Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Offene Pforte - GrĂŒne Pracht in PrivatgĂ€rten
Knielingen und Wolfartsweier laden zur Besichtigung / weitere GĂ€rten nach Absprache

Auch in der außergewöhnlichen Corona-Saison ist die "Offene Pforte" mit ihrem Angebot im Juni gestartet. Obwohl einige GĂ€rten in diesem Jahr geschlossen bleiben mĂŒssen, öffnen am kommenden Wochenende zwei grĂŒne Oasen in Knielingen und Wolfartsweier ihre Tore.

Zahlreiche weitere GÀrten sind in diesem Jahr jederzeit nach telefonischer Vereinbarung zugÀnglich. Alle aktualisierten Termine und Details zu den GÀrten gibt es online unter www.karlsruhe.de/offenepforte.

"Der Soziale Garten"
Mit mehr als 6.000 Quadratmetern FlĂ€che prĂ€sentiert der "soziale Garten" in der Wettersteinstraße Wolfartsweier (Gewann Im BrĂŒhl) am Samstag, 27. Juni, von 13 bis 17.30 Uhr einen Schaugarten mit Blumen, KrĂ€uterspirale sowie GemĂŒsepflanzen. Ein besonderer Augen- und Gaumenschmaus sind die mehr als 60 Tomatensorten. Der "soziale Garten" ist eine von der Stadt Karlsruhe mitfinanzierte soziale Einrichtung. Im Rahmen der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess arbeiten dort BeschĂ€ftigte mit Suchthintergrund und psychischen Erkrankungen.

Sommerblumen und Weinreben
In der Knielinger Dreikönigstraße 22 öffnet ebenfalls am Samstag, 27. Juni, von 14 bis 18 Uhr ein Paradies zwischen Sommerblumen und Weinreben. Der rund 210 Quadratmeter große Innenhof, zwischen Scheune und Wohnhaus gelegen, wird durch das Ambiente der GebĂ€ude, die FassadenbegrĂŒnungen und eine Vielzahl von Töpfen mit KĂŒbelpflanzen, KrĂ€utern und Sommerblumen geprĂ€gt. Zahlreiche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

Allgemeine Hygiene- und Kontaktvorschriften

Es gelten fĂŒr die Gartenbesuche die allgemeinen KontaktbeschrĂ€nkungen und Hygienevorschriften, sprich ein Mindestabstand von eineinhalb Metern. Gegebenenfalls sind Sonderregelungen fĂŒr separate Wegenutzungen zu berĂŒcksichtigen. Es wird um VerstĂ€ndnis gebeten, dass die teilnehmenden Gartenbesitzerinnen und -besitzer dazu angehalten sind, darauf zu achten, dass sich maximal 20 Personen gleichzeitig im Garten aufhalten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten Angaben zu ihrem Namen, der Adresse sowie eine Rufnummer zu hinterlassen, um mögliche Infektionswege nachvollziehen zu können. Diese Regelungen sind immer vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung von COVID-19 zu betrachten und können sich situationsbedingt in den kommenden Wochen und Monaten Ă€ndern.
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Ein Pumptrack fĂŒr Freiburg
In ZĂ€hringen ist ein neuer Spaßpark fĂŒr Mountainbikes und Co. entstanden

Egal ob Mountainbike, BMX, Tretroller, Skateboard, Laufrad oder Inlineskates: Mit allem was rollt, lĂ€sst sich auf dem neuen Pumptrack in ZĂ€hringen Spaß haben. Heute hat die Stadtverwaltung den Spaß- und Sportpark auf der GrĂŒnflĂ€che zwischen Isfahanallee und AlbanStolz-Straße an die Nutzerinnen und Nutzer ĂŒbergeben.

Ein Pumptrack ist ein asphaltierter Rundkurs mit Bodenwellen und ĂŒberhöhten Kurven. Mit ein wenig Übung kann man ihn befahren, ohne in die Pedale zu treten. Der nötige Schwung wird durch geschickte Gewichtsverlagerung und HochdrĂŒcken (englisch: pumping, daher Pumptrack) des Oberkörpers erzeugt. So wirken nur die KrĂ€fte, die die Fahrerinnen und Fahrer selbst aufbauen. Das Befahren ist leicht zu erlernen, macht Freude und schult Ausdauer, KörpergefĂŒhl und Gleichgewichtssinn.

Die Anlage eignet sich fĂŒr alle Altersgruppen ab drei Jahren. Es lassen sich viele Routen kombinieren. Eine auf Pumptracks spezialisierte Fachfirma, deren Team selbst begeistert Mountainbike fĂ€hrt, plante und baute eine Anlage, die die vielfĂ€ltigen BedĂŒrfnisse von AnfĂ€ngern, Fortgeschrittenen und ambitionierten Mountainbikern erfĂŒllt. Unter anderem bietet der Park 1,20 Meter große ĂŒberhöhte Kurven, eine lange "Jumpline" mit vielen Möglichkeiten fĂŒr SprĂŒnge und eine "Bowl", also eine halbschalige Kurve. Außerdem gibt es einen eigenen Parcours fĂŒr Kinder.

Bereits im Sommer 2016 hatte der Verein Mountainbike Freiburg eine Initiative fĂŒr einen Pumptrack gegrĂŒndet und die Idee dann in den Beteiligungshaushalt 2017/2018 eingebracht. Die Resonanz war so gut, dass der Vorschlag direkt mit den meisten Stimmen auf Platz eins landete. Das Projekt wurde allerdings nicht sofort, sondern erst im zweiten Anlauf ĂŒber den Beteiligungshaushalt 2019/2020 im stĂ€dtischen Haushalt aufgenommen. Der Gemeinderat belohnte die Ausdauer der Initiative und stellte die benötigten Mittel bereit.

Die Suche nach einem geeigneten Standort war zunĂ€chst nicht einfach. Ein öffentlicher Pumptrack ist baurechtlich vergleichbar mit einem Bolzplatz. Es gilt Faktoren wie GrĂ¶ĂŸe, Erreichbarkeit, EigentumsverhĂ€ltnisse, EbenflĂ€chigkeit oder die entstehende LĂ€rmbelastung zu berĂŒcksichtigen. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) prĂŒfte verschiedene FlĂ€chen, darunter auch die VorschlĂ€ge des Mountainbike-Vereins (bei der ehemaligen Stadthalle sowie sĂŒdlich der Wiwili-BrĂŒcke), doch kein Platz erfĂŒllte die Vorgaben.

Im Herbst 2018 stellte sich dann der seitliche Bereich der GrĂŒnflĂ€che an der Alban-Stolz-Straße als perfekte Lösung heraus. Die FlĂ€che liegt verkehrsgĂŒnstig am Radweg FR2, gehört der Stadt, und die Topografie eignet sich gut fĂŒr den Pumptrack. Zudem ist sie im Bebauungsplan bereits als Spiel- und Freizeitanlage definiert.

Im April dieses Jahres begannen die Bauarbeiten, in zwölf Wochen hat das Garten- und Tierbauamt (GuT) das familienfreundliche Projekt nun in enger Abstimmung mit den Initiatoren verwirklicht. Der Pumptrack erweitert das in der Alban-Stolz-Anlage vorhandene Freizeitangebot mit Kinderspielplatz und Bolzplatz nun um eine weitere Attraktion. Der Pumptrack umfasst eine FlÀche von 1.800 Quadratmetern (davon 1.100 Quadratmeter asphaltiert) und hat inklusive Planung 250.000 Euro gekostet.

Bei der heutigen Eröffnung dankte OberbĂŒrgermeister Martin Horn den Beteiligten fĂŒr ihre UnterstĂŒtzung: „Nach dem Skatepark im Dietenbach eröffnen wir nun heute ein weiteres Highlight fĂŒr unsere junge und lebendige Sportstadt Freiburg. Der neue Pumptrack ist ein Musterbeispiel dafĂŒr, was BĂŒrgerbeteiligung bewirken kann und wie sie gelingt. Ein großer Dank gilt den Initiatoren, die die Idee ĂŒber lange Zeit vorangetrieben haben. Zudem danke ich dem Gemeinderat, der das große Engagement der Freiburgerinnen und Freiburger ernst genommen und die Mittel bereitgestellt hat.“

Auch BaubĂŒrgermeister Martin Haag freut sich, dass das Projekt nach kurzer Bauzeit erfolgreich gelungen ist: „Es ist toll, dass wir mit der Anlage einen Beitrag fĂŒr den Sport, die Jugend und den Freizeitwert in Freiburg leisten können. Wie man sieht, können die kĂŒnftigen Nutzerinnen und Nutzer den Startschuss kaum erwarten.“

In vielen deutschen StĂ€dten haben sich Pumptracks bereits als vielseitige Treffpunkte fĂŒr alle Altersklassen bewĂ€hrt. Kinder und Jugendliche können spielend die Freude am Radfahren entdecken. FĂŒr AnfĂ€nger jeden Alters besteht der Reiz darin, den Rundkurs mit möglichst wenigen Kurbelumdrehungen zu durchfahren. Fortgeschrittene Biker ĂŒberspringen einzelne Bodenwellen oder feilen an ihrer Kurventechnik.
 
 

 
Karlsruhe: Mitsprache "Deine Stadt – Deine Rechte"
Beteiligungsaktion fĂŒr Kinder und Jugendliche in der Corona-Zeit

Der Alltag von Kindern und Jugendlichen hat sich in den vergangenen Wochen aufgrund des Corona-Virus verÀndert. Zur Schule oder in den Kindergarten gehen, Freundinnen und Freunde treffen, auf dem Spielplatz toben, JugendhÀuser besuchen oder am Leben des (Sport-) Vereins teilnehmen - all dies war und ist auch teilweise immer noch nicht möglich.

Die Möglichkeit mitzusprechen, sich einzubringen und wahrgenommen zu werden, gerade wenn es um Entscheidungen geht, die sie unmittelbar betreffen, war und ist Kindern und Jugendlichen aktuell wenig bis gar nicht gegeben. Mit den schrittweisen Lockerungen ist es nun an der Zeit sich aktiv mit den BedĂŒrfnissen von Kindern und Jugendlichen auseinanderzusetzen, ihnen zuzuhören und ihre Sicht auf die Geschehnisse der vergangenen Wochen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Gemeinsame Aktion fĂŒr Kinder
Das KinderbĂŒro ruft in einer gemeinsamen Aktion mit der Schulsozialarbeit und dem Stadtjugendausschuss alle Karlsruher Kinder und Jugendlichen ab drei Jahren dazu auf, sich kreativ in Wort, Bild und Ton mit der Corona-Zeit auseinanderzusetzen.

Inspiriert von den Corona-Chroniken des KinderbĂŒros Weimar können Kinder und Jugendliche in den kommenden Wochen ihre Werke per E-Mail oder per Post an das KinderbĂŒro der Stadt Karlsruhe senden. Teile der eingereichten Arbeiten werden der Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht. Diese besondere Zeit fĂŒr Karlsruhe soll aus Kinder- und Jugendsicht dokumentiert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des KinderbĂŒros www.karlsruhe.de/kinderbuero oder direkt im KinderbĂŒro unter 0721/133-5111.

zum Bild oben:
Das KinderbĂŒro möchte wissen, wie es Kindern- und Jugendlichen in der Corona-Zeit geht und ruft in einer gemeinsamen Aktion mit der Schulsozialarbeit und dem Stadtjugendausschuss Kinder und Jugendliche dazu auf kreativ zu werden.
© Stadt Karlsruhe
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Wiedereröffnung Freizeitbad aquarado
BAD KROZINGEN. Seit Montag, den 15. Juni 2020 ist das Freizeitbad aquarado wieder geöffnet. Der Außenbereich hĂ€lt fĂŒr die Besucher eine ca. 12.000 mÂČ große LiegeflĂ€che bereit und bietet Kindern, Jugendlichen und Familien ein vielfĂ€ltiges Freizeitangebot. Der Mindestabstand von 1,5 m kann somit problemlos eingehalten werden.

Der Schwerpunkt liegt im Freibadbereich und es wird auch empfohlen, die Umkleidekabinen im Außenbereich zu nutzen.

In Betrieb sind die Riesenröhren-Rutsche, die Trio-Slide-Rutsche im Außenbereich und der Wasser-Spraypark. Der Sprungturm wird zu bestimmten Zeiten geöffnet. Außerdem stehen vier statt sechs Matten der Trampolin-Anlage sowie das Fußballfeld, mit der Möglichkeit drei gegen drei zu spielen, zur VerfĂŒgung.

Der Kinderspielplatz mit Spielschiff bietet mit Kletterwand und -netz, Steuerrad und Fernrohr, Kletterrutschstange, kleiner Anbaurutschbahn sowie drehbarem Sandkran Spiel und Spaß.

Seit Montag, den 22. Juni 2020 findet wieder das Funktionstraining im aquarado statt. Auch der Turnerbund und die DLRG haben das Schwimmtraining wieder aufgenommen. Schwimmkurse fĂŒr Kinder werden ebenfalls wieder angeboten.

Die Kur und BĂ€der GmbH hat den Abiturientinnen und Abiturienten auch Trainingsmöglichkeiten eingerĂ€umt, damit die AbiturprĂŒfung im Schwimmen Ende Juni problemlos stattfinden kann.

Im gastronomischen Bereich gilt die Corona-Verordnung fĂŒr GaststĂ€tten.

Der Schutz und die Gesundheit der GĂ€ste und Mitarbeiter hat stets höchste PrioritĂ€t. Die Kur und BĂ€der GmbH hat alle Maßnahmen umsichtig und mit grĂ¶ĂŸter Sorgfalt umgesetzt, damit die GĂ€ste eine möglichst unbeschwerte Zeit verbringen können. Durch die Corona-Auflagen des Landes Baden-WĂŒrttemberg wird es einige Änderungen im Betriebsablauf geben. Wichtig ist, Eigenverantwortung und auf die Hygiene- & Sicherheitsregeln zu achten, die bis auf Weiteres gelten.

Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 07633 4008-510 oder online ...
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Freiburg: Reaktion auf Verordnung des Landes
Freiburger Messe erarbeitet Konzept zur DurchfĂŒhrung von Messen und Veranstaltungen fĂŒr das MessegelĂ€nde

FWTM kritisiert die Ungleichbehandlung der Messeveranstalter in den verschiedenen BundeslÀndern und fordert Anpassung durch die Landesregierung

Mit der gestern bekanntgegebenen „Verordnung des Sozialund Wirtschaftsministeriums zur EindĂ€mmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Messen“ ist die DurchfĂŒhrung von Messen ab dem 1. September 2020 unter Einhaltung verschiedener Auflagen wieder möglich. Hierzu gehören allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln, aber auch das Einhalten einer MindestflĂ€che pro Besucher an den StĂ€nden und spezifische Auflagen zu Gastronomie/Catering, rĂ€umlicher Planung sowie Registrierung, Einlass und PersonenfĂŒhrung. Um die fĂŒr die zweite JahreshĂ€lfte geplanten Messen und Veranstaltungen unter Beachtung der umfangreichen Vorgaben realisieren zu können, hat die Messe Freiburg bereits vor einigen Wochen ein Konzept erarbeitet, das Besucher, Aussteller und alle vor Ort tĂ€tigen Dienstleister bestmöglich schĂŒtzen und gleichzeitig die AusĂŒbung der MessegeschĂ€ftstĂ€tigkeit ermöglichen soll. Dieses Konzept wird nun zeitnah mit den zustĂ€ndigen Behörden abgestimmt.

Das Konzept beinhaltet unter anderem Maßnahmen zur BesucherfĂŒhrung auf dem GelĂ€nde, die GewĂ€hrleistung eines hohen Hygienestandards, die Regelung des Einlasses und der Erwerb eines Tickets/einer Akkreditierung im Vorfeld ĂŒber das Internet. Der Eintritt auf das MessegelĂ€nde soll durch das Online-Ticket weitestgehend kontaktlos erfolgen und die Bildung von Warteschlagen dadurch vermieden werden. Bei Messen mit hohem Besucheraufkommen sollen Besuchertickets im Bedarfsfall mit zeitlicher Zuordnung ausgegeben werden.

Aufgrund der Verordnung sind zudem alle auf dem VeranstaltungsgelĂ€nde anwesenden Personen dazu verpflichtet, sich im Vorfeld – beispielsweise beim Erwerb eines Tickets oder einer Ausstellerakkreditierung – mit den persönlichen Daten zu registrieren. Die Registrierung erfolgt unter Einhaltung der geltenden Datenschutzrichtlinien. Dadurch wird eine RĂŒckverfolgung aller Beteiligten im Bedarfsfall sichergestellt. ErgĂ€nzend zu diesen Maßnahmen werden an die Bewirtung von Veranstaltungen besondere Anforderungen gestellt: Beim Catering sollen die jeweils gĂŒltigen branchenspezifischen Regelungen fĂŒr die Gastronomie eingehalten und das gastronomische Angebot durch die, sofern organisatorisch möglich, Bereitstellung von Außenbereichen und To-Go-Angeboten entzerrt werden.

„GrundsĂ€tzlich stellt die Verordnung einen wichtigen Schritt in der Öffnung der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens dar und war im Hinblick auf die Planbarkeit von Messen mehr als ĂŒberfĂ€llig. FĂŒr das Wiederanlaufen der Wirtschaft, die sich aktuell in einer Rezession von historischer Dimension befindet, können Messen als effiziente und sichere Marktplattformen eine wichtige Rolle spielen“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki. „Im Widerspruch dazu enthĂ€lt die Verordnung allerdings Auflagen wie das Einhalten einer MindestflĂ€che von zehn Quadratmetern pro Besucher, die von vielen BundeslĂ€ndern deutlich geringer angesetzt wird. Im Gegensatz zu anderen Bereichen des öffentlichen Lebens soll die Maskenpflicht auf Messen auch dort gelten, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern problemlos eingehalten werden kann. Letztlich wird die Umsetzung dieser zusĂ€tzlichen Auflagen dazu fĂŒhren, dass Messen insgesamt unwirtschaftlicher werden und ein deutlicher Wettbewerbsnachteil fĂŒr die Messegesellschaften in Baden-WĂŒrttemberg entstehen wird. Diese Ungleichbehandlung muss unbedingt von der Landeregierung noch einmal ĂŒberdacht werden.“

Alle Messeteilnehmer, ob Aussteller, Besucher oder beteiligte Dienstleister, werden bereits im Vorfeld der jeweiligen Messe oder Veranstaltung ĂŒber die entsprechenden Auflagen, wie zum Beispiel die Hygiene- und Schutzmaßnahmen, detailliert informiert. Auch auf dem MessegelĂ€nde werden umfassende Informationsmöglichkeiten durch AushĂ€nge oder Ansprechpersonen zur VerfĂŒgung stehen. Das Konzept fĂŒr die DurchfĂŒhrung von Messen und Veranstaltungen auf dem GelĂ€nde der Messe Freiburg wird nach der Aktualisierung auf der Website www.messe.freiburg.de zu sehen sein.

Die Messe Freiburg plant, ab Oktober wieder mit folgenden Messen auf dem MessegelĂ€nde zu starten: der Fachausstellung Caravan live (vom 1. bis 4. Oktober), der 127. SĂŒdbadischen Gebrauchtwagen-Verkaufsschau (vom 16. bis 18. Oktober 2020) und der Plaza Culinaria (vom 6. November bis 8. November 2020).

Alle Termine sowie Informationen zu den einzelnen Messen und Veranstaltungen der Messe Freiburg sind online zu finden ...
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Miteinander: Kampagne fĂŒr gutes Klima in Bussen und Bahnen
In den vergangenen Monaten haben die Kundinnen und Kunden der Freiburger Verkehrs AG (VAG) in den Bussen, in den Stadtbahnen, aber auch an den Haltestellen viel RĂŒcksicht aufeinander genommen. Fast alle tragen klaglos den Mund- Nasenschutz, und soweit es geht, wird Abstand voneinander gehalten. Sie setzten die notwendigen Hygieneregeln um und machten gelegentlich einzelne Mitreisende auf deren Einhaltung aufmerksam.

Diesen positiven Geist will die VAG gerne unterstĂŒtzen und fĂŒr die Zukunft konservieren. Im Rahmen einer „Miteinander“-Kampagne greifen die drei Motive in den vergangenen Monaten oft benutzte Begrifflichkeiten auf und stellen diese in einen neuen Bedeutungszusammenhang:

„Liebe ist viral“
„GlĂŒck ist ĂŒbertragbar“
„Respekt ist ansteckend“

So lauten die drei Aussagen zwischen deren Buchstaben man folgende Botschaft erkennt: „Lasst uns trotz Krise rĂŒcksichtsvoll miteinander umgehen. So senden wir ein positives Zeichen und sorgen gemeinsam dafĂŒr, dass sich in Bus und Bahn alle wohlfĂŒhlen.“

Die Kampagnenmotive werden auf den Social-Media-KanÀlen der VAG, als Haltestellenplakate und auf den Monitoren in den Fahrzeugen zu sehen sein. FahrgÀste an etwa 18 ausgesuchten Haltestellen werden die Motive auch als Kreide-Graffitis auf dem Pflaster bewundern können.
 
 

 
Appell des Forstamtes: Wer Efeu entfernt, schadet der Natur!
Efeu ist Lebensspender, Heil- und Nutzpflanze

Immer wieder beobachtet das Forstamt, dass grĂ¶ĂŸere Efeuranken an WaldbĂ€umen zersĂ€gt werden und dadurch absterben. Deshalb weist das Amt nun darauf hin, dass Efeu fĂŒr viele Insekten- und Vogelarten ĂŒberlebenswichtig ist und die BĂ€ume, an denen es empor klettert, keineswegs gefĂ€hrdet.

„Nicht nur entlang der Waldwege, sondern auch mitten in den WaldbestĂ€nden wird im Stadtwald ĂŒber viele hundert Hektar hinweg immer wieder rankendes Efeu abgesĂ€gt und damit zum Absterben gebracht. Hier gibt sich jemand seit Jahren viel MĂŒhe, offenbar in dem Glauben, er oder sie tĂ€te der Natur oder den BĂ€umen etwas Gutes“, sagt Klaus Echle, Leiter des Forstreviers GĂŒnterstal. Derart viel Engagement wĂŒrde sich Echle lieber an sinnvoller Stelle wĂŒnschen.

FĂŒr viele Insekten, darunter auch geschĂŒtzte und in ihrem Bestand bedrohte Arten wie Wildbienen oder den prĂ€chtigen AdmiralTagfalter, ist der spĂ€t blĂŒhende Efeu im August die einzige verfĂŒgbare Trachtpflanze. Sie sind auf Efeu spezialisiert und dringend auf diese Nahrung angewiesen. Die FrĂŒchte des Efeu reifen im Winter und sind fĂŒr viele hier ĂŒberwinternde Singvögel wie Spechte, Drosseln, Amseln oder Stare ĂŒberlebenswichtig, da die Nahrung im Wald knapp wird, wenn der Winter sich am strengsten zeigt. Andere Vögel, zum Beispiel Zaunkönig, SommergoldhĂ€hnchen oder Zilpzalp, finden im dichten Efeugeflecht geschĂŒtzte Schlaf- und NistplĂ€tze.

Efeuranken sind keine Schmarotzer und schaden den BĂ€umen nicht, an denen sie hochklettern. Im Gegenteil – die Kletterpflanze schĂŒtzt die StĂ€mme der "GastbĂ€ume" vor zu starker Sonneneinstrahlung.

Wegen seiner ökologischen Bedeutung sollte Efeu also weder abgeschnitten noch durchtrennt werden. Er verdient in vielerlei Hinsicht unseren Schutz. Daher appelliert das Freiburger Forstamt eindringlich an den oder die Verantwortlichen, ihre „Anti-Efeu-Kampagne“ im Stadtwald zu beenden. Efeu ist fĂŒr die Natur wertvoll. Wer es zum Absterben bringt, schadet damit der Natur und hilft ihr nicht.
 
 

 
Zu wenig Regen: BĂ€ume leiden unter Trockenheit
Das Garten- und Tiefbauamt muss StraßenbĂ€ume gießen und bittet um Mithilfe

Trotz des Regens Ende Mai und Anfang Juni hat das Jahr mit einem zu warmen und trockenen FrĂŒhling begonnen. Die BĂ€ume im Stadtgebiet leiden noch unter den Folgen der beiden vergangenen trockenen Sommer und brauchen in der Vegetationsperiode fĂŒr ein gesundes Wachstum mehr Wasser. Die Stadtverwaltung gießt deshalb die StraßenbĂ€ume und bittet zusĂ€tzlich um die UnterstĂŒtzung der Freiburger und Freiburgerinnen.

Insgesamt ist die bisher im Jahr 2020 gefallene Regenmenge fĂŒr das Wachstum der BĂ€ume zu gering und bleibt deutlich hinter dem langjĂ€hrigen Jahresmittel zurĂŒck. Deshalb befĂŒrchtet das Garten- und Tiefbauamt (GuT), dass viele BĂ€ume TrockenschĂ€den erleiden oder sogar absterben. WĂ€hrend Ă€ltere BĂ€ume mit einem ausgeprĂ€gten Wurzelwerk eine Trockenperiode ĂŒberbrĂŒcken können, mĂŒssen JungbĂ€ume mit Wasser versorgt werden. Erst wenn diese ein ausreichend dichtes und tiefes Wurzelwerk ausgebildet haben, können sie die Feuchtigkeit aus tieferen Erdschichten nutzen.

Zurzeit ist das GuT deshalb tĂ€glich mit dem sogenannten Gießwagen unterwegs und bewĂ€ssert die JungbĂ€ume kontinuierlich, auch wenn es zwischendurch einmal regnet. Da die KapazitĂ€ten des Amts nicht ausreichen, um alle JungbĂ€ume im Stadtgebiet zu gießen, mĂŒssen zusĂ€tzlich Fremdfirmen aushelfen. Auf diese Weise werden rund 600 BĂ€ume pro Woche mit 200 Liter Wasser pro Gießgang versorgt. Wie in vielen anderen GroßstĂ€dten ist auch in Freiburg das GuT fĂŒr die Mithilfe aus der Bevölkerung sehr dankbar. Insbesondere die stressgeplagten StraßenbĂ€ume haben unter dem Klimawandel zu leiden. Trotz ausgefeiltem Gießprogramm und VerstĂ€rkung durch Fremdfirmen tut den StraßenbĂ€umen jeder zusĂ€tzliche Liter Wasser gut. Das GuT bittet deshalb die BĂŒrger und BĂŒrgerinnen darum, die StraßenbĂ€ume vor der HaustĂŒr im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu wĂ€ssern. Das geht auch ganz einfach mit der Gießkanne oder mit dem Gartenschlauch.

BĂŒrgermeister Martin Haag bittet die Bevölkerung um UnterstĂŒtzung: „Helfen Sie uns soweit es Ihnen möglich ist, die BĂ€ume besonders in den Zeiten der Trockenheit mit dem notwendigen Wasser zu versorgen. Diese Aktion soll die Stadt grĂŒn und lebenswert zu halten, um fĂŒr Bewohnerinnen und Bewohner wie auch Touristen gleichermaßen attraktiv zu bleiben.“ In den Abend- und Morgenstunden können die BĂ€ume das Wasser am besten aufnehmen.
 
 



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