage von ILLU Freiburg e.V. kann eine Karte mit den Standorten heruntergeladen werden: https://illufreiburg.de/litfass-haikus/

Das Projekt ist eine Kooperation von Agrikultur e.V., dem Literaturhaus Freiburg und ILLU Freiburg e.V., mit UnterstĂŒtzung der Stadt Freiburg und des StadtjubilĂ€ums „Freiburg 2020“.

Weitere Informationen erhÀlt man bei Samuel Dangel, Kulturamt der Stadt Freiburg unter der E-Mail Samuel.Dangel@stadt.freiburg.de oder unter der Telefonnummer Literaturhaus Freiburg: 0761 / 28 99 89

Weitere Informationen ĂŒber die Angebote von
#freiburghÀltzusammen unter www.2020.freiburg.de
facebook.com/2020.freiburg
instagram.com/2020_freiburg
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Karlsruhe: Stadtwald bei Erholungssuchenden jetzt besonders gefragt
Forstwirt-Auszubildende bauen neue SitzbÀnke / Wege nicht verlassen

Die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie erschwert oder unterbindet nach wie vor viele gewohnte FreizeitaktivitĂ€ten, weshalb die Karlsruher WĂ€lder als natĂŒrliche Wellness-Oase gefragt sind wie selten zuvor.

Die Forstwirt-Auszubildenden des stĂ€dtischen Forstamts haben nach Abschluss der Pflanzarbeiten daran gearbeitet, zahlreiche Erholungseinrichtungen im Stadtwald fit zu machen. Etliche Tische und BĂ€nke wurden erneuert. "Die Pflege und der Neubau von Erholungseinrichtungen mit Holz aus dem eigenen Stadtwald sind ein wichtiger Ausbildungsinhalt und machen den Auszubildenden zudem sehr viel Spaß" freut sich Ausbildungsleiter Frank Weber darĂŒber, dass beim Training mit dem Werkstoff Holz ein Naturprodukt entsteht, das den Menschen unmittelbar zugute kommt. Auch fĂŒr die Forstwirt-Arbeitsgruppen in den drei Forstrevieren des Stadtwalds gehören der Unterhalt der Waldwege und der Erholungseinrichtungen mit dem Neubau von SitzbĂ€nken zum TagesgeschĂ€ft.

Besonders schön gestaltete BĂ€nke finden sich am Waldspielplatz AffenplĂ€tzle im Oberwald bei den Zoo-Gehegen. Damit erkennbar sei, wer SitzbĂ€nke und Sitzgruppen im Stadtwald herstelle und unterhalte, "bringen wir kĂŒnftig kleine Informationsschilder mit dem Slogan 'Ich bin gemacht aus Holz von hier, ruh‘ Dich aus, die Seele dankt es Dir' an". Damit will Forstamtsleiter Ulrich Kienzler "den Stempel der Forstwirte als Hersteller der Bank aufdrĂŒcken". Sein Fazit: "Erholung im Stadtwald ist auch in Zeiten von Corona ganz einfach möglich. Wichtig ist jedoch, mit RĂŒcksicht auf die Natur, auf den Waldwegen zu bleiben".

zum Bild oben:
Im Grötzinger Bergwald steht eine der von den Forstwirt-Auszubildenden fĂŒr die Waldbesuchenden hergestellte Sitzbank.
Foto: Stadt Karlsruhe
 
 



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