Prolixletter
Dienstag, 26. Mai 2020
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Verschiedenes

 
Freiburg: VAG pluspunkt wieder lÀnger offen
Der pluspunkt, das Kundenzentrum der VAG, kehrt von kommendem Montag, 25.Mai, an wieder zu seinen normalen Öffnungszeiten zurĂŒck. Diese sind Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und an Samstagen von 9 bis 15 Uhr.
 
 

 
Zahnzusatzversicherung: Die besten Tarife
Kronen, BrĂŒcken, Implantate – bei teurem Zahnersatz ist eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung nĂŒtzlich, denn die gesetzliche Krankenkasse zahlt oft nur einen geringen Teil der Kosten. Die Stiftung Warentest hat ï»ż249 private Zahnzusatzversicherungen fĂŒr die Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest untersucht und mehr als zwei Drittel sehr gut oder gut bewertet. Unter ï»żwww.test.de/analyse-zahn zeigt ein Vergleichsrechner fĂŒr 7,50 Euro auch individuelle Angebote.

Vor allem bei sehr aufwendigen Versorgungen wie Implantaten mĂŒssen Patienten den grĂ¶ĂŸten Teil der Kosten selbst finanzieren. Die Leistungsbeispiele im Test zeigen, was auf Patienten zukommen kann, wenn sie vor einer Implantatbehandlung erst einen Knochenaufbau benötigen. Von den Gesamtkosten in Höhe von 4.070 Euro zahlt die gesetzliche Krankenkasse in diesem Beispiel höchstens 487 Euro. Die besten Tarife im Test ĂŒbernehmen den Eigenanteil in diesem Fall von 3.583 Euro vollstĂ€ndig, andere tragen noch 80 bis 90 Prozent der Kosten.

Bei teurem Zahnersatz kommt es laut Finanztest darauf an, einen leistungsstarken Zusatztarif zu haben. Ein 43-jĂ€hriger Modellkunde zahlt hier 34 bis 46 Euro im Monat, die BeitrĂ€ge steigen mit den Jahren auf maximal 61 bis 88 Euro. Bei den besten besonders gĂŒnstigen Tarifen zahlt ein 43-jĂ€hriger Neukunde nur 16 Euro im Monat, ohne altersbedingte Steigerung.

Der Test Zahnzusatzversicherung findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/zahnversicherung abrufbar.
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HerrenhÀuser GÀrten: Goldene Figuren im Gartentheater wurden ergÀnzt
Gartentheater(c) Hassan Mahramzadeh
 
HerrenhÀuser GÀrten: Goldene Figuren im Gartentheater wurden ergÀnzt
Frisch sanierte Repliken rahmen goldglÀnzend den Zuschauerraum

Das historische Gartentheater der HerrenhĂ€user GĂ€rten wird mehr als 300 Jahre nach seiner Entstehung in seinen ursprĂŒnglichen Zustand zurĂŒckversetzt. In den Wintermonaten sind bereits der nicht mehr genutzte Orchestergraben verfĂŒllt, BĂ€ume und Hecken gerodet und neu gepflanzt worden. Damit das Theater dem Original so nahe wie möglich kommt, fehlten jedoch noch einige goldene Figuren. 17 von ursprĂŒnglich 27 vergoldeten Bleifiguren sind noch erhalten und zieren seit 2009 wieder die BĂŒhne. Die Wenger-Stiftung fĂŒr Denkmalpflege hatte ihre aufwĂ€ndige Restaurierung finanziert und setzt sich nun erneut fĂŒr das Gartentheater ein: Mit insgesamt 120.000 Euro finanziert sie die Restaurierung der insgesamt zwölf Repliken, die kĂŒnftig den Zuschauerraum und die Balustrade des Theaters schmĂŒcken werden. Acht der in einer Regensburger Spezialwerkstatt restaurierten Bronzerepliken sind jetzt aufgestellt worden. Die ĂŒbrigen folgen im zweiten Bauabschnitt.

„Wir freuen uns sehr darĂŒber, dass wir die Erneuerung der Goldfiguren nochmals unterstĂŒtzen konnten und zur VervollstĂ€ndigung eines Denkmals von herausragender Bedeutung beitragen", sagte Dr.Peter Königfeld, stellvertrender Vorstandsvorsitzender der Wenger-Stiftung, am Donnerstag bei der Aufstellung der Figuren.

So nah am Original wie möglich

Es ist zwar aus PlĂ€nen und Stichen bekannt, dass Figuren im Zuschauerraum gestanden haben, welche genau, weiß man jedoch nicht. Daher werden nun Repliken schon vorhandener Figuren aufgestellt, quasi DoppelgĂ€nger der TĂ€nzerinnen, Knaben und Faune auf der BĂŒhne. Ihre Standorte sind mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem NiedersĂ€chsischen Landesamt fĂŒr Denkmalpflege abgestimmt worden.

Die Bedeutung der Figuren im Gartentheater

„Zum Wesen dieses höfischen Festraumes gehörte es auch, dass die 27 vergoldeten Figuren, die die BĂŒhne und das Amphitheater (= Zuschauerraum) umrundeten, Besucher*innen in ihre Mitte aufnahmen und sinnbildlich in das Goldene Zeitalter entfĂŒhrten,“ erlĂ€uterte Dr. Peter Königfeld. Die Figuren seien nicht als bloße Staffage zu verstehen. Vielmehr sollten sie quasi Mitspielende sein, die sich mit Blicken und Gesten zum BĂŒhnengeschehen mit seinen reich kostĂŒmierten Darsteller*innen hinwendeten.

Bleifiguren waren in der Renaissance und im Barock ein beliebter Ersatz fĂŒr die viel teureren Figuren aus Bronze. Blei war aber auch viel empfindlicher als Bronze, sodass europaweit nur wenige Figuren erhalten geblieben sind. Es gibt sie heute nur noch in Herrenhausen und Lissabon. Die Figuren sind Nachbildungen berĂŒhmter Vorbilder aus der Antike wie der Venus Medici und des Borghesischen Fechters. Umgeben sind sie von tanzenden und musizierenden Faunen, mythischen Naturgeistern aus dem Gefolge des sinnenfrohen griechischen Gottes Dionysos.

Von der FreilichtbĂŒhne zurĂŒck zum Festraum

Das um 1690 errichtete Gartentheater Herrenhausen ist nach derzeitigem Stand der Forschung das erste Heckentheater in Deutschland und von wegweisender Bedeutung fĂŒr die Entstehung weiterer Gartentheater. Es wurde als barocke KulissenbĂŒhne angelegt, aber auch als Festraum, in dem gefeiert wurde. Weltweit einmalig sind seine GrĂ¶ĂŸe, seine reiche Ausstattung, die Verbindung von Zuschauerraum und BĂŒhne sowie die Eingliederung in die gesamte Gartenanlage. „Im 20. Jahrhundert hat man jedoch VerĂ€nderungen vorgenommen, vor allem an der Raumaufteilung und der rĂ€umlichen Wirkung“, erklĂ€rte Ronald Clark, Direktor der HerrenhĂ€user GĂ€rten. Die Sanierung wird in zwei Bauabschnitten den ursprĂŒnglichen Zustand wiederherstellen. JungbĂ€ume ersetzen die alten in Kastenform geschnittenen Linden, Hainbuchenhecken wurden gerodet und an anderer Stelle neu gepflanzt. Der nicht mehr genutzte Orchestergraben ist verschwunden.

Seit Mitte Mai ist das Theater wieder fĂŒr Gartenbesucher*innen zugĂ€nglich, die Fortsetzung der Bauarbeiten erfolgt im kommenden Winterhalbjahr.

Informationen, Bilder und Literaturnachweise zur Bedeutung des Gartentheaters Herrenhausen online ...
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URLAUB IM EIGENEN LAND
Entdecke Deutschland: Erstmals eine gemeinsame Kampagne aller 16 BundeslÀnder

16 BundeslĂ€nder, ein gemeinsames Ziel: das Reiseland Deutschland entdecken. Die Corona-Pandemie hat der Tourismusbranche in den vergangenen Wochen viel abverlangt. Doch langsam öffnen sich die TĂŒren von Hotels und Restaurants wieder. Und damit kommt die Möglichkeit fĂŒr Reisende, ihr Heimatland ganz neu kennenzulernen. Die Marketing-Organisationen aller deutschen BundeslĂ€nder kooperieren erstmals, um Lust auf Urlaub im eigenen Land zu machen. „Wir haben uns zusammengetan, um das Reiseland Deutschland gemeinsam vorzustellen“, sagt Andreas Braun, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg und Sprecher der Landesmarketingorganisationen. Dies sei eine Zeit der SolidaritĂ€t und des Zusammenhalts. „Jetzt kann es nicht darum gehen, dass ein Bundesland mit dem anderen um GĂ€ste konkurriert.“

STUTTGART/MÜNCHEN, 20. Mai 2020 – „Ich kenne kaum ein Land, das auf dieser FlĂ€che so viel Verschiedenes zu bieten hat“, sagt Tobias Woitendorf, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. und Mit-Initiator von Entdecke Deutschland. Riesig sei Deutschland im Vergleich mit vielen anderen LĂ€ndern nicht, rund 800 Kilometer seien es von der Nordsee bis zur Zugspitze; etwa 600 Kilometer vom Rheinland bis in die Lausitz. „Aber wir haben die Alpen und wir haben das Meer. Wir haben Vulkane und ein ‚GrĂŒnes Band‘, das die Geschichte des Landes auf einzigartige Weise widerspiegelt.“

Entdecke-Deutschland.de ist eine eigens eingerichtete Webseite, auf der die Bundesrepublik mit all ihren spannenden Reiseregionen prĂ€sentiert wird. Von den Königsschlössern in Bayern ĂŒber die stillgelegten Zechen und KulturdenkmĂ€ler im Ruhrgebiet bis hin zu den Inseln im hohen Norden des Landes und den BiosphĂ€renreservaten in der Mitte. Informative Texte gibt es dort und kurzweilige Auflistungen mit den 16 besten Tipps, vor allem aber Fotogalerien, Videos, 360-Grad-Bilder. „Mit der Seite können sich die Nutzer zu ganz besonderen Trips in Deutschland inspirieren lassen und sie planen“, sagt Barbara Radomski, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Bayern Tourismus Marketing GmbH und Mit-Initiatorin von Entdecke Deutschland. „Die zahlreichen Artikel auf der Website machen so richtig Lust auf Urlaub in Deutschland. Die SolidaritĂ€t der Kampagne wird sich auch in der gemeinsamen Bewerbung zeigen, so wird Entdecke Deutschland auch Teil der Social Media-Arbeit der LĂ€nder werden.“

Besucher der neuen Internetseite können sich in nur einem Bundesland virtuell umschauen oder die Republik mit Hilfe verschiedener Kategorien entdecken. Unter „Mein Lieblingsort“ etwa werden besondere StĂ€dte oder PlĂ€tze vorgestellt, die eine ganz eigene Geschichte erzĂ€hlen. Einheimische und Influencer berichten von ihrer persönlichen Bindung zu dem jeweiligen Ort.

Hinter der Rubrik „Kleine Abenteuer“ verstecken sich Ideen fĂŒr Kurztrips vor der eigenen HaustĂŒr, die mit kleinem Budget in die Wirklichkeit umgesetzt werden können. Diese Abenteuer können so lang oder kurz sein, wie die eigene Kondition mitmacht – zum Beispiel auf den Hunderten Kilometern Radwege, die Niedersachsen durchziehen. Von den Bergen an die See kann man dort fahren oder Moorlandschaften erleben. Das ist selbst fĂŒr ungeĂŒbte Radfahrer kein Problem, denn es gibt Routen, die tatsĂ€chlich nicht mehr als drei Meter Höhendifferenz auf Dutzenden Kilometern Strecke ĂŒberwinden.

Bei den „Perfekten Wochenenden“ ist der Name Programm: Dies ist ein detaillierter Vorschlag fĂŒr eine Reise in eine Destination, mit zahlreichen Möglichkeiten vor Ort. Die Neiße in Sachsen zum Beispiel ist so ein Ziel – ein Fluss, viele alte GemĂ€uer, Görlitz, Zittau, Bad Muskau. Der Fluss ist ein Grenzfluss, die Stadt wurde nach ihrer Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1998 mit der polnischen Schwesterstadt zur Europastadt Görlitz/Zgorzelec erklĂ€rt. Sie ist das grĂ¶ĂŸte FlĂ€chendenkmal Deutschlands – und sie blickt auf eine reiche Geschichte zurĂŒck. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Auto lĂ€sst sich die Region innerhalb von ein paar Tagen ausfĂŒhrlich und nicht nur auf ausgetretenen Pfaden erkunden.

Und wer lieber eine „Ruhige Ecke“ als einen Hotspot bereist, findet in dieser Kategorie ebenfalls jede Menge unentdeckter Orte, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Wie gesund zum Beispiel das Waldbaden ist, erfahren die GĂ€ste in Nordrhein-Westfalen oder im bayerischen Heilbad Bad Alexandersbad.

Noch eine ganz besondere Premiere gibt es im Rahmen der Kampagne: Zum ersten Mal kooperieren die 16 BundeslĂ€nder und die Deutsche Bahn. Sie wird exklusiver MobilitĂ€tspartner von Entdecke-Deutschland.de. Aktuell werden GesprĂ€che zu einer Vertiefung der Kooperation gefĂŒhrt.
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Fonds im Krisencheck: Krisengewinner sind in der Minderzahl
Die meisten gemanagten Fonds bleiben wĂ€hrend der Corona-Krise hinter ihrem Vergleichsindex zurĂŒck. Vor allem flexible Mischfonds enttĂ€uschen. Auch die Fonds der Crash-Propheten haben kaum Erfolg. Das zeigt eine ï»żAuswertung von Finanztest.

Die Experten haben analysiert, wie sich Aktien- und Mischfonds vor und in der Corona-Krise bewĂ€hrten und dafĂŒr die Wertentwicklung von ĂŒber 13.000 Fonds ausgewertet. Insgesamt waren von 570 weltweit anlegenden Aktienfonds zwar knapp die HĂ€lfte im Crash besser als ihre Benchmark. Betrachtet man aber zusĂ€tzlich auch noch das Krisenvorjahr, dann gelang es nur einem Drittel der Fonds, ihre Benchmark zu schlagen.

Besonders enttÀuschend ist das Abschneiden der flexiblen Mischfonds, die Aktien und Anleihen kombinieren. Gerade diese Produkte haben alle Freiheiten, die Aktienquote zu erhöhen oder zu senken, um so Crashs abzumildern. Dennoch gelang es hier nur einem Drittel der Manager, im Crash ihre Benchmark zu schlagen. Bezieht man noch das Krisenvorjahr mit ein, liegt die Quote nur noch bei 14 Prozent.

Nicht besser sieht es bei den Fonds der Crash-Propheten aus. Der Fonds von Dirk MĂŒller etwa lag im April nur 2 Prozent ĂŒber dem Niveau, das er vor fĂŒnf Jahren hatte und brachte damit nicht mehr als spĂ€rlich verzinstes Festgeld. Der Fonds von Krisenwarner Prof. Max Otte liegt in allen untersuchten ZeitrĂ€umen weit hinter dem Index.

Die Zusammenfassung des Tests Fonds im Krisencheck findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. Unter ï»żwww.test.de/fonds ist im Fondsfinder der Stiftung Warentest zudem der Krisencheck fĂŒr 13.000 Fonds abrufbar. Tagesaktuelle Marktentwicklungen zeigt Finanztest unter ï»żwww.test.de/finanzmaerkte-corona.
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RegioBĂŒndnis: Forderungen an Gemeinderat, OB Horn & FinanzbĂŒrgermeister Breiter
Jetzt den Neubaustadteil Dietenbach wegen Finanzchaos stoppen, bevor die Stadt freiwillige Leistungen fĂŒr Soziales, Vereine, Kultur, Umwelt, Klimaschutz stoppen muss

Das RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur & ökosoziales Wohnen mit seinen 17 großen und kleinen Vereinigungen forderte mit Schreiben den Freiburger Gemeinderat, OB Martin Horn und FinanzbĂŒrgermeister Stefan Breiter auf, die Riesen-Chance zu nutzen, den umstrittenen Riesen-Neubaustadtteil Dietenbach noch einigermaßen rechtzeitig zu stoppen anl. der Beratungen des Gemeinderats am 26./27. Mai, bevor die Stadt viel zu sehr ins Risiko gerate: Spar-"Giftlisten" der Stadt wie von 1993 und 2004ff wĂŒrden fĂŒr Soziales, Kultur, Sport, Umwelt, Klimaschutz, Vereine usw.in neuem Gewande drohen.* Der BĂŒrgerentscheid vom Febr. 2019 stehe dem Stopp nicht entgegen. Denn er bedeute nicht, dass der Stadtteil gebaut werden „muss“, sondern gemĂ€ĂŸ Fragestellung nur ein „Soll“, das an der stĂ€dtischen Haushaltslage seit „Corona“ scheitern kann. Es bestehe zudem das erhebliche Risiko, dass die Stadt jetzige Klagen gegen den Riesen-Neubaustadtteil verliert.

Das BĂŒndnis warnte vor den auf 850 Mio. Euro extrem gestiegenen Kosten des Neubaustadtteils, deren Finanzierung mit einem Defizit von bereits 100 Mio. Euro zu Lasten der BĂŒrgerschaft gehen wĂŒrde. „Binnen nur rund 1,5 Jahren hat sich der Stadtteil um ĂŒber 20% verteuert. Stuttgart 21 lĂ€sst grĂŒĂŸen!“, so Dr. Georg Löser und weitere Sprecher des BĂŒndnisses. Die Webseite der Stadt nenne bei den Kosten sogar ein „Gesamtvolumen 1,2 Mrd. €“. Dazu kĂ€men jĂ€hrliche Folgekosten u.a. fĂŒr den Unterhalt von kommunalen GebĂ€uden und Straßen, Betriebskosten, Abschreibungen. 50 Prozent bezahlbare Mietwohnungen etwa zum Mietspiegelpreis sei bei GrundstĂŒckskosten von 980 € pro qm und mehr plus Steuern und GebĂŒhren ein MĂ€rchen. Der geplante 30 Mio. Zuschuss der Stadt könne bei der HĂ€lfte des Gebiets um nur rund 100 €/qm senken. Zudem bestĂŒnden zig Millionen Euro schwere finanzielle Differenzen zwischen Sparkasse und Stadt, die zu erheblich höheren GrundstĂŒckskosten fĂŒhren wĂŒrden.

Die Stadt habe fĂŒr bezahlbares Wohnen bei der gesetzlich vorrangigen Innenentwicklung mit den „kleinen Neubaustadtteilen“ StĂŒhlinger-West, ZĂ€hringen-Nord und Zinklern sowie der Innenentwicklung in Haslach, mit dem Rahmenplan Stadtteil Mooswald usw., mit gĂŒnstigem Aufstocken und dem ökologisch-sozialen Umbau der Stadt dermaßen viel zu tun, dass Dietenbach auch aus dieser Sicht völlig ĂŒberflĂŒssig sei. Dietenbach wĂŒrde diese Vorhaben personell und finanziell benachteiligen sowie den Klimaschutz bei Altbauten stark bremsen. Laut Studie des Öko-Instituts fehle es sehr an Bauhandwerk. FĂŒr den Stopp spreche auch, dass das Statistische Landesamt fĂŒr Freiburg von 2026- 2035 nur noch sehr geringen Einwohnerzuwachs von rund 60 Personen jĂ€hrlich sehe.
 
 

 
Cyberversicherungen: Guten Schutz gibt es schon ab 49 Euro im Jahr
Online-Shopping, E-Mail, Facebook, YouTube oder Streaming-Dienste: Ein großer Teil unseres Lebens findet im Internet statt. Neue Versicherungen bieten Hilfe – etwa bei Datendiebstahl, Ärger beim Onlinekauf oder Cybermobbing. FĂŒr die Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest ï»ż19 Cyberversicherungen von 15 Anbietern untersucht. Das Ergebnis: FĂŒr diejenige, die keine Assistance-Leistungen etwa fĂŒr die Rettung von Daten oder dem Löschen beleidigender Inhalte im Netz in Anspruch nehmen wollen, ist so eine Versicherung unnötig. Denn viele Verbraucher sind schon ĂŒber ihre Rechtsschutz- oder Hausratversicherung abgesichert. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Vertragsabschluss erstmal alle schon vorhandenen Policen zu checken.

Cyberversicherungen helfen bei rechtlichem und technischem Ärger im Internet. „Ob sie so eine Police abschließen sollten, hĂ€ngt von ihrem BedĂŒrfnis nach Sicherheit ab und nach UnterstĂŒtzung – auch psychologischer“, so die Finanztest-Expertin EugĂ©nie Zobel. Denn gĂ€ngige Versicherungen, die viele schon haben, decken einen Teil der FĂ€lle ab, fĂŒr die Cyberschutz gedacht ist. Eine Rechtsschutzversicherung ĂŒbernimmt Anwalt und Prozesskosten. Eine private Haftplicht kommt fĂŒr SchĂ€den Dritter auf, falls beispielsweise eine E-Mail unbeabsichtigt einen Computervirus verbreitet. Manche Hausratsversicherung enthĂ€lt Schutz fĂŒr SchĂ€den bei Onlinebanking.

Cyberversicherungen eignen sich deshalb vor allem fĂŒr Internetnutzer, die im Ernstfall schnelle UnterstĂŒtzung benötigen und bisher keine Rechtsschutzversicherung haben. Guten Schutz gibt es dann schon ab 49 Euro im Jahr. Eine Versicherung entbindet aber nicht von der Pflicht, die ĂŒblichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen: Dazu gehört ein aktueller Virenschutz genauso wie sichere Passwörter und die Devise, möglichst wenig Privates im Internet preiszugeben.

Der Test Cyberversicherung findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/cyberversicherungen abrufbar.
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Schloss Reinach: Neue Restaurants und aufregende, neue Konzepte
Restaurant Regional / Foto: Artur JĂ€ger
 
Schloss Reinach: Neue Restaurants und aufregende, neue Konzepte
Das „Regional“ ist seit 18. Mai geöffnet, das „Cross-over“ und der Hotelbetrieb folgen ab dem 29. Mai

Hotelier René Gessler und seine Familie haben rund 500.000 Euro in neues Konzept investiert

Die Zeit des Wartens ist vorbei, seit dem 18. Mai nimmt das Hotel Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen Schritt fĂŒr Schritt seinen Betrieb wieder auf. Als erstes haben das neu konzeptionierte Restaurant „Regional“ (ehem. „sÂŽHerrehus“) und die Ferienwohnungen in der „Black Forest Lodge“ am Feldberg ihre Pforten wieder geöffnet. Ab Pfingsten folgen der Hotelbetrieb in Freiburg-Munzingen und das ebenfalls neu aufgestellte Restaurant „Cross-over“ (ehem. „sÂŽBadische Wirtshus“). Das Restaurant „Vivothek“ (ehem. „Limoncello“) im Hotel wird vorerst als Bar weitergefĂŒhrt. Ob und in welchem Maße es in diesem Jahr noch Kulturveranstaltungen wie die Open Air Konzerte der „Queen Revival Band“ (geplant fĂŒr den 31. Juli) oder mit dem Dauerbrenner „Sweet Soul Music Revue“ (geplant fĂŒr den 4. Sep.) geben wird, ist derzeit noch offen.

Nach der Zwangspause kommt schrittweise wieder Leben ins Haus, berichtet Hotelier RenĂ© Gessler: „Wir haben dank der Kurzarbeit bisher alle unsere mehr als 100 ArbeitsplĂ€tze erhalten können. Es gibt derzeit aber mit Blick auf die kommenden Monate noch viele offene Fragen und Ungewissheiten, beispielsweise wann und in welcher GrĂ¶ĂŸenordnung wir wieder Bankette, Tagungen und Hochzeiten anbieten können“. Klar ist aber: FrĂŒhester Anreisetag fĂŒr Privatreisende im Hotel Schloss Reinach wird der 29. Mai sein, berichtet Hoteldirektor Johannes Gessler. „GeschĂ€ftsreisende können wir bereits jetzt beherbergen“.

Und dann ist seit dieser Woche nach mehr als vier Monaten Umbau- und Corona-Pause – endlich – auch in den RĂ€umen des sechs Jahre lang mit einem Michelin-Stern gekrönten ehemaligen Restaurants „sÂŽHerrehus“ das neu gestaltete und inhaltlich neu konzeptionierte Restaurant „Regional“ geöffnet. KĂŒchenchef ist dort weiterhin Oliver Rausch, der mit seinem bewĂ€hrten Team eine feine regionale KĂŒche in modernem Ambiente anbietet: „Von der sonntĂ€glichen Suppenterrine fĂŒr die ganze Familie bis zum RehrĂŒcken wird im „Regional“ ein breites Spektrum abgedeckt“, so RenĂ© Gessler. Mit Giulia Emig in der Restaurantleitung wurde zudem ein weiteres Mitglied der Familie in den Betrieb integriert.

Den inhaltlichen Neuzuschnitt ihrer Restaurants hatten die Hotelbetreiber im vergangenen Jahr vor dem Hintergrund der langfristigen Entwicklung des Hotels Schloss Reinach beschlossen: Das Hotel ist seit 2015 um etwa 20 Prozent KapazitĂ€t gewachsen. Es verfĂŒgt heute ĂŒber rund 100 Zimmer und Suiten, was die Anforderung mit sich bringt, auch ein höheres GĂ€steaufkommen in den Restaurants managen zu können. „Im Normalbetrieb wird jedes der beiden Restaurants kĂŒnftig zwei feste Ruhetage in der Woche einfĂŒhren“, berichtet Johannes Gessler. Das komme den BedĂŒrfnissen des Teams zugute und gebe gleichzeitig dem Gast die Garantie, dass der KĂŒchenchef immer da ist, wenn ein Restaurant geöffnet ist. In die Umgestaltung der beiden Restaurants hat die Familie Gessler rund 500.000 Euro investiert.

Das Restaurant „Cross-over“ mit seinem frischen, internationalen und großstĂ€dtischen Flair geht drei Monate nach der Schließung seines VorgĂ€ngers pĂŒnktlich zu Pfingsten an den Start. Der Fokus wird auf einer internationalen KĂŒche liegen, die vom Fleisch aus dem Beefer bis zu Klassikern wie dem Club Sandwich oder SurfÂŽnÂŽTurf keine WĂŒnsche offen lĂ€sst. Zum neuen Konzept gehört zudem das Angebot, hochwertige internationale Weine im offenen Ausschank verkosten zu können. Auch hier bleibt das bewĂ€hrte Team mit KĂŒchenchef RenĂ© BĂŒscher und Sous-Chef Oliver Fritzsche an Bord. FĂŒr die Serviceleitung steht mit Adriano PersonĂ© zudem ein seit vielen Jahren bewĂ€hrter Schloss Reinach Mitarbeiter am Start.

„Hinter uns liegen, wie hinter allen Kolleginnen und Kollegen in der Hotel- und GaststĂ€ttenbranche, harte Wochen und Monate“, so RenĂ© Gessler. „Es ist gut und auch in hohem Maße wirtschaftlich geboten, nun wieder den Betrieb aufnehmen zu können“. Die Corona-Krise habe die Branche unverschuldet und besonders hart getroffen, ergĂ€nzt Johannes Gessler: „Wir richten den Blick nun aber nach vorn, um allen GĂ€sten auch unter den geltenden einschrĂ€nkenden Bedingungen, die wir vollumfĂ€nglich mittragen und unterstĂŒtzen, die QualitĂ€t und den Service bieten zu können, den sie seit mittlerweile 13 Jahren von unserer Familie kennen und erwarten.“
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