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Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
FĂŒr Frauen: Webinar "Virtuell arbeiten"
Karlsruhe: Reihe der Kontaktstelle Frau und Beruf startet im Juni

Die Bedeutung von Medien- und Kommunikationskompetenzen ist aktuell durch die Corona-Pandemie wieder deutlich geworden. Passend dazu bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Karlsruhe ab Juni eine speziell auf Frauen zugeschnittene Webinarreihe an, die sich um "Virtuelles Arbeiten" dreht.

Das Webinar bietet die Möglichkeit, sich zu qualifizieren, dazu zu lernen und anschließend virtuell und "online" zusammenarbeiten, fĂŒhren, lehren und organisieren zu können. Es findet in einer vertraulichen, lösungsorientierten AtmosphĂ€re statt und richtet sich an Frauen, die einen Überblick ĂŒber Kommunikationsmedien und –tools und deren Nutzen sowie ĂŒber die Grundlagen von Blended Learning erhalten wollen sowie mehr ĂŒber Charakteristika traditioneller und virtueller Teams und deren Herausforderungen erfahren möchten.

Drei Nachmittage im Juni und Juli
Die Webinare finden an drei Nachmittagen jeweils von 16 bis 17.30 Uhr statt. Start ist am 9. Juni mit dem Thema "Online kommunizieren und zusammenarbeiten", am 16. Juni folgt "Online lernen und lehren", am 7. Juli schließt die Reihe mit dem Thema "Online fĂŒhren und Projekte managen". DurchgefĂŒhrt werden die Webinare von der Moderatorin Gesa KrĂ€mer, www.consilia-cct.com.

AusfĂŒhrliche Infos gibt es auch im Flyer auf www.frauundberuf-karlsruhe.de. Der Teilnahmebeitrag fĂŒr die Webinarreihe, die nur komplett gebucht werden kann, betrĂ€gt 120 Euro. Die Teilnehmerinnenzahl ist auf zehn begrenzt. Anmeldung ab sofort unter info@frauundberuf-karlsruhe.de.
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Mittel mit Omega-3-FettsĂ€uren: ÜberflĂŒssig
Kapseln mit Omega-3-FettsĂ€uren sind ĂŒberflĂŒssig. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem ï»żTest von 20 NahrungsergĂ€nzungsmitteln und 3 Medikamenten mit Fischöl, Algenöl oder Leinöl. „Einen Grund, solche Mittel zu nehmen, gibt es nicht“, heißt es in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test.

Gutachter haben fĂŒr die Stiftung Warentest medizinische Studien nach dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand sowie Unterlagen der Anbieter ausgewertet. Sie berĂŒcksichtigten auch Veröffentlichungen von Fachgesellschaften, der EuropĂ€ischen Behörde fĂŒr Lebensmittelsicherheit Efsa, der europĂ€ischen Arzneimittelagentur Ema und von nationalen Behörden, zudem auch Rechtsvorschriften. Die Gutachter kommen zu dem Schluss, dass die geprĂŒften NahrungsergĂ€nzungsmittel zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen ĂŒberflĂŒssig sind: Der Nutzen ist nicht ausreichend belegt. Das gilt fĂŒr Gesunde wie fĂŒr Risikopatienten, die bereits einen Herzinfarkt hatten. Auch fĂŒr andere Einsatzgebiete wie der Vorbeugung von Demenz oder altersbedingten Augenkrankheiten fanden die Gutachter keine ausreichenden Belege.

Die Kosten der NahrungsergĂ€nzungsmittel reichen von tĂ€glich 5 bis zu 90 Cent. Die Medikamente sind teilweise noch teurer. Doch selbst ohne Fisch lĂ€sst sich der Bedarf an Omega-3-FettsĂ€uren decken. Raps- und Leinöl oder WalnĂŒsse genĂŒgen. Laut deutscher Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung sind Menschen hierzulande hinlĂ€nglich mit pflanzlichen Omega-3-FettsĂ€uren versorgt.

Der Test Mittel mit Omega-3-FettsĂ€uren findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter ï»żwww.test.de/omega3.
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Freiburg: Jetzt Kreditkartenzahlung in Straßenbahnen möglich
An den Fahrscheinautomaten in den Straßenbahnen der Freiburger Verkehrs AG kann man sein Ticket jetzt auch mit Kreditkarten ((MasterCard, VISA und deren beiden Debit-Varianten Maestro und VPay) bezahlen. Sofern die Karte dafĂŒr eingerichtet ist, ist damit auch die berĂŒhrungslose Zahlung möglich.

In jeder Straßenbahn befinden sich jeweils zwei Automaten.
 
 

 
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe: Gondolettas starten in die Saison
Die meisten TierhÀuser ab Freitag geöffnet / Weiterhin nur Online-Verkauf von Tickets

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ist es ab Freitag, 29. Mai, wieder möglich, die meisten TierhĂ€user zu besuchen. Auch die beliebten Gondolettas auf Stadtgarten- und Schwanensee gehen dann in Betrieb, allerdings vorerst nur fĂŒr Jahreskarten-Plus-Inhaber, bei denen die Gondoletta-Nutzung inklusive ist, – und nur mit Selbsteinstieg. Die Zahl der Besucher bleibt weiterhin auf 2.000 beschrĂ€nkt, die sich gleichzeitig in der Anlage aufhalten dĂŒrfen. Der Verkauf von Tagestickets ist ausschließlich ĂŒber den Online-Shop unter https://zoo-karlsruhe.ticketfritz.de/ möglich.

Ausweitung des Angebots

"Die bisherigen Erfahrungen seit der Wiedereröffnung sind sehr gut, wir freuen uns, dass sich fast alle Besucher respektvoll verhalten und die Abstandsregeln beachten. Es ist schön zu sehen, wie die Menschen ihren Besuch bei uns genießen", freut sich Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt: "So ist es uns jetzt möglich, die Angebote fĂŒr unsere GĂ€ste auszuweiten."

Giraffen- und Raubtierhaus sind gut zu belĂŒften und bekommen eine Einbahnstraßenregelung fĂŒr die Besucher. Da dies bei DickhĂ€uter- und Affenhaus beides nicht möglich ist, bleiben diese vorerst aus SicherheitsgrĂŒnden geschlossen. Das Exotenhaus dagegen wird geöffnet. Dort wird per Einlasskontrolle darauf geachtet, dass nicht zu viele Menschen auf einmal in das grĂ¶ĂŸte der TierhĂ€user strömen.

Weiter Registrierungspflicht fĂŒr Zoo-GĂ€ste

Es besteht weiterhin die Registrierungspflicht fĂŒr ZoogĂ€ste als Auflage des Landes. Diese muss mit einer Reservierung verbunden werden. Um Buchungen zu vermeiden, die spĂ€ter nicht genutzt werden, wird fĂŒr die Reservierungen eine SchutzgebĂŒhr von jeweils einem Euro erhoben. Diesen erhalten die Besucher gegen Vorlage ihres Onlinetickets (ReservierungsbestĂ€tigung) direkt am Einlass zurĂŒck. Ab Freitag gelten wieder die regulĂ€ren Eintrittspreise.

FĂŒr die Besuche im Zoologischen Garten können tĂ€glich jeweils drei ZeitrĂ€ume gebucht werden. Entweder von 9 bis 12, von 12 bis 15 oder von 15 bis 18 Uhr stehen Reservierungsmöglichkeiten zur VerfĂŒgung. Innerhalb dieser ZeitrĂ€ume muss die Anlage betreten werden. Der Aufenthalt im Zoologischen Stadtgarten ist dann jeweils bis Einbruch der Dunkelheit möglich. Dabei ist es egal, wann der Zoo betreten wurde.

Tagestickets nur im Online-Shop

Tagestickets gibt es nur im Online-Shop, da eine Registrierung an den Kassen nicht umsetzbar ist, wenn gleichzeitig Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Reservierungen und Tickets können entweder selbst ausgedruckt oder auf dem Smartphone gespeichert und am Einlass vorgezeigt werden. Im Online-Shop gibt es zudem Jahreskarten, diese werden nach der Beantragung produziert und mit der Post verschickt. Im Online-Shop ist das Bezahlen mit Giropay (EC-Karte) Visa oder Mastercard möglich. Auch das VerlÀngern der Jahreskarte ist nur online möglich.

Telefonischer Buchungsservice fĂŒr Jahreskartenbesitzer

FĂŒr Jahreskartenbesitzer, die fĂŒr die kommenden Tage reservieren möchten, wurde unter 0 72 1/1 33 68 17 tĂ€glich von 9 bis 18 Uhr ein telefonischer Service eingerichtet. Dort kann der Buchungswunsch hinterlegt werden. Dieser Service ist immer nur fĂŒr die Folgetage möglich. Die Aufnahme der Reservierungen muss manuell erfolgen. Daher ist dann beim Besuch nur der Eingang SĂŒd (Bahnhof) nutzbar.

Im Einlassbereich, an den Kassen, vor und in den TierhĂ€usern ist wie beim Einkauf in einem GeschĂ€ft das Tragen einer sogenannten "Alltagsmaske" Pflicht. Zudem gelten die allgemeinen Abstandsregelungen sowohl am Eingang als auch in der gesamten Anlage. Weiterhin mĂŒssen sich die Besucher aus SicherheitsgrĂŒnden auf EinschrĂ€nkungen einstellen. Kommentierte TierfĂŒtterungen gibt es ebenso wenig wie FĂŒhrungen. An sehr gut besuchten Punkten, an denen die Menschen sonst gerne in grĂ¶ĂŸerer Anzahl verweilen, wurden Besucherleitsysteme eingerichtet – etwa am Außengehege der Flusspferde oder im Japangarten.

Die Australienanlage ist ab Freitag ebenfalls wieder geöffnet, die beliebte Oldtimer-Bahn fĂŒr Kinder hat den Betrieb bereits jetzt aufgenommen. Die SpielplĂ€tze sind geöffnet, es wird aber an die Eigenverantwortung der Eltern appelliert, auf AbstĂ€nde und Hygiene-Regeln bei ihren Kindern zu achten. Die Gastronomen im Zoo haben geöffnet.

zum Bild oben:
Über Stadtgarten- und Schwanensee in den Gondolettas fahren, das geht fĂŒr Jahreskarten-Plus-Inhaber ab Freitag wieder.
Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe
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Vollwertig Essen - Tipps fĂŒr eine gesunde ErnĂ€hrung
Das Ziel einer vollwertigen ErnĂ€hrung ist eine ausgeglichene Energiebilanz mit einer optimalen NĂ€hrstoffzufuhr. HierfĂŒr ist nicht nur die Lebensmittelauswahl, sondern auch die Menge entscheidend. Wie der Einstieg in eine vollwertige ErnĂ€hrung gelingen kann und wie ein tĂ€glicher Energiebedarf von 1600 bis 2400 kcal gedeckt wird, zeigen wir Ihnen im ErnĂ€hrungstipp ...
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URLAUB IM EIGENEN LAND
Entdecke Deutschland: Erstmals eine gemeinsame Kampagne aller 16 BundeslÀnder

16 BundeslĂ€nder, ein gemeinsames Ziel: das Reiseland Deutschland entdecken. Die Corona-Pandemie hat der Tourismusbranche in den vergangenen Wochen viel abverlangt. Doch langsam öffnen sich die TĂŒren von Hotels und Restaurants wieder. Und damit kommt die Möglichkeit fĂŒr Reisende, ihr Heimatland ganz neu kennenzulernen. Die Marketing-Organisationen aller deutschen BundeslĂ€nder kooperieren erstmals, um Lust auf Urlaub im eigenen Land zu machen. „Wir haben uns zusammengetan, um das Reiseland Deutschland gemeinsam vorzustellen“, sagt Andreas Braun, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg und Sprecher der Landesmarketingorganisationen. Dies sei eine Zeit der SolidaritĂ€t und des Zusammenhalts. „Jetzt kann es nicht darum gehen, dass ein Bundesland mit dem anderen um GĂ€ste konkurriert.“

STUTTGART/MÜNCHEN, 20. Mai 2020 – „Ich kenne kaum ein Land, das auf dieser FlĂ€che so viel Verschiedenes zu bieten hat“, sagt Tobias Woitendorf, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. und Mit-Initiator von Entdecke Deutschland. Riesig sei Deutschland im Vergleich mit vielen anderen LĂ€ndern nicht, rund 800 Kilometer seien es von der Nordsee bis zur Zugspitze; etwa 600 Kilometer vom Rheinland bis in die Lausitz. „Aber wir haben die Alpen und wir haben das Meer. Wir haben Vulkane und ein ‚GrĂŒnes Band‘, das die Geschichte des Landes auf einzigartige Weise widerspiegelt.“

Entdecke-Deutschland.de ist eine eigens eingerichtete Webseite, auf der die Bundesrepublik mit all ihren spannenden Reiseregionen prĂ€sentiert wird. Von den Königsschlössern in Bayern ĂŒber die stillgelegten Zechen und KulturdenkmĂ€ler im Ruhrgebiet bis hin zu den Inseln im hohen Norden des Landes und den BiosphĂ€renreservaten in der Mitte. Informative Texte gibt es dort und kurzweilige Auflistungen mit den 16 besten Tipps, vor allem aber Fotogalerien, Videos, 360-Grad-Bilder. „Mit der Seite können sich die Nutzer zu ganz besonderen Trips in Deutschland inspirieren lassen und sie planen“, sagt Barbara Radomski, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Bayern Tourismus Marketing GmbH und Mit-Initiatorin von Entdecke Deutschland. „Die zahlreichen Artikel auf der Website machen so richtig Lust auf Urlaub in Deutschland. Die SolidaritĂ€t der Kampagne wird sich auch in der gemeinsamen Bewerbung zeigen, so wird Entdecke Deutschland auch Teil der Social Media-Arbeit der LĂ€nder werden.“

Besucher der neuen Internetseite können sich in nur einem Bundesland virtuell umschauen oder die Republik mit Hilfe verschiedener Kategorien entdecken. Unter „Mein Lieblingsort“ etwa werden besondere StĂ€dte oder PlĂ€tze vorgestellt, die eine ganz eigene Geschichte erzĂ€hlen. Einheimische und Influencer berichten von ihrer persönlichen Bindung zu dem jeweiligen Ort.

Hinter der Rubrik „Kleine Abenteuer“ verstecken sich Ideen fĂŒr Kurztrips vor der eigenen HaustĂŒr, die mit kleinem Budget in die Wirklichkeit umgesetzt werden können. Diese Abenteuer können so lang oder kurz sein, wie die eigene Kondition mitmacht – zum Beispiel auf den Hunderten Kilometern Radwege, die Niedersachsen durchziehen. Von den Bergen an die See kann man dort fahren oder Moorlandschaften erleben. Das ist selbst fĂŒr ungeĂŒbte Radfahrer kein Problem, denn es gibt Routen, die tatsĂ€chlich nicht mehr als drei Meter Höhendifferenz auf Dutzenden Kilometern Strecke ĂŒberwinden.

Bei den „Perfekten Wochenenden“ ist der Name Programm: Dies ist ein detaillierter Vorschlag fĂŒr eine Reise in eine Destination, mit zahlreichen Möglichkeiten vor Ort. Die Neiße in Sachsen zum Beispiel ist so ein Ziel – ein Fluss, viele alte GemĂ€uer, Görlitz, Zittau, Bad Muskau. Der Fluss ist ein Grenzfluss, die Stadt wurde nach ihrer Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1998 mit der polnischen Schwesterstadt zur Europastadt Görlitz/Zgorzelec erklĂ€rt. Sie ist das grĂ¶ĂŸte FlĂ€chendenkmal Deutschlands – und sie blickt auf eine reiche Geschichte zurĂŒck. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Auto lĂ€sst sich die Region innerhalb von ein paar Tagen ausfĂŒhrlich und nicht nur auf ausgetretenen Pfaden erkunden.

Und wer lieber eine „Ruhige Ecke“ als einen Hotspot bereist, findet in dieser Kategorie ebenfalls jede Menge unentdeckter Orte, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Wie gesund zum Beispiel das Waldbaden ist, erfahren die GĂ€ste in Nordrhein-Westfalen oder im bayerischen Heilbad Bad Alexandersbad.

Noch eine ganz besondere Premiere gibt es im Rahmen der Kampagne: Zum ersten Mal kooperieren die 16 BundeslĂ€nder und die Deutsche Bahn. Sie wird exklusiver MobilitĂ€tspartner von Entdecke-Deutschland.de. Aktuell werden GesprĂ€che zu einer Vertiefung der Kooperation gefĂŒhrt.
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Freiburg: Änderung der MĂŒllabfuhr nach Pfingsten
Wegen des Pfingstmontags (1. Juni) verschiebt sich die MĂŒllabfuhr an den ĂŒbrigen Tagen dieser Woche jeweils auf den Folgetag. Dies betrifft die Entleerung der grauen, braunen und grĂŒnen Tonnen sowie die Abholung der gelben SĂ€cke.

Die Abfall-Umschlagstation am Eichelbuck und die Warenbörse auf dem Recyclinghof St. Gabriel bleiben am Pfingstmontag geschlossen.

ASF-Kundenservice: Tel. 767070
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NABU: MĂ€hroboter sind eine tödliche Gefahr fĂŒr Igel
GerĂ€te nur tagsĂŒber einsetzen / Garten igelfreundlich gestalten

Berlin, 22-05.2020 – MĂ€hroboter sind eine tödliche Gefahr fĂŒr Igel. Der NABU bittet darum, diese GerĂ€te – wenn ĂŒberhaupt – nur tagsĂŒber zu verwenden. „Der elektrische Helfer wird in Deutschland immer beliebter“ so NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb, „Viele Menschen wollen sich mit einem solchen GerĂ€t die Arbeit im Garten erleichtern und wissen oft gar nicht, dass sie fĂŒr Tiere, insbesondere fĂŒr Igel, lebensgefĂ€hrlich sind.“

Die Stacheltiere rollen sich bei Gefahr zu einer Kugel und erstarren so fĂŒr einige Minuten statt zu flĂŒchten. Dieses Verhalten wird ihnen beim Zusammentreffen mit einem MĂ€hroboter zum VerhĂ€ngnis. „Die Tiere können durch die scharfen Messer massive Verletzungen erleiden“, sagt Rottleb. „Besonders Jungtiere sind gefĂ€hrdet, allein schon wegen ihrer geringeren KörpergrĂ¶ĂŸe.“ Oft bleibt das Massaker auf dem Rasen allerdings unbemerkt, da die Wildtiere im Verletzungsfall keine Schmerzenslaute ausstoßen und sich ins Unterholz zurĂŒckziehen, um dort qualvoll zu verenden.

Der NABU rĂ€t daher, MĂ€hroboter nur tagsĂŒber zu nutzen, da Igel nachtaktiv sind. Auch beim Einsatz von FadenmĂ€hern ist Vorsicht geboten. Rottleb: „Unter Hecken und im hohen Gras sollte man vor dem MĂ€hen unbedingt mit einem Laubrechen prĂŒfen, ob dort ein Igel schlĂ€ft.“

Ein permanent vom MĂ€hroboter gepflegter Rasen schadet dem Igel und anderen Gartentieren außerdem bei der Nahrungssuche. BlĂŒhpflanzen und KrĂ€uter gehen verloren, die fĂŒr den Igel notwendige Insekten- und Kleintierpopulation wird abgetötet, bis nur noch eine biologische wertlose grĂŒne FlĂ€che ĂŒbrig bleibt. „Wer Igeln helfen möchte, sollte seinen Garten möglichst naturnah gestalten“, rĂ€t Rottleb. „Dazu gehören heimische StrĂ€ucher und Stauden, außerdem auch eine wilde Ecke oder ein selbstgebautes Igelhaus zum Verstecken.“ Mehr Tipps fĂŒr einen igelfreundlichen Garten bietet der NABU unter www.NABU.de/igelgarten
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