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Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: Perspektivplan erste FlĂ€chenvorschlĂ€ge fĂŒr Wohnungsbau
FĂŒnf erste FlĂ€chenpotentiale fĂŒr Wohnungsbau aus dem Perspektivplan liegen vor
Anhaltend hoher Druck auf Freiburger Wohnungsmarkt macht frĂŒher als geplant Benennung notwendig

Projektgruppe zur schnellen Umsetzung neuer WohnbauflÀchen im Baudezernat eingerichtet

Gemeinderat soll noch im Dezember entscheiden

Die ersten neuen FlĂ€chenvorschlĂ€ge fĂŒr Wohnungsbau aus dem Perspektivplan legt die Verwaltung nun nach grĂŒndlicher Vorarbeit vor. „Wir haben diese ersten VorschlĂ€ge aus dem Perspektivplan jetzt vorgezogen“, erklĂ€rte OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon bei der Vorstellung der FlĂ€chen, „weil wir ĂŒber die bisherige Planung hinaus fĂŒr die wachsende Bevölkerungszahl und darĂŒber hinaus fĂŒr die nach Freiburg kommenden ehemaligen FlĂŒchtlinge dringend Wohnraum brauchen.“ Nur mit Wohnungen und verteilt auf alle Wohngebiete, so ist sich Salomon mit BaubĂŒrgermeister Martin Haag einig, kann die Integration der ehemals Geflohenen gelingen. Die ersten fĂŒnf Möglichkeiten fĂŒr eine generelle Wohnbebauung sieht die Verwaltung auf der FlĂ€che LĂ€ngenloh in ZĂ€hringen, in der Wendeschleife im Vauban, zwischen der Kapplerstraße und Dreisam in Littenweiler, im StĂŒhlinger an der Sundgauallee, Ecke Bissierstraße sowie an der Padua- und Granadaallee in Mooswald.

Diese VorschlĂ€ge sind aus dem laufenden Perspektivplanverfahren vorgezogen und werden noch in diesem Jahr dem Gemeinderat zur weiteren Entscheidung vorgelegt. Weitere FlĂ€chen aus dem Perspektivplan sollen nĂ€chstes Jahr folgen. Zur schnellen Umsetzung der FlĂ€chen hat das Baudezernat eine Ă€mterĂŒbergreifende Projektgruppe ProWo zusammengestellt, die direkt dem BaubĂŒrgermeister unterstellt ist.

Die FlĂ€chenvorschlĂ€ge sind aus den EntwĂŒrfen und Ergebnissen des Perspektivplans entstanden, der nĂ€chstes Jahr fertiggestellt und als Rahmenkonzept beschlossen werden soll. Dieser war Mitte 2014 begonnen worden, um die gesamte Stadt Freiburg mit WohnbauflĂ€chen und FreiflĂ€chen in den Blick zu nehmen, den Bestand zu erfassen und auf dieser Grundlage eine Perspektive fĂŒr die weitere qualitĂ€tsvolle Entwicklung der Stadt festzulegen. Grundlage fĂŒr den Perspektivplan wiederum ist das Handlungsprogramm Wohnen, das der Gemeinderat abschließend im Oktober 2013 zur Milderung der Wohnungsnot verabschiedet hatte. Explizites Ziel des Handlungsprogramms ist es, fĂŒr mehr geförderten Wohnungsbau zu sorgen, Belegungsbindungen zu erhalten und die verbleibenden WohnbauflĂ€chen des FlĂ€chennutzungsplan (FNP) 2020 schnell umzusetzen.

„NatĂŒrlich haben wir auch erwartet, aus dem Perspektivplan weitere FlĂ€chen jenseits des FlĂ€chennutzungsplans 2020 fĂŒr Wohnungen zu erhalten“, sagte OB Salomon. „Aufgrund der Entwicklung der Einwohnerzahlen mitsamt der Zuweisungen von geflohenen Menschen haben wir im Sommer beschlossen, so schnell wie möglich FlĂ€chen zu identifizieren, um sie fĂŒr die Wohnbebauung zu entwickeln“, erklĂ€rte Salomon. BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzte: „Die Stadt erhĂ€lt mit dem Perspektivplan zum richtigen Zeitpunkt ein aktuelles, umfassend abgestimmtes gesamtstĂ€dtisches Konzept fĂŒr die Siedlungs- und Freiraumentwicklung, aus dem sich erhebliche neue FlĂ€chenpotenziale fĂŒr den Wohnungsbau ergeben. Die brauchen wir dringend.“ Begleitend zur Fertigstellung des Perspektivplans sollen diese FlĂ€chen durch die neu aufgesetzte Projektgruppe ProWo so schnell wie möglich aktiviert werden.

Denn die unvermindert hohe AttraktivitĂ€t Freiburgs und der dadurch weiterhin große Druck auf den Wohnungsmarkt wird durch den Zuzug von ehemaligen FlĂŒchtlingen nochmals verstĂ€rkt. Damit die Integration derjenigen Menschen mit dauerhaftem Bleiberecht gelingt, ist es notwendig, sie möglichst schnell aus GemeinschaftsunterkĂŒnften in zunĂ€chst preiswerte Wohnungen zu vermitteln. Salomon ist dabei aber wichtig: „Ziel der Stadtverwaltung ist es, dass dies nicht auf Kosten der allgemeinen Wohnraumversorgung geschieht. Der angespannte Wohnungsmarkt soll nicht zusĂ€tzlich belastet und eine adĂ€quate Wohnungsversorgung der Freiburger Bevölkerung nicht gefĂ€hrdet werden.“

Die jetzt benannten neuen WohnbauflĂ€chen sollen deshalb auch, aber nicht nur fĂŒr die Versorgung von ehemaligen FlĂŒchtlingen genutzt werden. BĂŒrgermeister Haag weist darauf hin, dass die neuen FlĂ€chenpotenziale zu sozial gemischten Quartieren guter rĂ€umlicher und gestalterischer QualitĂ€t entwickelt werden sollen. Sowohl fĂŒr Menschen mit wie ohne Migrationshintergrund. „Die FlĂ€chenentwicklung muss das gesamte Spektrum des Wohnungsbaus zugleich in den Blick nehmen und auf die stĂ€dtebauliche EinfĂŒgung achten, um stĂ€dtebauliche und soziale Fehlentwicklungen zu vermeiden“, so Haag. Die zustĂ€ndigen Ämter, Stadtplanungsamt (StPlA) und Amt fĂŒr Projektsteuerung (APS), werden daher darauf achten, dass die Anschlussunterbringung von ehemaligen FlĂŒchtlingen in gleichem Maße anteilig auch in die WohnbauflĂ€chen des FNP 2020, die Innenentwicklungsvorhaben sowie in den neuen Stadtteil Dietenbach integriert wird.

Die neu gebildete Projektgruppe neue WohnbauflĂ€chen ProWo hat Anfang November im Dezernat V ihre Arbeit aufgenommen, berichtete deren Leiterin, Babette Köhler. Ziel der ProWo ist die Identifikation und Entwicklung von neuen WohnbauflĂ€chen ĂŒber den FNP 2020 und den neuen Stadtteil hinaus. Die ProWo wird sich daher in den ersten Wochen vor allem mit dem FlĂ€chenscreening und der Priorisierung beschĂ€ftigen. Zu Jahresbeginn 2016 soll dann baldmöglichst die Umsetzung folgen. Die ProWo wird in der Aufbau- und Konsolidierungsphase von Babette Köhler geleitet, die bisher Abteilungsleiterin Stadtentwicklung im StPlA war. Sie ist direkt dem Baudezernenten zugeordnet, der die politische Steuerung gemeinsam mit dem OberbĂŒrgermeister wahrnimmt. Rund ein Dutzend Mitarbeitende aus unterschiedlichen Ämtern der Bauverwaltung werden in der ProWo zusammenarbeiten.

Mit der Projektgruppe FlĂŒchtlinge beim Dezernat III, deren Aufgabe die kurzfristige Unterbringung der vom Land zugewiesenen FlĂŒchtlinge ist, wird die ProWo von Anfang an eng kooperieren. „Wir wollen eng verzahnt arbeiten und die rĂ€umliche Verteilung sowie die geeigneten FlĂ€chen fĂŒr die vorlĂ€ufige Unterbringung mit der langfristigen planerischen Perspektive fĂŒr den Wohnungsbau abstimmen“, so Köhler.

Die Grundlage fĂŒr die FlĂ€chenauswahl stellt der Perspektivplan dar. Die FlĂ€chen werden von der ProWo zunĂ€chst hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit und Eignung fĂŒr den Wohnungsbau bewertet und priorisiert. Bei einer grundsĂ€tzlichen BestĂ€tigung der Eignung fĂŒr eine Wohnbebauung werden in einem nĂ€chsten Schritt die noch offenen Fragen geklĂ€rt und die FlĂ€cheneignung abschließend bewertet. UnverzĂŒglich werden dann dienotwendigen Bauleitplanverfahren eingeleitet.

Mit den neuen Wohngebieten sollen zugleich attraktive Freiraumstrukturen in den Stadtteilen entstehen und Verluste von Freiraum ausgeglichen werden. So wird unter anderem ein Konzept fĂŒr gĂ€rtnerische Nutzungen erarbeitet, das Möglichkeiten eröffnet, KleingĂ€rten zu verlagern und neu zu schaffen.

Bei der Entwicklung der neuen WohnbauflĂ€chen ist es wichtig, bestimmte QualitĂ€tsstandards berĂŒcksichtigen und durch die gleichzeitige Entwicklung gut nutzbarer FreirĂ€ume auch einen Mehrwert fĂŒr die Nachbarschaft zu schaffen. Die neuen Wohnungen mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern sollen so möglichst gut in die Stadtteile Freiburgs und die Stadtgesellschaft integriert werden. Diese Standards gelten sowohl fĂŒr die FlĂ€chenbewertung als auch die FlĂ€chenentwicklung.

Die Kriterien bei der FlÀchenbewertung sind im Konkreten:

‱ Die FlĂ€chen liegen im Zusammenhang bereits bebauter Ortsteile oder aber stellen Ortsrandarrondierungen dar.

‱ Das Art und Maß der baulichen Nutzung orientiert sich an den bestehenden Strukturen, um den Bestand nicht zu ĂŒberfordern.

‱ Auf die angrenzenden Quartiere wird nicht nur baulich, sondern auch in sozialer Hinsicht reagiert. Zu beachten sind dabei beispielsweise die Bevölkerungsstruktur, die KapazitĂ€ten der vorhandenen Bildungseinrichtungen, der Zugang zu öffentlichen Spiel- und Sportmöglichkeiten, dem öffentlichen Personennahverkehr sowie Nahversorgungsmöglichkeiten.

‱ Die baulichen Anlagen orientieren sich an den gesetzlichen Standards sowie den Standards der Stadt Freiburg, den baulandpolitischen GrundsĂ€tzen.

‱ Jede bauliche Entwicklung wird durch eine qualitative Freiraumentwicklung ergĂ€nzt, um vorhandene QualitĂ€ten zu unterstĂŒtzen oder die Bestandssituation zu optimieren.

FĂŒr grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen soll es Mehrfachbeauftragungen in einem kooperativen Verfahren geben, um den stĂ€dtebaulichen und gestalterischen AnsprĂŒchen an die Siedlungsentwicklung Rechnung zu tragen und um den besten stĂ€dtebaulichen Entwurf zu ermitteln. Diese Verfahren versprechen bei vergleichsweise geringem Zeit- und Kostenaufwand gute, konstruktive Ergebnisse.

Die jetzt in den Blick genommenen FlÀchen wurden aufgrund folgender Kriterien ausgewÀhlt:

1. VerfĂŒgbarkeit
Die FlĂ€chen sollten sich in stĂ€dtischem Besitz oder zumindest in ĂŒberwiegend stĂ€dtischem Besitz befinden, um eine rasche Entwicklung zu ermöglichen.

2. Verteilung im Stadtgebiet
Die FlÀchen sollten so im Stadtgebiet liegen, dass nicht ein einzelner oder aber einige wenige Stadtteile die Hauptlast der Entwicklung tragen, sondern alle Stadtteile ihren Beitrag leisten. Dieser Verteilung kommt auch im Hinblick auf die Integration der Bewohnerinnen und Bewohner eine zentrale Bedeutung zu.

3. Eigenschaften der FlÀchen
Die FlĂ€chen sollten groß genug sein, um vor dem Hintergrund des bestehenden Wohnungsdrucks eine stĂ€dtebaulich sinnvolle FlĂ€chenausnutzung realisieren zu können.

4. Potenziale und Restriktionen
Die Bestandsanalyse sollte eine ErsteinschĂ€tzung der Eignung und Realisierbarkeit liefern. Die Potenziale liefern Argumente, die fĂŒr eine FlĂ€chenentwicklung als WohnbauflĂ€che sprechen. Bei den Restriktionen ist zu beachten, dass diese teilweise noch PrĂŒfauftrĂ€ge beinhalten, die fĂŒr das weitere Verfahren von zentraler Bedeutung sind. So gilt es beispielsweise den Umgang mit Landschafts- und Wasserschutzgebieten, Waldumwandlungen und Ersatzpflanzungen sowie Fragen des LĂ€rmschutzes zu klĂ€ren.

„Mit den vorgezogenen VorschlĂ€gen sowie der neuen Projektgruppe hat die Verwaltung nun einen schnellen Weg zu mehr WohnbauflĂ€chen eingeschlagen“, so Haag. Salomon unterstreicht: „Wir sehen das als unbedingt notwendig an. Unser Ziel ist es, Freiburg fĂŒr alle Gesellschaftsgruppen attraktiv und lebbar zu halten. Dazu gehört genĂŒgend geeigneter Wohnraum. Nur so können wir eine gesunde Struktur unserer Stadtgesellschaft auch in Zukunft erhalten.“

Die jetzt gefundenen FlĂ€chen sollen dem Gemeinderat noch in diesem Jahr vorgelegt werden. Nach einer grundsĂ€tzlichen Zustimmung kann die Projektgruppe ProWo an die konkrete Umsetzung ĂŒber BebauungsplĂ€ne gehen.
 
 

 
Freiburg: Erste hauptamtliche Behindertenbeauftragte gewÀhlt
Vom Gemeinderat gewÀhlt: Sarah Baumgart wird Freiburgs erste hauptamtliche Behindertenbeauftragte

Ohne Gegenstimmen hat der Gemeinderat gestern Abend (17.11.) Sarah Baumgart zur hauptamtlichen Behindertenbeauftragten der Stadt Freiburg gewĂ€hlt. Geboren 1984 in Emmendingen, hat Baumgart einen Magistra-Titel in Germanistik, Politikwissenschaft und Soziologie. Sarah Baumgart nimmt ihre TĂ€tigkeit zum Januar 2016 auf. Zuletzt war sie seit MĂ€rz 2013 Pressereferentin der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Muskelkranke.

Am 28. Juli hatte der Gemeinderat beschlossen, die Stelle einer/eines hauptamtlichen Behindertenbeauftragten zu schaffen und sie beim Amt fĂŒr Soziales und Senioren verortet. Auf die öffentliche Ausschreibung gingen 43 Bewerbungen ein, davon 19 von Frauen. Sechs Personen, darunter drei Frauen, erfĂŒllten die zwingenden Kriterien des Anforderungsprofils und wurden zur Vorstellung eingeladen. Im internen Vorauswahlverfahren mit AssessmentElementen errang lediglich Sarah Baumgart ĂŒber alle Kompetenzfelder hinweg gute Ergebnisse und ĂŒberzeugte als Person. Auch die gemeinderĂ€tliche Auswahlkommission hob ihre hohe Fachkompetenz, persönliche und soziale Kompetenz hervor.

Vor der gestrigen Wahl dankte SozialbĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach der bisherigen ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten, Esther Grunemann, die seit 2008 gleichzeitig ehrenamtlich dem Behindertenbeirats vorsaß. Grunemann wird in der Sitzung des Behindertenbeirats am 11. Februar 2016 offiziell verabschiedet.
 
 

 
Heizöl: Bei welchen Anbietern Kunden gĂŒnstig einkaufen
Heizöl war lange nicht mehr so gĂŒnstig wie in diesem Jahr. Trotzdem sollten Kunden die Preise im Internet vergleichen, denn zwischen den Anbietern gibt es Preisunterschiede von mehreren hundert Euro pro Lieferung. Die Stiftung Warentest hat sich verschiedene Heizöllieferanten und Vergleichsportale genau angesehen. In der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest wird gezeigt, wie Kunden gĂŒnstig Heizöl kaufen können und was beim Kauf beachtet werden sollte.

Kunden, die im Internet Heizöl kaufen wollen, stoßen auf große Heizöllieferanten wie Total oder Avia, sowie auf verschiedene Internetvergleichsrechner, wie Esyoil oder Heizoel24. Diese vergleichen die Angebote mehrerer Lieferanten und vermitteln anschließend zum gewĂ€hlten Anbieter.

Da die Preise von Zeitpunkt, Region und Bestellmenge abhĂ€ngen, sollten vor dem Kauf Preise von mehreren Anbietern und Vergleichsportalen eingeholt werden. Bei der Stichprobe der Stiftung Warentest betrug der Unterschied zwischen dem teuersten und dem gĂŒnstigsten Angebot bei einem Kauf von 2500 Litern Öl im bayerischen Hof 326 Euro. Einen eindeutigen Preissieger fĂŒr alle abgefragten Orte und Bestellmengen gab es nicht. Allerdings waren die großen Heizöllieferanten, die Öl auch ĂŒber ihre eigene Internetseite vertreiben, immer etwas teurer als die gĂŒnstigsten Vergleichsportale.

Die Stiftung Warentest rĂ€t, immer die Endpreise und nicht die pro hundert Liter zu vergleichen. Hier fehlen manchmal bestimmte ZuschlĂ€ge wie die Lieferpauschale und GefahrengutzuschlĂ€ge. Auch eine Sammelbestellung ist nicht immer fĂŒr alle Beteiligten gĂŒnstiger.

Der ausfĂŒhrliche Artikel „Heizöl“ inklusive weiterer Einkauftipps erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 18.11.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/heizoel abrufbar.
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Dreadlocks Visions & Art: Hulla Hoop
Workshops

Die Kursanbieterin Tina Eising macht seit drei Jahren Hulla Hoop und hatte dies bei international bekannten Trainern & Freunden gelernt, da sie auch auf Reisen und im Zirkus tÀtig war. Sie hat in der Pflege und PÀdagogik gearbeitet und war europaweit als Schamanin unterwegs tÀtig.

Terminanfragen: eising263@gmail.com
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VAG Jahresfahrplan 2016: Neues Liniennetz mit Stadtbahn Messe
Mit der Eröffnung der Stadtbahn Messe bis zur Technischen FakultĂ€t tritt bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) am 11. Dezember 2015 der Jahresfahrplan 2016 in Kraft. Eine deutliche Verbesserung ergibt sich dabei an Sonntagen: Alle Stadtbahnlinien werden dann zwischen 13.30 und 19.30 Uhr alle 10 Minuten (bisher: 15 Minuten) fahren. Die Buslinien werden auf einen 20-Minuten-Takt verdichtet. Durch die neu hinzukommende Stadtbahnstrecke ergeben sich zudem einige Änderungen im Liniennetz.

Neues Liniennetz der Stadtbahn

Der an der Robert-Koch-Straße angebundene neue Linienast der „Stadtbahn Messe“ mit den Haltestellen „Killianstraße“, „Berliner Allee“, „ElsĂ€sser Straße“ und „Technische FakultĂ€t“ wird Teil einer neuen Stadtbahnlinie 4, die von der „Robert-Koch-Straße“ ĂŒber „Technisches Rathaus“ und „Bertoldsbrunnen“ bis zur Endhaltestelle „Gundelfinger Straße“ fĂŒhrt. Diese Linie wird im Tagesverkehr alle 10 Minuten fahren und als Farbkennung „magenta“ haben.

Die bisherige “grĂŒne“ Linie 2 von GĂŒnterstal kommend fĂ€hrt nach dem Fahrplanwechsel noch bis zur Haltestelle “Hornusstraße. Die Linie 2 wird dann ebenfalls im 10-Minuten-Takt verkehren und im Abschnitt „Bertoldsbrunnen“ – „Hornusstraße“ parallel zur neuen Linie 4 fahren, so dass sich auf dieser Strecke im Tagesverkehr alle 5 Minuten eine Fahrtmöglichkeit ergibt.

Die Stadtbahnlinien 1, 3 und 5 bleiben unverÀndert. Im Tagesverkehr wird die Stadtbahnlinie 1 alle sechs Minuten fahren. Auf der 3 und der 5 bleibt es beim bisherigen 7,5-Minuten-Takt.

An Sonntagen wird der Takt bei den Stadtbahnlinien in der Zeit von 13 Uhr bis 19.30 Uhr von bisher 15- auf 10-Minuten verdichtet.

Änderungen im Busnetz

Mit dem Fahrplanwechsel wird es zu deutlichen Verbesserungen bei der Anbindung des Industriegebietes Nord kommen. Allerdings werden die Fahrtrouten der Buslinien 10 und 25 zunĂ€chst noch von den Bauarbeiten in der Hans-Bunte-Straße beeinflusst.

So fĂ€hrt die Linie 10 von der Paduaallee kommend zunĂ€chst den bisherigen Weg bis zur Haltestelle „Falkenbergerstraße“ und biegt dort Richtung Westbad ab. In der Ensisheimer Straße gibt es die neue Haltestelle „TĂŒrkheimer Straße“. Die Linie 10 biegt dann Richtung Norden in die Berliner Allee ab. Bei der „ElsĂ€sser Straße“ besteht eine direkte Umsteigemöglichkeit in die Stadtbahnlinie 4. Bus und Stadtbahn nutzen hier die gleichen Bahnsteige. Auf Höhe der Messe biegt die Linie 10 dann in die Hermann-Mitsch-Straße ab und fĂ€hrt dann ĂŒber die Lembergallee weiter in die Tullastraße. WĂ€hrend der Bauarbeiten in der Hans-Bunte-Straße, die noch einige Monate dauern werden, fĂ€hrt der Bus dann durch die Zinkmattenstraße bis zur Endstation „Gundelfinger Straße“.

Von den Straßenbauarbeiten ebenfalls betroffen ist die Omnibuslinie 25. Diese fĂ€hrt von Hochdorf kommend ab der Lembergallee ĂŒber die Tullastraße und weiter ĂŒber die Robert-Bunsen-Straße zur Endstelle „Gundelfinger Straße“.

Die Buslinie 36, die aus Hochdorf kommend bisher an der Stadtbahnhaltestelle „Moosweiher“ endete, wird im neuen Fahrplan bis zur Bissierstraße verlĂ€ngert. Der Fahrweg ab Landwasser fĂŒhrt durch die ElsĂ€sser Straße und die Berliner Allee. Sie hat damit direkte VerknĂŒpfungspunkte zu drei Stadtbahnlinien: Zur Linie 1 an der Haltestelle „Moosweiher“, zur Linie 4 an der Haltestelle „ElsĂ€sser Straße“ und zur Linie 3 an der „Bissierstraße“.

Änderungen ergeben sich auch fĂŒr die Omnibuslinie 11, die am Hauptbahnhof startet und von der „Munzinger Straße“ ĂŒber die Westrandstraßen bis zur „Paduaallee“ verlĂ€ngert wird. Dabei werden einige Fahrten auch durch den Stadtteil Rieselfeld gefĂŒhrt. Diese Linie wird im Tagesverkehr alle 15 Minuten fahren.

Die Linie 27 wird bis zur Eröffnung der Stadtbahn Rotteckring ab dem Siegesdenkmal kĂŒnftig ĂŒber den Friedrichring und die Bismarckallee zum Hauptbahnhof gefĂŒhrt, fĂ€hrt also nicht mehr durch die Kaiser-Joseph-Straße.

FahrgĂ€ste, die von der Munzinger Straße kommend Richtung Eugen-Keidel-Bad wollen, fahren vom 11. Dezember an mit der Buslinie 34.
Die Linie 35 wird im neuen Konzept im Gewerbegebiet Haid die Haltestellen „Bötzinger Straße“, „Riegeler Straße“, Burkheimer Straße“ und „Sasbacher Straße“ andienen. Dann geht es weiter nach Tiengen und Munzingen. Die bisherige Linie 35E wird es dann nicht mehr geben.

In Absprache mit der Gemeinde Gundelfingen ergeben sich Änderungen bei den Buslinien 15 und 16. Die Linie 15 fĂ€hrt von der „Gundelfinger Straße“ kommend durch das Gewerbegebiet ĂŒber Blumenstraße und Vörstetter Straße zur Ortsmitte (auf dem RĂŒckweg ĂŒber Steinackerstraße und Blumenstraße) und von dort weiter nach Wildtal. Endhaltestelle ist die Haltestelle „Berggasse“. Die Linie 16 fĂ€hrt durch die Alte Bundesstraße zur Ortsmitte und biegt an der Fichtenstraße Richtung „Gundelfingen Bahnhof“, „Waldstraße“ und „Am Waldfriedhof“ ab. Einmal in der Stunde fĂ€hrt diese Linie ab „Rathaus West“ ĂŒber die „Vörstetter Straße“. An Sonntagen verkehrt die Linie 16 nicht. Stattdessen wird dann die Linie 15 nicht durch das Gewerbegebiet fahren und bis zum Rathaus auf den Weg der Linie 16 fahren, um von dort aus denn den Weg weiter nach Wildtal fortsetzten. Ab Wildtal erfolgt dann die Andienung ĂŒber Steinackerstraße und Blumenstraße und das Gewerbegebiet zur Haltestelle „Gundelfinger Straße“.

Die Linie 13 entfĂ€llt zukĂŒnftig.

Bei den Linien 17 und 17a kommt es zu einer Angleichung der Linienwege. So wird die Linie 17a kĂŒnftig entgegengesetzt zum heutigen Fahrweg – also von der Lassbergstraße kommend zuerst durch die Alemannenstraße - verkehren.

Die bisherigen Omnibuslinien 22 und 24 werden eingestellt. Ihre Funktion wird kĂŒnftig durch die Linien 10 und 25 ĂŒbernommen.

Nachtverkehr „Safer Traffic“

Im Nachtverkehr, der in den NÀchten auf Samstag und auf Sonntag sowie in einigen FeiertagsnÀchten angeboten wird, wird die neue Stadtbahn Messe eingebunden. Das bisherige Linientaxi N40 wird mangels Nachfrage eingestellt.

FahrplanbĂŒcher

Die gedruckten FahrplanbĂŒcher werden gegen Ende November an den bekannten Verkaufsstellen zu erwerben sein.
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Mobiles Telefonieren fĂŒr FlĂŒchtlinge
Die wichtigsten Tipps und gĂŒnstigsten Tarife

FĂŒr FlĂŒchtlinge sind Mobiltelefone oft die einzige Verbindung zu ihrer Heimat. Die Stiftung Warentest hat die wichtigsten Fakten zum Mobiltelefonieren in Nicht-EU-LĂ€nder, sowie die gĂŒnstigsten Tarife fĂŒr verschiedene LĂ€nder zusammengestellt. Sie stehen auf test.de zum Ausdrucken in verschiedenen Sprachen zur VerfĂŒgung.

GrundsĂ€tzlich kann sich jeder FlĂŒchtling im Supermarkt oder Kiosk eine Prepaid-SIM-Karte kaufen. Zur Aktivierung der Karte reicht es vorerst, die Adresse der Erstaufnahmestelle anzugeben. Bei Mobilfunkbetreibern, die gezielt in FlĂŒchtlingsunterkĂŒnften ihre Produkte und VertrĂ€ge verkaufen, ist Vorsicht geboten. Denn nicht jeder angebotene Tarif ist auf die BedĂŒrfnisse von Menschen auf der Flucht zugeschnitten.

Einige Tarife eignen sich eher, um in den Nahen Osten zu telefonieren, andere bieten bessere Konditionen fĂŒr GesprĂ€che nach Afrika oder in die Balkanstaaten. So kann es sehr teuer werden, von Deutschland nach Syrien, Eritrea oder in die Balkanstaaten zu telefonieren. Eine Minute in das Mobilnetz im Kosovo kostet mindestens 18 Cent. Ein Telefonat nach Pakistan, Nigeria oder in den Irak ist vergleichsweise gĂŒnstig. Hier liegen die Minutenpreise zwischen 1 Cent und 6 Cent.

Bei speziellen Tarifen fĂŒr Nicht-EU-LĂ€nder fĂ€llt fast immer eine VermittlungsgebĂŒhr an. Pro Verbindung mĂŒssen dann in der Regel 15 Cent extra gezahlt werden. Viele kurze Telefonate zu machen ist dann besonders teuer. Eine Alternative kann das kostenlose Telefonieren mit Chat-Diensten wie Skype oder WhatsApp im WLAN Netz sein. Öffentliches WLAN gibt es in Deutschland jedoch nur sehr selten.

Weitere Tipps und Hinweise fĂŒr FlĂŒchtlinge und Hilfsorganisationen, sowie eine Übersicht ĂŒber die gĂŒnstigsten Tarife fĂŒr 14 LĂ€nder, stehen unter www.test.de/handytarife-fluechtlinge in den Sprachen Deutsch, Englisch und Arabisch zum Ausdrucken zur VerfĂŒgung.
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Sex sells / Zwischen Akzeptanz und Stigma
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und SĂŒd | Ausgabe 351 (November/Dezember 2015)

Seit einigen Jahren tobt international eine heftige Debatte um Sexarbeit, die sich zwischen den Polen von Verbot und Ächtung versus Entkriminalisierung und Entstigmatisierung bewegt. In unserem Themenschwerpunkt werfen wir einen Blick nicht nur auf die Situation von SexarbeiterInnen in LĂ€ndern des SĂŒdens, sondern auch von MigrantInnen in Europa. Welche Auswirkungen haben restriktive Gesetze auf deren LebensumstĂ€nde? Welche Forderungen erheben SexarbeiterInnen und ihre Selbstorganisationen an Politik und Gesellschaft?

Es geht uns weder um die Idealisierung von Sexarbeit noch um ihre DĂ€monisierung, sondern um einen möglichst unvoreingenommenen Blick auf die Lage von SexworkerInnen und deren eigene Vorstellungen, wie sie sich verbessern ließe. Denn eines der Grundprobleme der extrem polarisierten Debatte ist, dass allzu oft viktimisierend ĂŒber SexarbeiterInnen gesprochen wird statt auf Augenhöhe mit ihnen.
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Bad Krozingen: Sportliches Schwimmen im „aquarado“ sehr gefragt
Aufgrund des guten Wetters war die Sommersaison im „Freizeitbad aquarado“ sehr gut. Nahezu 20 % mehr Besucher konnte die Kur und BĂ€der GmbH als Betreiber begrĂŒĂŸen. In den Spitzenzeiten waren 1.700 BadegĂ€ste aktiv beim Baden, Sonnen, am Kletterturm, beim Fußballfeld, Kinderspielplatz, Riesenrutsche und bei vielen Sonderveranstaltungen.

Die Angebote richten sich aber nicht nur an Kinder, Jugendliche und Familien sondern auch an Erwachsene und vor allem an Schwimmer, die regelmĂ€ĂŸig ihre Bahnen ziehen wollen. Das sportliche Schwimmen wöchentlich samstags, von 10 bis 12 Uhr, wird sehr rege wahrgenommen. Das FrĂŒhschwimmen montags, mittwochs und freitags, von 6 bis 8 Uhr, wird regelmĂ€ĂŸig von rd. 20 Personen genutzt. Sportliches Schwimmen im „Freizeitbad aquarado“ ist ein ideales Herz-Kreislauf-Training, RĂŒckentraining und eine Maßnahme zum Aufbau der RĂŒckenmuskulatur. Bei Schwimmtechnik-Fragen stehen die anwesenden Bademeister gerne fĂŒr eine Beratung zur VerfĂŒgung.
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